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Dienstag, 10. November 2015

{Planung - Reiseführer} Reisetrends für 2016

Hallo Leute!

Wer meine Berichte und meinen Blog kennt, weiß dass ich ein echter und bekennender Weltenbummler bin - alleine in diesem Jahr war ich in Slowenien, Belgien und Ägypten - die Reisen nach Deutschland in die Heimat nicht zu vergessen. Da kam dieses Buch gerade richtig für mich...

Best in Travel 2016
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Daten
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Verlag: Mairdumont / Lonely Planet
ISBN: 978-3-8297-2395-4
Preis: 10€


Inhalt
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Die Redaktion von Lonely Planet kennt sich aus, was Reisen angeht. Wohl so gut wie jeder Reisende wird wohl einen Reiseführer von ihnen im Schrank stehen haben. Und wie in jedem Jahr wurden die Mitarbeiter von Lonely Planet gefragt, welche Destinationen 2016 angesagt sein werden.

Die Ergebnisse werden in diesem Buch vorgestellt. Dabei werden die Top 10 im Bereich "Länder", "Regionen" und "Städte" vorgestellt. Darunter sind Klassiker wie Rom, aber auch ein für mich überraschender Sieger in der Kategorie Städte, Kotor in Montenegro.

Jeder Ort wird auf zwei Seiten vorgestellt und dabei wird kurz begründet, warum der Ort so interessant ist und warum man gerade JETZT dorthin reisen sollte, auf welche ungewöhnlichen Anblicke man sich freuen kann, aber auch was negativ ist.

Nach den unterschiedlichen Regionen werden noch Ziele vorgestellt, zu denen man 2016 etwa ganz besonders günstig reisen kann (etwa wegen Währungsschwankungen). Aber es gibt auch die größten Tierabenteuer für Familien, die besten Abenteuer mit dem Schlafwagen oder auch die Besten Rückzugsorte für Ruhesuchende.


Fazit
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Außergewöhnliche Orte, die noch nicht jeder bereist hat. Oder auch Orte, die schon viele gesehen haben, zu denen sich aber in diesem Jahr die Reise endlich wieder lohnt (besondere Ereignisse oder besondere Sehenswürdigkeiten, die endlich wieder zu sehen sind) - was wünscht sich der Reisejunkie mehr.

Wir haben jetzt schon für 2016 Reisen nach Rom und Montenegro gebucht. Und ganz ehrlich, auf die Reise nach Montenegro wäre ich ohne das Buch wohl nicht gekommen, weil ich Kotor vorher gar nicht kannte. Die große Reise ist noch nicht ganz entschieden - entweder Japan, Kuba oder Botswana - die Entscheidung hängt davon ab, ob mein Mann beruflich nach Japan muss oder ob die Schwiegermama 2016 oder 17 mit uns nach Botswana will - wenn das beides nix wird, geht es wohl nach Kuba. Aber alle 3 stehen auf der Liste der angesagtesten Ziele des Lonely Planet.

Für mich ist dieses Buch kompetent geschrieben und es weckt schon wieder so richtig die Reiselust in mir. Auf geht's, die Welt erkunden. Auf geht's zu Orten auf der ganzen Welt, die noch nicht jeder kennt und die 2016 voll im Trend sind...

Von mir gibt es ganz klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Donnerstag, 5. November 2015

{Unterwegs} Sparairline

Hallo Leute!

Für unseren Spartrip nach Brüssel fiel unsere Wahl auf die Airline, die mir seit unserer letzten Buchung im Jahr 2010 ein absoluter Grauß ist. Aber es waren nun einmal 170€ weniger und kein Umstieg nötig, also warum nicht, geben wir Ryanair eben doch die Chance...

Ryanair
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Buchung
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Die Buchung über die Homepage war schlichtweg nur mit Kreditkarte nötig. In dem Fall wäre dann eine zusätzliche Gebühr von rund 6€ fällig geworden. Die eigentlich angebotenen Zahlungen über SEPA und mit der EC Karte waren von Österreich aus schlicht unmöglich - daher buchten wir am Ende über opodo, was zusätzlich nochmal 10€ sparte.

Die Buchung über die Homepage war schlichtweg ein bisschen unübersichtlich und man muss genau darauf achten, wo man welche Häkchen setzt. Wichtig ist zu beachten, dass man aufzugebenes Gepäck gleich mitbucht, entscheidet man sich später dafür, kostet das Aufgeben ein bisschen mehr. Zusätzlich kann man (wenn es denn funktioniert) über die Homepage noch eine Reiseversicherung und ein Priorityboarding buchen. Wir reisten allerdings mit Handgepäck und haben auch auf die anderen beiden Dinge verzichtet.




Preis
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Wir haben recht spät (2,5 Wochen vor Abflug) gebucht und zahlten für den Flug von Bratislava nach Brüssel Charleroi und zurück 119€ pro Person - mit Austrian und einer Zwischenlandung in München wäre der Preis bei 210€ gewesen, also schon eine deutliche Ersparnis, was ja nicht immer der Fall ist. Vergleichen lohnt sich in dem Fall schon.


Flug
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Wie man es von Ryanair so kennt, fliegt die Airline eher Airports an, die etwas weiter weg sind von den eigentlichen Zielen. Bratislava etwa ist Anlaufpunkt für den Ballungsraum Wien, Charleroi eben für Brüssel. Beides ist etwa 1 - 1,5 Stunden mit dem Bus vom jeweiligen Stadtzentrum entfernt.

Was mich überraschte, es gab im Gegensatz zu unserem ersten Ryanair-Urlaub vor rund 6 Jahren, feste Sitzplätze. Man kann sich 2 Tage vorher online einchecken und bekommt dabei einen Sitzplatz zugeteilt. Will man den ändern, kostet das. Aber das machte uns für die 1,5 Stunden Flug ohnehin nichts aus. Wir wurden ohnehin nebeneinander gesetzt, das war ausreichend. Vor 6 Jahren gab es ähnlich wie im Fernbus freie Platzwahl. Das heißt, wer zuerst kommt, hat die freie Platzwahl. Das führte damals zu ordentlich Gedrängel.

Das Handgepäck ist auch etwas freier geworden. Man kann einen klassischen Handgepäckskoffer (bis 10 kg) und eine Handtasche mitnehmen. Was man am Ende wirklich dabei hatte, hat eigentlich keinen interessiert. Allerdings dürfen nur 90 große Handgepäcksstücke mit in die Kabine, alle weiteren werden am Rollfeld eingesammelt und im Gepäckraum transportiert. Das liegt einfach daran, dass in den Fächern in der Kabine nicht mehr Platz ist. Das war allerdings auch nicht dramatisch. Ich bekam am Rückflug einen Gepäckabschnitt und konnte mir meinen Koffer in Bratislava am Band wieder abholen.

Essen und Getränke muss man zahlen. Die sind auch teils sehr teuer, eine Packung M&Ms für 3,50€ war schon ganz schön krass. Zum gleichen Preis gibt es auch eine Portion Fritten. Man bekommt zu Anfang eine Karte - wir haben uns das aber gespart - Spartrip und so. Auch der Kaffee für 3€ war mir dann doch echt viel - ich hab mich dann doch für den Powernap entschieden.

Der Komfort ist ganz ok, man hat eben leicht zu reinigende Kunststoffsitze, die Sitztasche lässt man gänzlich weg, das Platzangebot ist allerdings auch nicht geringer, wie etwa bei Egypt, mit denen ich vor 4 Wochen geflogen bin.

Nun, das Sicherheitsgefühl hat dafür ausgereicht, dass ich beide Flüge im Prinzip komplett verpennt habe - also es gab keine Zwischenfälle, die mich an der Sicherheit haben zweifeln lassen. Die Stewardessen waren alle mega gut drauf und hatten bei der Sicherheitsanweisung sichtlich Spaß.


Fazit
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Es ist halt Ryanair. Man muss selbst zum Flieger laufen und wird nicht etwa mit dem Bus hingebracht oder noch luxuriöser, das Flugzeug ist direkt am Airport angedockt. Für das Essen muss man zahlen, für Gepäck muss man zahlen, die Sitze sind aus Plastik. Das alles ist sicherlich nicht der Traum meiner schlaflosen Nächte.

Für den Wochenendtrip innerhalb Europas reicht mir Ryanair aber durchaus. Zum Essen kann man sich ein paar Brötchen schmieren, wenn man es denn braucht, Getränke bekommt man ja leider nicht durch die Sicherheitskontrolle.

Die Flüge habe ich beide etwas verpennt, aber im Vergleich zu den Flügen 2010 hat sich einiges verbessert. Vor allem, dass man jetzt feste Sitzplätze hat, ist perfekt - ich habe bei den zwei Flügen eigentlich nichts zu beanstanden - allerdings muss man sagen - es ist halt Ryanair.

Wenn man auf den Komfort verzichten kann, ist Ryanair perfekt.

In diesem Sinne

Eure Anke

Dienstag, 28. Juli 2015

[Österreich] Immer unterwegs

Hallo Leute!

Viele Trips funktionieren gut mit dem Zug. Besonders wenn es aber ins Hinterland geht, ist das manchmal ein bisschen komplizierter. Deshalb haben wir uns in diesem Jahr schon zweimal bei Sixt ein Auto gemietet...


Sixt
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Reservierung
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Reserviert haben wir ganz einfach online - unter Angabe der Kreditkartennummer, der Adresse und der gewünschten Fahrzeugklasse - der Abholort darf natürlich auch nicht fehlen. Nach der ersten Reservierung bekamen wir eine Karte mit einer Art "Treuenummer" mit der der Reservierungsprozess insofern erleichtert wird, dass man seine Daten nicht erneut eingeben muss.

Abholen muss  man dann nur noch während der Öffnungszeiten. Die Abgabe geht auch außerhalb, dafür hat man einen Schlüsselsafe installiert


Autos
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Autos hat Sixt in allen Farben und Formen. Sie sind in mehrere Klassen unterteilt - welches Auto aus der Klasse man am Ende bekommt, weiß man aber nicht - man kann aber einen Wunsch angeben und die freundlichen Mitarbeiter versuchen dann, ihn zu erfüllen - mit dem Mini hat das auch wunderbar geklappt. Wir hatten bisher einen Corsa für 6 Tage und einen Mini für 2 Tage. Beide wurden in Top-Zustand übergeben, einzig beim Mini war die Antenne defekt, was aber schon registriert war. Vollgetankt war natürlich auch, vollgetankt sollte man das Auto am Ende dann auch wieder abgeben.

Die Zahl der gefahrenen Kilometer ist beliebig.


Mitarbeiter
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Die Mitarbeiter am Wiener Hauptbahnhof sind bei jedem Kontakt super freundlich gewesen. Beim zweiten mal wusste man gleich, dass wir uns auskennen und dass wir einen Mini haben wollen, den bekamen wir auch - besser geht es kaum.


Preise
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Für den Mini mit der geringsten Versicherungsklasse (es gibt mit 600€, mit 300€ und mit 0€ Selbstbehalt) zahlten wir über ein Wochenende 104€. Da kann man nichts sagen, wie ich meine. Sprit kommt natürlich dazu.

Für eine Fahrt ins Ausland, mit dem Corsa waren wir in Slowenien, gibt es je nach Land einen Pauschalbetrag, den man für den zusätzlichen Service - falls was ist - zahlt. Für Slowenien waren das 39€, auch das war für mich vollkommen okay.


Fazit
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Wir werden jederzeit wieder bei Sixt am Wiener Hauptbahnhof mieten. Wir waren bei unseren beiden bisherigen Mietvorgängen absolut zufrieden. Beide male bekamen wir Autos, die so gut wie neu waren zu einem absolut annehmbaren Preis.

Die Autos waren beide Technisch zu 100% in Ordnung, sauber und preiswert - auch Auslandsfahrten sind hier überhaupt kein Problem, genauso wie Sonderwünsche, die Mitarbeiter geben alles, um Wünsche nach bestimmten Autos zu erfüllen.

Ich kann Sixt am Wiener Hauptbahnhof uneingeschränkt weiterempfehlen. Am Wochenende ist der nächste Trip geplant und ich bin schon gespannt, welches Auto wir diesmal bekommen...

In diesem Sinne

Eure anke

Dienstag, 12. Mai 2015

[Rezension] Irland ganz individuell

Hallo Leute!

Reisebücher sind für mich ein ständiger Begleiter. Eines davon stelle ich euch heute vor...

Reisetaschenbuch Irland
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Daten
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Autorin: Susanne Tschirner
Verlag: Dumont
ISBN: 3770174593
Preis: 17,99€


Inhalt
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Das Reisetaschenbuch ist vom Aufbau her relativ klassisch. Zunächst stellt die Autorin ihr persönliches Irland vor, ihre Lieblingsorte und ihr Erleben des Landes.

Anschließend gibt es einen ausführlichen Teil, der verschiedene Informationsquellen darlegt, sowie wichtige Daten zu einer Reise - wann ist welches Wetter, was ist bei der Buchung einer Übernachtung zu beachten usw.

Auch ein Teil zur Geschichte Irlands darf in so einem Reiseführer nicht fehlen. In diesem Reisetaschenbuch umfasst er etwa 30 Seiten und beschäftigt sich hauptsächlich mit den Gälischen Einflüssen und natürlich mit dem Konflikt mit Nordirland, Dingen eben, die das heutige Irland prägen. Klar kann man hier keine umfassende Chronik erwarten, aber man bekommt das, was man braucht, um zumindest die groben Züge der irischen Kultur zu verstehen.

Der bei weitem ausführlichste Teil widmet sich natürlich den Sehenswürdigkeiten Irlands - unterteilt in grobe Regionen (Dublin ist auch ein ausführlicher Teil gewidmet) reist man quasi einmal durch das Land und kommt zu allen wichtigen Teilen des Landes. In jedem Ort werden wichtige Adressen gemeinsam mit ausführlichen Beschreibungen gegeben. Hotels und Restaurants, Sehenswürdigkeiten, Shoppingtipps, also alles, was das Herz begehren könnte. Was ich besonders schön finde, sind die persönlichen Tipps, die die Autorin gibt. Damit weist sie auf besondere Café und Shops hin. Eine persönliche Note, die so manch anderem Reiseführer fehlt.


Fazit
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Die Flüge sind schon gebucht, im Oktober geht es zu Besuch zu meinem Schweizer Großcousin, der seit 20 Jahren in Dublin als Professor für Geschichte arbeitet. Ich habe ihn erst einmal gesehen und entsprechend gespannt bin ich auf die 5 Tage, die ich in Irland verbringen darf. Einen Tag in Dublin und 4 Tage werde ich ein bisschen rumfahren.

Und gerade für die individuelle Entdeckungstour gefällt mir dieser Reiseführer besonders gut. Er setzt weniger auf eindrucksvolle Bilder, als viel mehr auf ausführliche Beschreibungen und vor allem auf eine sehr persönliche Note. Klar ist das Risikoreich, nicht jedem muss der Geschmack der Autorin gefallen, aber auf mich wirkt das sehr liebevoll.

Das einzige, was mir ein bisschen fehlt, ist ein ausführlicheres Kartenmaterial. Es  gibt zwar einen Faltplan, aber genauere Pläne der Ortschaften ggf. mit eingezeichneten Sehenswürdigkeiten wären ganz gut. Allerdings nehme ich für meine Entdeckungstouren sowieso unser Navi.

Insgesamt ist der Guide aber sehr rund und ich freue mich schon auf meine Tour - diesmal mal ganz ohne den Gatten ;).

In diesem Sinne

Eure Anke

Sonntag, 22. März 2015

[Sunnycars] Rent a Smile

Hallo Leute!

In Rumänien waren wir vergangenen Monat mit dem Leihwagen unterwegs. Die ganze Geschichte war ein wenig komplexer. Wir benötigten ein Auto am Flughafen Otopeni. Die dort ansässigen Mietwagenfirmen bieteten zwar Autos unserer Klasse auch direkt an, nur war da bei der Versicherung immer OHNE Reifen, Glas und Unterboden. Das bedeutet, dass wir so bei Schäden einen Selbstbehalt gehabt hätten. Über Check24-Mietwagenvergleich fanden wir dann ein Angebot von Sunny Cars. Dies war nur geringfügig teurer, aber gerade in Rumänien, wo die Straßen nicht gerade in Bestzustand sind, war uns dieser Aspekt ganz wichtig.

Sunny Cars
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Buchung
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Wir haben das Angebot über den Mietwagenvergleich von Check24 gefunden. Von dort aus wurde man direkt auf die Sunny Cars Seite geleitet. Hier waren dann die persönlichen Daten einzugeben und über Visa zu zahlen. Wir bekamen mitgeteilt, dass wir uns mit dem ausgedruckten Voucher beim Mietwagenstand von Budget am Flughafen Otopeni in Bukarest melden sollten.


Mietwagen
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Der Mann von Budget war super nett. Er hat nichtmal probiert, uns die Budget-Versicherung zusätzlich anzudrehen, da wir diese über Sunny Cars gebucht hatten. Wir wurden direkt von ihm mit dem Jeep über den Flughafen zum Mietwagenparkplatz chauffiert, bekamen einen Übergabe-Bericht (mit Kratzern und Tankfüllstand).

Zum Preis von gut 320€ bekamen wir einen Ford Fiesta (neueres Modell) mit 90 PS für 10 Tage. Sogar der 2. Fahrer, der sonst immer kostet, war inklusive. Das Auto war mit 40000 km noch nicht allzu viel gelaufen war. Der Wagen war dort wieder abzugeben, wir sollten kurz vorher anrufen, damit man uns beim Parkplatz wieder abholen und zum Gate bringen kann.

Mehr zur Abwicklung werde ich euch die Tage berichten.


Wenn man einen Schaden hat
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Nun war es zwar kein Schlagloch, wie erwartet. Doch an dem Punkt, der am weitesten weg war vom nächsten Autovermieter, in Murghiol im Donaudelta, war es ausgerechnet ein neuer Bordstein, bei dem man dahinter eine vernünftige Ausfüllung vergessen hatte, bei dem wir im Dunkeln plötzlich ein lautes Geräusch hörten. Autsch, das war dann wohl ein Unterbodenschaden (ich sage nicht, wer gefahren ist). Tatsächlich war dann auch noch Flüssigkeit am Boden. Wir konnten im Dunkeln nicht genau sehen was. Und bevor die Männer jetzt was sagen, wir sind beide keine großen Autokenner. Wir waren uns nicht sicher ob es nicht doch Motoröl ist. Daher ließen wir das Auto stehen und meldeten den Schaden direkt an Budget. Das lief auch alles Problemlos, am nächsten Nachmittag hatten wir ein neues Auto vor der Tür, das alte wurde abgeholt.

Als wir dann wieder zu Hause waren, kam die Rechnung. 380€ sollten für den Schaden abgebucht werden. Der Schaden kann also nicht allzu groß gewesen sein, zumal da auch noch von uns verbrauchter Sprit verbucht war.

Nun stand in den Unterlagen, was man bei Sunny Cars einreichen muss, um dieses Geld wiederzubekommen. Ein vom Budgetmitarbeiter unterschriebener Schadensbericht, der Vertrag mit Budget, die Kreditkartenabrechnung. Ich steckte alles in einen Umschlag. Problem dabei war eigentlich, dass wir den Schadensbericht nur per Email erhielten, ohne Unterschrift und im Bericht stand auch nur "Schaden" nicht genau, worin dieser bestand. Wir hatten schon die schlimmsten Befürchtungen.

Allerdings muss ich Sunny Cars loben. Ich habe die Unterlagen am 9. Oktober in Österreich Richtung München geschickt (und die Post braucht da gerne etwas länger, wenn was an die Piefke geht), am 24. Oktober wurde der Betrag von 330€ gutgeschrieben (den verbrauchten Sprit hat man uns natürlich nicht gezahlt). Ohne weitere Nachfragen, ohne Beschwerden dass da nicht bezeichnet war, worin der Schaden bestand (es gab Ausnahmen, wie die Ölwanne), es wurde direkt gezahlt. Ich hatte aus Interesse mal nachgefragt (falls die Versicherung nachfragt), es war wohl doch "nur" Kühlwasser, was ausgetreten ist.


Fazit
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Es gibt eben doch noch Unternehmen, insbesondere Versicherungen, die in ihrer Abwicklung absolut problemlos sind. Wir haben zwar für die 10 Tage 50€ etwa mehr gezahlt, als wenn wir das Auto direkt bei Budget gebucht hätten, aber gerade ein Unterboden- und Reifenschutz kann in Rumänien wirklich Gold wert sein, auch wenn dabei die Ölwanne ausgenommen ist. Selbst wenn der Schaden durch eigenes Unvermögen passiert ist, nicht durch die rumänischen Straßenverhältnisse.

Wir sind uns beide einig, wir würden jederzeit wieder über Sunny Cars unser Auto buchen.

In diesem Sinne

Eure Anke

Donnerstag, 5. Februar 2015

Auf Meerschweinchenjagd (28): Mit dem Bus

Hallo Leute!

Viele Wege in Peru haben wir mit dem Bus zurückgelegt. So sind wir mit Cruz del Sur von Lima nach Ica und von Ica nach Arequipa gefahren. Da das für uns vom Reiseunternehmen gebucht wurde, gehe ich davon aus, dass die Busse von Tour Peru von Puno nach Cusco günstiger war...

Tour Peru
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Streckennetz
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Tour Peru fährt täglich die folgenden Touren:

 PUNO-CUSCO

CUSCO-PUNO

PUNO-COPACABANA-LA PAZ

COPACABANA-PUNO

PUNO-DESAGUADERO-LA PAZ

LA PAZ-DESAGUADERO-PUNO


Buchung
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Die Buchung hat "Erlebe Peru" für uns gemacht. Die Tickets wurden im Hotel für uns hinterlegt. Wir mussten zusätzlich noch 1 Soles Steuern vor Ort zahlen und dann ging es los. Normalerweise kann man per Email buchen.


Fahrt
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Wir kamen um halb 8 am Busbahnhof von Puno an. Der Bus sollte um 8 Uhr fahren, um halb 10 ging es dann auch los. Das klingt nach "Normal in Peru", das andere von uns genutzte Unternehmen "Cruz del Sur" fuhr beide male pünktlich ab.


Buchungsklassen
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Der Bus wirkte - ähnlich wie der von Cruz del Sur - auf den ersten Blick sehr modern. Im Doppeldeckerbus gibt es oben eine günstige Klasse, vergleichbar etwa mit den klassischen Fernbussen, die in Deutschland unterwegs sind.

Wir sind aber in die Businessclass gebucht worden mit Liegesitzen und einem TV mit Touchscreen in jedem Sitz (der auch Internetanschluss hat). Auch war ein Steward für uns zuständig, der regelmäßig was zu Trinken (Inka Cola, Wasser und Coca Cola) reichte. Für meine Begriffe hätten wir das von Puno nach Cusco (5 Stunden Fahrt) nicht unbedingt gebraucht, aber nun gut, für 30 Soles - also gut 9€ - Gesamtfahrpreis nimmt man den Luxus schonmal mit. Die Sitze sind übrigens reserviert und das wird auch genau überwacht.

Das Ticket hat ein bisschen gelitten :)


Sicherheit
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Wie auch schon bei Cruz del Sur gaben wir unser Gepäck wie beim Flugzeug ab und bekamen es auch nur gegen Vorlage des Beleges wieder. Auch waren 2 Fahrer unterwegs, die regelmäßig gewechselt haben. Wir hatten zwischendurch einen Stop, da konnte ich das sehen. Man fühlt sich also insgesamt nicht sicherer oder unsicherer als bei den Kollegen von Flixbus oder anderen Fernbussen, die in Deutschland verkehren.


Sauberkeit
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Im Vergleich zu Cruz del Sur wirkte  der Bus wesentlich älter und leider auch dreckiger. Das Klo war bei Cruz del Sur zwar auch unappetitlich, aber die Sitze wirkten abgewetzt und nicht wirklich mehr schön.


Fazit
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Mit dem Bus kann man gut und sehr komfortabel durch die Anden reisen. Das geht mit Tour Peru auch relativ gut.

Den Vergleich zu Cruz del Sur kann das ganze aber nicht wirklich standhalten. Nicht nur, dass wir 1 1/2 Stunden auf die Abfahrt warten mussten - ohne dass es irgendwelche Ansagen gab, wann der Bus in etwa kommen könnte. Cruz del Sur war trotz ähnlichem Konzept immer pünktlich.

Auch der Bus an sich wirkte relativ dreckig. Zwar gab es auch was zu trinken, aber nichts zu essen - was es bei Cruz del Sur beides gab - auch der Bus an sich wirkte wesentlich abgenutzter.

Wir waren zufrieden, für die 5 Stunden Fahrt war es auch super komfortabel. Die 2 Sterne leiden eben nur unter dem Vergleich mit der Konkurrenz. Dafür ist Tour Peru aber auch billiger :). Ich kann es auf jeden Fall zur Buchung empfehlen.

In diesem Sinne

Eure Anke

Mittwoch, 4. Februar 2015

Auf Meerschweinchenjagd (27): Unterwegs im heiligen Tal

Hallo Leute!

Puh, schon ein halbes Jahr her und trotzdem habe ich noch eine ganze Liste von Orten und Dingen, über die ich für euch schreiben kann... In Cusco und im heiligen Tal werden diverse Touristentickets angeboten. Das möchte ich euch heute vorstellen...


Boleto Turistico
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Kauf
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Man bekommt das Ticket in Cusco im Tourismusbüro und im heiligen Tal bei allen aufgeführten Orten.


Arten
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Es gibt ein Boleto general, das für 10 Tage für 16 Stätten gültig ist. Das kostet für Erwachsene 130 Soles, für Studenten unter 25 und Peruaner kostet es 70 Soles.

Die zweite Möglichkeit sind die 3 "Circuits", die sich einmal hauptsächlich auf Cusco und zweimal hauptsächlich auf das heilige Tal basieren. Die Einzeltickets kosten hier jeweils 70 Soles für Erwachsene und sind 2 Tage bzw. 1 Tag gültig.

Circuit I (1 Tag):
-Sacsayhuaman
-Qenqo
-Pucapucara
-Tambomachay

Circuit II (2 Tage):

-Museum of Contemporary Art
-Museum of Regional History
-Museum of Popular Art
-Museum at Qoriqancha
-Pachacutec statue
-Native Music and Dance show at Qosqo Center of Native Art
-Tipon
-Piquillaqta

Circuit III (2 Tage):
-Pisaq
-Ollantaytambo
-Chinchero
-Moray


Unsere Entscheidung
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Wir waren insgesamt 3 Tage in Cusco und 2 1/2 Tage im heiligen Tal. Da wir mit unserer Reisegruppe Pisaq und Ollantaytambo besucht haben, mussten wir das Circuit III. Ticket kaufen, da beide Stätten nicht ohne das Ticket zu besichtigen sind.

In Cusco selbst bekamen wir gleich bei unserer Ankunft das Boleto general ans Herz gelegt, was wir allerdings nicht gemacht haben. Hier hatten wir ein individuelles Programm und hätten damit im Stadtzentrum eigentlich nur die Qoricancha besuchen können. Das haben wir dann auch gegen einen Eintritt von 10 Soles gemacht.

Die Sights von Circuit III. sind dann zusätzlich noch so weit auseinander, dass man kaum alle 4 in 2 Tagen schaffen kann. Wir waren dann auf eigene Faust dann noch in Moray - brauchten dafür aber ein Taxi von Ollantaytambo aus.


Fazit
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Das Boleto general ist wohl nur für all jene gut, die wirklich viel Zeit mitbringen. In Cusco selbst braucht man es bei einer Aufenthaltsdauer von 2 Tagen kaum. Wir haben uns alles wichtige angeschaut und sind ohne Ticket günstiger gekommen - für alles andere hätten wir schon ein Taxi oder ein Auto gebraucht.

Fies finde ich natürlich, dass man für die 4 Sights von Circuit III. unbedingt das Ticket braucht, da es keine Einzeltickets gibt. Wenn man nun mit so einer Reisegruppe unterwegs ist wie wir, kommt man zu 2 Sights gar nicht hin und hat damit im Schnitt 35 Soles pro Sight gezahlt - im Schnitt zahlten wir 10 Soles. Dagegen sind etwa die Salinen von Maras gar nicht dabei. Die haben wir für 7 Soles besichtigt und die waren richtig spannend und lagen auch im heiligen Tal. Das ganze ist für mich leider etwas undurchsichtig und damit schade.

In diesem Sinne

Eure Anke

Freitag, 12. September 2014

Auf Meerschweinchenjagd (3): Fly the Peruvian Way

Hallo Leute!

Auf unserer kleinen Meerschweinchenjagd sind wir in Peru auch zweimal geflogen, von Cuzco nach Puerto Maldonado und von Puerto Maldonado nach Lima. Beide Flüge absolvierten wir mit der lokalen Fluggesellschaft...

LAN Peru
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Buchung
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Die Buchung erfolgte durch unseren Reiseveranstalter (Erlebe Fernreisen). Die Flüge kosteten pro Person rund 250€. Das geht sicherlich günstiger, wenn man vor Ort selbst bucht, für uns war das aber OK so. Entsprechend der großen Entfernungen sind die regionalen Flieger auch immer mehr oder weniger voll gebucht.


Abfertigung
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Die Abfertigung lief ja individuell über die beiden Flughäfen und verlief reibungslos. Das Bodenpersonal war sehr freundlich, sprach Spanisch und Englisch fließend, so dass die Kommunikation für uns kein großes Problem war.


Flug
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Die Flüge wurden mit einer durchschnittlich alten 737 absolviert, nicht anders als etwa mit der Lufthansa von Wien nach Frankfurt. Ich fühlte mich entsprechend nicht mehr und nicht weniger sicher als an Bord eines Lufthansa- oder Austrian-Jets. Auch das Platzangebot war nicht anders. Einzig auffällig war, dass nur 2 Flugbegleiter für die Economy zuständig waren, das sind bei der Lufthansa dann schon manchmal 3 (aber auch nicht immer).

Einen Snack gab es nur auf dem längeren Flug von Puerto Maldonado nach Lima (1:20 h), von Cuzco nach Puerto Maldonado (0:55) gab es nichts (auch keine Getränke). Das ist mir ein wenig negativ aufgestoßen, da wir vorher in der unklimatisierten Abflughalle warten mussten.




Pünktlichkeit
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Die Pünktlichkeit war OK. Wir wurden zwar vorher extra darauf hingewiesen, dass wir vor dem Rückflug nach Deutschland besser noch eine Nacht in Lima bleiben sollten, da die lokalen Flüge sehr häufig Verspätung haben und man den Anschlussflug nicht bekommt, das wäre aber bei nur 10 Minuten Verspätung eigentlich nicht nötig gewesen. Der andere Flug hatte 20 Minuten Verspätung - alles im Rahmen, wie ich finde.


Fazit
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Insgesamt hat alles super gepasst. Die Flüge waren nicht überbucht, sie waren pünktlich, man konnte sich wunderbar verständigen, eigentlich nicht anders, wie auf einem innereuropäischen Lufthansaflug. Wir haben uns sicher gefühlt, die Flüge waren für peruanische Verhältnisse sehr pünktlich, die Flugzeuge waren normal sauber, also alles, was man von einem kurzen Flug haben will - nur was zu trinken wäre beim Flug von Cuzco nach Puerto Maldonado nicht schlecht gewesen, aber das ist sicher nur ein kleiner Kritikpunkt.

Von mir gibt es 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Mittwoch, 10. September 2014

Auf Meerschweinchenjagd (1): Auf nach Lima

Hallo Leute!

Die letzten 3 Wochen habe ich mich ein wenig rar gemacht... Woran lag das? Ganz klar, ich war im Urlaub. Mit den zukünftigen Schwiegereltern und dem zukünftigen Gatten bin ich 3 Wochen durch Peru getourt. Und da ihr auch davon etwas profitieren sollt, gibt es natürlich mal wieder eine kleine Berichtereihe von mir...

Beginnen will ich natürlicherweise mit dem Weg nach Peru (und wieder zurück)...

KLM
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Buchung
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Der Flug von Wien über Amsterdam nach Lima wurde von unserer Reiseorganisation gebucht. Da KLM einer der wenigen Airlines ist, die von Europa aus direkte Flüge nach Lima anbietet, mussten es diesmal die Holländer sein. Wir buchten im April, also gut 4 Monate vor Flugantritt und zahlten für Hin- und Rückflug gut 1500€ pro Person. 8 Wochen vorher lagen die Flüge bei 1100€.


Kurzstrecke
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Als Kurzstreckenflug (mehr oder minder kurz) gilt für mich die Strecke von Wien nach Amsterdam (gut 2 Stunden Flugzeit). Wir flogen mit einer normalen 737, wie man sie von der Lufthansa kennt. Bemerkenswert ist dabei, dass man bei KLM sogar die Economy-Class in eine Comfort Zone und eine Normale Zone einteilt. Die Komfort-Zone bietet gegen einen Aufpreis von 15€ pro Strecke und Person eine größere Beinfreiheit. Ist die Zone nicht voll besetzt, wird man mit etwas Glück auch ohne Aufpreis dorthin gesetzt. Wir hatten das Glück auf dem Hinflug. Es hat tatsächlich etwas mehr Platz dort, für 2 Stunden war das für mich allerdings weniger wichtig.

Beide Kurzstreckenflieger (also auch der Rückflug) waren sehr pünktlich. Auf beiden Flügen wurde ein kleiner Snack serviert, auf dem Hinflug ein Päckchen Nüsse und auf dem Rückflug (7 Uhr morgens) ein Sandwich. Beides war jetzt nicht der Hit - Flugzeugfraß eben. Auf den Sandwich habe ich sogar verzichtet. Getränke werden pro Flug 1x serviert, man kann aber jederzeit nachverlangen.

Das Personal war sehr freundlich, kann man nichts gegen sagen. Sie sprachen Niederländisch und Englisch und jeweils meistens noch eine weitere Sprache.


Langstrecke
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Der Langstreckenflug führte uns dann von Amsterdam nach Lima (und zurück). Wir hatten dabei zwei unterschiedliche Airbus 777. Auf dem Hinflug war die Maschine dabei etwas älter, die auf dem Rückflug etwas neuer. Vor allem merkte man das am Bordprogramm. Auch hier gibt es zusätzlich eine Comfort Zone, die diesmal 30€ pro Flug und Person kostete. Wir hatten verzichtet.

Unser Flug dauerte gut 12 Stunden. Mit Getränken kam man etwa stündlich rum (teils auf dem Tablett) und zu den Mahlzeiten mit dem Wagen. Zusätzlich stand ständig im hinteren Bereich immer ein Wagen, an dem man sich bedienen durfte. Dort gab es dann auch kleine Snacks (Nüsse und Kekse). Die Mahlzeiten waren eher - was soll man sagen - ekelhaft. Besonders aufgefallen ist mir das Würstchen mit dem Rührei. Zu den Hauptspeisen gab es jeweils Salat und ein Dessert sowie ein Brötchen mit Käse

Das Personal ist auch hier sehr freundlich gewesen. Unter anderem ist mir sehr positiv aufgefallen, dass man sich extrem viel Mühe gegeben hat, ein frisch verheiratetes Paar, das man nicht zusammen gebucht hatte, doch noch irgendwie nebeneinander zu setzen. Dazu sprach man vor dem Flug alle Fluggäste an, ob sie denn alleine reisen und ob sie denn ggf. tauschen würden, damit das Paar zusammensitzen kann. Als es dann klappte, applaudierte das ganze Flugzeug. Auch waren hier alle Stewardessen mehrsprachig, die meisten konnten Deutsch und Englisch, die Hälfte zudem Spanisch.

Das Platzangebot war OK, wenn auch die Armlehne etwas dünn war, weshalb man immer mit dem Nachbarn etwas kämpfen musste.


Verspätung
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Auf dem Rückflug erfuhren wir schon in Peru, dass man 1,5 Stunden Verspätung haben würde. Das kann passieren, deshalb waren wir verständnisvoll. Allerdings war es schon recht unwahrscheinlich, dass wir unseren geplanten Anschlussflug nach Wien bekommen sollten.

Kurz vor der Landung wurde ich daher schon unruhig, dass gleich das Chaos ausbrechen würde. Man war aber in Amsterdam unheimlich gut organisiert. Zwar standen nur 2 nette Damen beim Ausgang, aber wir bekamen sehr geordnet Informationen, unsere Flüge waren schon organisiert, wir waren sogar schon in einem Hotel untergebracht, da der Anschlussflug erst am nächsten Morgen gehen sollte. Wir wurden sogar in einem sehr luxuriösen Hotel am Flughafen untergebracht, Dinner und Frühstück waren auch schon organisiert und wir bekamen unseren Voucher ohne große Wartezeiten zudem ein kleines 1 Tages Kit mit einem T-Shirt, Socken, Zahnputzzeug usw. Es ging so unchaotisch wie nur möglich zu.


Fazit
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Mit unserem Ausflug mit KLM waren wir eigentlich absolut zufrieden. Nun, Verspätungen passieren. Schön ist das selten, gerade wenn man unerwartet noch irgendwo übernachten muss. Entscheidend ist hierbei, wie die Airline damit umgeht. Man war 1A organisiert, wir bekamen direkt neue Boardkarten und waren sofort informiert über alles, wo wir uns hinwenden sollen, um den Voucher zu bekommen, wo wir hinmussten, um ins Hotel zu kommen. Ich glaube, aus dem Flieger ins Hotelzimmer hat es nicht einmal 1,5 Stunden gedauert.

Der Flug an sich war 1A. Der Service war super, das Essen war halt das normale Flugzeugessen, nicht lecker, aber genug, um 12 Stunden Flug gut zu überstehen. Das Bordprogramm war standard, die Sitze halbwegs bequem. Auch haben wir uns absolut sicher gefühlt.

12 Stunden Holzklasse sind nie super, aber bei KLM sind sie so angenehm wie es ging. Wir waren zufrieden. Abzug gibt es eigentlich nur für das widerliche Essen.

In diesem Sinne

Eure Anke

Freitag, 8. August 2014

[Rezension] Eine schöne Liebeserklärung

Hallo Leute!

Eine Sache ist bei mir ja grandios: Eine Schwester in Hamburg, eine Schwägerin in Berlin. Wenn man Geld für Flüge hat, kann man gleich losreisen... Heute darf ich euch einen netten, neuen Berlin-Reiseführer vorstellen...

Styleguide Berlin
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Daten
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Autor: Petra Albert, Ellen Teschendorf
Verlag: National Geografic
ISBN: 978-3-86690-393-7
Preis: 24,99€ (D) 25,40€ (A)


Inhalt
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Schon äußerlich finde ich das Buch grandios. Es gibt ein Gummiband, das das Buch zusammenhält. Das ist super, weil das hochwertige Buch mit dem leicht eingepfalzten U-Bahn-Plan im Rucksack geschlossen hält. So gibt es im Rucksack keine Eselsohren.

Das Buch konzentriert sich hauptsächlich auf die In-Bezirke: Charlottenburg, Tiergarten, Schöneberg, Kreuzberg, Mitte, Prenzlauer Berg, Friedrichshain und Neukölln.

Zunächst geben die Autoren ihre absoluten Berlin-Tipps, das was man wissen muss, wenn man einen Trip nach Berlin macht. Hier gibt es aber weniger die Adressen von Botschaften usw. sondern viel mehr Infos über Öffnungszeiten, Schifffahrten und auch ein Tipp für die Autorinnen für 24 Stunden in Berlin.

Anschließend geht es von West nach Ost durch die bereits genannten Bezirke. Der Fokus liegt dabei aber eigentlich viel mehr auf Bildern als auf der Geschichte diverser Cafes usw. Ganz nett ist dabei auch, dass es sich eher um Szenetipps handelt, als um Tipps, die etwa der Marco Polo-Reiseführer auch geben würde. Auch liegt der Fokus nicht auf diversen Kirchen oder Resten der Mauer, sondern es führt den Leser viel mehr in echt süße Cafes oder in Second Hand Läden, eben in Gebiete von Berlin, die man als Touri sonst nur mit Glück findet.


Fazit
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Das Buch ist mehr oder weniger ausgelegt auf Leute wie mich. Dank der Verwandtschaft in Potsdam und dann auch dank der zahlreichen Besuche bei meiner Bald-Schwägerin hatte ich ja schon öfter die Ehre, ich habe Berlin im zarten Alter von 4 Jahren - noch vor der Wende - das erste mal gesehen und durch Besuche gut alle 5 Jahre auch die grandiose Entwicklung miterlebt. In den letzten 5 Jahren war ich dann sogar öfter mal da.

Ihr kennt mich ja inzwischen. Ich habe ja doch ganz gerne einen - oder am liebsten mehrere - Reiseführer dabei. Der hat es mir für Berlin absolut angetan. Die Mauer, den Alexanderplatz und den Potsdamer Platz habe ich ja nun schon (im Falle des Alex schon mit 4 Jahren) mehrfach, fast bis zum Erbrechen gesehen. Mit diesem Reiseführer wird man eher in Cafes geschickt, die gemütlich sind, in Vintage Läden, in Bars oder in Kunstläden. Auch ganz nett ist, dass verschiedene Einwohner der jeweiligen Bezirke interviewt werden. Damit gibt es quasi fließend schon eine Brücke dahin, dass man - wenn man mit diesem Buch erst seine Liebe zu Berlin entdeckt hat - sich dort durchaus auch niederlassen kann. Nicht dass ich das vorhabe - habe mich ja gerade erst in Wien verliebt. Und ich kann nicht warten, dass es bald einen Style-Guide Wien gibt.

In diesem Sinne

Eure Anke



Montag, 28. Juli 2014

[Rezension] Ein kleines bisschen Heimat (5)

Hallo Leute!

Heimat ist ja eigentlich da, wo man sich zu Hause fühlt. Fulda ist zwar von dem Ort, an dem ich aufgewachsen bin, gut 150 km entfernt, durch meinen Verlobten, der in Fulda geboren wurde, ist es allerdings eine Art zweite Heimat geworden. Daher habe ich mich besonders gefreut, als ich neulich diesen kleinen Reiseführer in die Hände bekam...

Fulda zu Fuss
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Daten
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Autor: Klaus H. Orth
Verlag: Societätsverlag
ISBN: 978-3-942921-76-3
Preis: 12,80€

Inhalt
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Fulda liegt im Osten Hessens direkt am Fuss der Rhön.  Dieser kleine Stadführer führt auf 8 Touren zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt:

Tour 1 führt auf den Spuren des Bonifatius Vom Dom an der Fulda entlang über den Kalvarienberg und den Frauenberg mit seinem Franziskanerkloster, vorbei an der Michaelskirche wieder zurück zur Grabstätte des Bonifatius im Fuldaer Dom.

Tour 2 führt in das mittelalterliche Fulda von der Stadtpfarrkirche vorbei an kleinen Gässchen mit Fachwerk bis zur Michaelskirche neben dem Dom.

Tour 3 führt entlang der Fulda zur Propstei Johannesberg.

Tour 4 führt vom Dom durch den Schlossgarten vorbei am alten Rathaus bis zur Heilig-Geist-Kirche. Sie steht unter dem Barockmotto.

Tour 5 enthält einen kleinen Ausflug rund um das Schloss Fasanerie in Eichenzell.

Tour 6 führt durch die Fussgängerzone vorbei an den diversen Shops in Fulda.

Tour 7 führt durch die verschiedenen Parks.

Tour 8 schließlich führt durch die Löherstraße.

Die einzelnen Touren werden sehr ausführlich dargestellt, inklusive eines Stadtplans und eines Plans der öffentlichen Verkehrsmittel in Fulda, sowie einer ausführlichen Darstellung der einzelnen Sehenswürdigkeiten, Museen und Restaurants, die lohnenswert sind.

Die Strecken sind jeweils um die 5-6 km und gut innerhalb 2 Stunden zu gehen.





Fazit
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Der Stadtführer ist zwar kein Hochglanz-Stadtführer, wie man ihn aus New York oder Tokio kennt, dennoch stellt er die wirklich traumhaft schöne Stadt Fulda perfekt vor. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten sind enthalten, der Dom, der im Zentrum der Stadt steht, sogar mehrfach.

Der Reiseführer ist sehr ausführlich mit tollen Infos, die selbst mein Freund noch nicht kannte - und der hat immerhin 20 Jahre in Fulda gelebt.

Es wird sogar vorgestellt, wie man zum Ausgangspunkt des Rundgangs mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommt. Wenn man nicht die Hälfte seiner Verwandtschaft bzw. Bald-Verwandtschaft in Fulda wohnen hat, lohnt sich dieser kleine Stadtführer auf jeden Fall für einen tollen Aufenthalt in einer tollen Stadt.

In diesem Sinne

Eure Anke

Freitag, 11. Juli 2014

[Rezension] Mal wieder bei den Nachbarn

Hallo Leute!

Als Wienerin hat man ja einen riesigen Vorteil - man hat unendlich viele Möglichkeiten für kleine Weekendtrips. Nur 3 Stunden mit dem Bus ist man zum Beispiel in der ungarischen Hauptstadt Budapest.

Budapest
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Daten
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Autor: Roland Mischke
Verlag: Vista Point
ISBN: 386871202X
Preis: 7,95€


Inhalt
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Zunächst einmal ist auffällig, dass das Buch relativ schmal ist, wobei der Inhalt für einen Kurztrip von 3-5 Tagen absolut ausreicht. Es ist kartoniert eingebunden, wodurch das Büchlein sehr stabil ist.

Inhaltlich ist das Buch relativ ähnlich aufgebaut wie viele City Guides.

Beginnend mit einem Teil, in dem das vorgestellt wird, was man in Budapest gesehen haben sollte. Nach meinen inzwischen 4 Wochenendtrips dorthin kann ich die Tipps auch absolut bestätigen. Im Gegensatz zu anderen Büchern kommt aber zusätzlich noch eine Seite mit den Lieblingsplätzen des Autors dazu - auch die absolut empfehlenswert. Unter den einzelnen Plätzen gibt es eine kleine Beschreibung und einen Verweis auf die jeweilige Buchseite sowie auf die Karte.

Als nächstes kommen 2 Kapitel mit Stadttouren und Streifzügen. Die Stadttouren sind ähnlich auch in anderen Tripführern drin. Die Streifzüge allerdings gefallen mir besonders gut, da etwa die Kaffeehaustour so nirgendwo auch drinnen war - absolut super. Schön wäre bei den Streifzügen allerdings vielleicht noch eine Karte gewesen - die hätte dann aber nicht in die kompakte Struktur gepasst. Bei den Stadttouren ist sie dabei.

Als nächstes kommen die Vistapoints, also die Sehenswürdigkeiten, die hier kompakt und sehr aktuell vorgestellt werden. Die Öffnungszeiten und Eintrittspreise passten immer - kein Wunder, der Reiseführer ist ja auch erst vor 2 Monaten erschienen.

Am Ende kommen dann noch die Klassiker - Hotel- und Restaurantempfehlungen, Shops und die wichtigsten Infos für die Reise. Zugegeben, bei unserem 4. Citytrip nach Budapest haben wir das weniger genutzt, aber alles wichtige steht drin. Auch Infos über Sport, Kultur usw, sind vorhanden.

Schließlich gibt es noch einen kleinen Faltplan und einen U-Bahn-Plan.


Die App
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Auf die App war ich am meisten gespannt. Leider konnten wir sie wegen Roaming nur im Hotel nutzen. Die Kartenfunktion ist allerdings auch offline nutzbar, Adressen raussuchen war daher kein Problem. GPS geht allerdings ohne Roaming in dem Fall nicht.

Die App bietet außerdem zahlreiche Zusatzinformationen und Links, die man abrufen kann. Nett ist auch, dass man sich hier das aktuelle Wetter (incl. Vorhersage) abrufen kann.


Fazit
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Das Buch ist ein netter, kleiner Reiseführer, den man für einen Citytrip absolut gebrauchen kann. Klar, bei so einem Format kann man keine Ausflugstipps oder ausgiebigen historischen Informationen erwarten. Jedoch sind alle wichtigen Tipps drin - mir hat nur das Eisenbahnmuseum ein bisschen gefehlt - das haben wir aber auch erst bei Trip Nr. 3 entdeckt. Die Ausflugstipps, die Tipps unterwegs mit Kids findet man dann aber zumindest teils in der App.

Es ist ein schöner, sehr runder Reiseführer, der durch die App perfekt ergänzt wird. Durch die App sind auch die Öffnungszeiten und Eintrittspreise immer aktuell und auch Restauranttipps usw. kommen immer wieder mal neue dazu. So ist man immer auf dem Laufenden.

Von mir bekommt dieser Multimedia-Reiseführer klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke


Freitag, 27. Juni 2014

[Rezension] Spanisch lernen ist nicht schwer... mit Langenscheidt

Hallo Leute!

Heute darf ich euch zur Abwechslung mal wieder einen netten kleinen Sprachführer vorstellen. Gerade auf längeren Reisen bin ich ja schon ein Fan davon, zumal mich meine Reisen ja schonmal in Gegenden führen, in denen die Leute nur bedingt an Touristen gewöhnt sind und man sich manchmal nicht mit Englisch durchschlagen kann...

Langenscheidt Sprachführer Spanisch
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Daten
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Verlag: Langenscheidt
ISBN: 978-3-468-22348-8
Preis: 11,99€ (D) 12,40€ (A)


Inhalt
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Der Aufbau ist für solche Sprachführer relativ klassisch. Zunächst kommt ein allgemeiner Teil zur Sprache, wobei man sagen muss, dass dieser (mit Inhalt Dos und Donts, Aussprache und Grammatik) mit 11 Seiten relativ kurz gehalten wird.

Ganz am Anfang, noch in der Umschlagseite, stehen die wichtigsten Wörter und Sätze, die man auf Reisen so braucht - Guten Tag, Was kostet das, Ja, Nein, Entschuldigung, Ich verstehe nicht usw. Die findet man schnell und die Auswahl halte ich fürs Durchschlagen schon ganz wichtig.

Im Vergleich zum allgemeinen Teil sind die spezifischen Teile, also die Wörter und Sätze, die man zum sich Durchschlagen braucht, sehr ausführlich gehalten:

Anreise & Weiterreise ist etwa 17 Seiten lang und nach Verkehrsmitteln geordnet. Dazu kommen Teile zur Einreise und zum Gepäck. Wenn man über einen internationalen Flughafen kommt, geht das aber dann doch auch mit Englisch ganz gut.

Unter erste Kontakte findet man dann alles zum Thema Vorstellen, also die Sätze, die man in der ersten Kursstunde Spanisch lernt: Hallo, Ich heiße, Ich bin    Jahre alt, Ich komme aus Deutschland etc.

Bei "Übernachten" gibt es dann alles zum Thema Hotel, Camping usw. Hier lernt man auch, wie man sich etwa über ein dreckiges Zimmer beschwert usw.

Das wichtigste Kapitel im Urlaub ist Erfahrungsgemäß "Essen & Trinken". Man will ja schließlich wissen, was man isst. Die Seiten zur Speisekarte sind auch witzigerweise als einzige so bedruckt, dass man sie schon beim geschlossenen Buch erkennt. Ausgelegt ist das ganze allerdings auf Spanien, Südamerikanische Speisen sind kaum vorhanden.

In "Unterwegs in der Stadt" geht es dann um Orientierung, Verkehrsmittel usw. Natürlich gibt es dann noch alles zum Thema "Einkaufen" und "Aktivitäten".

Am Ende gibt es noch ein Kapitel zum Thema Ernstfall - also was tun, wenn was geklaut wurde oder wenn man krank wird.

Schließlich gibt es noch alles zum Thema Zeit und Wetterbericht.

Ganz schön finde ich auch, dass es im Anhang noch eine Auflistung von Schilderbeschriftungen und deren Bedeutung gibt. So erfährt man hier etwa, was es an der Tankstelle zu tanken gibt (was ist Diesel usw.).

Ein Reisewörterbuch gibt es auch noch.

Als ganz nettes Gimik gibt es auf der letzten Seite eine kleine Ansammlung mit verschiedenfarbigen Post-its, damit man sich die wichtigsten Seiten markieren kann. Ich finde das ganz cool, da man so die wichtigsten Seiten, also etwa die zum Thema Essen oder Hotel schnell wiederfindet. Ein Muss ist es natürlich nicht.


Fazit
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Insgesamt gefällt mir dieses Reisewörterbuch recht gut und gerade hilfreich, wenn man sich ohne Reiseleitung durch das spanische Hinterland durchschlägt und nicht nur in Malle am Ballermann liegt. Nach Peru wird er zwar mitkommen, aber die Auslegung des Reiseführers ist eben dann doch für das europäische Spanien, nicht aber für Südamerika - dafür gibt es von anderen Verlagen Spezialsprachführer.

Ich finde gerade den Aufbau super, vor allem weil man im Vergleich zu normalen Wörterbüchern auch geflügelte Wörter findet. Der Aufbau ist grandios übersichtlich. Ganz großartig finde ich die Auflistung von Schildern und deren Beschriftung, da man hier, wenn man nur sehr gebrochen Spanisch spricht, so wie ich, ansonsten häufig davorsteht und lange übersetzen muss, an der Tankstelle steht und rätselt, welche Benzinsorte man tanken soll (sowas lernt man bei der VHS nicht).

Der Führer ist sehr konzentriert, erklärt wenig nebenher, sondern konzentriert sich ausschließlich auf das wesentliche, auf Sätze, die man braucht, um sich in Spanien sich durchzuschlagen. Das hat auch was, für meinen Perutrip habe ich schon einen weiteren Sprachführer, den "Spanisch für Peru" von Reiseknowhow, der nebenher auch gerade beim Thema Essen noch vieles anderes erläutert. Der ist dafür weniger übersichtlich und hat weniger Sätze. Das hat auch was, ich kann noch nicht sagen, was im Endeffekt besser ist. Ich werde es austesten - in meinem Sommer in Peru... Mit Grundkenntnissen in Spanisch ist beides sehr hilfreich, auf deren eigene Art.

In diesem Sinne

Eure Anke


Dienstag, 24. Juni 2014

[Rezension] Citytrip Istanbul (5): Literatur

Hallo Leute!

Auf meine Citytrips kommen IMMER Reiseführer mit. Meistens sind es gleich mehrere. Ein sehr schöner Reiseführer für einen Wochenendtrip ist der, den ich euch heute vorstellen werde...

Reise Know-How CityTrip Istanbul
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Daten
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Autor: Manfred Ferner
Verlag: Reise KnowHow
ISBN: 978-3-8317-2427-7
Preis: 9,95€


Inhalt
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Inhaltlich beginnt Ferner mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, die man nicht verpassen sollte. Außerdem gibt es eine Zusammenfassung der sogenannten Extratipps, die im Buch folgen.

Dann geht es "ab ins Vergnügen". Hier wird unter anderem ein Sightseeing Trip vorgestellt für ein Wochenende in Istanbul. An den haben wir uns sogar grob gehalten und der war wirklich super, man schafft sogar ein kleines bisschen mehr. Außerdem gibt es hier Spezialtouren für Citybummler, Kauflustige, Genießer. Außerdem gibt es Tipps für den Abend, Konzerte und Theater und Istanbul zum Entspannen.

"Am Puls der Stadt" gibt es einiges zur Stadtgeschichte. Darunter - und daran erkennt man, dass der Reiseführer wirklich top aktuell ist - ein Artikel über die Demonstrationen am Taksim Platz im Jahr 2013.

Anschließend heißt es "Istanbul entdecken". Hier werden insgesamt 40 Sehenswürdigkeiten verteilt über die ganze Stadt vorgestellt. Diese sind dann auch mit 1-3 Sternen bewertet, die die Wichtigkeit der Sehenswürdigkeiten abbilden soll. In der Ausführlichkeit sind die Beschreibungen OK, wenn es aber auch ausführlichere Reiseführer - etwa den von Michael Müller - gibt. Dennoch erfährt man eigentlich alles, was man wissen muss, darunter auch Öffnungszeiten und Eintrittspreise.

Am Ende kommen schließlich noch die Standardmäßigen Reiseinformationen, Adresse der deutschsprachigen Konsulate. Dort bekommt man allerdings auch Hinweise, wie man sich etwa als Homosexuelle verhalten sollte (ja, das muss in der Türkei eben leider). Auch Infos über Visa (Österreicher brauchen eins, Deutsche nicht), Strom, Geld usw. findet man hier.

Schließlich gibt es noch eine kleine Sprachhilfe, wobei darauf verwiesen wird, dass man in Istanbul immer jemanden findet, der Deutsch oder Englisch spricht - und so war es auch in der Tat. Schließlich gibt es noch einen Plan der Öffentlichen Verkehrsmittel und einen kleinen Faltplan, in den auch die einzelnen Sehenswürdigkeiten mit Nummer eingezeichnet sind.


Fazit
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Der Inhalt ist optimal abgestimmt für einen Wochenendtrip an den Bosporus, vor allem wenn man es nicht allzu ausführlich braucht.

Besonders schön finde ich die sehr einheitliche Konzeption, jede Sehenswürdigkeit bekommt eine Nummer, auf die bei Erwähnungen immer wieder verwiesen wird. Das macht die Orientierung sehr leicht, auch wenn der Stadtplan etwas detaillierter sein könnte. Auch die Hinweise auf Clubs, Restaurants und Hotels sind nummeriert und kehren nach Nummerierung immer wieder, so dass man nicht erst umständlich im Stadtplan nach der Straße suchen muss, sondern nur nach der Nummer.

Auch sehr schön sind die Zusatzinformationen, die man per Smartphone abrufen kann, unter anderem ein Mini-Audiotrainer. Die Routenführung funktionierte bei uns ohne Datenroaming allerdings nicht. Im Hotel (WLAN) konnte man das aber gut abrufen.

Der Reiseführer ist sehr aktuell, alle Sehenswürdigkeiten sind drin und er bietet allerlei Extras - Stadtspaziergänge usw. Auch die weiterführenden Infos zur Stadtgeschichte usw. sind absolut super. Er ist reich bebildert und dennoch sehr kompakt und passt in jede Hosentasche. Ein absolutes Muss für jeden Citytrip.

Am besten fand ich übrigens den Tip mit dem Fischbrötchenverkäufer an der Galatabrücke... Mmmmm, sehr lecker!

Ich bin sehr zufrieden, von mir gibt es klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke


Freitag, 9. Mai 2014

Da traut sich auch der Piefke mal raus aus Wien...

Hallo Leute!

Ohne Auto ist für mich Landkind ganz ungewohnt, aber als wir nach Wien zogen, war es für mich schnell nur logisch, mein Auto zu verkaufen. Nicht nur wegen Autobahngebühren, sondern auch wegen der komplizierten Verkehrssituation in Wien hat das Auto einfach nix gebracht. Zu den meisten Zeiten kommt man eh leichter mit den Öffentlichen von A nach B.

Nun sind wir aber auch häufiger auf kleinen Ausflügen unterwegs. Und da immer ein Carsharing-Auto für immerhin 69€/Tag ist ja auch teuer, gerade wenn man in der Nähe bleibt...

Daher haben wir uns kürzlich eine Vorteilscard Classic zugelegt.


Vorteilscard Classic
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Kauf
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Gekauft haben wir die Karten online über oebb.at. Dort haben wir uns registriert und die Karten per Kreditkarte (Bankeinzug geht auch) gekauft. Dabei kann man sich noch aussuchen, ab wann die Karte gilt und man kann gleich loslegen. Man bekommt direkt eine vorläufige Karte, mit der man die Rabatte nutzen kann.

Die Karte kostet übrigens 99€ pro Jahr.


Rabatte
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Man bekommt mit der Karte 50% auf alle Käufe an Fahrkartenautomaten, online und über Handy für Normalfahrkarten im Inland.

Außerdem bekommt man 45% auf alle Tickets an Personenkassen.

Schließlich bekommt man noch 25% auf alle Fahrten ins Ausland.


Einsatz
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Ich habe die Karte bisher nur bei online-Käufen und am Fahrkartenautomaten eingesetzt. Gibt man dabei an, dass man eine Vorteilscard Classic hat, muss man diese nur bei der Fahrscheinkontrolle vorzeigen. Kein Eingeben einer Nummer und kein Einlesen der Daten o.ä. Bei der Kontrolle muss man Vorteilscard und Ausweis (die Karte ist eben nicht übertragbar) vorzeigen und fertig ist. Den 50% Rabatt habe ich so immer ohne Probleme bekommen.


Fazit
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Die Karte entspricht beinahe der Bahncard 50 aus Deutschland, ist aber um mehr als die Hälfte günstiger. Wir sind seit dem Kauf auf jeden Fall öfter mit der Bahn unterwegs und verzichten immer mehr auf das Carsharing Auto. Gut für die Umwelt und gut für den Geldbeutel. Ich denke mal, das nächste mal werden wir auch nicht nach Deutschland fliegen, sondern gemütlich mit der Bahn fahren... Billiger und trotzdem kommen wir (dank der Direktverbindung Wien - Fulda mit dem ICE) fast genauso schnell an.

Dafür, dass man an der Personenkassa weniger Rabatt bekommt, habe ich Verständnis. Schließlich genießt man ja dabei auch noch einen Service, den ich allerdings eh meistens nicht brauche. Von daher sind bei mir eigentlich bei allen Inlandsfahrten die 50% drin...

Wir bekommen die 99€ mit Sicherheit nach spätestens 3 Monaten wieder raus, fahren oft zum Wandern nach Niederösterreich, auch ein Trip zur Semmeringbahn ist schon geplant. Es ist eben so, dass man nach 2 Jahren in Wien schon so langsam alles kennt und so traut sich der Piefke eben mal aufs Land.

Von mir bekommts für die Vorteile dieser Karte jedenfalls klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Montag, 28. April 2014

Metropole zwischen zwei Welten...

Hallo Leute!

Heute habe ich mal wieder die Ehre, euch einen Reiseführer vorzustellen...

Über Fronleichnam geht es dieses Jahr nach Istanbul. Die Flüge sind schon gebucht. Mein treuer Reisebegleiter kommt dieses mal aus dem Hause Müller...

Müller - Istanbul
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Daten
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Autoren: Michael Bussmann, Gabriele Tröger
Verlag: Michael Müller
ISBN: 978-3-89953-792-5
Preis: 16,90€



Inhalt
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Was bei diesem Reiseführer auffällt, schon das Inhaltsverzeichnis ist sehr umfangreich. So findet man alles wichtige besonders schnell.

Das Buch an sich startet besonders galant mit einer kleinen Vorschau. Was kann in Istanbul erwartet werden. Hier werden etwa berühmte Leute wie Alexander von Humboldt zitiert, die Istanbul für die schönste Metropole überhaupt hält. Aber auch die Gegensätze werden schön dargestellt, zwischen Tradition und Massentourismus. Niedlich finde ich den Abschnitt über Kinder, die besonders willkommen sein sollen.

Als nächstes folgen umfangreiche Kapitel zum Thema Wissenswertes A bis Z. Hier findet man neben wichtigen Adressen (Botschafen usw.) über Apotheken und Adressen, bei denen man Stadtführungen buchen kann bis hin zu öffentlichen Toiletten.

Darauf folgen eher allgemeine Informationen zum Essen, zur Esskultur in Istanbul. Und etwas konkreter folgen dann Hotels, geordnet nach Stadtteilen. Hier werden sogar Zimmerpreise angegeben, meist als Preisspanne je nach Saison. 

Was bei vielen Reiseführern gerne etwas zu kurz kommt, hier aber sehr umfangreich behandelt wird sind Informationen zur Geschichte und Kultur der Stadt, was gerade in Istanbul sehr umfangreich sein kann. Hier fühlt man sich sehr gut informiert über die Geschichte der gesamten Stadt.

Sehr schön finde ich auch die Informationen zu Sehenswürdigkeiten. Die sind netterweise nicht alphabetisch geordnet (wie ich es schon in anderen Stadtführern gesehen habe. Sie sind nach kleinen Citytouren geordnet, so dass man sehr schön zu Fuss auf Sightseeing gehen kann. Zu jeder dieser Touren gibt es dann eine Seite mit praktischen Informationen, wo auch gute Restaurants in der Gegend angegeben werden. Auch Einkaufstipps werden hier gegeben. Alles, Museen, Restaurants und Shops werden durch Adresse und Öffnungszeiten näher definiert. Sehr schön ist auch, dass die Verkehrsverbindungen (Inklusive Abfahrtsort) angegeben werden. In Budapest beispielsweise wussten wir zwar, welcher Bus dorthinfährt, aber wo er abfährt mussten wir immer beim weder Englisch noch Deutsch sprechenden Pensionsbesitzer erfragen (was gelegentlich auch mal ins Chaos geführt hat). Da waren wir mit einem anderen Reiseführer unterwegs.

Daneben gibt es immernoch Infos in der Box. Das sind kleinere Essays zu bestimmten Themen, die Besonderheiten von Istanbul ansprechen.

Schließlich gibt es noch einen Faltplan und einen schönen und kompakten Sprachführer um sich - unter zu Hilfenahme von Händen und Füßen sicherlich gut verständigen kann.


Fazit
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Ich muss sagen, bisher habe ich ja für solche Wochenendtrips immer mehr auf die Marco Polos geschworen, aber wenn ich mir diesen Reiseführer so anschaue, finde ich ihn absolut perfekt. Wo der Marco Polo Lücken hat, etwa bei Service-Informationen wie "Wie komme ich da hin", ist dieser Reiseführer einfach rundum gelungen.  Auch die Anordnung der Sehenswürdigkeiten in kleinen Stadtspaziergängen finde ich absolut genial. Wir schauen uns meistens die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an, dann fangen wir an, rumzusuchen. Hier kann man Zeit sparen, indem man gleich alles super sehenswertes z.B. am Bosporus anschaut. So verpasst man nix und hat am Ende auch noch Zeit gespart.

Mir gefällt auch die sehr lebendige Art, die die Texte mit Unterstützung der Bilder aussagen. Der Reiseführer wirkt auf mich sehr modern und optimal geeignet für den schnellen Städtetrip. Nach der Lektüre dieses Buches kann ich es auf jeden Fall kaum noch erwarten, endlich loszureisen...

Von mir gibt es klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke



Dienstag, 4. März 2014

Günstiger Sonntagsausflug

Hallo Leute!

Wie ihr aus meinen Berichten vermutlich schon wisst, sind wir ja ziemlich umtriebig. Gerade am Wochenende sind wir viel unterwegs um uns die Umgebung anzuschauen. Und so fiel uns kürzlich ein Plakat der ÖBB ins Auge: Bratislover 15€. Das wollten wir näher erforschen...

Bratislover Ticket
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Was ist das?
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Das Bratislover Ticket ist Teil des ÖBB Euregio-Angebotes. Das Ticket kostet 15€ pro Person und beinhaltet eine Bahnfahrt ab Wien nach Bratislava Hlavna Stanica, die Rückfahrt innerhalb von 4 Tagen sowie am ersten Tag sämtliche Öffentlichen Verkehrsmittel in Bratislava. Dazu gehören auch noch verschiedene Vergünstigungen darunter 20% auf Stadtführungen (an speziellen Tagen alle 2 Monate auch Gratisstadtführungen), Oldtimerfahrten sowie 30% auf die Rückfahrt mit dem Katamaran der lodt (die Rückfahrt verfällt dann allerdings).


Wie bekommt man das Ticket?
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Das schöne ist, es gibt keine speziellen Kontingente, so dass man das Ticket einfach als Euregio Bratislava vor der Abfahrt am Fahrkartenautomaten kauft.


Wann und wo gehen die Züge?
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Die Züge gehen ab 5:21 stündlich ab Wien Hauptbahnhof bis 18:21. Dann nochmal um 20:21 und um 22:21. Weitere Haltestellen in Wien sind Simmering, Stadlau und Hausfeldstraße.

Die Rückzüge gehen jeweils ab 5:43 bis 18:43 und dann nochmal um 20:43 und um 22:43 jeweils ab Hlavna Stanica.

Der Zug ist ein normaler REX der ÖBB und fährt 1 Stunde 5 Minuten. Wir sind um 9:21 hingefahren, da war der Zug relativ leer (Sonntags) und um 18:43 zurück, da war er relativ voll. Er steht jeweils vorher etwa 20 Minuten am Gleis, wer einen Sitzplatz will, sollte sich überlegen, früher zu kommen. Reservierungen sind nicht möglich.


Fazit
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Wir waren uns beide einig, dass es sich um ein echt tolles Angebot der ÖBB handelt, das man ruhig gelegentlich mal nutzen kann. Bratislava ist eine wirklich sehenswerte, preislich im Vergleich zu Wien günstige Stadt, die einen Sonntagsausflug allemal wert ist. Der Zug braucht für die 60 km zwar relativ lange, aber man hat ja Zeit.

Der Ticketkauf verläuft sehr unkompliziert am Fahrkartenautomaten, man kann auch an den Schalter gehen, die Schlange kann man sich aber auch sparen.

Gefallen hat uns vor allem, dass der Nahverkehr schon mit drinnen ist - da muss man sich nicht mit dem Finden des richtigen Tickets abquälen. Die Züge fuhren megapünktlich, wir hatten absolut keine Probleme. Es ist definitiv günstiger, als mit dem Auto zu kommen, man muss sich nicht ums Parken kümmern, der Zug fährt stündlich, also was will man mehr?

Es gibt noch weitere Euregio-Angebote, die werden sicher auch bald getestet. Bis dahin gibt es von mir für dieses Ticket erstmal 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Montag, 28. Oktober 2013

A Romanian Road Trip (16): Rent a Car

Hallo Leute!

Wie ich im letzten Bericht schon geschrieben habe, waren wir in Rumänien mit einem von Sunny Cars vermittelten und von Budget vermieteten Mietwagen unterwegs. Jetzt gibt es einen Bericht zur Vermietung an sich...


Budget
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Buchung
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Unsere Buchung ging über Sunny Cars. Das kostete etwas mehr, etwa 50€, beinhaltete aber eine zusätzliche Versicherung. So ging die Zahlung an Sunny Cars. Gebucht haben wir etwa 1 Woche vorher. Stornierungsfrist waren 24 Stunden vorher.


Anmietung
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Zur Anmeldung sollten wir uns am Flughafen Otopeni am Counter von Budget melden mit dem Voucher von Sunny Cars. Dort mussten wir dann unseren Personalausweis und unseren Führerschein vorlegen (1. und 2. Fahrer gratis). Außerdem mussten wir eine Kaution von 2500 RON (etwa 450€) hinterlegen. Das geht mittels Kreditkarte. Kommt das Auto Schadenfrei zurück, bekommt man das Geld wieder.

Der Herr am Counter war extrem freundlich und sprach sehr gutes Englisch. Wir wurden von ihm sofort direkt zu unserem Leihwagen kutschiert. Dort übernahmen wir das Auto, bekamen die 2 kleinen Kratzer gezeigt und den Schlüssel ausgehändigt und los gings. Das Auto war 3/4 voll getankt, sehr gepflegt und auch nur etwa 40000 km gelaufen. Wir hatten einen dunkelblauen Fiesta mit 90 PS, der für die rumänischen Straßenverhältnisse nicht 100% ist (auf manchen Straßen ist ein Geländewagen ein echtes MUSS), aber an die meisten Orte kam man ohne Probleme.

Unser maltretierter Freund



Schaden
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Man muss dazu sagen, Budget hat in Rumänien sicherlich nicht das dichteste Netz aber ausgerechnet mitten in einem kleinen Ort im Donaudelta, Murghiol, also möglichst weit weg von Bukarest, kam es dann wie es kommen musste. Aber es war ausgerechnet KEIN Schlagloch, sondern ein hoher Bordstein, ein böses Geräusch, mitten in der Nacht und zwei Menschen, die selten Auto fahren. Und eine Flüssigkeitslache auf dem Asphalt, mitten in der Nacht im abgelegendsten Teil Rumäniens vielleicht abgesehen von Teilen der Karpathen. Ich geriet in leichte Panik, da es auch noch Freitag Abend war, Sonntag sollten wir in Bukarest sein und zurückfliegen.

Nun ja, wir riefen die Service-Nummer an, schilderten das Problem und bekamen zunächst für den nächsten Tag gegen 9 Uhr einen Rückruf zugesichert, da der Herr eruieren wollte, ob er uns einen Techniker von Ford in Tulcea schicken sollte oder ob es direkt einen Austausch geben wird. Ich dachte schon, oh mein Gott, am Samstag kommt einer, der das erstmal reparieren will. Der Anruf kam um 9.30 Uhr, es sollte einen Austausch geben. Den Tag über hielten wir uns also im Ort auf, gingen zum Hafen, liefen ein wenig an den Deltaarmen herum und bekamen wirklich alle 2 Stunden pünktlich eine Rückmeldung wo der Fahrer grade ist. Problem war noch dazu, dass wir nicht einmal eine genaue Adresse nennen konnten, da wir uns die Pension nachts spontan gesucht hatten. Wir wussten nichtmal genau, wie die Pension heißt (private Ferienwohnungen), sondern nur, welcher Campingplatz gegenüber war. Punkt 17 Uhr, nichtmal 24 Stunden nach unserem kleinen Problem, bremste ein Transporter mit einem (ungelogen fabrikneuen) baugleichen Fiesta vor unserem Balkon.  Der wurde abgeladen, der alte aufgeladen und wir konnten weiterfahren. Der Fahrer sprach Englisch, eine Unterschrift war fällig und weg war er.

Sonntag am Flughafen riefen wir dann wieder unseren Freund vom Counter an, der brachte uns dann bis ans Gate. Der Schadensbericht für Sunny Cars war noch nicht fertig, den bekamen wir 2 Tage später per Email. Der Betrag wurde von der Kaution abgezogen. Das Geld erhielten wir dann aber von Sunny Cars zurück (siehe Bericht über Sunny Cars).


Fazit
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Für Rumänien kann ich die Kombination aus Buchung über den Vermittler Sunny Cars bei der Vermietung Budget wirklich absolut empfehlen. Der Service ist echt megagut. Gerade bei den etwas problematischeren Straßenverhältnissen kann die zusätzliche Versicherung nicht schaden. Aber im hinterletzten Eck von Rumänien Samstags DIREKT ein Ersatzauto vor die Tür gestellt zu haben, das muss ich sagen hat mich echt überrascht und begeistert. Ich saß schon mitten in der Nacht völlig fertig in der Pension und hab damit gerechnet, meinen Flug umbuchen zu müssen, aber das ganze war wirklich so unproblematisch, dass wir den Trip JEDERZEIT wieder genau so buchen würden.

In diesem Sinne

Eure Anke

A Romanian Road Trip (15): Rent a Smile

Hallo Leute!

In Rumänien waren wir vergangenen Monat mit dem Leihwagen unterwegs. Die ganze Geschichte war ein wenig komplexer. Wir benötigten ein Auto am Flughafen Otopeni. Die dort ansässigen Mietwagenfirmen bieteten zwar Autos unserer Klasse auch direkt an, nur war da bei der Versicherung immer OHNE Reifen, Glas und Unterboden. Das bedeutet, dass wir so bei Schäden einen Selbstbehalt gehabt hätten. Über Check24-Mietwagenvergleich fanden wir dann ein Angebot von Sunny Cars. Dies war nur geringfügig teurer, aber gerade in Rumänien, wo die Straßen nicht gerade in Bestzustand sind, war uns dieser Aspekt ganz wichtig.

Sunny Cars
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Buchung
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Wir haben das Angebot über den Mietwagenvergleich von Check24 gefunden. Von dort aus wurde man direkt auf die Sunny Cars Seite geleitet. Hier waren dann die persönlichen Daten einzugeben und über Visa zu zahlen. Wir bekamen mitgeteilt, dass wir uns mit dem ausgedruckten Voucher beim Mietwagenstand von Budget am Flughafen Otopeni in Bukarest melden sollten.


Mietwagen
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Der Mann von Budget war super nett. Er hat nichtmal probiert, uns die Budget-Versicherung zusätzlich anzudrehen, da wir diese über Sunny Cars gebucht hatten. Wir wurden direkt von ihm mit dem Jeep über den Flughafen zum Mietwagenparkplatz chauffiert, bekamen einen Übergabe-Bericht (mit Kratzern und Tankfüllstand).

Zum Preis von gut 320€ bekamen wir einen Ford Fiesta (neueres Modell) mit 90 PS für 10 Tage. Sogar der 2. Fahrer, der sonst immer kostet, war inklusive. Das Auto war mit 40000 km noch nicht allzu viel gelaufen war. Der Wagen war dort wieder abzugeben, wir sollten kurz vorher anrufen, damit man uns beim Parkplatz wieder abholen und zum Gate bringen kann.

Mehr zur Abwicklung werde ich euch die Tage berichten.


Wenn man einen Schaden hat
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Nun war es zwar kein Schlagloch, wie erwartet. Doch an dem Punkt, der am weitesten weg war vom nächsten Autovermieter, in Murghiol im Donaudelta, war es ausgerechnet ein neuer Bordstein, bei dem man dahinter eine vernünftige Ausfüllung vergessen hatte, bei dem wir im Dunkeln plötzlich ein lautes Geräusch hörten. Autsch, das war dann wohl ein Unterbodenschaden (ich sage nicht, wer gefahren ist). Tatsächlich war dann auch noch Flüssigkeit am Boden. Wir konnten im Dunkeln nicht genau sehen was. Und bevor die Männer jetzt was sagen, wir sind beide keine großen Autokenner. Wir waren uns nicht sicher ob es nicht doch Motoröl ist. Daher ließen wir das Auto stehen und meldeten den Schaden direkt an Budget. Das lief auch alles Problemlos, am nächsten Nachmittag hatten wir ein neues Auto vor der Tür, das alte wurde abgeholt.

Als wir dann wieder zu Hause waren, kam die Rechnung. 380€ sollten für den Schaden abgebucht werden. Der Schaden kann also nicht allzu groß gewesen sein, zumal da auch noch von uns verbrauchter Sprit verbucht war.

Nun stand in den Unterlagen, was man bei Sunny Cars einreichen muss, um dieses Geld wiederzubekommen. Ein vom Budgetmitarbeiter unterschriebener Schadensbericht, der Vertrag mit Budget, die Kreditkartenabrechnung. Ich steckte alles in einen Umschlag. Problem dabei war eigentlich, dass wir den Schadensbericht nur per Email erhielten, ohne Unterschrift und im Bericht stand auch nur "Schaden" nicht genau, worin dieser bestand. Wir hatten schon die schlimmsten Befürchtungen.

Allerdings muss ich Sunny Cars loben. Ich habe die Unterlagen am 9. Oktober in Österreich Richtung München geschickt (und die Post braucht da gerne etwas länger, wenn was an die Piefke geht), am 24. Oktober wurde der Betrag von 330€ gutgeschrieben (den verbrauchten Sprit hat man uns natürlich nicht gezahlt). Ohne weitere Nachfragen, ohne Beschwerden dass da nicht bezeichnet war, worin der Schaden bestand (es gab Ausnahmen, wie die Ölwanne), es wurde direkt gezahlt. Ich hatte aus Interesse mal nachgefragt (falls die Versicherung nachfragt), es war wohl doch "nur" Kühlwasser, was ausgetreten ist.


Fazit
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Es gibt eben doch noch Unternehmen, insbesondere Versicherungen, die in ihrer Abwicklung absolut problemlos sind. Wir haben zwar für die 10 Tage 50€ etwa mehr gezahlt, als wenn wir das Auto direkt bei Budget gebucht hätten, aber gerade ein Unterboden- und Reifenschutz kann in Rumänien wirklich Gold wert sein, auch wenn dabei die Ölwanne ausgenommen ist. Selbst wenn der Schaden durch eigenes Unvermögen passiert ist, nicht durch die rumänischen Straßenverhältnisse.

Wir sind uns beide einig, wir würden jederzeit wieder über Sunny Cars unser Auto buchen.

In diesem Sinne

Eure Anke

Mittwoch, 11. September 2013

Meine Griechenland-Rettungsaktion: Up in the Air

Hallo Leute!

Da es nur sehr wenige Direktflüge von Wien nach Griechenland gibt, haben wir uns für die günstigste Version ohne Zwischenstop entschieden. Dabei sind wir auf die Griechische Nationalairline gestoßen...


Aegean Airlines
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Liniennetz
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Aegean bietet im Wesentlichen Flüge von und nach Griechenland an. Dabei stehen so gut wie alle Griechischen Flughäfen auf dem Programm, aber auch etwa Philadelphia oder Charlotte in den USA. Es werden in Deutschland Frankfurt, Berlin, Hamburg und München angeflogen, in Österreich Wien. Die Schweiz wird nicht angeflogen.


Preis
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Wir haben unsere Flüge drei Wochen vorher gebucht. Für die Flüge Wien-Athen und Athen-Wien haben wir incl. Versicherung 215€ gezahlt, allerdings haben wir über Opodo gebucht und nicht direkt über die Airline.


Flugzeug
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Das Flugzeug war ein A320 und im Vergleich zu den Regionaljets der Lufthansa relativ neu, vergleichbar mit den Jets der Austrian mit denen ich bisher geflogen bin. Die Beinfreiheit ist in der Economy halt etwas geringer, aber für 2,5 Stunden und eine Größe von 1,76 m relativ gut. Die Sitze sind meiner Meinung nach bequemer als bei der Lufthansa. Sie sind mit Kunstleder ausgestattet und von Recaro designt.

Die Sicherheitsanweisungen kommen - wie ich das bei Austrian auch schon erlebt habe - vom Band mit einem lustigen Comic in Deutsch und in Griechisch.


Personal
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Außer dass der Pilot bei den Durchsagen immer ein bisschen rumgebrüllt hat, kann man da echt zufrieden sein. Das einzige, was ein bisschen auffällig war, beim Bording wurde noch einmal der Ausweis kontrolliert. Die Stewardessen waren extrem freundlich, haben der alleinreisenden Mama mit Baby sogar die Tasche getragen. Sie sprachen super Englisch.


Service
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Getränke - Bier, Schampus, Tomatensaft, sogar Coke Zero - wurden genauso wie Kaffee und Tee zweimal ausgeteilt, was sogar mehr ist als man erwarten könnte.


Das Essen
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Das Essen war absolut zufriedenstellend. Es gab eine Box mit einem guten mit Wurst und Käse belegtem Baguette und einem Jogurt mit Honig. Ich bin jetzt schon mehrfach mit Lufthansa bzw. Austrian geflogen, das Essen war gut vergleichbar mit Austrian, das von der Lufthansa war deutlich schlechter.


Fazit
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Mit Aegean Airlines kann man super zufrieden sein. Die Airline macht einen super Eindruck, der mit Austrian deutlich mithalten kann, die Lufthansa kann da nicht mithalten. Immerhin ist die Aegean in diesem Jahr zur besten Airline Europas gewählt worden.

Ich habe mich bei dieser Airline wirklich super aufgehoben gefühlt, in keiner Sekunde, auch bei kleinen Turbulenzen gabs bei mir das Zittern, was normalerweise auch schonmal bei mir passieren kann. Ich fands gut. Und das obwohl gelegentlich zumindest eine Flugnervosität durchbricht...

Die Maschinen waren beide super pünktlich, auf dem Hinweg mussten wir sogar auf dem Rollfeld warten, weil das Gate am Flughafen noch belegt war, da wir 20 Minuten zu früh waren, auf dem Hinweg waren wir exakt pünktlich.

Die Flieger sind super sauber, das Essen ist gut, das Personal ist super freundlich. Eine Airline, die man auf dem Weg nach Griechenland absolut nehmen kann. Wir waren super zufrieden.

In diesem Sinne

Eure Anke