Hallo Leute!
Unsere Reise nach Kyoto führte über den kleinen Flughafen Itami bei Osaka. Und eins kann ich sagen - strengere Security-Kontrollen habe ich noch nicht erlebt.
Flughafen Osaka-Itami
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Lage
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Der Flughafen liegt etwas westlich der Stadt und hat leider keine direkte Anbindung an die Stadt. Die Limousinen-Service kosten um die 800 Yen. Alternativ kann man mit dem "Osaka Monorail" zum Bahnhof Hotarugaike fahren und von dort mit der Hankyu-Line in die Stadt. Wir blieben ohnehin erst einmal im Hotel (Toyoko-Inn) beim Flughafen, der von dort einen kostenlosen Shuttleservice zum Bahnhof anbot.
Wenn es um die Anbindung geht, ist der größere Kansai-Flughafen sicherlich besser, von dort gibt es auch einen direkten Bus nach Kyoto. Von Itami nach Kyoto muss man schon rund 2 Stunden (Minimum) einplanen, wenn man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährt.
Laufwege
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Die Ankunft war relativ kurz. In Japan eingereist waren wir schon in Tokio, daher gab es keine Passkontrolle mehr. Und vom Flieger hinaus und zur Abholung des Gepäcks hat es keine 15 Minuten gedauert.
Der große Vorteil ist dabei auch, dass zwei große Hotels in absoluter Laufweite sind. Wir kamen spät an, daher hatten wir zuvor beim Toyoko-Inn gebucht. Und bis zur Rezeption hat es keine weiteren 15 Minuten gedauert.
Der Flughafen ist als reiner Regionalflughafen insgesamt eher klein und gemütlich.
Auch beim Rückflug waren die Wege nicht sonderlich weit - glücklicherweise. Zum Securitycheck geht es in die zweite Etage. Von dort ist es zu den (wenigen) Gates auch nicht mehr weit.
Check-In
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Der Check-in beim Rückflug gestaltete sich überraschend aufwendig. Die Schalter der Airline ANA sind nämlich nur für die Passagiere geöffnet, die auch in Japan bleiben wollen. Für die Transit-Passagiere sind nur 2 Schalter geöffnet - einer für Europa/Afrika und einer für die USA und Südamerika.
Und hier wird genau geprüft - denn ein Online-Check In ist an dem Flughafen auch nur für "Domestic" Passagiere geöffnet. Und das hat morgens um 6 Uhr einiges gedauert.
Security
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Auch bei der Handgepäckskontrolle ist man überraschend genau. Nicht nur Laptops sind auszupacken, sondern alles, was einen Akku hat und natürlich auch die dazu passenden Kabel - und das ist nunmal eine größere Geschichte: Laptop, GoPro, Kamera, E Book Reader, Zusatzakku, Kopfhörer und alle Anschlusskabel aus dem Rucksack friemeln und alles wurde einzeln gescannt - Hmm, das nächste mal nehme ich dann doch wieder meine Tupperdose für die Kabel, dann muss ich nicht mehr den ganzen Rucksack ausräumen.
So massiv habe ich das noch nie erlebt, nicht einmal in den USA - am Ende hat fast jeder seinen kompletten Rucksack auspacken müssen und hatte 8 Körbe (normal habe ich immer 2) - und das dauert eben. Und ist peinlich bei meiner Unordnung....
Aber man nimmt es eben mit Humor, es geht ja schließlich um die Sicherheit - in Tokio Narita ist es übrigens bei weitem weniger schlimm! Dabei war die Dame, die mich betreute, aber bei weitem freundlicher als der klassische "US-Homelandsecurity"-Typ. Sie hat sich jedesmal wieder entschuldigt und war glaube ich ganz froh, dass ich es mit einem Lachen über mich habe ergehen lassen.
Essen und Trinken
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Es gibt ein paar Shops im Wartebereich, einen Kaffee bekommt man, aber wir hatten nicht so viel Wartezeit, um das alles zu testen, wir waren nämlich dann gerade zu Beginn des Boarding an unserem Gate.
Fazit
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Wir waren glücklicherweise rund 2 Stunden vor Abflug am Flughafen, auch wenn mein Mann immer meint, dass 1 Stunde reicht. Hier war man mit den Sicherheitsmaßnahmen etwas strenger als auf allen anderen Flughäfen, die ich bisher kennengelernt habe (darunter auch unter anderem Tel Aviv und New York). Und das hat man bei jedem gemacht, das lag nicht daran, dass wir irgendwie verdächtig erschienen.
Jedes Kabel wurde einzeln geprüft und auch beim Check In wurde genauer hingesehen (es hat beispielsweise mein Deutscher Pass in Wien ausgestellt wurde). Ich finde sowas ja generell nicht schlecht - je mehr geguckt wird, umso sicherer fühlt man sich. Allerdings muss man dringend etwas mehr Zeit einplanen.
Insgesamt ist Itami ein netter, kleiner Airport, der leider etwas schlecht angebunden ist und bei dem man bis zum Flieger eben etwas mehr Wartezeit einplanen muss.
Von mir gibt es sehr gute 4 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
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Mittwoch, 13. Juli 2016
Dienstag, 5. Juli 2016
{Japan - Tokio - Flughafen} Relax
Hallo Leute!
3 Stunden Verspätung, aber Anke ist noch voll entspannt - sie hat ihren Laptop dabei und schreibt quasi direkt einen Live-Review für euch.
Tokio Narita International Airport
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Narita ist vermutlich der größte Japanische Flughafen. Ein großer Teil der internationalen Verbindungen wird hier abgewickelt, darunter natürlich auch die Verbindung ins schöne Österreich - entsprechend hatte ich gleich 2x das Vergnügen...
Ankunft in Narita
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Die Ankunft aus Wien war ziemlich pünktlich und relativ unkompliziert. Ich nutzte gleich die Gelegenheit, die japanischen Hightech-Toiletten auszuprobieren, die unter anderem ein Wasserrauschen abspielen, damit der Nachbar einen nicht hören kann. Das ist ziemlich witzig, hat man hier aber auf allen Toiletten - auch in irgendwelchen Buddhistischen Tempeln oder ähnlichem.
Die Toiletten hier sind sehr sauber und nicht nur mit den Figürchen, sondern auch mit der Farbe nach Geschlechtern getrennt. Das Damenklo ist rosa, das Herrenklo blau. Auf dem Damenklo ist nicht nur ein Platz zum Wickeln, in der Kabine selbst gibt es sogar einen Sitz, in dem Mama das Kind unterbringen kann.
Als nächstes geht es zur Passkontrolle und kurz dahinter zur Abholung des Gepräcks und zum Zoll. Alles ging ohne Probleme und ohne großen Zeitverlust durch lange Wege. Anschließend mussten wir nur das Gepäck für unseren Anschlussflug wieder am Counter abgeben und nach etwa 15 Minuten waren wir durch den Sicherheitscheck am neuen Gate.Abflug in Narita
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Der Rückflug ging dann natürlich wieder über Narita. Wir kamen mit dem Inlandsflug von Osaka Itami an. Diesmal war das Gepäck bereits bis zum endgültigen Ziel durchgecheckt, daher mussten wir das Gepäck nicht mehr aufnehmen, sondern nur durch die Passkontrolle.
5 Stunden Aufenthalt waren geplant - aktuell sind es aber zusätzliche 3 Stunden, weil der Flug aus Wien momentan noch nicht mal angekommen, es könnten durchaus noch mehr Stunden werden. Die kann man aber am riesigen internationalen Terminal 1 ganz gut verbringen - und außerdem bekamen wir einen 1000Yen Gutschein für Essen.
Es gibt viele bequeme Wartemöglichkeiten, etwa ein Loungeartiges Wohnzimmer und sogar die Duschen kann man kostenlos nutzen. Für Kinder gibt es einen Spielplatz, es gibt mehrere Cafés, einen McDonalds und unzählige teure Shops. Dazu kommen (und das habe ich sonst noch gar nicht gesehen) ein kleines Origami-Museum und eine Kabuki-Art-Gallery.
Trotz der enormen Größe kommt mir der Flughafen angenehm entspannt vor. Größere Strecken kann man mit Laufbändern überbrücken, die meisten Service-Counter sind besetzt mit netten, hilfsbereiten Damen, die einem gerne den Weg zeigen. Auch die Zahl an Monitoren ist mehr als ausreichend.Es gibt zahlreiche Getränkeautomaten, wie man es in Japan kennt - die Getränke dort sind sogar verhältnismäßig günstig.
Dank Bus und Laufbänder kommt man verhältnismäßig schnell von A nach B.
Mich selbst überzeugt besonders die Sauberkeit. Obwohl nur verhältnismäßig wenige Mülltonnen aufgestellt sind und überall Teppich liegt, liegt nirgendwo Müll herum und die Klos sehen aus wie frisch geputzt.
Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Flughafen. Man muss allerdings beim Buchen etwas aufpassen - in Tokio gibt es 2 Flughäfen und von Narita gehen verhältnismäßig wenige Inlandsflüge ab - wenn man es vermeiden kann, sollte man den Transfer eher umgehen.
Von mir gibt es sehr gute 4 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Donnerstag, 7. Januar 2016
{Russland - Airport} Flughafen on the rocks
Hallo Leute!
Nachdem es mir monatelang zu warm war, beschlossen wir, mal mutig zu sein und Silvester in Russland zu verbringen - bei bis zu -26 Grad waren wir mit der Suche nach der Kälte auch relativ erfolgreich.
Nicht ganz so zugesagt hat mir der Airport...
St. Petersburg Airport
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Lage
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Der Airport liegt etwa 15 km südlich der Stadt und ist mit der Buslinie 39 an die Stadt angebunden genauso wie mir Kleinbussen, den Marschrutki. Beide fahren zur Metro Moskowskaya. Auf dem Hinweg nahmen wir die Marschrutki und zahlten zusammen 240 Rubel (60 Rubel pro Person und pro Gepäckstück). Auf dem Rückweg entschieden wir uns für das Taxi - die grünen Skodas haben einen Economy Preis und wir zahlten vom Hotel am Newsky Prospekt bis zum Terminal 660 Rubel (umgerechnet rund 8€) - nicht wesentlich teurer, dafür wesentlich komfortabler, zumal man für die U-Bahnfahrt zu Moskowskaya auch schon 60 Rubel pro Person gezahlt hätte. Wir haben uns das Taxi einfach von der Leiterin unseres Hostels rufen lassen, das lief reibungslos.
Landung
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Die Landung ging relativ reibungslos. Die Wege sind relativ kurz (auch wenn wir mal wieder mit dem Bus vom Flieger in den Flughafen gebracht werden mussten (was ich ja immer relativ nervig finde). Wir kamen rasch durch die Passkontrolle (Achtung, bei der Reiseplanung das Visum nicht vergessen!) und auch das Gepäck war schon auf dem Band, als wir dort ankamen. Etwas verwirrend war die Beschilderung, nach ein bisschen Suchen waren wir dann doch relativ schnell beim Bus und etwa 25 Minuten später in der Stadt (der Kauf der U-Bahn-Tickets ist dann wieder eine andere Geschichte).
Start
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Die Wege sind auch hier relativ kurz. Wir haben unser Gate relativ schnell gefunden auch der Check-in ging verhältnismäßig schnell, das Personal verhältnismäßig freundlich und selbst am Security Check habe ich mich eher entspannt gefühlt.
Zunächst einmal ist das Angebot an Essen (u.a. Mc Donalds und Burger King zum Normalpreis) recht gut. Alles ist auch relativ sauber und wirkt nicht allzu sehr wie Jahrzehnte alt.
Nun aber begann das Chaos. Wir waren 3 Stunden vorher da, für unsere Verhältnisse also relativ früh, das lag wohl am Taxi. Und in diesen 3 Stunden fand dann ein munteres "Gate-Wechsel-Spielchen" statt, so ziemlich jedes Gate wurde getauscht. Und meistens wurde das Ganze auf russisch und englisch angesagt, nur für unseren Flug nach Moskau war das nie der Fall (insgesamt 3x gings durch den Flughafen und zwischendurch waren wir dann wieder am Anfangsgate). Beim ersten Mal habe ich es nur mitbekommen, weil plötzlich alles aufgesprungen war (mit dem Russisch habe ich es eben noch nicht so).
Fazit
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An sich war der Flughafen nicht soooo schlecht. Die Tauscherei beruhte vermutlich auf den Temperaturen. Trotzdem hat das wirklich extrem genervt - nicht nur, weil für uns die Ansagen nur auf Russisch kamen, sondern auch, weil wir am Ende auch noch 1 Stunde Verspätung hatten - unseren Anschlussflug bekamen wir dann nur noch im Sprint.
Mehr als 3 Sterne kann ich daher kaum geben.
In diesem Sinne
Eure Anke
Nachdem es mir monatelang zu warm war, beschlossen wir, mal mutig zu sein und Silvester in Russland zu verbringen - bei bis zu -26 Grad waren wir mit der Suche nach der Kälte auch relativ erfolgreich.
Nicht ganz so zugesagt hat mir der Airport...
St. Petersburg Airport
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Lage
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Der Airport liegt etwa 15 km südlich der Stadt und ist mit der Buslinie 39 an die Stadt angebunden genauso wie mir Kleinbussen, den Marschrutki. Beide fahren zur Metro Moskowskaya. Auf dem Hinweg nahmen wir die Marschrutki und zahlten zusammen 240 Rubel (60 Rubel pro Person und pro Gepäckstück). Auf dem Rückweg entschieden wir uns für das Taxi - die grünen Skodas haben einen Economy Preis und wir zahlten vom Hotel am Newsky Prospekt bis zum Terminal 660 Rubel (umgerechnet rund 8€) - nicht wesentlich teurer, dafür wesentlich komfortabler, zumal man für die U-Bahnfahrt zu Moskowskaya auch schon 60 Rubel pro Person gezahlt hätte. Wir haben uns das Taxi einfach von der Leiterin unseres Hostels rufen lassen, das lief reibungslos.
Landung
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Die Landung ging relativ reibungslos. Die Wege sind relativ kurz (auch wenn wir mal wieder mit dem Bus vom Flieger in den Flughafen gebracht werden mussten (was ich ja immer relativ nervig finde). Wir kamen rasch durch die Passkontrolle (Achtung, bei der Reiseplanung das Visum nicht vergessen!) und auch das Gepäck war schon auf dem Band, als wir dort ankamen. Etwas verwirrend war die Beschilderung, nach ein bisschen Suchen waren wir dann doch relativ schnell beim Bus und etwa 25 Minuten später in der Stadt (der Kauf der U-Bahn-Tickets ist dann wieder eine andere Geschichte).
Start
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Die Wege sind auch hier relativ kurz. Wir haben unser Gate relativ schnell gefunden auch der Check-in ging verhältnismäßig schnell, das Personal verhältnismäßig freundlich und selbst am Security Check habe ich mich eher entspannt gefühlt.
Zunächst einmal ist das Angebot an Essen (u.a. Mc Donalds und Burger King zum Normalpreis) recht gut. Alles ist auch relativ sauber und wirkt nicht allzu sehr wie Jahrzehnte alt.
Nun aber begann das Chaos. Wir waren 3 Stunden vorher da, für unsere Verhältnisse also relativ früh, das lag wohl am Taxi. Und in diesen 3 Stunden fand dann ein munteres "Gate-Wechsel-Spielchen" statt, so ziemlich jedes Gate wurde getauscht. Und meistens wurde das Ganze auf russisch und englisch angesagt, nur für unseren Flug nach Moskau war das nie der Fall (insgesamt 3x gings durch den Flughafen und zwischendurch waren wir dann wieder am Anfangsgate). Beim ersten Mal habe ich es nur mitbekommen, weil plötzlich alles aufgesprungen war (mit dem Russisch habe ich es eben noch nicht so).
Fazit
^^^^
An sich war der Flughafen nicht soooo schlecht. Die Tauscherei beruhte vermutlich auf den Temperaturen. Trotzdem hat das wirklich extrem genervt - nicht nur, weil für uns die Ansagen nur auf Russisch kamen, sondern auch, weil wir am Ende auch noch 1 Stunde Verspätung hatten - unseren Anschlussflug bekamen wir dann nur noch im Sprint.
Mehr als 3 Sterne kann ich daher kaum geben.
In diesem Sinne
Eure Anke
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