Mittwoch, 11. Mai 2016

{Slowenien} Eine Roadtrip-Station

Im Hafen von Portoroz
Hallo Leute!

Da geht man seine Urlaubsfotos vom vorigen Jahr durch und findet so viele tolle Erlebnisse wieder. Wir waren vergangenen Sommer mit dem Auto im schönen Nachbarland im Süden unterwegs. Eine unserer beiden Übernachtungsstationen hieß Portoroz.


Portoroz
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Lage
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Portoroz liegt ganz im Süden Sloweniens, nur wenige Kilometer von der kroatischen Grenze entfernt, direkt an der istrischen Küste.


Übernachtung
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Wir hatten unsere Übernachtungen in einem kleinen Gästehaus hoch oben am Hang gebucht. Im Gala Guest House zahlten wir 128€ für 2 Übernachtungen im Doppelzimmer inklusive Frühstück. Von hier aus mussten wir zwar ein bisschen laufen, um in die Stadt zu kommen (wir hatten wenig Lust auf Parkplatzsuche), es hat sich aber allemal gelohnt, denn Portoroz eignet sich bestens als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung.

Zum Essen waren wir an beiden Abenden, die wir dort verbrachten, im benachbarten Piran, das etwa 4 km entfernt an der Küste liegt.


Sehenswertes
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Nun, besonders sehenswert ist die Stadt nicht, allerdings eignet sie sich bestens für Ausflüge in die Umgebung. Bis Piran führt ein Fussweg am Meer entlang. Der kann sich allerdings ordentlich hinziehen, es sind immerhin gut 4 km (hin und zurück also gut 8), Parkplätze sind allerdings in Piran auch eher rar.

Der Strand ist leider komplett betoniert. Es war viel Badebetrieb, wir hatten aber wenig Lust, uns ein Plätzchen auf den wenigen aufgeschütteten Sandflächen zu suchen. Die Hafenpromenade ist von mehreren großen - teils sehr schicken Hotels geprägt.

Super schön ist die Marina, der kleine Hafen. Von hier aus kann man die gesamte Bucht bis Piran überblicken und gerade bei Sonnenuntergang gibt es ein tolles Licht.

Richtung Kroatien ziehen sich große Salzminen, die man ebenfalls besuchen kann - da wir sowas aber schon häufiger besichtigt haben, haben wir uns das erspart und uns diese nur von einem Aussichtspunkt aus angesehen.


In der Umgebung
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In der Umgebung ist vor allem der sehr schicke und mittelalterliche Ort Piran zu nennen, der auch zahlreiche Touristen anzieht - entsprechend sind die Hotelübernachtungen hier auch wesentlich teurer.

Über Piran habe ich schon genauso einzeln berichtet wie über die grandiosen Höhlen von Skojan, die wir ebenfalls von hier aus angefahren sind.


Fazit
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Nun, Portoroz ist mit seinem Betonstrand sicherlich kein Highlight. Auch sonst bieten sich nicht allzu viele Sehenswürdigkeiten im Städtchen, das keinen Stadtkern zu besitzen scheint.

Auch das tolle Gala Guest House ist mir in Erinnerung geblieben, mit so einem grandiosen Ausblick haben wir noch nie gefrühstückt. Und direkt in Piran hätten wir sicherlich teurer genächtigt.

Dafür kann man von hier aus aber das wirklich sehenswerte Städtchen Piran gut erreichen, genauso wie die berühmten Karsthöhlen. Allerdings ist man auf jeden Fall auf ein Auto angewiesen.

Von mir gibts aufgrund der fehlenden eigenen Sehenswürdigkeiten allerdings einen Stern Abzug.

In diesem Sinne

Eure Anke

{Deutschland - Schweiz - Reiseführer} Aufgeschoben ist nicht aufgehoben...

Hallo Leute!

Manchmal macht man Pläne, dann kommt es anders. Dieses Jahr mussten wir zwei Trips verschieben. Einer davon sollte uns nach Rom, der zweite sollte uns "on the Road" in den Südschwarzwald führen - zu Freunden nach Basel und nach Freiburg. Hat nicht geklappt - kommt aber noch. Einen tollen Reiseführer habe ich trotzdem schon vor mir liegen.


Südschwarzwald
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Daten
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Autor: Ralph-Raymond Braun
Verlag: Michael Müller
ISBN: 3899538668
Preis: 16,99€
Broschiert, 312 Seiten


Inhalt
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Grob unterteilt ist der Reiseführer in die klassischen 3 Teile: Landesinformation, Reiseziele und - was mir in diesem Fall besonders gefällt - insgesamt 17 Wandertouren.

Gleich zu Anfang werden die Hauptregionen grob vorgestellt, was die Wahl des perfekten Urlaubs erleichtert. Von hier aus wird man dann auch gleich in die späteren Kapitel weitergeleitet.

Der kleine Kultur- und Geschichtsguide enthält nicht nur alles über die Alemannen, sondern auch Facts zur Natur und Geologie und natürlich auch das eine oder andere Reisepraktische über Klima oder Feste, die im Jahresprogramm im Schwarzwald fest eingeplant sind.

Er entführt einen in diese Landesteile im Süden Deutschlands und im Norden der Schweiz:

- Freiburg
- Breisgau
- Hochschwarzwald
- Die Baar
- Hochrhein und St. Blasier Land
- Wiesental
- Markgräfler Land
- Basel

Vorgestellt werden dabei Sehenswürdigkeiten, aber auch besondere Restaurants und Hotels.

Ergänzt wird das Ganze durch kleinere Essays "Im Kasten", die verteilt über das ganze Buch weitere spannende Themen der Region vorstellen - etwa den Streit um die Rheinquelle oder die Anfänge des Skitourismus. Diese Essays finde ich persönlich immer ganz nett - man findet hier immer viel Spannendes.



Fazit
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Einen alten Schulfreund in Freiburg besuchen, ehemalige Kollegen meines Mannes und einen Studienkollegen in Basel, da lohnt sich doch mal ein kleiner Ausflug in den Südschwarzwald.

Besonders gefällt mir, dass man hier wirklich eine Fülle an Informationen bekommt, die einen wirklich in die Tiefe führen und beinahe jede Frage beantworten - egal ob es sich um Jahreszahlen oder um das nächste gute Restaurant handelt. Ergänzt wird das Ganze durch 17 tolle Rad- und Wandertouren, von denen wir bestimmt die eine oder andere machen werden.

Der Guide ist optimal für eine Kultur-/Wandertour durch einen der schönsten Landstriche Deutschlands. Die Bilder sind dabei bewusst eher klein gehalten und scharf ausgewählt - sie machen richtig Lust auf die Reise.

Der Michael Müller Verlag war mir schon auf unendlich vielen Reisen ein treuer und zuverlässiger Begleiter. Und ich muss sagen, ich freue mich schon auf unseren Roadtrip durch den Südschwarzwald - und der MM Reiseführer macht schon richtig Lust drauf. Nun, die nächsten Feiertage kommen bestimmt. Ich bin schon gespannt, was der Guide "in Action" leisten kann.

In diesem Sinne

Eure Anke

Montag, 9. Mai 2016

{Japan - Reiseführer} Große Reisen

Hallo Leute!

Große Reisen bedürfen einer großen Vorbereitung... Und da ich dieses Jahr gleich zweimal auf große Reise gehe, stapeln sich bei mir derzeit die Reiseführer... Die zweite der großen Reisen führt mich ja ins südliche Afrika. Aber die erste, die schon rund 1 1/2 Monate vorher startet, wird mich auf einen kleinen Roundtrip nach Japan führen...

Lonely Planet Japan
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Daten
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Autor: Chris Rowthorn
Verlag: Mairdumont
ISBN: 3829723997
Preis: 28,99€
Taschenbuch, 936 Seiten


Inhalt
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Ganz klassisch ist der Lonely Planet vor allem auf junge Reisende ausgelegt, die mit dem Rucksack und zum Beispiel mit dem Japan Rail Ticket das Land erkunden wollen.

Daher ist schon der erste große Teil der Planung der großen Reise gewidmet. Hier werden etwa spannende Reiserouten kurz vorgestellt, vor allem aber wird beschrieben, auf was man bei einer Reise achten sollte. Interessant ist auch das Kapitel "Reisen mit Kindern" (haben wir ja noch nicht) oder auch das Thema "Skifahren und Wandern in Japan" oder auch "Japan für wenig Geld". Aber auch die unterschiedlichen Jahreszeiten werden vorgestellt um so seinen bevorzugten Reisezeitraum bestimmen zu können.

Der bei weitem größte Teil widmet sich natürlich den verschiedenen Reisezielen (jeweils mit Sehenswürdigkeiten, halbwegs günstigen Hotels und möglichst authentischen Restaurants. Gegliedert ist das Ganze sinnvoll nach den unterschiedlichen Regionen. Es wird hierbei weniger mit Bildern als viel mehr mit tollen und authentischen Tipps geglänzt, was mir ja bei manch einem Reiseführer fehlt ist hier vorhanden. Ganz schön ist dabei, dass man auch die Öffnungszeiten und die aktuellen (Ausgabe 2016) Preise anbietet. Natürlich kann da immer mal was dabei, was sich geändert hat, aber trotzdem bietet sowas immer eine ganz gute Orientierung.

Der dritte Teil beschäftigt sich ausführlich mit der japanischen Kultur -  von Geschichte über die Küche bis hin zur Architektur. Das kann natürlich keinen Kulturguide ersetzen, aber es bietet schon sehr schöne und deutliche Einblicke in das, was einen nach der Landung in Tokyo erwarten könnte.

Ganz klassisch gibt es am Ende noch Reisepraktisches - also Adressen und allgemeine Informationen zu Taxis, zu Verkehrsmitteln usw.

Ergänzt wird das Ganze noch durch einige 3D-Specials sowie mit Extraboxen wie man sich etwa in einem japanischen Bad verhalten sollte usw.


Fazit
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Ein sehr gelungener und mit über 900 Seiten auch sehr ausführlicher Reiseführer, der wirklich alles bietet, was man für die große Japanrundreise braucht. Besonders schön ist dabei, dass man hier besonders an die Individuellen Traveler gedacht hat, die in kurzer Zeit besonders viel in Japan erleben wollen. Dabei konzentriert man sich eindeutig mehr auf Information als auf irgendein Bildfeuerwerk (natürlich sind Bilder zahlreich vorhanden, dennoch dominiert der Text).

Dabei ist ein wirklicher Rundumschlag gelungen, der wirklich in alle Regionen Japans vordringt und dabei informativ berichtet - man hat den Eindruck, dass Chris Rowthorn überall auch wirklich war und authentisch sein Erleben zeigt - ebenfalls etwas, was bei manchen Reiseführern etwas verloren geht.

Nun habe ich mir am Ende doch noch den Lonely Planet für Kyoto gekauft, da wir uns dort hauptsächlich aufhalten werden. Den gibt es bisher leider nur in Englisch, aber er bietet dennoch ein paar mehr Infos als "nur" die rund 60 Seiten in diesem Guide.

Ich freue mich schon riesig, mit meinen beiden Lonely Planets im Gepäck nach Japan zu kommen... Ich werde über meine Erlebnisse dort berichten, da könnt ihr euch sicher sein.

In diesem Sinne

Eure Anke

Sonntag, 8. Mai 2016

{Italien - Rom - Reiseführer} Vorerst verpasst (1)

Hallo Leute!

Groß angekündigt, die Reiseführer sind gekauft - und dann macht doch der Job des Gatten einen Strich durch die Rechnung - schön wäre es gewesen, 5 Tage Rom - daraus werden jetzt 4 Tage Salzkammergut - auch nett, aber eben nicht die ewige Stadt.

Von meinem leider ziemlich großen Stapel Reiseführer, der jetzt vorerst noch auf seinen endgültigen Einsatz wartet, möchte ich euch trotzdem berichten. Denn aufgeschoben ist sicherlich nicht aufgehoben...

Marco Polo Rom
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Daten
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Autorin: Swantje Strieder
Verlag: Mairdumont
ISBN: 3829728794
Preis: 12,99€
Taschenbuch, 164 Seiten


Inhalt
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Der Aufbau ist für einen Marco Polo relativ klassisch. Gleich zu Anfang kommen die berühmten Insider Tipps. Hier findet man das, was man in Rom unbedingt gemacht haben sollte. Okay - wirkliche Insider Tipps, die einem ein Römer geben würde, sind es nicht, aber es sind sicherlich die absoluten Must-Haves auf einer Rom Tour.

Dies wird gleich weitergeführt mit den Best ofs - 4 Listen für ganz unterschiedliche Rom-Bedingungen:

- Best of zum Nulltarif
- Typisch Rom
- Schön, auch wenn es regnet
- entspannt zurücklehnen.

Die nächsten drei Kapitel widmen sich den Menschen und der Kultur - was gibt es Neues in Rom, Daten zur Geschichte etc.

Schließlich dürfen auch die klassischen Teile nicht fehlen.

Unter Sehenswertes findet man sortiert nach Stadtviertel die Sehenswürdigkeiten, Essen & Trinken, Shopping und Am Abend sind ein bisschen nach dem Geldbeutel bzw. nach Art sortiert, ebenso Übernachten.

Als nächstes folgen die Erlebnistouren, die auch in der App gezeigt werden (siehe unten) vorgestellt, eine Überblickstour, eine Barocktour und eine Tour im Grünen.

Am Ende folgen noch wichtige www Adressen, Termine und ein A-Z der wichtigsten praktischen Hinweise. Schließlich (und das finde ich am Marco Polo immer besonders super) folgen ein Straßenatlas und ein Sprachführer - und ganz am Ende kommt die klassische "Bloß nicht" Seite - was man sich in Rom besser ersparen sollte.

Sehr positiv zu erwähnen sind zwei Neuerungen im neuen Marco Polo Design - zusätzlich zum normalen Reiseführer kann man sich etwaige Updates - etwa Daten von Festivals, Änderungen von Öffnungszeiten oder andere Korrekturen ganz einfach per QR Code als PDF herunterladen und ausdrucken. So bleibt der Reiseführer immer auf dem neusten Stand. Natürlich ist es angenehmer, wenn man den aktuellsten Reiseführer in der Hand hat - aber manch einem geht es vielleicht wie mir, er kauft das Buch und muss die Reise um 1-2 Jahre verschieben. Da kann sowas sehr nützlich sein.

Die zweite nette Neuerung, die ich jetzt allerdings bisher nur beim Wiener Marco Polo Live testen konnte, ist die extrem coole Offline-Tourenapp, mit der man per Smartphone die angegebenen Sehenswürdigkeiten und Touren einfach auffinden kann. Hier gibt es dann zusätzliche Informationen. Das kann wirklich super nützlich sein.

Fazit
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Also zugegeben, ich bin nicht der allergrößte Fan von Kompaktreiseführern, weil mir meistens eben dann doch zu wenig drinsteht. Gerade in einer Stadt wie Rom, mit so viel Geschichte. Aber wenn es etwas Kompaktes sein soll, greife ich am Ende dann doch häufiger zu Marco Polo als zu anderen Reiseführern. Für einen kurzen Citytrip ist das für die meisten Reisenden für eine solide Entscheidung wo es hingehen soll absolut ausreichend und liefert mit der App und zahlreicher Literatur noch dazu eine solide Grundlage.

Das Kompakte hat allerdings auch seine Vorteile, immerhin passt der Guide auch in die Hosen- oder Jackentasche.

Gerade das neuere Design überzeugt. Ich hatte schon bei meinem letzten Romtrip 2003 einen Marco Polo dabei und ich muss sagen, das 2016er Design wirkt wesentlich moderner. Besonders gefallen mir die City Touren.

Ich freue mich schon sehr auf meinen Romtrip, der jetzt wohl 2036 stattfindet - egal... Irgendwann komme ich doch wieder in die ewige Stadt.

Von mir gibt es 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Mittwoch, 4. Mai 2016

{Botswana - Reiseplanung} 4 Months to Go

Hallo Leute!

Dieses Jahr geht es reisetechnisch bei uns ordentlich rund. Im Juni geht es nach Japan und im August und September geht es auf ganz große Tour mit der Schwiegermama - nach Namibia, Botwsana und Zimbabwe zu den Victoriafällen.

Iwanowski Botswana
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Daten
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Autor: Michael Iwanowski
Verlag: Iwanowski
ISBN: 3861971321
Preis: 22,95€
Broschiert, 416 Seiten


Inhalt
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Der Aufbau des Reiseführers ist relativ klassisch. Zunächst gibt es einen ausführlichen Teil zum Thema "Land und Leute" - dazu gibt es einen historischen Abriss und einen kleinen Einblick in die Geografie, Gesellschaft und Wirtschaft. Hier werden unter anderem Dinge besprochen wie die etwa die Rolle der Frau oder auch der Religion.

Der zweite Teil ist der, der die wichtigsten Reiseinformationen enthält. Besonders hervorzuheben sind hier die grünen Seiten, die sich mit dem Thema Geld beschäftigen - was kosten bestimmte Dinge in Botswana, also auf welche Kosten sollte man sich einstellen. Die gelben Seiten beinhalten wiederum wichtige Adressen, Informationen über Klima und Reisezeit sowie auch über die Gesundheit.

Der dritte Teil schließlich ist der ausführlichste Informationen über die Anreise (mit interessanten Reisezielen entlang der Routen von Johannesburg und Windhoek).

In den weiteren Teilen geht es schließlich geordnet nach den Regionen um die Sehenswürdigkeiten im Land. Es werden die interessantesten Routen beschrieben mit den besten Punkten für einen kurzen Abstecher. Im Wesentlichen geht es hierbei um die Natur, aber auch über ökologische Problem der unterschiedlichen Nationalparks (Chobe, Okavango, Caprivi usw.).

Die beschriebenen Regionen im Überblick:

Okavango-Delta mit Moremi Game Reserve
Chobe National Park und Kasane
Abstecher zu den Victoria Falls
In den Norden: Okavango-Panhandle und Sambesi Region
Nxai Pans und Makgadikgadi Pans National Park
Zentral- und West-Botswana: In die Kalahari
Der Osten

Ein Faltplan 1:1,75Mio ist auch enthalten - das war für uns aber weniger wichtig, da wir mit Navigationsgerät fahren.


Fazit
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Ich liebe die Iwanowski Reiseführer und bin schon ganz fürchterlich gespannt auf unsere große Reise - leider sind es ja noch fast 4 Monate bis zum Abflug. Gut, als kleinen Trost gehts ja vorher noch nach Kyoto.

Umfangreicher geht es kaum - mit ausführlichen Routenbeschreibungen und tollen Bildern. Mit diesem Buch macht die Reiseplanung und das Träumen von der Reise so richtig Spaß. Auf die grobe Route haben wir uns nun schon festgelegt, aber sicherlich wird uns das Buch auf den einen oder anderen kleinen Abstecher schicken. Was ein bisschen fehlt, sind die Restaurantvorschläge, wobei wir uns da ehrlicherweise ohnehin eher selten dran orientiert haben, schließlich gibt es viel zu viel zu entdecken, als dass es alles in ein Buch passen würde. Aber der Iwanowski Botswana und Victoriafälle liefert schonmal eine ganz ordentliche Orientierung.

Von mir gibt es jedenfalls klare 5 Sterne. Einer der wenigen Botswana Guides und sicherlich einer der Besten.

In diesem Sinne

Eure Anke

{Italien - Rom - Buch} Ich mag Rom (trotzdem)

Hallo Leute!

Nun fällt unser Rom-Trip zwar doch ins Wasser, zum zweiten mal, aber was soll man machen - ich war ja schonmal da. Und Birgit Schönau nimmt einen ja trotzdem mit auf eine Reise in die ewige Stadt, wenn auch "nur" in Buchform...

Gebrauchsanweisung für Rom
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Daten
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Autorin: Birgit Schönau
Verlag: piper
ISBN: 3492276776
Preis: 15€
Taschenbuch, 224 Seiten


Inhalt
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Rom kann man nur lieben - zumindest als Tourist. Sightseeing geht mehr als irgendwo anders auf dieser Welt. Egal ob Vatikan und die hunderte Kirchen oder die alten Römischen Bauten wie das Collosseum oder das Pantheon.

Aber Rom hat auch eine andere Seite, die Seite, die meist nur die Römer kennen. Rom ist laut und hektisch - und die Deutsch-Römerin (schließlich lebt sie schon seit mehr als 10 Jahren in Rom) stellt sich die Frage - "Kann man Rom trotzdem lieben?". Trotz der vielen Autos und Vespas - trotz der vielen nervenden Touristen. Dabei flaniert sie zwar natürlich auch durch die Altstadt, kehrt aber auch die Seiten Roms nach Außen, die man als Tourist nicht unbedingt kennenlernt, die aber auch ihren wunderbaren Reiz haben. So erzählt sie etwa Anekdoten aus ihrem Leben in Rom, ihrer Wohnungssuche oder ihrem Job als Fussballreporterin.

Und dabei liefert sie auch eine ganz spannende Charakterisierung der Römer, die auch heute noch Spaß haben am Philosophieren, besonders beim Fussball und von deren Liebe zum Essen.

Wie so viele Bücher der "Gebrauchsanweisung" Reihe, ist auch dieses von einer echten Römerin geschrieben, einer Deutsch-Römerin um genau zu sein. Schließlich lebt sie seit 2005 als Korrespondentin in der ewigen Stadt - zunächst für die Zeit, später auch als Sportreporterin für die Süddeutsche.


Fazit
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Nun, eigentlich sollte es in 14 Tagen wieder losgehen, zum zweiten mal auf nach Rom. Nun hat mein Mann keinen Urlaub bekommen und zum zweiten Mal fällt der Trip ins Wasser - 2010 blieben wir in Frankfurt in einem Schneesturm stecken. Aber ich komme nochmal hin, schließlich habe ich bei meinem Besuch 2003 eine Münze im Trevi-Brunnen hinterlassen, also muss das ja.

Sehr sympathisch berichtet Birgit Schönau von ihrem Leben als Reporterin in Rom und von ihrem Leben als echte Römerin. Und dabei nimmt sie einen aufgrund ihrer recht angenehmen Schreibweise direkt mit auf die Reise.

Rom als Tourist ist toll. Aber als Einheimischer sieht man das oft anders - wer weiß das besser als ich, eine Deutsch-Wienerin.

Von mir gibt es für diese tolle kleine Reise sehr gute 4 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Samstag, 23. April 2016

{Österreich - Linz - Bahnhof} Tor zur Donaumetropole

Hallo Leute!

Bahnhöfe sind ja immer das Aushängeschild einer Stadt - oder sie sollten es zumindest sein, schließlich ist es ja das Erste, was man wahrnimmt. Und ich muss sagen, der Linzer Bahnhof hat schon einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.


Linz Hauptbahnhof
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Lage/Anbindung
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Der Bahnhof liegt am Rande der Innenstadt. Zum Volkspark und zur Fussgängerzone (Landstraße) läuft man ca. 10 Minuten. Aber auch die Anbindung an den öffentlichen Verkehr ist gut. Die Straßenbahnen 1-3 fahren ihn an - wir haben das allerdings nicht genutzt, wir sind zu Fuss gegangen.


Verbindungen
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Der Bahnhof ist mit 14 Gleisen relativ groß und wird von den Zügen auf der Westbahnstrecke sowie diversen Regionalzügen angefahren. Von Wien aus fahren jeden Tag unzählige Züge nach Linz, darunter die private Westbahn und die DB Intercityzüge.


Gebäude
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Der Linzer Bahnhof besteht in seinem heutigen Zustand seit 2004 und macht daher einen modernen Eindruck. Die Gleise sind unterirdisch zugänglich und alle sowohl über Treppen als auch Barrierefrei.

Das Gebäude an sich ist zweistöckig und bietet zahlreichen Läden Platz. Wir kamen gleich unten am Zugang zu den Gleisen in Genuss einer Melange für 2,40€ (Preise, von denen in Wien nur zu Träumen ist) - der Laden ist auch Sonntags schon kurz vor 8 geöffnet und bietet auch echt hübsche Kuchen.

Auch ein Spar-Supermarkt hat Sonntags bis Abends geöffnet und man kommt innerhalb von 10 Minuten zur Kasse durch (gut organisiert also).

Zudem gibt es einen McDonalds, eine Pizzeria und diverse Cafés. Die Geschäfte haben Sonntags zu - ein paar gibts, es ist aber sicher kein Einkaufszentrum.

Ganz nett und sehr sauber sind die Wartebereiche. Es gibt 2 - einen speziell für Familien mit Kinder (mit einem kleinen Spielplatz) und einen für Menschen ohne Kind. So herrscht dort natürlich mehr Ruhe, das hat mir persönlich gut gefallen. Der "ohne Kind" Wartebereich heißt natürlich nicht so, weshalb es kein Problem sein sollte, wenn man mit schlafendem Kind sich in den ruhigeren Raum setzt. Dort ist ein Monitor angebracht, der die Abfahrtszeiten anzeigt und die Lautsprecherdurchsagen sind dort auch zu hören. Ansonsten stehen dort die in Österreich üblichen Metallsessel - etwa 30 Sitzplätze reichen für Sonntag Abend aus, es waren 8 besetzt.

Sanitäre Anlagen sind vorhanden, wurden mangels Bedürfnis von mir aber nicht getestet.


Sauberkeit
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Sehr positiv ist mir die Sauberkeit aufgefallen. Gerade wenn man Sonntag Abend in einem Wartebereich sitzt, geht man fast davon aus, dass die Mülltonnen voll und der Boden schmutzig ist. Das war aber überhaupt nicht der Fall. Der Bahnhof kam mir sogar außergewöhnlich sauber vor - wir saßen eine Stunde im Wartebereich und sahen 2x den Reinigungsdienst.


Fazit
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Der Linzer Hauptbahnhof ist für mich wirklich gelungen. Die größten +Punkte zusammengefasst:

+ der Bahnhof ist sehr übersichtlich und besticht durch sehr kurze Wege
+ es gibt Sonntag Morgen einen guten und verhältnismäßig günstigen Kaffee
+ ein sauberer, ruhiger Wartebereich
+ ein gut organisierter, Sonntag Abend geöffneter Supermarkt
+ gute Verkehrsanbindung.

Ein Minuspunkt ist mir nicht aufgefallen, daher gibt es von mir klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke