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Samstag, 23. April 2016

{Österreich - Linz - Bahnhof} Tor zur Donaumetropole

Hallo Leute!

Bahnhöfe sind ja immer das Aushängeschild einer Stadt - oder sie sollten es zumindest sein, schließlich ist es ja das Erste, was man wahrnimmt. Und ich muss sagen, der Linzer Bahnhof hat schon einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.


Linz Hauptbahnhof
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Lage/Anbindung
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Der Bahnhof liegt am Rande der Innenstadt. Zum Volkspark und zur Fussgängerzone (Landstraße) läuft man ca. 10 Minuten. Aber auch die Anbindung an den öffentlichen Verkehr ist gut. Die Straßenbahnen 1-3 fahren ihn an - wir haben das allerdings nicht genutzt, wir sind zu Fuss gegangen.


Verbindungen
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Der Bahnhof ist mit 14 Gleisen relativ groß und wird von den Zügen auf der Westbahnstrecke sowie diversen Regionalzügen angefahren. Von Wien aus fahren jeden Tag unzählige Züge nach Linz, darunter die private Westbahn und die DB Intercityzüge.


Gebäude
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Der Linzer Bahnhof besteht in seinem heutigen Zustand seit 2004 und macht daher einen modernen Eindruck. Die Gleise sind unterirdisch zugänglich und alle sowohl über Treppen als auch Barrierefrei.

Das Gebäude an sich ist zweistöckig und bietet zahlreichen Läden Platz. Wir kamen gleich unten am Zugang zu den Gleisen in Genuss einer Melange für 2,40€ (Preise, von denen in Wien nur zu Träumen ist) - der Laden ist auch Sonntags schon kurz vor 8 geöffnet und bietet auch echt hübsche Kuchen.

Auch ein Spar-Supermarkt hat Sonntags bis Abends geöffnet und man kommt innerhalb von 10 Minuten zur Kasse durch (gut organisiert also).

Zudem gibt es einen McDonalds, eine Pizzeria und diverse Cafés. Die Geschäfte haben Sonntags zu - ein paar gibts, es ist aber sicher kein Einkaufszentrum.

Ganz nett und sehr sauber sind die Wartebereiche. Es gibt 2 - einen speziell für Familien mit Kinder (mit einem kleinen Spielplatz) und einen für Menschen ohne Kind. So herrscht dort natürlich mehr Ruhe, das hat mir persönlich gut gefallen. Der "ohne Kind" Wartebereich heißt natürlich nicht so, weshalb es kein Problem sein sollte, wenn man mit schlafendem Kind sich in den ruhigeren Raum setzt. Dort ist ein Monitor angebracht, der die Abfahrtszeiten anzeigt und die Lautsprecherdurchsagen sind dort auch zu hören. Ansonsten stehen dort die in Österreich üblichen Metallsessel - etwa 30 Sitzplätze reichen für Sonntag Abend aus, es waren 8 besetzt.

Sanitäre Anlagen sind vorhanden, wurden mangels Bedürfnis von mir aber nicht getestet.


Sauberkeit
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Sehr positiv ist mir die Sauberkeit aufgefallen. Gerade wenn man Sonntag Abend in einem Wartebereich sitzt, geht man fast davon aus, dass die Mülltonnen voll und der Boden schmutzig ist. Das war aber überhaupt nicht der Fall. Der Bahnhof kam mir sogar außergewöhnlich sauber vor - wir saßen eine Stunde im Wartebereich und sahen 2x den Reinigungsdienst.


Fazit
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Der Linzer Hauptbahnhof ist für mich wirklich gelungen. Die größten +Punkte zusammengefasst:

+ der Bahnhof ist sehr übersichtlich und besticht durch sehr kurze Wege
+ es gibt Sonntag Morgen einen guten und verhältnismäßig günstigen Kaffee
+ ein sauberer, ruhiger Wartebereich
+ ein gut organisierter, Sonntag Abend geöffneter Supermarkt
+ gute Verkehrsanbindung.

Ein Minuspunkt ist mir nicht aufgefallen, daher gibt es von mir klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Montag, 11. April 2016

{Österreich - Oberösterreich - Linz} 8k und das große Abenteuer Forschung

Hallo Leute!

Extra von Wien angereist haben wir uns gestern in Linz eine Titanic-Ausstellung angeschaut - wenig begeistert waren wir schon mittags fertig, der Zug nach Hause sollte erst am späten Abend gehen - was nun...

Wir entdeckten das Ars Electronica Center an der Donau und waren wieder Kinder...


Ars Electronica Center
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Lage
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Das Center liegt direkt an der Nibelungenbrücke, zu Fuss vom Hauptplatz gut zu erreichen.


Kontakt
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Ars Electronica Linz GmbH
Ars-Electronica-Straße 1
4040 Linz
Austria

Tel. 0043.732.7272.0
Fax. 0043.732.7272.2
E-Mail: info@aec.at


Öffnungszeiten
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Dienstag, Mittwoch, Freitag  9:00 - 17:00
Donnerstag  9:00 - 21:00
Samstag, Sonntag, Feiertag (ausgenommen Montag)  10:00 - 18:00
Montag  geschlossen


Eintrittspreise
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Vollpreis  9,50 Euro
Ermäßigter Eintritt*  7,50 Euro

Alle weiteren Eintrittspreise findet ihr auf der Homepage www.aec.at (es gibt zahlreiche Ermäßigungen für Familien usw.)


Besichtigung
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Wir begannen unsere Tour im 8K-Kino gleich im Erdgeschoss. Hier startet alle 30 Minuten eine Vorstellung (z.T. auch speziell für Kinder. In diesem Kino sieht man Bilder und 3D Filme in einer Auflösung von bis zu 8 Mio Bildpunkte in der Horizontalen, was bedeutet, dass für das Gesamtbild pro Sekunde eine Datenmenge von einer Blu-Ray Disk anfällt. Mit 8 Projektoren erlebt man eine Reise ins Weltall, nach Rio und nach Linz Urfahr - aber es werden auch Bildgebende Verfahren der Medizin präsentiert.

Das war schonmal ein extrem eindrucksvoller Einstieg (auch für Erwachsene). Als nächstes begaben wir uns ins Geo Lab, wo man interaktiv erfährt, was die Verstädterung bedeutet und wie man etwa den Müll so vieler Menschen loswird. Im Earth Lab wird dann gezeigt, wie bestimmte Themen die Landschaft und die Umwelt prägen - in unterschiedlichen Projektionen.

Ein Highlight ist dann das Future Lab, in dem sich alles um das Thema Mensch und Zukunft dreht - vor allem konzentriert man sich hier auf medizinische Themen - so kann man sich etwa ein Bild von seiner Retina machen, aber auch Virtual Reality Brillen ausprobieren und mit Paro spielen, einer kleinen Roboter-Seerobbe, die in der Alzheimertherapie eingesetzt wird. Man kann sich aber auch ein Genforschungslabor anschauen und testen, wie ein 3D-Drucker funktioniert und wozu man ihn benutzen kann.


Fazit
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Ich war nun schon in so vielen Mitmach-Museen. Und ich hatte natürlich auch meine Vorurteile - als Erwachsener hat man da eh keine Chance irgendwas zu probieren. Dann auch noch Sonntag Nachmittag (bei nicht allzu perfektem Wetter), da werden sich die Kiddys doch stapeln.

Doch so war es gar nicht. Schon der Einstieg im 8k Deepspace Kino war für mich grandios. Mit Projektionen auf Boden und Wand und vor allem die eindrucksvolle Demonstration der 3D-Bildgebung bei einem Polytrauma-Patienten ist wirklich beeindruckend.

Auch das Ausprobieren im Future Lab ist überhaupt kein Problem. Überall sind die Jungs und Mädels in den orangenen Hemden, die einem gerne die unterschiedlichen wissenschaftlichen Prinzipien erklären (und Gott sei Dank mit Erwachsenen anders sprechen wie mit Kindern). Man kann (fast) alles anfassen, alles anschauen, alles probieren ohne sich dabei mit 10jährigen prügeln zu müssen und ohne sich dabei selbst wie ein 10jähriger zu fühlen. Und dabei lernt man viele neue und aktuelle Prinzipien des technischen Alltags kennen.

Für mich war dieses Museum ein absolutes Highlight in Linz - ich kann es ganz klar empfehlen.

In diesem Sinne

Eure Anke