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Montag, 6. Juni 2016

{Österreich - Salzkammergut - Kirche} Schöner Schluss



Hallo Leute!

Mondsee ist wohl einer der bekanntesten Orte im Salzkammergut. Direkt an der Autobahn gelegen, bildete er einen netten Abschluss für den ersten unserer beiden Trips ins Salzkammergut. Natürlich gehört bei einem Besuch in Mondsee auch eine Besichtigung der Kathedrale dazu.

Basilica Minor St. Michael
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Lage
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Die Basilika liegt im Zentrum der Stadt Mondsee direkt an der Fussgängerzone - zu Fuss nur etwa 10 Minuten vom Seeufer entfernt.


Geschichte
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Die ehemalige Klosterkirche gehörte einst zum Benediktinerstift in Mondsee. Der ist allerdings heute verlassen, die Räumlichkeiten werden vom Schlosshotel genutzt. Das Kloster wurde schon 748 gegründet, allerdings mit der Josephinischen Kirchenreform aufgehoben und 1791 offiziell aufgelöst. Nach den Napoleonischen Kriegen geriet der Besitz an die Familie Wrede, die es in ein Schloss umwandelte.

Die ehemalige Klosterkirche St. Michael blieb als Pfarrkirche erhalten. Sie wurde von Baumeister Hans Lenngdörffer gebaut und 1487 geweiht. Am Ende des 17. Jahrhunderts wurde das Äußere vollständig barockisiert.

2005 wurde die Kirche von Papst Johannes Paul II. zur Basilica minor erhoben, einer Kirche unter besonderem päpstlichen Schutz.


Unser Besuch
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Schon der Platz vor der Basilika mit den Mustern im Pflaster ist ist sehr eindrucksvoll. Bei uns war das Wetter leider nicht so schön, aber bei gutem Wetter glänzt alles.

Die Basilika ist dreischiffig. Man betritt sie durch einen kleinen Shop. Gleich wird die beeindruckende Innenausstattung sichtbar. Diese ist das Lebenswerk des bekannten und großen barocken Holzbildhauers Meinrad Guggenbichler. Er schuf die Altäre, die den Innenraum noch heute bestimmen.


Fazit
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Die Basilika von Mondsee ist für mich ein echtes Highlight, das man auf dem Heimweg Richtung Autobahn auf jeden Fall noch anschauen sollte. Schon das Portal mit dem Vorplatz ist sehr sehenswert. An der linken Seite sieht man das Schloss bzw. das ehemalige Kloster.

Faszinierend fand ich die (ich glaube es waren 12) mächtigen Altäre von Guggenbichler, die einen nicht nur aufgrund der Größe, sondern auch aufgrund der dusteren Verziehrungen einen schier erschlagen.

Von mir bekommt diese wirklich eindrucksvolle Kirche klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Donnerstag, 21. Januar 2016

{Russland - St. Petersburg - Kirche} Friedhof der Zaren


Hallo Leute!

St. Petersburg im Winter - ich kann fast nicht genug schwärmen. Die Kathedrale, die ich euch jetzt vorstellen möchte, steht im Zentrum der Peter und Paul Festung auf der Haseninsel. Charakteristisch hebt sie ihren spitzen Goldturm in die kalte Winterluft...

Peter-und-Paul-Kathedrale
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Lage
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Die Kathedrale liegt im Herzen der Haseninsel hinter den dicken Festungsmauern. Dorthin gelangt man am besten mit der Metro Linie 2 (Station Gorkowskaja). Von dort ist es dann noch ein kleiner Fußmarsch zum Ufer der Newa.


Eintritt, Öffnungszeiten
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Eintrittskarten gibt es im Ticketbüro am Festungseingang. Der Einzeleintritt zur Kathedrale kostet 350 Rubel, das Kombiticket (gültig für die ganze Festung) kostet 450 Rubel.

Die Kathedrale ist täglich außer mittwochs von 10 bis 16 Uhr geöffnet, allerdings ist der Andrang gerade an Touristengruppen immer relativ hoch.



Geschichte
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Die Kathedrale wurde gleich in den ersten Jahren der Festung in deren Zentrum vom italienischen Architekten Domenico Trezzini (der auch die Festung baute) errichtet und im Jahr 1732 fertiggestellt. Mit rund 123 m ist sie bis heute die höchste Kirche der Stadt - seit Bau des Fernsehturms allerdings nur noch das zweithöchste Gebäude.

In der Geschichte spielt sie wohl vor allem als Grablegungskirche der Zarenfamilie Romanow eine Rolle - als die sie auch geplant war. Die erste Beisetzung fand zur Ehren der im Alter von 2 Jahren verstorbenen Tochter Peters des Großen statt, der letzte Zar Nikolaus II. fand in einer eigenen Kapelle gemeinsam mit seiner Familie erst 1998 dort seine letzte Ruhestätte (die Geschichte von der Ermordung der Familie in einem Keller in Ekatarininburg kennt der gewiefte Geschichtsspezialist vielleicht sogar). Die Leichnahme wurden erst auf den Tag genau 80 Jahre danach nach St. Petersburg überführt und in einer Kapelle neben dem Eingang beigesetzt.

Aber man findet auch die Gräber der anderen berühmten Zaren, etwa das von Katharina der Großen oder natürlich auch das vom Gründer St. Petersburgs, Peters des Großen - alle gebettet in Särgen aus weißem Marmor - nur Zar Alexander II. und seine Ehefrau wurden wegen der Abschaffung der Leibeigenschaft in Russland mit farbigen Särgen besonders geehrt.

1896 musste schließlich angebaut werden. Die kleine Kirche wurde einfach zu eng und daher befindet sich eine Kapelle der Grafen in direkter Verbindung zur Hauptkirche. Im Verbindungsgang findet sich dann noch eine kleine Ausstellung mit Bildern der Fürstenfamilie und von diversen Begräbnissen in der Kathedrale.


Fazit
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So eindrucksvoll erhebt sich die goldene Spitze nach oben, auf der ein Engel seinen Platz gefunden hat. Da vergisst man fast, wie unterdimensioniert die dazu passende Kirche rein äußerlich ist. Irgendwann musste da ja mal der Platz ausgehen.

Aber ich muss ja sagen, ich liebe ja solche alten Friedhöfe - und nichts anderes ist diese Kirche. Man liest die alten, aus dem Geschichtsunterricht bekannten Namen und denkt, wie ich finde, noch intensiver darüber nach, wie die Leute denn so gewesen sein könnten - oder was so passiert ist, in der Nacht, als die gesamte Zarenfamilie ausgelöscht wurde? So geht es mir auch immer, wenn ich in Wien über den Ehrenfriedhof oder in die Kaisergruft gehe. Und fast vergisst man auch ein bisschen den Trubel mit den Touristengruppen um sich herum, die in allen Sprachen erklärt bekommen, wer wann wo und wie gestorben ist. Und diese leicht morbide Ader hat die Kathedrale bei mir getroffen.

Von mir gibt es klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Mittwoch, 20. Januar 2016

{Russland - St. Petersburg - Kirche} Museum für Antireligiöse Kunst? Aber... Hä?

Die Kuppel der Isaakskathedrale erhebt sich an der Newa
Hallo Leute!

Manchmal gibt es Orte, die dann doch ein bisschen merkwürdig sind. So war in der Isaakskathedrale während der Sowjet-Zeit ein antireligiöses Museum untergebracht...

Isaakskathedrale
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Lage
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Die goldene Kuppel der Isaakskathedrale erhebt sich direkt an der Newa unweit der Eremitage direkt neben der Admiralität.


Öffnungszeiten, Eintrittspreise
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Es gibt unterschiedliche Tickets für das Museum (250 Rubel/Person), für den Umgang der Kuppel (250 Rubel) und ein Kombiticket für 400 Rubel. Die Tickets gibt es an Automaten, die auch auf Englisch funktionieren, einige davon funktionieren auch mit Rubel-Noten.

Die Kathedrale ist täglich (außer Mittwochs) von 11 bis 19 Uhr geöffnet.
Altarraum




Geschichte
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Die erste hölzerne Kirche für den Stadtheiligen Isaak entstand bereits 1707. DIese wurde allerdings bereits 10 Jahre später durch einen Steinbau ersetzt, doch dieser wurde kurze Zeit später bei einem Brand vollständig zerstört.

Katharina die Große gab dann 1765 einen neuen Bau in Auftrag, der allerdings nur stockend fertiggestellt wurde. Der Bau wurde 1802 geweiht, allerdings mit nur einer anstatt 5 geplanten Kuppeln.

Nach dem Sieg gegen Napoleon sollte die Kathedrale zu einem Nationalmonument werden. Daher beauftragte Alexander I. den Franzosen Montferrant mit dem Neubau, in den nur der Altarraum der alten Kirche mit einbezogen wurde.

Dazu musste zunächst ein stabiles Fundament in den Sumpf an der Newa gehauen werden - dazu dienten insgesamt 11000 Baumstämme in den Boden gerammt. Dennoch kam es bei den Bauarbeiten immer wieder zu statischen Problemen. 1858 wurde die Kathedrale schließlich in ihrem heutige Zustand fertiggestellt und geweiht.

Nach 1928 wurde in der Kathedrale ein Museum für Antireligiöse Kunst untergebracht. Unter anderem hing ein Faucaultsches Pendel von der Decke, um die Erdrotation zu demonstrieren.

Im 2. Weltkrieg wurden hauptsächlich Kunstgegegenstände hier deponiert. Aus Schutz wurden sogar die goldenen Kuppeln grün angestrichen.

Heute finden in der Kathedrale zumindest zu hohen Festtagen wieder Gottesdienste statt, ansonsten ist der Innenraum hauptsächlich ein Museum.




Fazit
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Dafür, dass die Kirche in der Sowjet-Zeit ordentlich zu leiden hatte, ist sie wirklich beeindruckend. Schon das Portal mit den riesigen Marmorsäulen sind einfach gigantisch.

Insgesamt mehr als 40 Gesteinssorten wurden verwendet, großartig sind alleine schon die zehn großen Malachitsäulen. Alle Materialien sollen bei einer Büste des Architekten verwendet worden sein, die im Inneren ausgestellt ist, allerdings bei unserem Besuch nicht zugänglich war, vermutlich aufhrund von Restaurierungsarbeiten.

Die großformatigen Mosaike sind nicht ganz so beeindruckend wie in der Erlöserkirche, aber dennoch genauso großartig anzusehen wie die riesige Kuppel.

Oben kann man an einem Umlauf bei der Kuppel den Ausblick auf die Newa genießen, das war bei unserem Besuch allerdings wetterbedingt (Eissturm) nicht möglich.

Die Isaakskathedrale ist für mich absolut sehenswert und gehört neben Festung, Eremitage und Erlöserkirche sicher zu den Highlights (zumindest im Winter)

In diesem Sinne

Eure Anke

Montag, 11. Januar 2016

{Russland - St. Petersburg - Kirche} Irgendwie sollte das ausschauen wie der Petersdom

Hallo Leute!

Wenn ich auf Reisen bin, wird ja in jede Kirche mal ein Blick hineingeworfen - egal ob ein moderner Neubau oder eine Gotische Kathedrale - Anke ist dabei.

Kasaner Kathedrale
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Lage
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Die Kasaner Kathedrale in St. Petersburg liegt direkt an der Prachtstraße Newsky Prospekt, direkt beim Griboyedova-Kanal. Sie ist aufgrund ihrer auffälligen Architektur kaum zu übersehen.


Eintritt
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Der Eintritt in die Kasaner Kathedrale ist frei - in der Regel ist von 8:30 bis 20 Uhr geöffnet (und geheizt).





Architektur und Geschichte
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Das Gebäude wurde 1801 bis 1811 vom Baumeister Woronichin gebaut. Den Auftrag gab kurz vor seinem Tode Zar Paul I., der von einem Rombesuch von den Kolonaden des Petersdoms tief beeindruckt war und daher eine Kirche in dem Stil in seiner Nähe haben wollte.

Woronichin modifizierte das Ganze mit russischen Bauelementen, so dass die Kathedrale mit ihrem Vorbild heute kaum noch Ähnlichkeit besitzt (wenn es nicht so im Reiseführer gestanden hätte, hätte ich die Intension ehrlicherweise nicht erkannt).

1876 fand auf dem Platz vor der Kathedrale die erste Demonstration der Sozialisten statt, die später in der russischen Revolution gipfelte. In der Atheistischen Sowjet-Zeit (1932 bis 1990) war das Gotteshaus ein Museum für Religionsgeschichte. Danach wurde sie wieder mit zahlreichen Ikonen ausgestattet und seit dem wird sie als Gotteshaus genutzt.

Lange Schlangen befinden sich am Grab von  Michail Illarionowitsch Kutusow, dem Feldmarschall, der an dieser Stelle für den Sieg gegen Napoleon betete (was ja auch gelingen sollte). Witzigerweise findet man im Kirchenraum auch erbeutete Fahnen aus diversen russischen Kriegszügen.


Fazit
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Um die Ähnlichkeit zum Petersdom zu entdecken, musste ich schon zum Augenarzt. Okay, es gibt eine Kuppel und es gibt Kolonaden - aber sonst empfand ich die Ähnlichkeit schon eher weit hergeholt... Auch hat es mich rein äußerlich mehr an ein Parlament oder ein Gericht erinnert als an eine Kirche.

Der Innenraum ist nicht wirklich überragend. Die vielen Banner aus russischen Kriegszügen und das Grab des Feldmarschalls sind noch das Interessanteste.

Zum Aufwärmen taugt die Kasaner Kathedrale allemal. Ein wirkliches Highlight war sie für mich allerdings nicht.

In diesem Sinne

Eure Anke




Freitag, 8. Januar 2016

{Russland - St.Petersburg - Kirche} Ja bin ich denn schon in Moskau

Hallo Leute!

Silvester in Russland bei -26°C - die meisten denken wohl, ich bin bekloppt. Für uns war es allerdings ein großes Abenteuer. Und gleich am ersten Tag waren wir etwas irritiert - steht die Kirche mit den Zwiebeltürmen steht doch eigentlich in Moskau...

Auferstehungskirche
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Lage
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Die Kirche ist unweit des Newski Prospekt, der Prachtstraße von St. Petersburg gelegen, direkt an einem Kanal neben dem Russischen Museum.


Öffnungszeiten, Eintrittspreise
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Die Kirche ist täglich (außer Mittwoch) von 10.30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt kostet 250 Rubel (das lohnt aber!).









Geschichte
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Die Kirche wird auch Erlöserkirche, Bluterlöserkirche oder auf russisch Собор Восҡреcния Хpистова genannt.

Gebaut wurde sie über der Stelle, an der Zar Alexander II. 1881 einem Attentat zum Opfer fiel. Den Auftrag dazu gab sein Nachfolger Alexander III. Nach einer Bauzeit von 29 Jahren (1883 bis 1912) wurde sie zum 100. Jahrestag des Sieges über Napoleon und zum 300. Jahrestag der Romanow Dynastie eingeweiht.

Gebaut wurde sie tatsächlich nach dem Vorbild der bekannten Moskauer Basilius-Kathedrale. Sie diente danach nie wirklich als Gotteshaus - eher als ein Denkmal, mal als ein Museum - zur Sowjetzeiten war sie der Öffentlichkeit nicht zugänglich, sollte sogar mehrfach abgerissen werden. Das mehr als 7000 Quadratmeter große Mosaik im Innenraum kann erst seit 1997 wieder besichtigt werden.


Unser Besuch
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Nun, die Öffnungszeiten finde ich etwas merkwürdig. Die meisten Museen in St. Petersburg öffnen nicht vor 10 oder 11 Uhr, im Winter ist das weniger ein Problem, aber wenn man im Sommer zu den weißen Nächten anreist, sollte man sich allgemein nicht zu viel vornehmen.

Für den Innenraum sollte man etwa 30 bis 60 Minuten einplanen. Die Schlange an der Kasse war nicht allzu lang (aber wer will bei den Temperaturen schon warten).

Kommt man hinein, ist man wie erschlagen von den unzähligen Eindrücken. Welch eine feine Arbeit es gewesen sein muss, diesen gesamten Kircheninnenraum mit Mosaiken auszukleiden - mehr als 7000 Quadratmeter voll mit diversen Ikonen - die kann man sich dann mit einem deutschen Audioguide auch ohne weiteres erläutern lassen (ich war davon allerdings überfordert). Besonders gefallen hat mir der düstere Grundton nicht, aber vermutlich nur aufgrund der konstanten Sinnesüberforderung.

Die Stelle, an der Zar Alexander nach dem Attentat gestorben ist, wird von einem großen Baldachin markiert.

Fast noch mehr hat mich das Äußere beeindruckt, die verspielten, bunten Zwiebeltürmchen und die vielen Details in der Fassade - da muss man gar nicht bis nach Moskau reisen, um so eine hübsche, verspielte Kirche zu entdecken.

Von mir gibt es klare 5 Sterne, ein absolutes Muss für die Sightseeingtour in St. Petersburg.

In diesem Sinne

Eure Anke