Hallo Leute!
Kaum zu glauben, dass es gerade einmal 1/2 Jahr her ist, dass wir unsere Freunde in Brüssel besucht haben - damals noch ganz ohne Terrorangst. Die kam erst 14 Tage später, als die Attentäter aus Brüssel Molenbeek die Welt in Atem hielten um dann schließlich im März auch dort zuzuschlagen.
Wir konnten die tolle Stadt noch in aller Ruhe genießen - mit einem Reiseführer im Gepäck, schließlich waren unsere Freunde nicht den ganzen Tag dabei.
Brüssel: Gehen, sehen & genießen
^^^^^^^^^^^
Daten
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Autorin: Emily Walton
Verlag: Falter
ISBN: 385439523X
Preis: 12,99€
Broschiert, 136 Seiten
Inhalt
^^^
Reiseführer, die die Sehenswürdigkeiten auf Routen aufteilen, sind voll im Trend. Die Cityguides von Falter waren da mit die ersten.
In 7 Routen geht es quer durch die Stadt von Schokolade, Bier und der EU.
Route 1 ist eigentlich die klassische Sightseeing-Route, die quer durch die Innenstadt führt - zum Grande Place, zum Maenneken Pis usw. Aber sie führt einen auch in die etwas entlegeneren Gassen, in die man als "Durchschnittstourist" nicht unbedingt kommen würde - so lernt man etwa auch Jaenneke Pis kennen, des Maennekens kleine Schwester, die in einer relativ schmutzigen Kneipen-Sackgasse liegt, in die man am Tage wohl eher selten reingehen würde.
Route 2 führt in das etwas alternativ angehauchte Viertel Les Marolles. Wir haben uns damals für diese Route entschieden und waren begeistert von den Flohmärkten hier.
Route 3 ist wohl etwas, was auch so gut wie jeder Brüsseltourist mitgemacht hat. Sie führt den Leser in das EU Viertel und damit in das wohl modernste Viertel Brüssels. Die Route ist ebenfalls recht nett, weil sie einen eben auch in diverse Parks entführt. Wir haben sie in etwa wie in dem Buch gemacht, allerdings geführt durch unsere Freunde.
Route 4 führt auf den Spuren der berühmten Comics durch die Stadt - auf Spuren von Lucky Luke oder Tim und Struppi. Sie geht zu bekannten Comicläden und ähnlichem. Das war eher nix für uns.
Route 5 führt gleich in 4 Stadtteile - Saint-Gilles und Ixelles, Schaerbeek und ins Ambiorix-Viertel und steht ganz unter dem Motto Jugendstil in Brüssel. Auch die schied ehrlicherweise für uns eher aus - Jugendstil haben wir genug in Wien.
Route 6 geht ins Messeviertel und zum berühmten Atomium, das für mich doch überraschend weit außerhalb der Stadt liegt.
Route 7 wiederum haben wir natürlich gemacht, schließlich stellt sie die kulinarischen Seiten der belgischen Hauptstadt vor - wir haben uns allerdings an den Haubenrestaurants vorbeigeschummelt, so dicke ist die Reisekasse dann doch nicht bei uns.
Fazit
^^^^
Falter ist ja zunächst einmal ein relativ ungewöhnlicher Reiseführer, den wohl die wenigsten kennen. Ich hatte ihn schon einmal, nämlich in Bratislava, und war damit auch eigentlich sehr zufrieden.
Doch ein recht netter und kompakter Reiseführer, der einen nicht nur auf den klassischen touristischen Routen durch die Stadt führt. Die Routen sind aufwendig beschrieben und mit gutem Kartenmaterial ausgestattet - eine App allerdings, wie sie etwa der neue Marco Polo liefert, die einen auf den Routen auch offline navigiert, gibt es nicht. Nun weiß man natürlich nicht so ganz, ob man das als negativen Punkt werten soll.
Das einzige, was ich bei solchen Reiseführern immer schade finde: Das drumherum - Infos zur Kultur, zur Geschichte usw. kommen ein bisschen zu kurz. Und die eigene Kreativität bei der Routenfindung wird ein bisschen eingeengt. Wenn man sich nämlich nicht so ganz an die Route hält, ist man nämlich ein bisschen aufgeschmissen weil man dann aufwendig hin und her suchen muss.
Insgesamt ist der Falter Brüssel ein wirklich netter Reiseführer mit geringeren Mängeln. Man kann ihn aber für eine ausgiebige Stadterkundung wirklich gut nutzen. Daher gibt es von mir 4 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
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Donnerstag, 9. Juni 2016
Dienstag, 15. Dezember 2015
{Reisen allgemein - Reisebuchung} Anke wohnt privat
Hallo Leute!
Der Trend geht ja immer mehr dahin, nicht im Hotel zu schlafen, sondern etwa über Couchsurfen bei Privatleuten. Einen guten Schnittpunkt aus beiden Konzepten bietet Airbnb.
Airbnb.de
^^^^^^^^^^^^^^^
Unser Plan
^^^^^
Wir waren zu Halloween bei unseren Freunden in Brüssel eingeladen. Allerdings wollten wir nicht bei den Freunden übernachten, da die Party in der Wohnung stattfinden sollte und zudem noch 3 andere Freunde sich dort einquartiert hatten.
Entsprechend wagten wir ein kleines Abenteuer. Wir machten uns auf die Suche nach einer Unterkunft in der Nähe mit Airbnb.
Das Konzept
^^^^^^
Auf Airbnb kann im Prinzip jeder seine Wohnung für kleine Zeiträume zur Vermietung anbieten, oder aber einzelne Zimmer, wie das Gästezimmer. Zum Teil werden sogar ganze Villen angeboten. Und das Ganze funktioniert weltweit - in Sydney oder in Hamburg, in Wien oder in Wladivostok. Die Unterkunft, genauso wie der Mieter werden im Anschluss bewertet.
Wenn man über Airbnb bucht, stimmt man den Mietbedingungen zu (vor allem dem Mietpreis), hat aber noch nicht gebucht. Die Buchung erfolgt erst, wenn auch der Vermieter in den Vertrag einwilligt - bei schlechten Bewertungen oder zu kurzer Mietdauer kann man natürlich auch abgelehnt werden.
Zum Mietpreis kommen noch eine Bearbeitungsgebühr (etwa 30€) sowie in manchen Fällen eine Gebühr zur Endreinigung.
Stornieren kann man, die Bearbeitungsgebühr bekommt man in dem Fall allerdings nicht zurück. Ob das ohne Probleme verläuft, kann ich nicht sagen - wir haben 7 Tage vor unserer Reise erst gebucht, dadurch war eine Stornierung nicht nötig.
Unsere Erfahrungen
^^^^^^
Wir buchten eine ganze Wohnung für 56€ pro Nacht, also etwas mehr als die Hälfte billiger als beim Hotel nebenan. Unsere Vermieterin hatte zwar erst 2 Bewertungen, aber die Bilder waren absolut toll. Es sollte eine Dachgeschosswohnung mit großem Bad, Küche und Wohnzimmer werden, WLAN war auch inklusive, genauso wie Handtücher und Bettwäsche. Die Vermieterin zog über das Wochenende mit ihrem Sohn zu ihrem Freund in die Stadt.
Die Vermieterin nahm zunächst Kontakt mit mir auf, teilte mir mit, dass sie zudem eine Kaution von 100€ verlangen würde. Aber das war für mich allzu verständlich, zumal sie ihre komplette Wohnung zur Verfügung stellte. Ein kleines bisschen Sicherheit muss ja sein. Ich willigte ein und wir machten einen Termin zur Schlüsselübergabe aus. Die Vermieterin war absolut pünktlich und legte uns sogar ein Buch hin mit diversen Restauranttipps oder Adresse und Lage des nächsten Krankenhauses - wirklich super nett. Solche privaten Tipps bekommt man ja sonst eher selten.
Auch der Rest verlief absolut problemlos. Sonntag morgen um 10 Uhr kam pünktlich der Vater der Vermieterin, um kurz zu kontrollieren, ob alles okay ist, es gab die 100€ wieder und alles war super.
Fazit
^^^^^
Bei der Buchung über airbnb kann man in den meisten Fällen richtig sparen. Natürlich sollte man darauf achten, dass man ein Quartier mit anständigen Bewertungen und guten Bildern sucht. Aber ordentlich reinfallen kann man natürlich auch bei der Buchung von einem Hotel.
Wir sind schon auf der Suche nach unserer nächsten Airbnb Unterkunft, im Mai gehts nach Rom. Ich hoffe sehr, dass wir auch dort solche guten Erfahrungen machen.
In diesem Sinne
Eure Anke
Der Trend geht ja immer mehr dahin, nicht im Hotel zu schlafen, sondern etwa über Couchsurfen bei Privatleuten. Einen guten Schnittpunkt aus beiden Konzepten bietet Airbnb.
Airbnb.de
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Unser Plan
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Wir waren zu Halloween bei unseren Freunden in Brüssel eingeladen. Allerdings wollten wir nicht bei den Freunden übernachten, da die Party in der Wohnung stattfinden sollte und zudem noch 3 andere Freunde sich dort einquartiert hatten.
Entsprechend wagten wir ein kleines Abenteuer. Wir machten uns auf die Suche nach einer Unterkunft in der Nähe mit Airbnb.
Das Konzept
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Auf Airbnb kann im Prinzip jeder seine Wohnung für kleine Zeiträume zur Vermietung anbieten, oder aber einzelne Zimmer, wie das Gästezimmer. Zum Teil werden sogar ganze Villen angeboten. Und das Ganze funktioniert weltweit - in Sydney oder in Hamburg, in Wien oder in Wladivostok. Die Unterkunft, genauso wie der Mieter werden im Anschluss bewertet.
Wenn man über Airbnb bucht, stimmt man den Mietbedingungen zu (vor allem dem Mietpreis), hat aber noch nicht gebucht. Die Buchung erfolgt erst, wenn auch der Vermieter in den Vertrag einwilligt - bei schlechten Bewertungen oder zu kurzer Mietdauer kann man natürlich auch abgelehnt werden.
Zum Mietpreis kommen noch eine Bearbeitungsgebühr (etwa 30€) sowie in manchen Fällen eine Gebühr zur Endreinigung.
Stornieren kann man, die Bearbeitungsgebühr bekommt man in dem Fall allerdings nicht zurück. Ob das ohne Probleme verläuft, kann ich nicht sagen - wir haben 7 Tage vor unserer Reise erst gebucht, dadurch war eine Stornierung nicht nötig.
Unsere Erfahrungen
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Wir buchten eine ganze Wohnung für 56€ pro Nacht, also etwas mehr als die Hälfte billiger als beim Hotel nebenan. Unsere Vermieterin hatte zwar erst 2 Bewertungen, aber die Bilder waren absolut toll. Es sollte eine Dachgeschosswohnung mit großem Bad, Küche und Wohnzimmer werden, WLAN war auch inklusive, genauso wie Handtücher und Bettwäsche. Die Vermieterin zog über das Wochenende mit ihrem Sohn zu ihrem Freund in die Stadt.
Die Vermieterin nahm zunächst Kontakt mit mir auf, teilte mir mit, dass sie zudem eine Kaution von 100€ verlangen würde. Aber das war für mich allzu verständlich, zumal sie ihre komplette Wohnung zur Verfügung stellte. Ein kleines bisschen Sicherheit muss ja sein. Ich willigte ein und wir machten einen Termin zur Schlüsselübergabe aus. Die Vermieterin war absolut pünktlich und legte uns sogar ein Buch hin mit diversen Restauranttipps oder Adresse und Lage des nächsten Krankenhauses - wirklich super nett. Solche privaten Tipps bekommt man ja sonst eher selten.
Auch der Rest verlief absolut problemlos. Sonntag morgen um 10 Uhr kam pünktlich der Vater der Vermieterin, um kurz zu kontrollieren, ob alles okay ist, es gab die 100€ wieder und alles war super.
Fazit
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Bei der Buchung über airbnb kann man in den meisten Fällen richtig sparen. Natürlich sollte man darauf achten, dass man ein Quartier mit anständigen Bewertungen und guten Bildern sucht. Aber ordentlich reinfallen kann man natürlich auch bei der Buchung von einem Hotel.
Wir sind schon auf der Suche nach unserer nächsten Airbnb Unterkunft, im Mai gehts nach Rom. Ich hoffe sehr, dass wir auch dort solche guten Erfahrungen machen.
In diesem Sinne
Eure Anke
Dienstag, 1. Dezember 2015
{Belgien - Reiseführer} Bierliste
Hallo Leute!
Der Blick fällt nun schon seit 2 Wochen intensiver den je auf Brüssel, die Hauptstadt Europas - Terroralarm, die U-Bahn steht still. Da bekommt man schon ein mulmiges Gefühl, wenn man die Panzer vor den Gebäuden und auf den Plätzen sieht, die man noch 3 Wochen davor besucht hat.
Natürlich hatten wir auf dieser Reise auch wieder mehrere kleine Hilfsmittel in Form von Reiseführern. Einer, der mir aufgrund seines sehr speziellen Aufbaus besonders gefallen hat, ist der Top 10 von Dorling Kindersley...
Top 10 Brüssel & Flandern
^^^^^^^^^^^
Daten
^^^^^
Autor: Anthony Mason
Verlag: Dorling Kindersley
ISBN: 978-3-8310-1224-4
Preis: 9,95€ (D) 10,30€ (A)
Broschiert, 140 Seiten
Inhalt
^^^^^
Die Top 10 Guides fallen schon aufgrund ihres eher speziellen Aufbaus ins Auge. Vom Grunde her beruht er auf den Top 10 Listen.
Ausführlich (auf jeweils zwei Doppelseite) werden zunächst die 10 wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region Brüssel und Flandern vorgestellt, diese teilen sich jeweils zur Hälfte auf die Hauptstadt und die Umgebung auf. Witzigerweise gliedern sich auch diese Doppelseiten in jeweils 10 Unterteile untergliedert - etwa die Aufzählung der Häuser am Grand Place bzw. die Sehenswürdigkeiten rund herum. So erhält man sehr schnell und in kompakter Form einen Überblick über die Highlights.
Auch die weiteren Teile sind in jeweils 10 Unterteile gegliedert - so werden etwa die 10 schönsten Ausflüge für Kinder, 10 Feste oder auch die 10 berühmtesten Belgier oder die 10 besten Biersorten vorgestellt, jeweils mit einem kurzen Absatz.
Über die 10 Top Sights hinausgehende Orte werden dann in der Kategorie "Städte und Regionen" vorgestellt, wobei man hier von der Zahl 10 absieht - man hat mit Brüssel Zentrum, Brüssel Umgebung, Brügge, Gent und Antwerpen in dem Fall nur 5 Städte gewählt, die aber auch jeweils wieder in 10er Listen vorgestellt werden.
Auch die Reiseinformationen werden wieder in 10er Abschnitte untergliedert - etwa 10 Dinge, die es bei der Planung zu bedenken gilt, 10 Luxushotels usw.
Natürlich gibt es auch einen Faltplan mit den wichtigen Stadtplänen.
Fazit
^^^^^^
Wie schon in Kairo ging es mir auch in Brüssel mit dem Guide von Dorling Kindersley ähnlich. Erst einmal fand ich ihn ziemlich cool. Vor allem weil er eben auch ein bisschen über den normalen Reiseführer hinausgeht (ich sag nur 10 Belgische Biersorten). Durch die Listen kann man sich mit ihm auch einen schnellen Überblick verschaffen.
Unterwegs ist es allerdings ein bisschen schwierig - wenn man etwa in Brüssel nicht gerade in dem beschriebenen Museum ist oder rund um den Grand Place unterwegs ist, ist es manchmal etwas mühsam, gerade das zu finden, was man so braucht. Es sei denn, man folgt den Plänen "Ein Tag in..." die man im Kapitel Städte und Regionen zu finden sind - aber wenn man dann 2 Tage in einer Region bleibt, ist dann auch schon wieder das Problem da.
Ich fand die Kombi an Reiseführern (mit dem Marco Polo) ganz spannend, zumal der Marco Polo seine Stärken eher unterwegs hat, der Top 10 hat seine Stärken allerdings eher bei der Reisevorbereitung, weil man sich über die Highlights eben einen schönen, schnellen Überblick verschaffen kann.
Von mir gibt es sehr gute 4 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Der Blick fällt nun schon seit 2 Wochen intensiver den je auf Brüssel, die Hauptstadt Europas - Terroralarm, die U-Bahn steht still. Da bekommt man schon ein mulmiges Gefühl, wenn man die Panzer vor den Gebäuden und auf den Plätzen sieht, die man noch 3 Wochen davor besucht hat.
Natürlich hatten wir auf dieser Reise auch wieder mehrere kleine Hilfsmittel in Form von Reiseführern. Einer, der mir aufgrund seines sehr speziellen Aufbaus besonders gefallen hat, ist der Top 10 von Dorling Kindersley...
Top 10 Brüssel & Flandern
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Daten
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Autor: Anthony Mason
Verlag: Dorling Kindersley
ISBN: 978-3-8310-1224-4
Preis: 9,95€ (D) 10,30€ (A)
Broschiert, 140 Seiten
Inhalt
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Die Top 10 Guides fallen schon aufgrund ihres eher speziellen Aufbaus ins Auge. Vom Grunde her beruht er auf den Top 10 Listen.
Ausführlich (auf jeweils zwei Doppelseite) werden zunächst die 10 wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region Brüssel und Flandern vorgestellt, diese teilen sich jeweils zur Hälfte auf die Hauptstadt und die Umgebung auf. Witzigerweise gliedern sich auch diese Doppelseiten in jeweils 10 Unterteile untergliedert - etwa die Aufzählung der Häuser am Grand Place bzw. die Sehenswürdigkeiten rund herum. So erhält man sehr schnell und in kompakter Form einen Überblick über die Highlights.
Auch die weiteren Teile sind in jeweils 10 Unterteile gegliedert - so werden etwa die 10 schönsten Ausflüge für Kinder, 10 Feste oder auch die 10 berühmtesten Belgier oder die 10 besten Biersorten vorgestellt, jeweils mit einem kurzen Absatz.
Über die 10 Top Sights hinausgehende Orte werden dann in der Kategorie "Städte und Regionen" vorgestellt, wobei man hier von der Zahl 10 absieht - man hat mit Brüssel Zentrum, Brüssel Umgebung, Brügge, Gent und Antwerpen in dem Fall nur 5 Städte gewählt, die aber auch jeweils wieder in 10er Listen vorgestellt werden.
Auch die Reiseinformationen werden wieder in 10er Abschnitte untergliedert - etwa 10 Dinge, die es bei der Planung zu bedenken gilt, 10 Luxushotels usw.
Natürlich gibt es auch einen Faltplan mit den wichtigen Stadtplänen.
Fazit
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Wie schon in Kairo ging es mir auch in Brüssel mit dem Guide von Dorling Kindersley ähnlich. Erst einmal fand ich ihn ziemlich cool. Vor allem weil er eben auch ein bisschen über den normalen Reiseführer hinausgeht (ich sag nur 10 Belgische Biersorten). Durch die Listen kann man sich mit ihm auch einen schnellen Überblick verschaffen.
Unterwegs ist es allerdings ein bisschen schwierig - wenn man etwa in Brüssel nicht gerade in dem beschriebenen Museum ist oder rund um den Grand Place unterwegs ist, ist es manchmal etwas mühsam, gerade das zu finden, was man so braucht. Es sei denn, man folgt den Plänen "Ein Tag in..." die man im Kapitel Städte und Regionen zu finden sind - aber wenn man dann 2 Tage in einer Region bleibt, ist dann auch schon wieder das Problem da.
Ich fand die Kombi an Reiseführern (mit dem Marco Polo) ganz spannend, zumal der Marco Polo seine Stärken eher unterwegs hat, der Top 10 hat seine Stärken allerdings eher bei der Reisevorbereitung, weil man sich über die Highlights eben einen schönen, schnellen Überblick verschaffen kann.
Von mir gibt es sehr gute 4 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Mittwoch, 18. November 2015
{Belgien - Reiseführer} Wo bitte gehts zum Bier?
Hallo Leute!
Auf Reisen gehört natürlich IMMER mindestens ein Reiseführer mit in den Rucksack. Und auf Städtereisen mag ich den Marco Polo immer recht gerne.
Marco Polo Reiseführer Brüssel
^^^^^^^^^^^^
Daten
^^^^^^
Autor: Sven-Claude Bettinger
Verlag: Mairdumont
ISBN: 3829724233
Preis: 11,99€
Taschenbuch, 140 Seiten
Inhalt
^^^^^^
Auf geht's in die europäische Hauptstadt. Dieser Reiseführer führt einen zu den wichtigsten Highlights der Stadt.
Gleich zu Beginn findet man - wie bei allen Marco Polos - die Insidertipps und das Pflichtprogramm für den Brüssel Besuch. Dazu kommen die Highlights aus den Kategorien "kostenlos", "Typisch Brüssel", "Auch bei Regen" (ich habe mir sagen lassen, dass das in Brüssel öfter vorkommt) und "Brüssel entspannt". Das macht gleich zu Beginn einen recht modernen Eindruck, da man sich gleich einen guten Überblick verschaffen kann. In dem Zusammenhang wird auch der Bereich "Ein perfekter Tag in Brüssel" und natürlich auch die aktuellen Trends in Brüssel dargestellt.
Im weiteren kommen die klassischen Kapitel: Sehenswertes, Essen & Trinken, Einkaufen, Am Abend und Übernachten. Hier werden die einzelnen Sehenswürdigkeiten und Geschäfte kurz vorgestellt. Ganz nett ist dabei, dass man sich im Wesentlichen auf das Sehenswerte Stadtzentrum beschränkt, so dass alles gut fußläufig ist - einzig das Atomium sieht man schon auf der Karte ist weit außerhalb.
Im letzten Abschnitt gibt es dann noch allerhand Praktisches. Einige Sehenswürdigkeiten hat man in 3 Stadtspaziergänge zusammengefasst. Das ist für mich ja immer sehr nett. Wir haben den Spaziergang durch das Europaviertel gemacht.
Auch gibt es besondere Tipps zum Reisen mit Kindern, besondere Events und natürlich auch einen kleinen Sprachführer.
Fazit
^^^^^^
Einen Marco Polo hat wohl jeder Reisender schonmal irgendwann in der Hand gehabt. Kompakt wird alles wichtige zusammengefasst, was man für die Städtereise so braucht - mir ist das ehrlicherweise an manchen Stellen dann schon etwas zu wenig ausführlich, weshalb ich inzwischen die ausführlicheren Reiseführer (Baedecker, Lonely Planet, Michael Müller) bevorzuge. Das kommt aber sicherlich auf den eigenen Stil bei einer Städtereise an. Will man sich beispielsweise alles gemütlich anschauen, dann aber Shoppen gehen und abends in den Club ist das Buch optimal. Ich schaue mir aber meistens auch Kirchen und Museen ziemlich genau an - und dann kann es eben von Vorteil sein, wenn genaue Rundgänge gezeigt werden. Das fehlt mir hier an manchen Stellen (allerdings bei allen Marco Polos).
Im Gegensatz dazu finde ich das Kartenmaterial im Marco Polo wie immer absolut Top. Man hat zum einen die Faltkarte (die ich aufgrund des erst auffalten müssens eher selten nutze). Zudem aber hat man noch den Cityatlas mit ausführlichem Straßenverzeichnis - optimal, um mal kurz in der U-Bahn zu schauen, wo es jetzt als nächstes hingehen soll. Das liefert eine tolle Orientierung - die fehlt bei verschiedenen anderen Reiseführern.
Das Buch bietet einen guten Überblick für einen Citytrip und passt aufgrund des handlichen Formats auch in jeden Rucksack oder sogar in die Hosentasche. Alle wichtigen Infos sind drin, man bleibt aber in den Beschreibungen einigermaßen an der Oberfläche.
Von mir gibt es dennoch insgesamt sehr gute 4 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Auf Reisen gehört natürlich IMMER mindestens ein Reiseführer mit in den Rucksack. Und auf Städtereisen mag ich den Marco Polo immer recht gerne.
Marco Polo Reiseführer Brüssel
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Daten
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Autor: Sven-Claude Bettinger
Verlag: Mairdumont
ISBN: 3829724233
Preis: 11,99€
Taschenbuch, 140 Seiten
Inhalt
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Auf geht's in die europäische Hauptstadt. Dieser Reiseführer führt einen zu den wichtigsten Highlights der Stadt.
Gleich zu Beginn findet man - wie bei allen Marco Polos - die Insidertipps und das Pflichtprogramm für den Brüssel Besuch. Dazu kommen die Highlights aus den Kategorien "kostenlos", "Typisch Brüssel", "Auch bei Regen" (ich habe mir sagen lassen, dass das in Brüssel öfter vorkommt) und "Brüssel entspannt". Das macht gleich zu Beginn einen recht modernen Eindruck, da man sich gleich einen guten Überblick verschaffen kann. In dem Zusammenhang wird auch der Bereich "Ein perfekter Tag in Brüssel" und natürlich auch die aktuellen Trends in Brüssel dargestellt.
Im weiteren kommen die klassischen Kapitel: Sehenswertes, Essen & Trinken, Einkaufen, Am Abend und Übernachten. Hier werden die einzelnen Sehenswürdigkeiten und Geschäfte kurz vorgestellt. Ganz nett ist dabei, dass man sich im Wesentlichen auf das Sehenswerte Stadtzentrum beschränkt, so dass alles gut fußläufig ist - einzig das Atomium sieht man schon auf der Karte ist weit außerhalb.
Im letzten Abschnitt gibt es dann noch allerhand Praktisches. Einige Sehenswürdigkeiten hat man in 3 Stadtspaziergänge zusammengefasst. Das ist für mich ja immer sehr nett. Wir haben den Spaziergang durch das Europaviertel gemacht.
Auch gibt es besondere Tipps zum Reisen mit Kindern, besondere Events und natürlich auch einen kleinen Sprachführer.
Fazit
^^^^^^
Einen Marco Polo hat wohl jeder Reisender schonmal irgendwann in der Hand gehabt. Kompakt wird alles wichtige zusammengefasst, was man für die Städtereise so braucht - mir ist das ehrlicherweise an manchen Stellen dann schon etwas zu wenig ausführlich, weshalb ich inzwischen die ausführlicheren Reiseführer (Baedecker, Lonely Planet, Michael Müller) bevorzuge. Das kommt aber sicherlich auf den eigenen Stil bei einer Städtereise an. Will man sich beispielsweise alles gemütlich anschauen, dann aber Shoppen gehen und abends in den Club ist das Buch optimal. Ich schaue mir aber meistens auch Kirchen und Museen ziemlich genau an - und dann kann es eben von Vorteil sein, wenn genaue Rundgänge gezeigt werden. Das fehlt mir hier an manchen Stellen (allerdings bei allen Marco Polos).
Im Gegensatz dazu finde ich das Kartenmaterial im Marco Polo wie immer absolut Top. Man hat zum einen die Faltkarte (die ich aufgrund des erst auffalten müssens eher selten nutze). Zudem aber hat man noch den Cityatlas mit ausführlichem Straßenverzeichnis - optimal, um mal kurz in der U-Bahn zu schauen, wo es jetzt als nächstes hingehen soll. Das liefert eine tolle Orientierung - die fehlt bei verschiedenen anderen Reiseführern.
Das Buch bietet einen guten Überblick für einen Citytrip und passt aufgrund des handlichen Formats auch in jeden Rucksack oder sogar in die Hosentasche. Alle wichtigen Infos sind drin, man bleibt aber in den Beschreibungen einigermaßen an der Oberfläche.
Von mir gibt es dennoch insgesamt sehr gute 4 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Donnerstag, 12. November 2015
{Belgien} Stadtzentrum
| Gildehäuser mit Blattgold |
Jede Stadt hat seinen zentralen Platz - Wien hat den Heldenplatz, München den Rathausplatz und in Brüssel ist der Grand Place...
Grand Place
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Lage
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Der Grand Place liegt im Zentrum der Brüsseler Altstadt. Er liegt nahe der Metrostationen Gare Central, De Brouckere und St. Catherine. Von dort sind sie fußläufig gut erreichbar. Zum Platz führen insgesamt 7 kleine Gässchen, die Region rund um den Grand Place sind allerdings eine reine Fußgängerzone.
Geschichte
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Die Geschichte des Platzes geht bereits auf das 11. Jahrhundert zurück. Die heutigen Häuser stammen jedoch aus der Zeit nach 1695, da der Platz bei der Bombardierung Brüssels im 9jährigen Krieg durch französische Truppen vollständig zerstört wurde. Dadurch entstand eine rein barocke Häuserfront. Einzig das Rathaus (das spannenderweise aussieht wie das Neogotische Wiener Rathaus, nur eben ein bisschen kleiner) stammt mitsamt seinem Turm noch aus Zeit vor der Belagerung, genau genommen schon aus dem Jahr 1421.
Schon damals waren am Platz die repräsentativen Gildenhäuser untergebracht.
Im Broodhuis wurde im Mittelalter das Brot verkauft. Direkt davor wurde der Richtblock aufgebaut.
| Broodhuis |
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Das Platz ist ein würdiges Zentrum der Stadt. Man findet hier viele Cafés. die gerade im Sommer zum Genießen einladen - wir waren leider erst im Oktober dort - das bedeutet für mich also, dass ich unsere Freunde im Sommer wohl nochmal besuchen muss. Ich liebe solche Plätze, an denen man stundenlang das geschäftige Treiben beobachten kann.
Aber dennoch merkt man auf dem belebten Platz auch abends, dass hier das Leben sprudelt. Tagsüber gibt es hier Schokoladenboutiquen und zahlreiche andere kleine Shops.
Der Platz an sich ist aufgrund seiner Einheitlichkeit für mich einer der schönsten barocken Plätze Europas. Bei Sonne glänzt es überall golden, da die Fassaden der Zunfthäuser üppig golden dekoriert sind.
Das neogotische Broodhuis beheimatet das Stadtmuseum, in dem man unter anderem die unzähligen Kostüme des Manneken Pis bestaunen kann.
Ich empfand den Grand Place - vor allem bei Nacht, wenn die effektvolle Beleuchtung brennt (da habe ich leider keine Fotos gemacht) als einer der Highlights in Brüssel. Aber auch tagsüber kann man an den Hausfassaden so viele Details entdecken. Wenn die Sonne scheint, blitzt überall das Blattgold.
Für mich war der Grand Place ein Highlight und gehört für mich zu den schönsten und einheitlichsten Plätze Europas.
In diesem Sinne
Eure Anke
Montag, 9. November 2015
{Belgien} Flughafenhotel
Hallo Leute!
Unser Belgientrip war ja ein bisschen auf Sparen angelegt. Praktischerweise kann man mit Ryanair von Bratislava (60 km von Wien entfernt) nach Charleroi (ebenfalls etwa 60 km von Brüssel entfernt) recht günstig fliegen. Nun kamen wir allerdings erst um 22:30 Uhr in Belgien an. Daher haben wir uns entschieden, eine Nacht in einem Flughafenhotel zu verbringen...
Ibis Budget Charleroi
^^^^^^^^^^^
Lage
^^^^^
Das Hotel ist mit dem Taxi etwa 15 Minuten vom Eingang des Flughafens entfernt. Leider kann man nicht ohne weiteres laufen, da die Straße an einigen Stellen keinen Gehsteig hat. Das Taxi kann man über das Hotel organisieren lassen - man zahlt 8€ pro Strecke. Ggf. kann man es sich aber zumindest vom Hotel aus auch teilen, auf der Rückfahrt zum Flughafen (und damit zum Transferbus) zahlten wir 4€.
Preis
^^^^^^
Für die Übernachtung im Doppelzimmer zahlten wir 55€, für das Frühstück wurden 7,50€ pro Person fällig, weshalb wir insgesamt 70€ zahlten.
Ausstattung
^^^^^^
Ein Check-in ist rund um die Uhr möglich. Ganz interessant ist dabei auch, dass man gegen einen Aufpreis sein Auto bis zu 10 Tage auf dem bewachten Parkplatz stehen lassen kann.
Die Zimmer sind recht einfach ausgestattet - mit einem französischen Doppelbett und einem Waschbecken im Zimmer, ein paar Möbeln und einem Flachbildschirm. Die Dusche ist etwas abgetrennt, genauso wie die Toilette. Die Möbel wirken eher günstig, für eine Nacht reichte es aber allemal. Die Sauberkeit war abgesehen von dem einzelnen Haar auf der Bettdecke absolut ok.
Sehr nervig ist allerdings das ständige Kommen und Gehen. Es war eigentlich die ganze Nacht über laut, obwohl wir am Ende des Flurs waren. Um 4 Uhr hörte man etwa die Dusche aus dem Nachbarzimmer. Gut geschlafen habe ich also nicht.
Frühstück
^^^^^^
Das Frühstück fand im Raum bei der Rezeption statt und bot im Prinzip alles, was das Herz begehrt - Brote, Brötchen, Gebäck, Käse (der war allerdings nicht so lecker), Wurst, Jogurt, Obst. Zudem gibt es Kaffee aus dem Automaten und sogar halbwegs guten Orangensaft.
Es war anfangs viel Betrieb, da der Frühstücksraum doch recht klein ist.
Personal
^^^^^^
Wir hatten insgesamt mit 3 Leuten. Die waren allesamt sehr freundlich und hilfsbereit. Die Dame beim Frühstück war sehr bestimmt, aber dennoch freundlich, muss wohl so sein, wenn man viele Menschen koordinieren muss.
Fazit
^^^^^^
Das Ibis Budget Charleroi ist ein typisches Flughafenhotel, sehr einfach ausgestattet und nachts nicht gerade ruhig. Nun werden allerdings die meisten wohl ohnehin nicht viel länger als eine Nacht dort verbringen, am Abend spät kommen oder am morgen früh losmüssen. Dafür ist dieses Hotel eigentlich optimal, gut gelegen und die Sache mit den Parkplätzen (kostet 24€ für 10 Tage) ist ebenfalls dafür optimal. Vor allem das reichhaltige Frühstücksbuffet
Es ist sicherlich kein Urlaubshotel, ein bisschen mehr Komfort hätte ich mir für 70€ irgendwie schon gewünscht.
In diesem Sinne
Eure Anke
Unser Belgientrip war ja ein bisschen auf Sparen angelegt. Praktischerweise kann man mit Ryanair von Bratislava (60 km von Wien entfernt) nach Charleroi (ebenfalls etwa 60 km von Brüssel entfernt) recht günstig fliegen. Nun kamen wir allerdings erst um 22:30 Uhr in Belgien an. Daher haben wir uns entschieden, eine Nacht in einem Flughafenhotel zu verbringen...
Ibis Budget Charleroi
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Lage
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Das Hotel ist mit dem Taxi etwa 15 Minuten vom Eingang des Flughafens entfernt. Leider kann man nicht ohne weiteres laufen, da die Straße an einigen Stellen keinen Gehsteig hat. Das Taxi kann man über das Hotel organisieren lassen - man zahlt 8€ pro Strecke. Ggf. kann man es sich aber zumindest vom Hotel aus auch teilen, auf der Rückfahrt zum Flughafen (und damit zum Transferbus) zahlten wir 4€.
Preis
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Für die Übernachtung im Doppelzimmer zahlten wir 55€, für das Frühstück wurden 7,50€ pro Person fällig, weshalb wir insgesamt 70€ zahlten.
Ausstattung
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Ein Check-in ist rund um die Uhr möglich. Ganz interessant ist dabei auch, dass man gegen einen Aufpreis sein Auto bis zu 10 Tage auf dem bewachten Parkplatz stehen lassen kann.
Die Zimmer sind recht einfach ausgestattet - mit einem französischen Doppelbett und einem Waschbecken im Zimmer, ein paar Möbeln und einem Flachbildschirm. Die Dusche ist etwas abgetrennt, genauso wie die Toilette. Die Möbel wirken eher günstig, für eine Nacht reichte es aber allemal. Die Sauberkeit war abgesehen von dem einzelnen Haar auf der Bettdecke absolut ok.
Sehr nervig ist allerdings das ständige Kommen und Gehen. Es war eigentlich die ganze Nacht über laut, obwohl wir am Ende des Flurs waren. Um 4 Uhr hörte man etwa die Dusche aus dem Nachbarzimmer. Gut geschlafen habe ich also nicht.
Frühstück
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Das Frühstück fand im Raum bei der Rezeption statt und bot im Prinzip alles, was das Herz begehrt - Brote, Brötchen, Gebäck, Käse (der war allerdings nicht so lecker), Wurst, Jogurt, Obst. Zudem gibt es Kaffee aus dem Automaten und sogar halbwegs guten Orangensaft.
Es war anfangs viel Betrieb, da der Frühstücksraum doch recht klein ist.
Personal
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Wir hatten insgesamt mit 3 Leuten. Die waren allesamt sehr freundlich und hilfsbereit. Die Dame beim Frühstück war sehr bestimmt, aber dennoch freundlich, muss wohl so sein, wenn man viele Menschen koordinieren muss.
Fazit
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Das Ibis Budget Charleroi ist ein typisches Flughafenhotel, sehr einfach ausgestattet und nachts nicht gerade ruhig. Nun werden allerdings die meisten wohl ohnehin nicht viel länger als eine Nacht dort verbringen, am Abend spät kommen oder am morgen früh losmüssen. Dafür ist dieses Hotel eigentlich optimal, gut gelegen und die Sache mit den Parkplätzen (kostet 24€ für 10 Tage) ist ebenfalls dafür optimal. Vor allem das reichhaltige Frühstücksbuffet
Es ist sicherlich kein Urlaubshotel, ein bisschen mehr Komfort hätte ich mir für 70€ irgendwie schon gewünscht.
In diesem Sinne
Eure Anke
Sonntag, 8. November 2015
{Belgien} Politik for free
Brüssel ist eine tolle Stadt. Sie hat nicht nur Bier und Schokolade zu bieten, sondern sie ist zusätzlich das Zentrum der europäischen Politik...
Parlamentarium
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Lage
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Das Besucherzentrum des Europaparlaments liegt im Zentrum des Europaviertels im Willy-Brandt-Haus. Es liegt nahe den U-Bahnstationen Troon und Malbaek.
Ausstellung
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Zunächst einmal die gute Nachricht: Die Kategorie "Eintrittspreis" fällt hier zurecht weg, der Eintritt ist nämlich frei. Geöffnet ist die Anlage täglich von 10 bis 18 Uhr.
Beim Eingang kann man zunächst einmal sein Gepäck abgeben. Dann erhält man einen Audioguide, der in allen EU-Sprachen erhältlich ist. Dieser ist interaktiv, in der Ausstellung sind überall Felder entweder mit einem Schlüssel oder mit einem i. Hält man den Audioguide darüber, wird die Tonspur aktiviert.
Die Ausstellung beschäftigt sich zum einen natürlich mit dem Europaparlament und seinen Kompetenzen und Entscheidungen. Zum anderen beschäftigt sich die Ausstellung mit der Geschichte Europas nach dem 2. Weltkrieg.
Im Eingangsbereich beginnt es gleich mit 3 Modellen des Parlaments in Straßburg, in Brüssel und des Europarats in Luxemburg. Hier bekommt man via Audioguide die unterschiedlichen Kompetenzen und Instanzen erläutert.
Die obere der beiden Etagen zeigt die Entstehung der Europäischen Union. An Tischen kann man sich mit den unterschiedlichen Dokumenten beschäftigen. An der Wand gibt es zudem Bilder, die in historischer Reihenfolge wichtige Ereignisse zeigen.
In der unteren Etage wird es dann etwas interaktiver. In einem Raum stehen Sofas mit kleinen Fernsehern, in denen verschiedene Menschen aus allen Ländern der EU erzählen, was Europa für sie gebracht hat - vom schwedischen Fischer bis zum rumänischen LKW-Fahrer.
In einem weiteren Raum fährt man mit Wagen über die Europakarte, in denen kleine Monitore eingebaut sind. Hier bekommt man dann Geschichten aus unterschiedlichen Regionen gezeigt.
Der dritte Raum bietet eine 3D-Simulation des Parlaments, in dem gezeigt wird, wie man zu Entscheidungen kommt. Auch stehen hier verschiedene Computer, an denen man eine Meinung zu verschiedenen Themen wie "Gleichstellung" und "Atomausstieg" abgeben kann.
Fazit
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Das Parlamentarium ist ein schönes, interaktives Museum, in dem man die Arbeit des Parlaments näher gebracht bekommt. Es bietet etwas für Jung und Alt (den Audioguide gibt es auch in einer Variante für Kids). Mir haben es natürlich die gemütlichen Sofas besonders angetan, war aber auch ein anstrengender Tag.
Wir hatten einen spannenden und sehr lehrreichen Tag. Das recht eingehende Konzept erläutert Geschichte und Kompetenzen der EU.
Von mir gibt es klare 5 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Mittwoch, 4. November 2015
{Belgien} Geld sparen ja, Nerven sparen nein
Hallo Leute!
Unser Spartrip nach Brüssel begann in Bratislava Letisko und der Flieger landete dann in Brüssel Süd Charleroi. Ein paar Tage, bevor wir losflogen, kam eine Studie heraus, dass es sich hierbei um Rang 8 unter den schlimmsten Airports Europas handeln soll - in meiner persönlichen Hitliste steht er auch nicht grade ganz unten...
Charleroi Airport
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Lage und öffentliche Anbindung
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Na, ja was will man erwarten, der Flughafen wird von Ryanair angeflogen, das heißt meist, dass man irgendwo im Nirgendwo ankommt. Und so war es eben auch in dem Fall. Charleroi (übrigens nach einer Studie auch die hässlichste Stadt Europas, macht aber nix, wir haben sie ja nicht gesehen), liegt eine gute Autostunde südlich vom Brüssler Zentrum.
Mit der öffentlichen Anbindung ist das so eine Sache - die gibt es nämlich nicht. Nach Brüssel kommt man nur mir Taxis oder mit den privaten Busunternehmen. Wir hatten die Karten vorab gebucht und zahlten 14€ pro Strecke. Der Bus fährt alle 30 Minuten und benötigt (wenn kein Stau herrscht) etwa 45 Minuten zum Gare du Midi (also dem Südbahnhof in Brüssel.
Landung
^^^^^
Die Landung spät Abends war noch ganz OK. Wir mussten zwar einige Hundert Meter laufen, bis wir vom Rollfeld ins Terminal kamen, aber das ist eben Ryanair. Das Terminal wirkte eher gedrückt, ein bisschen wie ein Parkhaus mit Estrichboden. Aber das ist nicht so dramatisch, solange der Koffer rollt. Wir kamen mit Handgepäck, mussten also entsprechend nicht bei den Gepäckbändern warten, ein Taxi zu unserem Airporthotel (Ibis Budget Charleroi) war auch recht schnell gefunden.
Abflug
^^^^^
Der Abflug um die Mittagszeit empfand ich dann eher chaotisch. Wir kamen mit dem Bus rund 2 Stunden vor Abflug und stellten uns gleich in die Schlange für den Sicherheitscheck. 2 Bänder und ein Metalldetektor waren geöffnet, obwohl ich mindestens 6 gesehen habe. Und da bei Ryanair erfahrungsgemäß etwas mehr Handgepäck anfällt, hieß es warten - nach etwa 20 Minuten und einem Wischtest auf Sprengstoffrückstände an meinem Körper (hatte ich noch nie, aber macht ja nix) stapelten sich auf dem Band langsam die Gepäckstücke, da man natürlich stetig von hinten nachschob, vorne die Gepäckstücke aber nicht schnell genug herausgenommen wurden - so eine streßige Handgepäckskontrolle hatte ich noch nie - nichtmal in Israel oder in den USA.
Nun hieß es Gate suchen. Doch das war dummerweise nach 1,5 Stunden noch nicht ausgegeben. Mit dem Sitzplatz zum Warten ist es dann auch nicht allzu leicht. Es gibt ein paar Cafés und ein paar wenige Sitzgelegenheiten. Nun wurde 1 Stunde vorher tatsächlich doch das Gate ausgegeben - aber auch hier viele Menschen, wenige Sitzplätze. Auch war das Gate eher schwierig zu finden, da man einen engen Durchgang zwischen Shop und Außenwand. Und dort hieß es dann klassisch britisch "Enter the Q". Sonst war ja nirgends Platz.
Fazit
^^^^^^^^
Nun, das positive zuerst: Im Bereich der Cafés steht ein altes Klavier, an dem jeder Platz nehmen kann um ein bisschen zu spielen. Das fand ich persönlich äußerst charmant - als wir dort waren, saß nur keiner da, ich habe mich mangels musikalischem Talent auch nicht getraut...
Der Flughafen Charleroi ist für mich einer dieser typischen Ryanairflughäfen, etwa wie Frankfurt Hahn - weit außerhalb und man spart wo man kann - und wenn es bei der Handgepäckskontrolle ist. Hätte man nur 2 weitere Bänder geöffnet, wäre der Streß minimiert gewesen - allerdings hätte sich dann auch der Personalaufwand verdoppelt. Pünktlich waren unsere Flüge beide.
Auch der Abflugbereich an sich war etwas ungeordnet. Hier wollte man wohl zu viel auf zu wenig Platz - zu viele Flieger gleichzeitig abfertigen. Dadurch hat man Mühe, Platz zum Warten zu finden. Leider Gottes ist das fernab von entspanntem Reisen - wir haben allerdings für das Wochenende durch das Ryanair Reisen 170€ (2 Personen) gespart. Das ist ganz nett, wenn man aber den Mehraufwand an Zeit und den ganzen Streß berechnet, ist es eher nervig. Das nächste mal nehmen wir dann doch lieber den teureren Flleger und landen dann im Cityflughafen.
In diesem Sinne
Eure Anke
Unser Spartrip nach Brüssel begann in Bratislava Letisko und der Flieger landete dann in Brüssel Süd Charleroi. Ein paar Tage, bevor wir losflogen, kam eine Studie heraus, dass es sich hierbei um Rang 8 unter den schlimmsten Airports Europas handeln soll - in meiner persönlichen Hitliste steht er auch nicht grade ganz unten...
Charleroi Airport
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Lage und öffentliche Anbindung
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Na, ja was will man erwarten, der Flughafen wird von Ryanair angeflogen, das heißt meist, dass man irgendwo im Nirgendwo ankommt. Und so war es eben auch in dem Fall. Charleroi (übrigens nach einer Studie auch die hässlichste Stadt Europas, macht aber nix, wir haben sie ja nicht gesehen), liegt eine gute Autostunde südlich vom Brüssler Zentrum.
Mit der öffentlichen Anbindung ist das so eine Sache - die gibt es nämlich nicht. Nach Brüssel kommt man nur mir Taxis oder mit den privaten Busunternehmen. Wir hatten die Karten vorab gebucht und zahlten 14€ pro Strecke. Der Bus fährt alle 30 Minuten und benötigt (wenn kein Stau herrscht) etwa 45 Minuten zum Gare du Midi (also dem Südbahnhof in Brüssel.
Landung
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Die Landung spät Abends war noch ganz OK. Wir mussten zwar einige Hundert Meter laufen, bis wir vom Rollfeld ins Terminal kamen, aber das ist eben Ryanair. Das Terminal wirkte eher gedrückt, ein bisschen wie ein Parkhaus mit Estrichboden. Aber das ist nicht so dramatisch, solange der Koffer rollt. Wir kamen mit Handgepäck, mussten also entsprechend nicht bei den Gepäckbändern warten, ein Taxi zu unserem Airporthotel (Ibis Budget Charleroi) war auch recht schnell gefunden.
Abflug
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Der Abflug um die Mittagszeit empfand ich dann eher chaotisch. Wir kamen mit dem Bus rund 2 Stunden vor Abflug und stellten uns gleich in die Schlange für den Sicherheitscheck. 2 Bänder und ein Metalldetektor waren geöffnet, obwohl ich mindestens 6 gesehen habe. Und da bei Ryanair erfahrungsgemäß etwas mehr Handgepäck anfällt, hieß es warten - nach etwa 20 Minuten und einem Wischtest auf Sprengstoffrückstände an meinem Körper (hatte ich noch nie, aber macht ja nix) stapelten sich auf dem Band langsam die Gepäckstücke, da man natürlich stetig von hinten nachschob, vorne die Gepäckstücke aber nicht schnell genug herausgenommen wurden - so eine streßige Handgepäckskontrolle hatte ich noch nie - nichtmal in Israel oder in den USA.
Nun hieß es Gate suchen. Doch das war dummerweise nach 1,5 Stunden noch nicht ausgegeben. Mit dem Sitzplatz zum Warten ist es dann auch nicht allzu leicht. Es gibt ein paar Cafés und ein paar wenige Sitzgelegenheiten. Nun wurde 1 Stunde vorher tatsächlich doch das Gate ausgegeben - aber auch hier viele Menschen, wenige Sitzplätze. Auch war das Gate eher schwierig zu finden, da man einen engen Durchgang zwischen Shop und Außenwand. Und dort hieß es dann klassisch britisch "Enter the Q". Sonst war ja nirgends Platz.
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| Bisserl unscharf, darf aber trotzdem gespielt werden - nette Idee, nur hat sich keiner getraut |
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| Zum Flieger laufen... |
Fazit
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Nun, das positive zuerst: Im Bereich der Cafés steht ein altes Klavier, an dem jeder Platz nehmen kann um ein bisschen zu spielen. Das fand ich persönlich äußerst charmant - als wir dort waren, saß nur keiner da, ich habe mich mangels musikalischem Talent auch nicht getraut...
Der Flughafen Charleroi ist für mich einer dieser typischen Ryanairflughäfen, etwa wie Frankfurt Hahn - weit außerhalb und man spart wo man kann - und wenn es bei der Handgepäckskontrolle ist. Hätte man nur 2 weitere Bänder geöffnet, wäre der Streß minimiert gewesen - allerdings hätte sich dann auch der Personalaufwand verdoppelt. Pünktlich waren unsere Flüge beide.
Auch der Abflugbereich an sich war etwas ungeordnet. Hier wollte man wohl zu viel auf zu wenig Platz - zu viele Flieger gleichzeitig abfertigen. Dadurch hat man Mühe, Platz zum Warten zu finden. Leider Gottes ist das fernab von entspanntem Reisen - wir haben allerdings für das Wochenende durch das Ryanair Reisen 170€ (2 Personen) gespart. Das ist ganz nett, wenn man aber den Mehraufwand an Zeit und den ganzen Streß berechnet, ist es eher nervig. Das nächste mal nehmen wir dann doch lieber den teureren Flleger und landen dann im Cityflughafen.
In diesem Sinne
Eure Anke
{Belgien} Back to Future
Als die Wahl auf Brüssel fiel, gab es für mich nur eine wichtige Aufgabe: Anke muss das Atomium sehen. Und das ist dann auch geglückt...
Atomium
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Lage
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Das Atomium ist etwas außerhalb auf dem Gelände der Weltausstellung 1958 im Bereich der Brüsseler Messe und des bekannten Heysel-Stadions. Man gelangt mit der Metro Nummer 6 und mit diversen Trams dorthin, die Station ist Heysel. Von dort aus gibt es leider keine Beschilderung, man findet das außergewöhnliche Gebäude aber eigentlich trotzdem ganz gut, darf aber den Weg über diverse Parkplätze nicht scheuen.
Öffnungszeiten/Eintrittspreise (laut atomium.be)
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Jeden Tag (365 / 365): von 10 bis 18 Uhr (Kassenschluss um 17.30 Uhr).
Am 24. und 31. Dezember: von 10 bis 16 Uhr (Kassenschluss um15.15 Uhr).
Am 25. Dezember und 1. Januar: von 12 bis 18 Uhr (Kassenschluss um 17.30 Uhr).
Kinder unter 6 Jahren, Reisebusfahrer, Personen mit Behindertenausweis: Frei
Kinder (von 6 bis 11 Jahren): €6
Jugendliche (von 12 bis 18 Jahren): €8
Studenten (bei Vorlage ihres Studentenausweises): €8
Begleitende Lehrpersonen (bei Vorlage ihrer Berechtigungskarte): €9
Erwachsene (von 19 bis 59 Jahren): €11
Senioren (ab 60 Jahren): €8
Es gibt zudem ein Kombiticket mit dem Mini-Europa, das direkt benachbart ist. Das haben wir aus Zeitgründen allerdings nicht genutzt.
Die Tickets kauft man in einem kleinen Nebengebäude, in dem auch ein Café ist. Dort stehen auch Schließfächer zur Verfügung (gegen 1 bzw. 2€ Pfand).
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| Brüssel zu Füßen |
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Das außergewöhnliche Wahrzeichen Brüssels wurde im Rahmen der Expo 1958 von André und Jean Polak errichtet. Es soll ein Eisenmokekül in 165 milliardenfacher Vergrößerung darstellen.
Das Atomium ist heute 102 Meter hoch. Ursprünglich war eine Höhe von 135 Metern geplant, das konnte aber nicht realisiert werden. Sie besteht aus 9 Sphären, die heute unterschiedliche Ausstelungen beinhalten. Diese haben einen Durchmesser von 18 Metern. Verbunden sind die Kugeln untereinander mit 23 Meter langen Rohren, die zum größten Teil mit Rolltreppen ausgestattet sind. In der höchsten Kugel ist eine Aussichtsplattform mit einem Panoramarestaurant.
Während der Expo war sogar zu Demonstrationszwecken ein Nuklearreaktor in einer der Sphären ausgestellt. Der ist allerdings heute in der Universität Basel.
Die Oberfläche der Sphären sind mit einer speziellen Legierung überzogen, die selbst bei Nebel glänzt.
Unser Besuch
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Beim Eingang wird man zuerst einmal von einer - mir unbekannten - belgischen Comicfigur überfallen und zu einem Foto gezwungen. Das ist leider eine Unart, die sich hier in Wien auch überall eingeschlichen hat und die ich ja so gar nicht leiden kann. Das Foto kann man dann beim Ausgang für 7€ erwerben - dazu fällt mir nur "Och Nö" ein. Ich gucke mir diese Fotos ja nie an, auch wenn die Leute mir damit nachlaufen sollten.
Als nächstes wurden wir dann direkt zum Aufzug verwiesen, der einen in die oberste Sphäre bringt - zu damaligen Zeiten übrigens der schnellste Aufzug Europas. Von hier aus hat man einen grandiosen Ausblick auf die gesamte Stadt. In der oberen Etage der Sphäre ist ein Restaurant, allerdings muss man hier ehrlich sagen, dass das nicht ganz in unserem Budget lag.
Dann ging es mit dem Aufzug wieder nach unten und von hier ging es dann in die unterschiedlichen Sphären, teils über Treppen, teils über Rolltreppen. Und ich fand die gesamte Ausstellung total abgespaced - irgendwie ein bisschen so, wie man sich vermutlich 1958 das Jahr 2000 vorgestellt hat. Die Ausstellung handelt zum Einen vom Design der 50er und 60er Jahre, zum anderen aber auch ein wenig von einer möglichen Zukunft.
Ich hatte ja anfangs so meine Zweifel, ob es sich lohnt, da mir der Eintrittspreis von 11€ doch sehr hochgegriffen war, aber ich muss sagen, ich war insgesamt doch recht begeistert. Nicht nur für den Ausblick aus der oberen Sphäre lohnt es sich. Auch die Ausstellung in den Sphären (es sind glaube ich 4, die anderen werden für Veranstaltungen genutzt) gibt einem so ein bisschen das Back to Future Feeling, das ich irgendwie immer schonmal haben wollte.
Ein absolutes Highlight war für mich die Rolltreppe zum Abschluss, die mit unzähligen LEDs ausgestattet ist. Es ist, als würde man durch eine Lichtshow hindurchfahren.
Das Atomium war für mich ein absolutes Highlight in Brüssel. Auch wenn es weit draußen ist, sollte man einen Besuch nicht verpassen. Aber man sollte genug Zeit einplanen. Die gute Stunde, die wir hatten, war für mich zu wenig, die Ausstellung konnten wir uns nur rudimentär anschauen.
In diesem Sinne
Eure Anke
PS: Da für das Atomium keine Panoramafreiheit gilt, darf ich euch an dieser Stelle leider keine Bilder zeigen :(
Montag, 2. November 2015
{Belgien} Pissbruder
Hallo Leute!
Wenn ich an Brüssel denke, kommen mir vor allem 3 Sehenswürdigkeiten in den Sinn: Das Atomium, das Bier und das Manneken Pis. Und natürlich habe ich alle für euch getestet...
Manneken Pis
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Lage
^^^^
Die kleine Statue steht in der Brüsseler Altstadt unweit des Grande Place an der Ecke rue de l’Etuve/Stoofstraat, rue des Grands Carmes/Lievevrouwbroerstraat und rue du Chêne/Eikstraat. Alles 3 sind mehr oder weniger kleine Gassen. Am großen Betrieb kann man den kleinen Brunnen aber gut erkennen.
Geschichte
^^^^
Das erste Manneken Pis wurde wohl 1619 vom Brüsseler Bildhauer Hieronimus Duquesnoy entworfen, ein kleines Baby, das seinen Penis hält und daraus kommt das Wasser des Springbrunnens. Ein kleiner Skandal zur damaligen Zeit. Diese Statue wurde in ihrer Geschichte allerdings mehrfach gestohlen und schwer beschädigt, so dass das heutige Manneken Pis aus eine Kopie aus dem Jahr 1965 ist.
Eine Legende besagt, dass Manneken Pis mit einem gezielten Strahl die Lunte einer Bombe für den Grande Place gelöscht haben soll.
Heute wird die kleine Figur zu allen möglichen Ereignissen neu eingekleidet - insgesamt mehr als 850 Kostüme, die im Stadtmuseum am Grande Place ausgestellt werden, darunter haben auch alle möglichen wichtigen Designer ihren Beitrag geleistet.
Eindruck
^^^^
Manche Sehenswürdigkeiten gehören einfach zu einer City-Sightseeingtour. Und das Manneken Pis gehört sicherlich dazu, wenn man Brüssel besichtigt. Am Ende jedoch ist es dann doch nur ein kleiner Haken auf einer Liste, die sonderlich große Begeisterung bleibt allerdings aus.
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich war ein kleines bisschen enttäuscht. Vor dem Manneken Pis standen Massen an Menschen, in einer kleinen Seitengasse, die man allerdings gut überblicken konnte. Das nahe randrängeln kann man sich entsprechend ersparen. Und da steht dann ein kleines Männchen im Matrosenanzug in einer Ecke und pinkelt den ganzen Tag in ein Becken - das konnte mich irgendwie nur wenig begeistern. Zumal bei unserem Besuch der Wasserfluss ohnehin gestoppt war, Manneken Pis hatte Ladehemmungen (vermutlich aufgrund des Winters).
Ich persönlich fand die kleine Schwester Janneke wesentlich cooler. Das pinkelnde Mädchen steht in der Seitengasse beim Delirium, der bekanntesten Kneipe in Brüssel und ist bei weitem weniger bedrängelt.
Der Kleine gehört sicher zum Besuchsprogramm in Brüssel dazu, die Erwartungen sollte man allerdings nicht allzu hochstecken.
In diesem Sinne
Eure Anke
Wenn ich an Brüssel denke, kommen mir vor allem 3 Sehenswürdigkeiten in den Sinn: Das Atomium, das Bier und das Manneken Pis. Und natürlich habe ich alle für euch getestet...
Manneken Pis
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Lage
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Die kleine Statue steht in der Brüsseler Altstadt unweit des Grande Place an der Ecke rue de l’Etuve/Stoofstraat, rue des Grands Carmes/Lievevrouwbroerstraat und rue du Chêne/Eikstraat. Alles 3 sind mehr oder weniger kleine Gassen. Am großen Betrieb kann man den kleinen Brunnen aber gut erkennen.
Geschichte
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Das erste Manneken Pis wurde wohl 1619 vom Brüsseler Bildhauer Hieronimus Duquesnoy entworfen, ein kleines Baby, das seinen Penis hält und daraus kommt das Wasser des Springbrunnens. Ein kleiner Skandal zur damaligen Zeit. Diese Statue wurde in ihrer Geschichte allerdings mehrfach gestohlen und schwer beschädigt, so dass das heutige Manneken Pis aus eine Kopie aus dem Jahr 1965 ist.
Eine Legende besagt, dass Manneken Pis mit einem gezielten Strahl die Lunte einer Bombe für den Grande Place gelöscht haben soll.
Heute wird die kleine Figur zu allen möglichen Ereignissen neu eingekleidet - insgesamt mehr als 850 Kostüme, die im Stadtmuseum am Grande Place ausgestellt werden, darunter haben auch alle möglichen wichtigen Designer ihren Beitrag geleistet.
Eindruck
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Manche Sehenswürdigkeiten gehören einfach zu einer City-Sightseeingtour. Und das Manneken Pis gehört sicherlich dazu, wenn man Brüssel besichtigt. Am Ende jedoch ist es dann doch nur ein kleiner Haken auf einer Liste, die sonderlich große Begeisterung bleibt allerdings aus.
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich war ein kleines bisschen enttäuscht. Vor dem Manneken Pis standen Massen an Menschen, in einer kleinen Seitengasse, die man allerdings gut überblicken konnte. Das nahe randrängeln kann man sich entsprechend ersparen. Und da steht dann ein kleines Männchen im Matrosenanzug in einer Ecke und pinkelt den ganzen Tag in ein Becken - das konnte mich irgendwie nur wenig begeistern. Zumal bei unserem Besuch der Wasserfluss ohnehin gestoppt war, Manneken Pis hatte Ladehemmungen (vermutlich aufgrund des Winters).
Ich persönlich fand die kleine Schwester Janneke wesentlich cooler. Das pinkelnde Mädchen steht in der Seitengasse beim Delirium, der bekanntesten Kneipe in Brüssel und ist bei weitem weniger bedrängelt.
Der Kleine gehört sicher zum Besuchsprogramm in Brüssel dazu, die Erwartungen sollte man allerdings nicht allzu hochstecken.
In diesem Sinne
Eure Anke
Samstag, 8. August 2015
[Belgien] Einmal durch Europas Hauptstadt
Hallo Leute!
Brüssel ist ja schon so etwas wie Europas Hauptstadt. Und da dort Freunde von uns leben, ist der nächste Trip schon in Planung. Schließlich will ich auch mal sehen, wo Tsipras verhandelt und wo die Nato sitzt...
MM City Brüssel
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Daten
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Autorin: Petra Sparrer
Verlag: Michael Müller
ISBN: 978-3-89953-991-2
Preis: 17,90€
Inhalt
^^^^^^^^^
Dieser Reiseführer ist recht ähnlich wie viele andere Reiseführer in Touren gegliedert, entlang derer Sehenswürdigkeiten beschrieben und Restaurants vorgestellt werden. Das ist durchaus sinnvoll, weil das einem die Arbeit ein wenig abnimmt, sich die Touren selbst zusammenzustellen und sich hinterher zu ärgern, dass man irgendwas verpasst hat. In diesem Buch werden 9 Touren vorgestellt:
Darüber hinaus muss man, wie gewohnt für Michael Müller, nicht auf ausführliche Informationen zu Land und Leute, Geschichte und besonderen Aspekten der Stadt verzichten. So folgen etwa Assays über Brüssel als EU-Sitz, aber auch praktische Informationen zu Hotels, aber auch zu Kalender der Feste, die in Brüssel gefeiert werden.
Außerdem gibt es zahlreiche, einladende Fotos. Auch gefällt mir sehr, dass ausführlichere Informationen etwa zur Geschichte gelb hinterlegt sind, die kann man dann auch abends im Hotelzimmer lesen.
Das Wichtigste kann man sich außerdem als App aufs Smartphone holen, die App ist bei Kauf des Buchs gratis, ansonsten kostet sie 9,99€.
Brüssel ist ja schon so etwas wie Europas Hauptstadt. Und da dort Freunde von uns leben, ist der nächste Trip schon in Planung. Schließlich will ich auch mal sehen, wo Tsipras verhandelt und wo die Nato sitzt...
MM City Brüssel
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Daten
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Autorin: Petra Sparrer
Verlag: Michael Müller
ISBN: 978-3-89953-991-2
Preis: 17,90€
Inhalt
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Dieser Reiseführer ist recht ähnlich wie viele andere Reiseführer in Touren gegliedert, entlang derer Sehenswürdigkeiten beschrieben und Restaurants vorgestellt werden. Das ist durchaus sinnvoll, weil das einem die Arbeit ein wenig abnimmt, sich die Touren selbst zusammenzustellen und sich hinterher zu ärgern, dass man irgendwas verpasst hat. In diesem Buch werden 9 Touren vorgestellt:
Tour 1 Brüssels historisches Zentrum
Tour 2 Vom Quartier St-Géry ins Quartier la Monnaie
Tour 3 Kunstberg, Königspalast und Sablon-Viertel
Tour 4 Die Marollen
Tour 5 EU-Viertel, Parc du Cinquantenaire
Tour 6 Ixelles
Tour 7 St-Gilles
Tour 8 Schaerbeek
Tour 9 Anderlecht
Tour 2 Vom Quartier St-Géry ins Quartier la Monnaie
Tour 3 Kunstberg, Königspalast und Sablon-Viertel
Tour 4 Die Marollen
Tour 5 EU-Viertel, Parc du Cinquantenaire
Tour 6 Ixelles
Tour 7 St-Gilles
Tour 8 Schaerbeek
Tour 9 Anderlecht
Darüber hinaus muss man, wie gewohnt für Michael Müller, nicht auf ausführliche Informationen zu Land und Leute, Geschichte und besonderen Aspekten der Stadt verzichten. So folgen etwa Assays über Brüssel als EU-Sitz, aber auch praktische Informationen zu Hotels, aber auch zu Kalender der Feste, die in Brüssel gefeiert werden.
Außerdem gibt es zahlreiche, einladende Fotos. Auch gefällt mir sehr, dass ausführlichere Informationen etwa zur Geschichte gelb hinterlegt sind, die kann man dann auch abends im Hotelzimmer lesen.
Das Wichtigste kann man sich außerdem als App aufs Smartphone holen, die App ist bei Kauf des Buchs gratis, ansonsten kostet sie 9,99€.
Nicht zu vergessen ist auch der herausnehmbare Faltplan (1:15000), der liefert immer und überall eine gute und übersichtliche Orientierung
Fazit
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Ich freue mich schon sehr auf unseren nächsten Citytrip im Oktober und nach Lektüre dieses super ausführlichen Reiseführers freue ich mich umso mehr, Matthieu und Liselotte zu besuchen.
Dieser sinnvoll und fast schon pfiffig zusammengestellte Reiseführer überzeugt mich, vor allem, weil er (wie für MM gewohnt) umfangreich informiert, so dass man fast nichts falsch machen kann. Man merkt, dass er von einer echten Kennerin der Stadt geschrieben wurde.
Man findet hier wirklich alles, vom guten Italiener bis zum nächsten Krankenhaus, von Notrufnummern bis zu Infos zur Geschichte der EU, vom Flohmarkt bis zum Designerladen. Ein Traum für jede wohlinformierte Städtereise und für jeden Geldbeutel.
In diesem Sinne
Eure Anke
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