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Dienstag, 30. Juni 2015

[Griechenland] Warten auf den #Grexit

Hallo Leute!

Zurzeit ist das Land ja wieder in aller Munde. Kaum einer verfolgt nicht, dass die Menschen nur noch 60€ am Tag vom Bankomaten bekommen können. Aber schon als ich vor 3 Jahren auf Athenbesuch war, kochten die Emotionen dort über. Von der Tour ist mir kaum ein Anblick mehr in Erinnerung geblieben wie die eingerüstete Akropolis...


Akropolis
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Lage
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Die Akropolis in Athen bildete das Zentrum des antiken Griechenlandes und ragt noch heute über die Altstadt.  Sie liegt auf einem flachen Felsplateau umgeben von weiteren wichtigen archäologischen Ausgrabungen, etwa dem Areopag und die Agora, auf der die moderne Philosphie entstanden ist.

Von der U-Bahn-Station Akropolis läuft man noch eine Weile bis zum Eingang.


Eintrittspreise
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Der aktuelle Eintrittspreis beträgt 12€. Das klingt zunächst einmal relativ teuer, das hing allerdings damals schon mit der aktuellen Finanzlage zusammen (laut unserem Hotelier). Es lohnt sich allerdings, da man viel zu sehen bekommt. Teuer klingt es auch nur, wenn man die Preise mit anderen Ausgrabungsstätten auf der Peloponnes vergleicht. Im Vergleich mit Wien ist es schon wieder sehr günstig.

Die Öffnungszeiten sind ein bisschen schwierig, da (auch laut unserem damaligen Hotelier) aufgrund von Streiks und Sparmaßnahmen immer wieder geschlossen wird, da die Aufsichten und die Kassierer natürlich staatlich gezahlt werden. Am Besten fragt man einfach im Hotel nach. Bei uns wurde gleich angerufen und am 2. Tag (dem Nationalfeiertag) konnten wir dann hinauf.


Geschichte
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Die Akropolis gab es in zahlreichen antiken, griechischen Städten, die von Athen war allerdings damals schon die wichtigste und bekannteste. Die ersten Teile entstanden 400 v. Chr. unter Perikles, der unter anderem Phidias den Auftrag für den Festungsähnlichen Bau gab, der sich später zum Tempelbezirk entwickelte. Man baute Tempel, die der Stadtgöttin Athene und der Nike geweiht sind, sowie ein Parthenon für alle Götter.

Nach dem Untergang der Griechen wurden die Gebäude durch die Römer um einen Tempel der Roma und des Augustus erweitert.

Die Römer blieben, bis 1456 die Osmanen die Herrschaft in Griechenland übernahmen, die das Parthenon zu einer Moschee umfunktionierten. Die anderen Gebäude verfielen zunehmens.

Unter britischer Herrschaft wurden zahlreiche Figuren nach London gebracht und sind heute im British Museum ausgestellt.


Unser Besuch
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Unser Besuch war beeindruckend. Vor allem empfand ich schon die U-Bahn und den Pfad zum Eingang eher merkwürdig. Wenn man bedenkt, dass jetzt kein Geld mehr für Renten da ist, sind die niegelnagelneuen U-Bahnen und die breiten, neu gepflasterten Wege (alles 2004 im Rahmen von Olympia entstanden) in einem ganz merkwürdigem Licht. Offensichtlich hat man sich damals übernommen.

Der Betrieb war recht stark, wie gesagt, es war Nationalfeiertag. Man geht am Fuße des Berges auf das Gelände der Ausgrabungen, langsam geht es bergan zum großen Amphitheater, dessen Bühnengebäude noch beinahe vollständig erhalten ist.

 Dieses Dionysos Theater gilt als Wiege des antiken Theaters und war Teil des Heiligtums des Dionysos, das aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. stammt und damit älter ist als die meisten Teile der Akropolis. Mit Platz für 17000 Besucher größer als das von Epidaurus, das nur 14000 Besucher fasste. Die Akustik konnten wir nicht testen, da das Theater wegen Restaurierungsarbeiten gesperrt war (und noch heute ist).
 Über eine massive Marmortreppe kommt man nach oben und hat einen ersten Eindruck von den Ruinen und wie beeindruckend das Gelände war, als hier noch die Griechen ihre Weihgeschenke brachten.
 Dominiert wird die Anlage durch das bekannteste Gebäude, das man derzeit auch immer wieder in den Grexit-Berichten sieht - das Parthenon. Leider darf man nicht hinein, aber schon die Ausmaße der Säulenhalle sind absolut gigantisch.
Bestens erhalten und weithin sichtbar ist auch das Erechteion. Hier ist besonders die Halle der Karyatiden auffällig mit ihren bestens erhaltenen Säulen in Form von 6 Überlebensgroßen Mädchenfiguren.







Stolz weht die Griechische Fahne über der Akropolis...

Fazit
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Die Akropolis in Athen zu besuchen war für mich ein ähnliches Erlebnis wie der Besuch in Delphi, in Macchu Pichu oder im Kollosseum in Rom. Man kennt die Bilder von überall her und wenn man dann davor steht, kommt es einem noch beeindruckender vor wie erwartet.

Man spürt hier zwar recht deutlich, dass derzeit einfach das Geld fehlt. Das ganze wirkt etwa im Vergleich zu Olympia ein wenig chaotisch, weil man sich nur sehr wenige Ordner leistet. Trotzdem habe ich die 12€ gerne gezahlt, da die Erhaltung dieser beeindruckenden Gebäude Unsummen verschlingen muss - und in Schönbrunn etwa zahlt man das Doppelte.

Beeindruckend von hier oben ist schon alleine der Ausblick auf die antiken Stätten und auf die gesamte Griechische Hauptstadt. Ich habe mich fast nicht sattsehen können. Wir haben hier einen halben Tag verbracht - wenn der Flieger nicht gegangen wäre, wären wir vielleicht sogar noch länger geblieben.

Die Akropolis kann hoffentlich noch eine Weile besichtigt werden, denn es lohnt.

In diesem Sinne

Eure Anke

Mittwoch, 2. April 2014

Meine Griechenland-Rettungsaktion (23)

Hallo Leute!

Heute stelle ich euch eine weitere Sehenswürdigkeit vor, die im Hafen von Nafplio zu sehen ist.

Bourtzi Festung
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Lage
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Die Festung liegt auf einer kleinen Insel mitten im Hafen von Nafplio.


Architektur
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Die Insel ist nur 120 Meter lang und an der breitesten Stelle 40 Meter breit. Sie wird quasi komplett von der Festung aus dem 17. Jahrhundert eingenommen. Über Nacht wurden damals Ketten über die Hafeneinfahrt zum Festland gespannt um den Hafen vor der Einfahrt fremder Schiffe zu sorgen.


Geschichte
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Als Nafplio nach der Rückeroberung durch die Griechen 1822 für kurze Zeit zur Hauptstadt Griechenlands wurde, war die kleine Insel Sitz der Revolutionsregierung. Anschließend wurde die Festung zum Gefängnis umgebaut und zum Sitz des Henkers von Nafplio.


Besichtigung
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Die Besichtigung der Festung ist zunächst kostenlos, allerdings muss man mit einem kleinen Fischerboot (hin und retour 4€) rüberfahren und kann sich dann anschließend für 25 Minuten umsehen. Man kann in den 2. Stock steigen. Wirklich spektakulär ist das aber nicht. Eine große Wartezeit hatten wir auch nicht, Griechenland war im Oktober ja leider komplett Touristenfrei. Man hat dort keine Ausstellungsstücke, sondern eigentlich nur Mauerwerk.






Fazit
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Die Bourtzi-Festung ist mit Sicherheit eine der beliebtesten Fotomotive in Nafplio, schließlich liegt sich malerisch mitten im Hafen auf einer kleinen Insel und ist natürlich eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt, Die Besichtigung der Insel selbst ist in etwa Vergleichbar mit meinem Eindruck von Liberty Island - Von weitem ganz interessant anzuschauen, die Fahrt dorthin ist aber rausgeschmissenes Geld. Wobei es hier ein wenig witziger war mit dem kleinen Fischerboot durch den Hafen zu gurken. Steht man dann aber direkt davor, beginnt man schon nach 10 Minuten an die Rückfahrt zu denken weil es am Ende dann doch nicht so spannend war.

Die Festung beeindruckt also insgesamt vor allem durch ihre Lage und ihre Funktion als Schutz des Hafens, man sollte auf jeden Fall mal in den Hafen schauen, rüberfahren lohnt aber nicht wirklich, da lohnt die große Festung oben am Berg dann doch wesentlich mehr.

Meine Griechenland-Rettungsaktion (2)

Hallo Leute!

Natürlich führte uns unsere Rundreise auch in die Griechische Hauptstadt, da dort unser Abflughafen war.


Nafsika Hotel Athen
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Lage
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Das Hotel liegt ziemlich zentral, in Metaxourgio, kaum 50 Meter von der U-Bahn entfernt. Bis zum zentralen Syntagma-Platz sind es 3, bis zur Akropolis 4 Stationen.


Preis
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Für das Doppelzimmer incl. Frühstück haben wir 50€ gezahlt.


Die Zimmer
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Wir hatten ein Doppelzimmer mit zwei Einzelzimmern. Das Zimmer hatte eine vernünftige Größe, wobei es eines der kleineren Zimmer auf unserer Reise war. Es gab einen kleinen Balkon, der allerdings auf eine größere Straße führte und der Ausblick war leider auf einen Müllberg auf einem Nachbarbalkon. Ansonsten gab es noch einen Röhrenfernseher. Einen wirklichen Schreibplatz gab es genauso wenig wie einen zweiten Stuhl. Die Betten waren die weichesten auf unserem Trip und es gab sogar dicke Decken, nicht nur Lacken mit einer Oberdecke.


Das Bad
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Das war leider der Negativ-Höhepunkt der Reise. Zwar gab es keine Tiere, aber Schimmel zu genüge. Der Toilettensitz war nicht fest, weshalb er immer wieder wegrutschte. Genial war aber die Dusche. Die lag in einer kleinen Niesche und hatte eine so unglückliche Befestigung, dass der Vorhang nach innen ragte und somit immer Wasser rausspritzte. Und wie gesagt, wirklich sauber ist leider auch anders.


Frühstück
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Frühstücksbuffet gab es in einer kleinen Bar gegenüber. Dort gab es allerdings nicht das, was man von der Bar gab, sondern abartig schlechtes Weißbrot und ein bisschen Wurst und Käse. Der Jogurt war OK, das Obst schon angeschimmelt, der O-Saft schmeckte wie Limo ohne Kohlensäure. Das war das wohl schlechteste Frühstück vom Hotel auf der Reise.


Besonderheiten
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Wir haben dort unser Gepäck lagern können. Das Personal war superfreundlich, wir bekamen sofort - auch ungefragt - Hilfe bei der Navigation, wir bekamen gleich gesagt, dass das Nationalmuseum (wegen der Krise) doch schon geschlossen hatte (obwohl der Reiseführer was anderes sagte.


Fazit
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Im Endeffekt war ich echt froh, wieder zu gehen. Das Bett war OK, das Personal war freundlich.. Aber der ganze Rest. Das Frühstück war unterirdisch, das Bad dreckig und das Klo kaputt, und der Balkon wegen des Gestanks vom Müllberg nebenan leider quasi unbenutzbar.

Das Hotel kann ich leider gar nicht weiterempfehlen, es gibt in Athen sicher schönere und günstigere Hotels mit besserem Frühstück.

In diesem Sinne

Eure Anke

Meine Griechenland-Rettungsaktion (29)

Hallo Leute!

Wie vielleicht der eine oder andere schon gemerkt hat, versuche ich mit meiner aktuellen Berichte-Serie auf die Schönheiten Griechenlands hinzuweisen. Es gibt dort übrigens keineswegs Leute, die einen beschimpfen, weil man aus Deutschland oder Österreich kommt. Im Gegenteil, gerade in Touristenorten ist man super freundlich.

Einen ganz besonderen Ort in Griechenland möchte ich euch heute vorstellen.

Ruinenstadt Mistras
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Lage
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Die Ruinenstadt Mistras gehört zu Sparta und liegt etwa 4 km außerhalb Spartas auf einem Hügel am Rande des Taygettos Gebirges. Wir haben dort eine Nacht genächtigt, wobei man sagen muss, der neue Ort unten ist ein reines Retortenstädtchen bestehend aus Hotels und Tavernen, nur gemacht, um die Besucher der Ruinenstadt aufzunehmen.


Historie
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Mistras war mit bis zu 42000 Einwohnern in der byzantinischen Zeit eine wahre Großstadt, wurde aber mit der griechischen Revolution 1825 fast vollständig aufgegeben. Heute leben dort nur noch ein paar Nonnen, der Rest ist zu Ruinen zerfallen.

Die erste Bergfestung wurde im 13. Jahrhundert im Zuge der Kreuzzüge errichtet. Bereits im gleichen Jahrhundert fiel die Festung in byzantinische Hände. In dieser Zeit entstand auch die Unterstadt mit blühendem philosophischen Leben.

Interessant ist die Stadt durch ihren noch heute wahrzunehmenden Scharm. Zwischen zahlreichen, noch heute erhaltenen Kirchen und Klöstern - das Pantanassa Kloster wird noch heute genutzt - merkt man auch den Einfluss der Osmanischen Zeit.


Heute
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Gut erhalten sich wie bereits erwähnt die Kirchen und Klöster, in die man auch reingehen kann. Beim Pantanassa Kloster braucht man allerdings adäquate Kleidung. Außerdem ist der Bischofspalast restauriert und beherbergt ein kleines Museum, in dem auch nicht ganz alltägliche Dinge ausgestellt werden, etwa der Zopf und die Kleidung eines kleinen, byzantinischen Mädchens.

Die Mutigen können auch den Aufstieg zur Burg wagen. Mutig muss man deshalb sein, weil die Wege und deren Sicherung nichts mit deutschen Vorschriften zu tun haben. Festes Schuhwerk ist für die Besichtigung in Mistras absolute Pflicht.

Außerdem gibt es noch einen gut erhaltenen Despotenpalast, der allerdings derzeit restauriert wird.

Das ganz spezielle sind allerdings die Klöster, die eine Mischung aus Byzantinischen und Lateinischen Kirchen sind. Etwas derartiges habe ich bisher kaum gesehen. Man hat unten eine ganz normale Kirche, die mit einer Kreuzkuppel gekreuzt zu sein scheint. Hoch interessant sind auch die zahlreichen erhaltenen Wandgemälde in den Kirchen.










Fazit
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Bei einer Rundreise über den Peloponnes sollte Mistras - was auch Mystras genannt wird - auf keinen Fall fehlen. Schon die Anfahrt ist beeindruckend, schaut man doch immerhin auf diesen 600 Meter hohen Felsen, auf die Burg und die unzähligen Kirchen.

Als wichtiger Tipp, man sollte erst rauffahren zum "Castle Gate" und sich in der Oberstadt umschauen, dann runter fahren zum "Main Gate" und sich in der Unterstadt umschauen. Wenn man nämlich von unten rauf auf die Burg steigen will, kostet das viel Zeit und Kraft, zumal die Wege nicht besonders schön gepflegt sind (nichts für Fußkranke und vor allem nichts für Kinder in Flipflops - wir haben bei beiden die Verzweiflung in den Augen gesehen).

Wie gesagt, alleine schon der Blick bei der Anreise ist absolut königlich und gibt einen Eindruck davon, wie hier einst eine geschäftige Großstadt war, die heute vollkommen verlassen wurde. Auch sieht man häufig, wie die Natur sich die verlassene Stadt einfach zurückholt.

Mistras ist die Reise absolut wert, auch wenn die Wege besser gepflegt sein könnten.

In diesem Sinne

Eure Anke

Meine Griechenland-Rettungsaktion (12)

Hallo Leute!

Heute möchte ich euch mal wieder eine Sehenswürdigkeit vorstellen, der ich auf meiner Rundreise durch Griechenland begegnet bin...


Hephaisteion
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Lage
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Das Hephaisteion liegt auf der alten Agora, dem Versammlungs- und Marktplatz unterhalb der Akropolis im Herzen von Athen. Dort findet man ihn auf einem kleinen Hügel am Westrand. Mögliche U-Bahnstationen sind Akropoli oder noch besser Thivia.


Eintritt
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Der Eintritt auf die Agora beträgt normalerweise 5€, für den Tempel gibt es keinen zusätzlichen Eintritt.


Aussehen
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Da der Tempel bis Mitte des 19. Jahrhunderts als christliche Kirche genutzt wurde, ist das Hephaisteion der am besten erhaltene griechische Tempel überhaupt.

Der Tempel wurde zwischen 449 und 415 vor Christus errichtet und 415 geweiht. Zu Byzantinischen Zeiten glaubte man, dass die Gebeine des Theseus hier begraben wurden.

Der Tempel ist mit rein dorischen Säulen ausgestattet und etwa 14 x 30 Meter in der Grundfläche. Der Innenraum war reichlich ausgestattet, die antike Ausstattung litt allerdings unter dem Dasein als Christliche Kirche.

Es sind noch alle Säulen vorhanden, selbst das Dach ist noch in einem ordentlichen Zustand, was den Tempel insgesamt zum besterhaltenen Tempel des antiken Griechenlands macht.

Von der Bauweise her ist der Tempel dem Parthenon weiter oben auf der Akropolis recht ähnlich.



Fazit
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Den Innenraum kann man sich heute leider nichtmehr anschauen, da derzeit Restaurationsarbeiten im Gange sind. dennoch sind die Ausmaße und die Erhaltung des Tempels absolut beeindruckend, vor allem wenn man bedenkt, dass dieses kleine Häuschen schon seit 2500 Jahren dort steht. Gerade das macht dieses Bauwerk so enorm beeindruckend, man hat das Gefühl, dass direkt die alten Griechen von der Verehrung des Feuergottes kommen zu sehen, da alle Säulen noch genau da stehen, wo sie der Architekt gut 450 Jahre vor der Geburt Christi hingestellt hat. Sogar einige Verzierungen sind noch sehr gut erhalten.

Von mir bekommt dieser wahnsinnig sehenswerte Tempel klare 5 Sterne, da man hier nicht nur irgendwelche umgefallenen Säulen sieht, und auch nichts, was Archäologen mit offensichtlich neuem Marmor wieder aufgebaut haben, sondern einen Tempel, genau wie ihn die Griechen gesehen haben. Selbst wenn man nicht reingehen kann, auch wenn der Tempel nicht die Ausmaße hat wie etwa der Apollon Epicurios Tempel oder der Zeustempel in Olympia, dieser Tempel ist großartig und gehört zum Pflichtprogramm auch wenn er leider heute deutlich im Schatten des Touristenmagnetes Akropolis liegt, er ist nicht weit weg von der Akropolis. Man sollte ihn sich anschauen.

In diesem Sinne

Eure Anke

Samstag, 19. Oktober 2013

Meine Griechenland Rettungsaktion (15)

Hallo Leute!

Ich habe in Griechenland auf meiner Tour so viel gesehen, dass ich schon bei Teil 15 meiner Serie angelangt bin. Und ich hab noch nicht mal alle Hotels durch...

Hotel Zoe
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Lage
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Das Hotel Zoe liegt direkt am Hafen des kleinen Städtchens Gialova bei Pylos. Wenn man die Hauptstraße entlang fährt, kommt man daran vorbei.


Das Hotel
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Das Hotel besteht aus einem alten Teil, wo auch der Frühstücksraum und die Taverne untergebracht sind und 3 neueren Bungalows etwas weiter weg vom Strand, dafür aber mit grandiosem Ausblick und einem schön angelegten Parkplatz incl. Koi-Teich. Dazu gibt es auch noch einen Pool, den wir getestet haben. Der ist allerdings nichts für Kinder, da er überall 1,80 Meter tief ist und am Rand keine Stufe zum Ausruhen hat. Das fand selbst ich als Erwachsene relativ nervig.


Das Zimmer
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Wir hatten für zwei Nächte ein Studio-Appartment im 1. Stock des neueren Traktes. Das hat uns 55€ pro Nacht incl. Frühstück gekostet, weshalb dies das teuerste Hotel auf unserer Rundreise war.

Das Zimmer war allerdings auch das größte Zimmer, sogar ausgestattet mit einer Küche.Außerdem gab es noch eine kleine Couch, einen Fernseher, einen großen, nervig summenden Kühlschrank, eine Klimaanlage und einen Balkon mit grandiosem Ausblick über die Bucht von Navarino. Der Balkon war ausgestattet mit Möbeln und einem Wäscheständer und außerdem war er überdacht.

Die Betten waren bequem und schön groß, in Griechenland ist es immer empfehlenswert, ein Zimmer mit zwei Betten zu verlangen, das Doppelbett war mir teils nachts zu eng, da ich mich im Schlaf viel bewege.


Sauberkeit
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An der Sauberkeit gab es absolut nichts zu Mäkeln, alles war penibel aufgeräumt und trotz wenig Betrieb penibel geputzt. Das Bad war relativ neu, da ja auch das Gebäude erst etwa 3-4 Jahre steht.


Das Bad
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Wie bereits gesagt, das Bad war relativ neu und machte an sich einen ordentlichen Eindruck, einzig es war ein wenig unpraktisch eingerichtet. So ragten die Handtuchständer halb in die Dusche rein, so dass man die Handtücher vor dem Duschen erstmal umhängen musste. Der Fön war zwar vorhanden, nur musste man die Steckdose vor dem Bad benutzen, weshalb der Spiegel weit weg war. Kompliment allerdings: Es war das einzige Hotel mit Badewanne...


Frühstück
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Frühstück gab es in der kleinen Taverne im Haus, direkt am Hafen und am Strand. Das war ganz nett, vor allem wenn dann morgens die Sonne rauskam. Das Frühstück an sich wurde von der netten, deutschsprechenden Wirtin gebracht. Es gab Ei, Toast mit Marmelade und Jogurt mit Honig. Das ganze war zwar nett, aber ich als echter Carnivore brauche morgens eben mein Fleisch, das hat mir ein wenig gefehlt. Kaffee und Tee gabs im Kännchen, dazu ein Glas frischen O-Saft.


Fazit
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Das Hotel war wirklich nett, das Zimmer war ausreichend groß, das Gelände schön angelegt mit Blumen und sogar frische Bananen konnte man sich morgens abmachen. Das Frühstück war nicht perfekt aber OK, das Bad hätte man etwas praktischer einrichten können, zumindest hätte man eine Steckdose zum Fön hängen können - so rein praktisch gedacht.

Insgesamt handelt es sich beim Hotel Zoe in Gialova um ein wirklich nettes Hotel im Süden Griechenlands mit vielen Möglichkeiten für Ausflüge, wir fuhren zum Nestor-Palast, zur Nestor-Höhle, nach Pylos und nach Methoni von hier aus und dann auf dem weiteren Weg nach Mistras dann noch über die Ausgrabungsstätte von Messene. Auch für Badeurlauber scheint das Örtchen einiges zu Bieten - wir waren allerdings außerhalb der Saison, aber viele kleine Sandstrände konnten wir entdecken.

Von mir gibt es für dieses Hotel 4 Sterne, mit Verbesserungsbedarf bei der Einrichtung vom Bad und beim Frühstück. Dennoch kann man sie gut weiterempfehlen.

In diesem Sinne

Eure Anke

Mittwoch, 11. September 2013

Meine Griechenland-Rettungsaktion: Up in the Air

Hallo Leute!

Da es nur sehr wenige Direktflüge von Wien nach Griechenland gibt, haben wir uns für die günstigste Version ohne Zwischenstop entschieden. Dabei sind wir auf die Griechische Nationalairline gestoßen...


Aegean Airlines
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Liniennetz
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Aegean bietet im Wesentlichen Flüge von und nach Griechenland an. Dabei stehen so gut wie alle Griechischen Flughäfen auf dem Programm, aber auch etwa Philadelphia oder Charlotte in den USA. Es werden in Deutschland Frankfurt, Berlin, Hamburg und München angeflogen, in Österreich Wien. Die Schweiz wird nicht angeflogen.


Preis
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Wir haben unsere Flüge drei Wochen vorher gebucht. Für die Flüge Wien-Athen und Athen-Wien haben wir incl. Versicherung 215€ gezahlt, allerdings haben wir über Opodo gebucht und nicht direkt über die Airline.


Flugzeug
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Das Flugzeug war ein A320 und im Vergleich zu den Regionaljets der Lufthansa relativ neu, vergleichbar mit den Jets der Austrian mit denen ich bisher geflogen bin. Die Beinfreiheit ist in der Economy halt etwas geringer, aber für 2,5 Stunden und eine Größe von 1,76 m relativ gut. Die Sitze sind meiner Meinung nach bequemer als bei der Lufthansa. Sie sind mit Kunstleder ausgestattet und von Recaro designt.

Die Sicherheitsanweisungen kommen - wie ich das bei Austrian auch schon erlebt habe - vom Band mit einem lustigen Comic in Deutsch und in Griechisch.


Personal
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Außer dass der Pilot bei den Durchsagen immer ein bisschen rumgebrüllt hat, kann man da echt zufrieden sein. Das einzige, was ein bisschen auffällig war, beim Bording wurde noch einmal der Ausweis kontrolliert. Die Stewardessen waren extrem freundlich, haben der alleinreisenden Mama mit Baby sogar die Tasche getragen. Sie sprachen super Englisch.


Service
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Getränke - Bier, Schampus, Tomatensaft, sogar Coke Zero - wurden genauso wie Kaffee und Tee zweimal ausgeteilt, was sogar mehr ist als man erwarten könnte.


Das Essen
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Das Essen war absolut zufriedenstellend. Es gab eine Box mit einem guten mit Wurst und Käse belegtem Baguette und einem Jogurt mit Honig. Ich bin jetzt schon mehrfach mit Lufthansa bzw. Austrian geflogen, das Essen war gut vergleichbar mit Austrian, das von der Lufthansa war deutlich schlechter.


Fazit
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Mit Aegean Airlines kann man super zufrieden sein. Die Airline macht einen super Eindruck, der mit Austrian deutlich mithalten kann, die Lufthansa kann da nicht mithalten. Immerhin ist die Aegean in diesem Jahr zur besten Airline Europas gewählt worden.

Ich habe mich bei dieser Airline wirklich super aufgehoben gefühlt, in keiner Sekunde, auch bei kleinen Turbulenzen gabs bei mir das Zittern, was normalerweise auch schonmal bei mir passieren kann. Ich fands gut. Und das obwohl gelegentlich zumindest eine Flugnervosität durchbricht...

Die Maschinen waren beide super pünktlich, auf dem Hinweg mussten wir sogar auf dem Rollfeld warten, weil das Gate am Flughafen noch belegt war, da wir 20 Minuten zu früh waren, auf dem Hinweg waren wir exakt pünktlich.

Die Flieger sind super sauber, das Essen ist gut, das Personal ist super freundlich. Eine Airline, die man auf dem Weg nach Griechenland absolut nehmen kann. Wir waren super zufrieden.

In diesem Sinne

Eure Anke

Freitag, 6. September 2013

Peloponnes - Unzählige nützliche Tipps

Hallo Leute!

Heute stelle ich euch den ersten Teil meiner neuen Urlaubsreise vor, die ich im Oktober antreten werde... Die Vorbereitung!

Reisehandbuch Peloponnes
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Wir dachten uns, da dieses Jahr schon so viel über Griechenland geschrieben wurde, reisen wir in diesem Jahr mal dorthin und schauen, ob das stimmt, was die Presse so schreibt...

Daten
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Titel: Peloponnes
Autor: Hans-Peter Siebenhaar
ISBN: 978-3-89953-478-8
Preis: 24,95€
Verlag: Michael Müller


Inhalt
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Die Peleponnes ist eine Halbinsel im Süden von Griechenland, südlich von Athen. Bekannte Orte sind Sparta, Olympia und Korinth.

Das Buch beginnt mit einer allgemeinen Einführung über die Peloponnes, von der Flora und Fauna bis hin zur Geschichte einschließlich Zeittafel wird dieser Landstrich ausführlichst vorgestellt.

Als nächstes geht es um praktische Infos. Beginnend mit der Anreise wird alles mögliche vorgestellt, wie man die Peloponnes am besten entdecken kann, von der Bahn über Auto bis hin zu Fähren. Es werden günstige Mietwagentipps gegeben, Routen vorgestellt und wichtige Tipps zum Übernachten, günstige Pensionen, was man essen sollte, was man dabeu haben sollte und Adressen, an die man sich zu unterschiedlichen Gelegenheiten wenden kann, werden vorgestellt.

Unter Stop-over werden Athen und Delphi als Reiseziele vorgestellt, die von der Peleponnes nicht weit weg sind.

Dann werden die wichtigsten Reiseziele in der Region vorgestellt. Dabei wird mit den Saronischen Inseln begonnen, dann über die Region Korinthia, Argolis, Arkadien, Lakonien, dem "Südöstlichen Finger", der Insel Kythera, Mani, Messenien, Elis, Achaia und schließlich den Ionischen Inseln (Zakynos, Ithaka und Kefalonia) werden alle Regionen gezeigt.


Aufmachung
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Mit 232 schwarz-weiß- und 56 Farbfotos sowie 56 Übersichtskarten auf 708 Seiten ist das Buch zwar etwas Text-lastiger als andere Reiseführer, aber was soll's? Dafür bekommt man wirklich ALLE Informationen, die man für eine zweiwöchige Reise durch die Peloponnes so braucht.

Alle Reiseziele werden wirklich rundum vorgestellt, beginnend mit einer kurzen Einführung über wichtige Adressen, schöne Lokale und alles Sehenswerte wird jedem in etwa das doppelte gewidmet, im Vergleich beispielsweise zu einem Marco Polo Reiseführer, man fühlt sich also entsprechend rundum informiert.


Fazit
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Wenn man sich nicht gerade mit einer Reisegruppe auf den Weg macht in die Peloponnes, ist dieser Reiseführer absolut unersetzlich. Bei der Lektüre bekommt man einfach Lust, sofort in den Flieger zu steigen und loszufliegen. Zu jedem noch so kleinen Ort in der Peloponnes gibt es ausführlichste Informationen.

Das einzige, was mir ein bisschen fehlt, ist eine Straßenkarte. Die findet man häufig in kleineren Führern (etwa Marco Polo), die muss man sich hier - zumindest für unsere Tour mit dem Auto - halt noch dazukaufen.

Ansonsten bekommt man wirklich alles geboten, was man für so eine Reise braucht. Von Sehenswürdigkeiten über Hotels bis hin zu Lokalen und Badestränden bekommt man alles gezeit, was man für die Planung einer Route durch die Peloponnes braucht.

Und als Warnung... Ihr bekommt hier dann über ALLE diese Sehenswürdigkeiten einen Bericht.

Von mir gibt es 4 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Das

Donnerstag, 5. September 2013

Hotel Stadion Delphi - Traumhaft

Hallo Leute!

Der Beginn unserer Reise führte uns in die Orakelstadt Delphi. Da wir ohne vorgebuchte Hotels losgezogen sind, machten wir zunächst Halt im Hotel Stadion.

Hotel Stadion Delphi
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Lage
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Das Hotel liegt direkt an der Hauptstraße und ist nicht zu verfehlen. Parkplätze gibt es an der Straße.


Preis
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Für das Doppelzimmer mit Frühstück zahlten wir 40€ pro Nacht. Wir blieben 2 Nächte.


Zimmer
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Die Zimmer haben alle Talblick. Man hat einen wunderbaren Blick über die Olivenhaine bis runter in eine kleine Bucht. Man sollte generell darauf achten, in Delphi bei den Hotels einen Talblick zu verlangen. Der Balkon war allerdings vergleichsweise klein und nicht mit Möbeln ausgestattet. Dennoch, wir kamen gerade zum Sonnenuntergang an und der Blick aufs Tal war einfach wunderbar.

Das Zimmer war vergleichsweise klein, aber mit zwei Einzelbetten ausgestattet. Wie schon gesagt, ich schlafe relativ bewegungsintensiv und mein Freund kann sonst nicht schlafen. Das Bett war relativ bequem. Außerdem gab es einen Flachbildfernseher und einen Schreibtisch sowie eine Bank für den Koffer.


Badezimmer
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Das zum Zimmer gehörende Badezimmer war ganz OK. Es war ausgestattet mit Waschbecken, Klo und Dusche. Es wurden ausreichend Handtücher zur Verfügung gestellt.


Frühstück
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Als Frühstück gab es ein kleines Buffet. Kaffee wurde frisch aufgebrüht. Wir hatten das Glück, als einzige im Hotel zu sein, weshalb wir immer auf dem kleinen Balkon zu frühstücken. Der Frühstücksraum war relativ altbacken eingerichtet mit Holzwandvertäfelung.

Es gab gekochte Eier, Brot und Kuchen sowie O-Saft, so viel man will. Frisches Obst sucht man bei griechischen Hotels immer vergebens. Es war in jedem Fall eines der besseren Frühstücksvarianten, die wir hatten.


Personal
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Wir hatten eigentlich nur Kontakt zu dem netten Mann an der Rezeption, der auch für das Frühstück zuständig war. Der war super freundlich und hilfsbereit. Er hat uns gleich einen Stadtplan von Delphi in die Hand gedrückt und uns alles wichtige markiert und immer wieder freundlich lächelnd und total begeistert "Guten Tag" gewünscht.

Da ich schon gefragt wurde: Wir hatten in den Hotels NIE Probleme, weil wir einen deutschen Personalausweis vorgezeigt bekommen haben. Berichte dahingehend, dass man dumm angemacht wird oder so, halte ich für Einzelfälle. Wir hatten nur einmal eine etwas unangenehme Begegnung, als wir in Athen draußen in einem Restaurant saßen und ein Passant irgendwas zu uns gesagt hat und anschließend der Kellner kam und meinte "He just said bon appetit". Sonst wurden wir überall sehr freundlich aufgenommen und hatten auch in den Gegenden wo kaum Touristen sind keine Probleme. Im Gegenteil, meist war man sehr dankbar, dass wir noch einen Kaffee genommen haben.


Fazit
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Für ein niedriges Budget ist das Hotel Stadion in Delphi absolut perfekt. Die Betten sind gut. Für einen längeren Aufenthalt ist das Zimmer eventuell etwas klein. Aber die meisten bleiben eh nicht viel länger als einen oder zwei Tage dort.

Insgesamt macht das Hotel einen etwas älteren Eindruck. Es gibt ein Kaminzimmer mit Fernseher und eben den Frühstücksraum mit Holzvertäfelung. Alles ist super sauber und der Zimmerservice macht seine Arbeit gut.

Ich habe absolut nichts zu beanstanden. Für 2 Nächte bei einem Zwischenstop in Delphi ist das Hotel optimal!

In diesem Sinne

Eure Anke


Blick vom Zimmerbalkon

Pantheon City Hotel Gytheio Griechenland

Hallo Leute!

Unsere Tour durch Griechenland führte uns auch ganz in den Süden, ans Tor zur Mani, nach Gytheio. Dort waren wir in einem Hotel am Hafen untergebracht.


Pantheon City
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Lage und Parkmöglichkeiten
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Das Hotel liegt direkt an der Hafenpromenade von Gytheio. Parkplätze sind am Hafen ausreichend vorhanden.


Preis
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Wir haben für die Übernachtung im Doppelzimmer 40€ ohne Frühstück gezahlt. Frühstück kostet 6€ pro Person.


Zimmer
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Das Zimmer war ausgestattet mit einem Flatscreen, einem Schreibplatz, zwei Betten mit Nachttisch und einem Schrank. Dazu kommen zwei Stühle. Auf dem wirklich großen Balkon stand dann noch ein Metall-Tisch und zwei Stühle.

Die Betten waren sehr angenehm und bequem.

Der Balkon mit schickem Ausblick auf den Hafen und die Bucht von Gytheio war grandios. Er hatte etwa 12 qm und man hatte abends einen wunderschönen Ausblick auf den Sonnenuntergang. Der Blick reichte bis rüber zum Leuchtturm und auf der anderen Seite bis zum Dimitrios Wrack.

Das Zimmer war sehr sauber.


Das Badezimmer
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Das Badezimmer ist modern ausgestattet und ist weder zu groß, noch zu klein. Die Duschkabine war leider ein bisschen schwergängig, aber ansonsten war alles TOP sauber. Es gibt keine Spuren von Schimmel o.ä.


Sonstiges
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Das Hotel bietet kostenloses WLAN, das leider bei unserem Besuch ausgefallen war, aber es ist generell vorhanden.


Frühstück
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Zum Frühstück kann ich leider nichts sagen, da wir darauf verzichtet haben.


Zimmerservice
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Der Zimmerservice war absolut zufriedenstellend, es gab jeden Tag neue Handtücher - auch wenn wir nicht alle gebraucht hatten und sogar der Sand von meinen Schuhen am Balkon wurde weggefegt.


Barrierefreiheit
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Das Hotel ist absolut Barrierefrei. Man hat einen Aufzug in die Zimmer und keine Treppen am Eingang.


Fazit
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Insgesamt macht das Hotel einen sehr netten und sauberen Eindruck. Wir haben dort 3 Nächte verbracht. Alleine der Ausblick vom Balkon ist das Geld für das Hotel wert. Es gibt nichts besseres, als morgens gemütlich auf dem Balkon zu sitzen und den Fischern im Hafen zuzuschauen.

Der eine oder andere könnte sich vielleicht über die Hafenstraße beschweren, auf der eben Verkehr ist. Wir waren im 3. Stock untergebracht und haben nachts nix mitbekommen.

Das Hotel ist mitten im Leben, innerhalb von ein paar Metern zu Fuß kommt man zu allen möglichen Tavernen und verschiedene Geschäfte wie Antiquitätenhändler oder Souvenirshops sind auch rundrum genauso wie ein Supermarkt.

Das Hotel und die Möbel scheinen auch nicht sonderlich alt. Einzig der Aufzug, ein Padernoster, wirkt ein wenig veraltet. Die Zimmer sind Top renoviert.

Für uns war es ein optimales Hotel für unsere Reise und für den kleinen Geldbeutel. Es ist absolut empfehlenswert!

In diesem Sinne

Eure Anke



Montag, 26. August 2013

Peloponnes: Super Naturwanderung!

Hallo Leute!

Heute stelle ich euch eine beeindruckende Wanderung auf der inneren Peloponnes vor, die wir bei unserer Griechenland-Tour gemacht haben...

Lousios Schlucht
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Lage
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Die Lousios-Schlucht beginnt nahe der Ausgrabungsstätte Agia Gortys und führt hinauf nach Dimitsana. Wir begannen die Tour in Gortys, was ab Ellenikos sehr gut ausgeschildert ist. Dort geht man über eine Brücke, die über den wilden Lousios führt und dann geht man nach rechts den Berg hinauf, vorbei an einer kleinen Kirche und etwa einen Kilometer weiter beginnt dann der Einstieg in die gigantische Klamm die durch den Lousios in das Gelände gesägt hat.


Beeindruckend?
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Mich hat die Wanderung entlang der gigantischen Felswände absolut beeindruckt, hier befindet man sich in absoluter Einsamkeit. Auf beiden Seiten ragen die rötlichen Felswände nach oben und man hört eigentlich nur das wilde Rauschen des Lousios. Gelegentlich hört man weiter oben noch ein paar Ziegen - Vorsicht, das kann zu Steinschlag führen.

Klöster
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Dort findet man sogar 2 Klöster, Prodromou und Philosophou, die bestens den Prinzipien alter Klösterbauten folgen, nämlich fern ab jedlicher Zivilisation und Ablenkung. Beide Klöster sind heute noch bewohnt und können besucht werden, wobei Prodromou für Besucher etwas offener ist. Philosophou wirkt schon von außen wesentlich abweisender.

Geschichtlich spielte vor allem Philosophou eine große Rolle, da hier während der osmanischen Herrschaft die griechische Kultur bewahrt wurde. Zahlreiche Schriften wurden hier aufbewahrt.

Man sieht schon von Gortys aus auf einer Felsspitze weit oben eine Kapelle, bei der man sich fragt, wie man dort oben überhaupt etwas bauen konnte. An einer Stelle wird man sogar darauf hingewiesen, dass man dort Einsiedelein sieht und tatsächlich sieht man dort weit oben Mauerreste mitten in der Felswand.

Ich konnte in beide Klöster leider nicht reingehen, da ich Hosen trug, was für Frauen tabu ist. Um die meisten Griechischen Klöster von Innen anzuschauen, muss man nämlich als Frau einen langen Rock tragen. Darauf wird man immer hingewiesen. Meist liegen Röcke zum Drüberziehen aus, in den beiden Klöstern war das leider nicht so.

Louisios Schlucht



Fazit
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Die Wanderung durch die Lousios Schlucht ist wirklich großartig, auch wenn der Weg relativ schmal ist und an einer Stelle über eine etwas morsche Holzbrücke führt (zwei Bretter waren schon gebrochen) lohnt sie sich auf alle Fälle. Der Rundweg Gortys, Prodromou, Philosophou, Gortys dauert etwa 3,5 Stunden, festes Schuhwerk ist nötig. Sie ist moderat schwer, geht vor Prodromou in Serpentinen bergauf und ist sonst flach.

Hier findet man Ruhe und absolut unberührte Natur. Bei uns wäre der Blick nach unten auf den Lousios längst freigeschnitten, der Weg geteert, hier wird der Weg wohl ab und zu mal von Ästen und Steinschlägen befreit, sonst ist alles NATUR PUR.

Als Frau sollte man eben wie gesagt an den langen Rock denken, wenn man die Klöster auch von innen sehen will, aber die sind auch von außen ganz interessant. Ich habe leider dort keine Bilder gemacht, weil mir sowas bei Klöstern immer unangenehm ist, da die Mönche ja bewusst die Einsamkeit suchen und dann immer die Tourischwärme kommen.

Die Schlucht ist großartig für alle, die Ruhe suchen und gerne wandern.

In diesem Sinne

Eure Anke