Hallo Leute!
Wie vielleicht der eine oder andere schon gemerkt hat, versuche ich mit meiner aktuellen Berichte-Serie auf die Schönheiten Griechenlands hinzuweisen. Es gibt dort übrigens keineswegs Leute, die einen beschimpfen, weil man aus Deutschland oder Österreich kommt. Im Gegenteil, gerade in Touristenorten ist man super freundlich.
Einen ganz besonderen Ort in Griechenland möchte ich euch heute vorstellen.
Ruinenstadt Mistras
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Lage
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Die Ruinenstadt Mistras gehört zu Sparta und liegt etwa 4 km außerhalb Spartas auf einem Hügel am Rande des Taygettos Gebirges. Wir haben dort eine Nacht genächtigt, wobei man sagen muss, der neue Ort unten ist ein reines Retortenstädtchen bestehend aus Hotels und Tavernen, nur gemacht, um die Besucher der Ruinenstadt aufzunehmen.
Historie
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Mistras war mit bis zu 42000 Einwohnern in der byzantinischen Zeit eine wahre Großstadt, wurde aber mit der griechischen Revolution 1825 fast vollständig aufgegeben. Heute leben dort nur noch ein paar Nonnen, der Rest ist zu Ruinen zerfallen.
Die erste Bergfestung wurde im 13. Jahrhundert im Zuge der Kreuzzüge errichtet. Bereits im gleichen Jahrhundert fiel die Festung in byzantinische Hände. In dieser Zeit entstand auch die Unterstadt mit blühendem philosophischen Leben.
Interessant ist die Stadt durch ihren noch heute wahrzunehmenden Scharm. Zwischen zahlreichen, noch heute erhaltenen Kirchen und Klöstern - das Pantanassa Kloster wird noch heute genutzt - merkt man auch den Einfluss der Osmanischen Zeit.
Heute
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Gut erhalten sich wie bereits erwähnt die Kirchen und Klöster, in die man auch reingehen kann. Beim Pantanassa Kloster braucht man allerdings adäquate Kleidung. Außerdem ist der Bischofspalast restauriert und beherbergt ein kleines Museum, in dem auch nicht ganz alltägliche Dinge ausgestellt werden, etwa der Zopf und die Kleidung eines kleinen, byzantinischen Mädchens.
Die Mutigen können auch den Aufstieg zur Burg wagen. Mutig muss man deshalb sein, weil die Wege und deren Sicherung nichts mit deutschen Vorschriften zu tun haben. Festes Schuhwerk ist für die Besichtigung in Mistras absolute Pflicht.
Außerdem gibt es noch einen gut erhaltenen Despotenpalast, der allerdings derzeit restauriert wird.
Das ganz spezielle sind allerdings die Klöster, die eine Mischung aus Byzantinischen und Lateinischen Kirchen sind. Etwas derartiges habe ich bisher kaum gesehen. Man hat unten eine ganz normale Kirche, die mit einer Kreuzkuppel gekreuzt zu sein scheint. Hoch interessant sind auch die zahlreichen erhaltenen Wandgemälde in den Kirchen.
Fazit
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Bei einer Rundreise über den Peloponnes sollte Mistras - was auch Mystras genannt wird - auf keinen Fall fehlen. Schon die Anfahrt ist beeindruckend, schaut man doch immerhin auf diesen 600 Meter hohen Felsen, auf die Burg und die unzähligen Kirchen.
Als wichtiger Tipp, man sollte erst rauffahren zum "Castle Gate" und sich in der Oberstadt umschauen, dann runter fahren zum "Main Gate" und sich in der Unterstadt umschauen. Wenn man nämlich von unten rauf auf die Burg steigen will, kostet das viel Zeit und Kraft, zumal die Wege nicht besonders schön gepflegt sind (nichts für Fußkranke und vor allem nichts für Kinder in Flipflops - wir haben bei beiden die Verzweiflung in den Augen gesehen).
Wie gesagt, alleine schon der Blick bei der Anreise ist absolut königlich und gibt einen Eindruck davon, wie hier einst eine geschäftige Großstadt war, die heute vollkommen verlassen wurde. Auch sieht man häufig, wie die Natur sich die verlassene Stadt einfach zurückholt.
Mistras ist die Reise absolut wert, auch wenn die Wege besser gepflegt sein könnten.
In diesem Sinne
Eure Anke
Mittwoch, 2. April 2014
Meine Griechenland-Rettungsaktion (12)
Hallo Leute!
Heute möchte ich euch mal wieder eine Sehenswürdigkeit vorstellen, der ich auf meiner Rundreise durch Griechenland begegnet bin...
Hephaisteion
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Lage
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Das Hephaisteion liegt auf der alten Agora, dem Versammlungs- und Marktplatz unterhalb der Akropolis im Herzen von Athen. Dort findet man ihn auf einem kleinen Hügel am Westrand. Mögliche U-Bahnstationen sind Akropoli oder noch besser Thivia.
Eintritt
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Der Eintritt auf die Agora beträgt normalerweise 5€, für den Tempel gibt es keinen zusätzlichen Eintritt.
Aussehen
^^^^^^^^^^
Da der Tempel bis Mitte des 19. Jahrhunderts als christliche Kirche genutzt wurde, ist das Hephaisteion der am besten erhaltene griechische Tempel überhaupt.
Der Tempel wurde zwischen 449 und 415 vor Christus errichtet und 415 geweiht. Zu Byzantinischen Zeiten glaubte man, dass die Gebeine des Theseus hier begraben wurden.
Der Tempel ist mit rein dorischen Säulen ausgestattet und etwa 14 x 30 Meter in der Grundfläche. Der Innenraum war reichlich ausgestattet, die antike Ausstattung litt allerdings unter dem Dasein als Christliche Kirche.
Es sind noch alle Säulen vorhanden, selbst das Dach ist noch in einem ordentlichen Zustand, was den Tempel insgesamt zum besterhaltenen Tempel des antiken Griechenlands macht.
Von der Bauweise her ist der Tempel dem Parthenon weiter oben auf der Akropolis recht ähnlich.
Fazit
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Den Innenraum kann man sich heute leider nichtmehr anschauen, da derzeit Restaurationsarbeiten im Gange sind. dennoch sind die Ausmaße und die Erhaltung des Tempels absolut beeindruckend, vor allem wenn man bedenkt, dass dieses kleine Häuschen schon seit 2500 Jahren dort steht. Gerade das macht dieses Bauwerk so enorm beeindruckend, man hat das Gefühl, dass direkt die alten Griechen von der Verehrung des Feuergottes kommen zu sehen, da alle Säulen noch genau da stehen, wo sie der Architekt gut 450 Jahre vor der Geburt Christi hingestellt hat. Sogar einige Verzierungen sind noch sehr gut erhalten.
Von mir bekommt dieser wahnsinnig sehenswerte Tempel klare 5 Sterne, da man hier nicht nur irgendwelche umgefallenen Säulen sieht, und auch nichts, was Archäologen mit offensichtlich neuem Marmor wieder aufgebaut haben, sondern einen Tempel, genau wie ihn die Griechen gesehen haben. Selbst wenn man nicht reingehen kann, auch wenn der Tempel nicht die Ausmaße hat wie etwa der Apollon Epicurios Tempel oder der Zeustempel in Olympia, dieser Tempel ist großartig und gehört zum Pflichtprogramm auch wenn er leider heute deutlich im Schatten des Touristenmagnetes Akropolis liegt, er ist nicht weit weg von der Akropolis. Man sollte ihn sich anschauen.
In diesem Sinne
Eure Anke
Heute möchte ich euch mal wieder eine Sehenswürdigkeit vorstellen, der ich auf meiner Rundreise durch Griechenland begegnet bin...
Hephaisteion
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Lage
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Das Hephaisteion liegt auf der alten Agora, dem Versammlungs- und Marktplatz unterhalb der Akropolis im Herzen von Athen. Dort findet man ihn auf einem kleinen Hügel am Westrand. Mögliche U-Bahnstationen sind Akropoli oder noch besser Thivia.
Eintritt
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Der Eintritt auf die Agora beträgt normalerweise 5€, für den Tempel gibt es keinen zusätzlichen Eintritt.
Aussehen
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Da der Tempel bis Mitte des 19. Jahrhunderts als christliche Kirche genutzt wurde, ist das Hephaisteion der am besten erhaltene griechische Tempel überhaupt.
Der Tempel wurde zwischen 449 und 415 vor Christus errichtet und 415 geweiht. Zu Byzantinischen Zeiten glaubte man, dass die Gebeine des Theseus hier begraben wurden.
Der Tempel ist mit rein dorischen Säulen ausgestattet und etwa 14 x 30 Meter in der Grundfläche. Der Innenraum war reichlich ausgestattet, die antike Ausstattung litt allerdings unter dem Dasein als Christliche Kirche.
Es sind noch alle Säulen vorhanden, selbst das Dach ist noch in einem ordentlichen Zustand, was den Tempel insgesamt zum besterhaltenen Tempel des antiken Griechenlands macht.
Von der Bauweise her ist der Tempel dem Parthenon weiter oben auf der Akropolis recht ähnlich.
Fazit
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Den Innenraum kann man sich heute leider nichtmehr anschauen, da derzeit Restaurationsarbeiten im Gange sind. dennoch sind die Ausmaße und die Erhaltung des Tempels absolut beeindruckend, vor allem wenn man bedenkt, dass dieses kleine Häuschen schon seit 2500 Jahren dort steht. Gerade das macht dieses Bauwerk so enorm beeindruckend, man hat das Gefühl, dass direkt die alten Griechen von der Verehrung des Feuergottes kommen zu sehen, da alle Säulen noch genau da stehen, wo sie der Architekt gut 450 Jahre vor der Geburt Christi hingestellt hat. Sogar einige Verzierungen sind noch sehr gut erhalten.
Von mir bekommt dieser wahnsinnig sehenswerte Tempel klare 5 Sterne, da man hier nicht nur irgendwelche umgefallenen Säulen sieht, und auch nichts, was Archäologen mit offensichtlich neuem Marmor wieder aufgebaut haben, sondern einen Tempel, genau wie ihn die Griechen gesehen haben. Selbst wenn man nicht reingehen kann, auch wenn der Tempel nicht die Ausmaße hat wie etwa der Apollon Epicurios Tempel oder der Zeustempel in Olympia, dieser Tempel ist großartig und gehört zum Pflichtprogramm auch wenn er leider heute deutlich im Schatten des Touristenmagnetes Akropolis liegt, er ist nicht weit weg von der Akropolis. Man sollte ihn sich anschauen.
In diesem Sinne
Eure Anke
Die letzte Bratwurst vor Amerika
Hallo Leute!
Nachdem ich endlich mal wieder im Urlaub war, gibt es nun traditionell mal wieder ein paar neue Reiseberichte von mir...
Ich war an der Algarve und werde euch von ein paar Städtchen und Sehenswürdigkeiten berichten, die mir auf dieser Reise untergekommen sind. Anfangen möchte ich mit...
Cabo Sao Vicente
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Lage
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Das Cap ist der südwestlichste Punkt Europas. Hinter Sagres folgt man einer Landzunge, am besten mit dem Auto oder Fahrrad. Die Straße dort ist für den Tourismus extra gut ausgebaut und ausgeschildert. Den Leuchtturm sieht man schon von weitem. Dort angekommen ist ein großer Parkplatz, auf dem man das Auto abstellen kann.
Was gibt es zu sehen?
^^^^^^^^^
Nun man kann sich vorstellen, dass man absolut umgeben ist vom Meer. Von allen Seiten brandet das Meer auf die etwa 60m hohen Klippen.
Außerdem steht dort der leistungsfähigste Leuchtturm Europas mit einer Reichweite von 95 km.
Auf dem Parkplatz sind mehrere Stände, an denen man allerlei Souvenirs kaufen kann.
Außerdem gibt es hier die "Letzte Bratwurst vor Amerika". So heißt nämlich ein Würstchenstand, der den Touristen einen Mittagssnack anbietet.
Außer Montags kann man auch in den Hof des Leuchtturms. Und wie das an solchen Touri-Anziehungspunkten eben so ist, steht da auch ein komisch gekleideter Portugiese, mit dem man sich fotografieren lassen kann. Man wird penetrant angequatscht, was tierisch nervt.
Im Leuchtturm selbst ist noch ein kleines Museum untergebracht. Da sind einige Stücke zur portugiesischen Seefahrt und zur Geschichte des Caps ausgestellt. Zum Preis für 3€ kann man sich dieses kleine Museum auch schenken, zumal man eh nicht mehr erfährt, als ohnehin schon im Reiseführer steht.
Geschichte
^^^^^^^^^^
Im Mittelalter dachte man, dass an dieser Stelle die Welt endet. Wenn man hier steht, hat man, abgesehen von den vielen Touribussen auch den Eindruck, dass das stimmen könnte. An diesem Ort soll einst der Leichnam des heiligen Vincent angeschwemmt worden sein, der während der Christenverfolgung getötet wurde, die Tiere auf der Straße wollten ihn aber nicht fressen. Deshalb wurde er ins Meer geworfen und so gut wie unbeschadet am Kap angeschwemmt.
In der Umgebung des Kaps sollen außerdem zahlreiche Seeschlachten stattgefunden haben.
Fazit
^^^^^^^^^^
Das Kap ist bei einem Besuch an der Algarve ein absolutes Muss. Es ist ein beeindruckendes Gefühl, am südwestlichsten Ende Europas zu stehen, dort wo die Leute früher glaubten, dass die Welt aufhört. Man sitzt dort auf einer höheren Klippe und links und rechts sieht man die rauhen, riesigen Klippen, unten tost die See, das ist schon absolut genial.
Allerdings ist das ganze dann touristisch inzwischen - wie die Algarve - vollständig überlaufen. Optimaler Weise kommt man früh morgens und hat dort auch seine Ruhe. Wir waren zweimal dort, einmal um 11 Uhr, da war alles voll, und einmal um halb 9, da waren nur 3 Autos dort. Vieles verläuft sich allerdings am Kap auch.
Das Museum kann man sich in jedem Fall schenken, da ist wenig zu sehen...
Von mir gibt es aber trotzdem 5 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Nachdem ich endlich mal wieder im Urlaub war, gibt es nun traditionell mal wieder ein paar neue Reiseberichte von mir...
Ich war an der Algarve und werde euch von ein paar Städtchen und Sehenswürdigkeiten berichten, die mir auf dieser Reise untergekommen sind. Anfangen möchte ich mit...
Cabo Sao Vicente
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Lage
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Das Cap ist der südwestlichste Punkt Europas. Hinter Sagres folgt man einer Landzunge, am besten mit dem Auto oder Fahrrad. Die Straße dort ist für den Tourismus extra gut ausgebaut und ausgeschildert. Den Leuchtturm sieht man schon von weitem. Dort angekommen ist ein großer Parkplatz, auf dem man das Auto abstellen kann.
Was gibt es zu sehen?
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Nun man kann sich vorstellen, dass man absolut umgeben ist vom Meer. Von allen Seiten brandet das Meer auf die etwa 60m hohen Klippen.
Außerdem steht dort der leistungsfähigste Leuchtturm Europas mit einer Reichweite von 95 km.
Auf dem Parkplatz sind mehrere Stände, an denen man allerlei Souvenirs kaufen kann.
Außerdem gibt es hier die "Letzte Bratwurst vor Amerika". So heißt nämlich ein Würstchenstand, der den Touristen einen Mittagssnack anbietet.
Außer Montags kann man auch in den Hof des Leuchtturms. Und wie das an solchen Touri-Anziehungspunkten eben so ist, steht da auch ein komisch gekleideter Portugiese, mit dem man sich fotografieren lassen kann. Man wird penetrant angequatscht, was tierisch nervt.
Im Leuchtturm selbst ist noch ein kleines Museum untergebracht. Da sind einige Stücke zur portugiesischen Seefahrt und zur Geschichte des Caps ausgestellt. Zum Preis für 3€ kann man sich dieses kleine Museum auch schenken, zumal man eh nicht mehr erfährt, als ohnehin schon im Reiseführer steht.
Geschichte
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Im Mittelalter dachte man, dass an dieser Stelle die Welt endet. Wenn man hier steht, hat man, abgesehen von den vielen Touribussen auch den Eindruck, dass das stimmen könnte. An diesem Ort soll einst der Leichnam des heiligen Vincent angeschwemmt worden sein, der während der Christenverfolgung getötet wurde, die Tiere auf der Straße wollten ihn aber nicht fressen. Deshalb wurde er ins Meer geworfen und so gut wie unbeschadet am Kap angeschwemmt.
In der Umgebung des Kaps sollen außerdem zahlreiche Seeschlachten stattgefunden haben.
Fazit
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Das Kap ist bei einem Besuch an der Algarve ein absolutes Muss. Es ist ein beeindruckendes Gefühl, am südwestlichsten Ende Europas zu stehen, dort wo die Leute früher glaubten, dass die Welt aufhört. Man sitzt dort auf einer höheren Klippe und links und rechts sieht man die rauhen, riesigen Klippen, unten tost die See, das ist schon absolut genial.
Allerdings ist das ganze dann touristisch inzwischen - wie die Algarve - vollständig überlaufen. Optimaler Weise kommt man früh morgens und hat dort auch seine Ruhe. Wir waren zweimal dort, einmal um 11 Uhr, da war alles voll, und einmal um halb 9, da waren nur 3 Autos dort. Vieles verläuft sich allerdings am Kap auch.
Das Museum kann man sich in jedem Fall schenken, da ist wenig zu sehen...
Von mir gibt es aber trotzdem 5 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Stammlokal
Hallo Leute!
Beim letzten Heimatbesuch ging es mal wieder zu den Schwiegereltern. Unser quasi-Stammlokal ist die Sonne in Gersfeld.
Sonne Gersfeld
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Lage
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Die Sonne liegt direkt im Stadtzentrum von Gersfeld. An der Hauptkreuzung fährt man links. Dann befindet sich rechts ein großer Parkplatz und direkt links kommt man auf die Sonne zu. Zumindest am Wochenende stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Fürs Navi: Die Adresse lautet Amelungstr. 1.
Öffnungszeiten
^^^^^^^^^^^^^^
Das Restaurant ist tägl. (keine Ruhetag) durchgehend von 7.30 bis 23.00 Uhr. geöffnet. Küchenzeiten von 11.30 bis 14.00 Uhr und 17.30 bis 21.00 Uhr. Im Sommer bis 21.30 Uhr.
Wir reservieren eigentlich immer, wobei der Betrieb relativ unterschiedlich ist. Wir kommen allerdings auch meistens mit 6-10 Personen.
Ambiente
^^^^^^^^^^^^^^
Zunächst einmal ist es wichtig für mich zu betonen, dass ich hier nur das Restaurant und NICHT das dazugehörige Hotel bewerte. Im Hotel war ich noch nicht, die Schwiegereltern wohnen ja nur 10 km entfernt.
Das Ambiente lässt sich wohl am besten mit bodenständig bis gehoben bewerten. Es gibt 2 große Räume, wobei die Gaststube größtenteils für den normalen Gastverkehr, der Wintergarten für größere Gruppen und wenn eben viele Gäste da sind genutzt. Ausgestattet ist das ganze mit relativ viel Holz. Irgendwie ist es genau so ausgestattet, wie ich mir ein Restaurant in der Rhön vorgestellt habe.
Essen
^^^^^^^^^^^^^^^^
Die Karte enthält relativ viele Regionalköstlichkeiten. Allgemein hat man den Eindruck, dass man sich sehr stark auch an regionale Produkte hält. Unter anderem ist man auch Partner der Aktion "Rhöner Charme", die sich eben genau das auf die Fahnen geschrieben hat.
Die Portionen sind mehr als üppig und ich war ja jetzt schon öfter dort und muss sagen, dass ich immer sehr zufrieden und satt war.
Auch die Erstkommunion, die wir dort gefeiert haben, war perfekt. Dabei haben wir verschiedene Beilagen und Fleischsorten und Salat usw. nach vorheriger Absprache als eine Art Buffet bekommen. Auf Wünsche wurde perfekt eingegangen.
Preislich liegen die Gerichte auf der Karte bei etwa 8-15€. Sie ist sehr weit gefasst, Fisch, Fleisch, Salat, Vegetarisch - alles ist dabei. Auch Kinderportionen werden angeboten.
Bewirtung
^^^^^^^^^^^^^^^
Wir kommen etwa einmal im Jahr dorthin und werden schon persönlich angesprochen und sofort (auch wenn die Schwiegereltern später kommen) erkannt. Die Bewirtung geht schnell - auch bei vollem Lokal dauern die Getränke 5 min, das Essen maximal 15-20 min. Man ist immer sehr freundlich und herzlich.
Toiletten
^^^^^^^^^^^^^^
Hier ist auch alles perfekt. Man bekommt sogar richtige Handtücher, was ja gerade in Restaurants keine Selbstverständlichkeit ist.
Behindertengerecht
^^^^^^^^^^^^^^
Es gibt einzelne, wenige Stufen, die man mit einem Rollstuhl und etwas Hilfe sicherlich überwinden kann. Nur im Wintergarten sind es etwa 5-10 Stufen.
Fazit
^^^^^^^^^^^^^^
Ich gehe schon seit 5 Jahren eigentlich immer in die "Sonne" wenn die Schwiegerfamilie mich mal wieder in die Rhön verirren lässt und bisher war ich dort immer sehr zufrieden. Die Karte ist sehr abwechslungsreich, die Gerichte sind sehr üppig aber extrem lecker und bei der Kellnerin habe ich immer schon den Eindruck, dass wir fast schon zur Familie gehören.
Auch Familienfeiern bis zu etwa 35 Personen werden perfekt ausgerichtet.
Das Restaurant ist bodenständig bis gehoben und für Gersfeld (in der Gegend haben wir schon einiges durchprobiert) klar zu empfehlen.
In diesem Sinne
Eure Anke
Beim letzten Heimatbesuch ging es mal wieder zu den Schwiegereltern. Unser quasi-Stammlokal ist die Sonne in Gersfeld.
Sonne Gersfeld
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Lage
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Die Sonne liegt direkt im Stadtzentrum von Gersfeld. An der Hauptkreuzung fährt man links. Dann befindet sich rechts ein großer Parkplatz und direkt links kommt man auf die Sonne zu. Zumindest am Wochenende stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Fürs Navi: Die Adresse lautet Amelungstr. 1.
Öffnungszeiten
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Das Restaurant ist tägl. (keine Ruhetag) durchgehend von 7.30 bis 23.00 Uhr. geöffnet. Küchenzeiten von 11.30 bis 14.00 Uhr und 17.30 bis 21.00 Uhr. Im Sommer bis 21.30 Uhr.
Wir reservieren eigentlich immer, wobei der Betrieb relativ unterschiedlich ist. Wir kommen allerdings auch meistens mit 6-10 Personen.
Ambiente
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Zunächst einmal ist es wichtig für mich zu betonen, dass ich hier nur das Restaurant und NICHT das dazugehörige Hotel bewerte. Im Hotel war ich noch nicht, die Schwiegereltern wohnen ja nur 10 km entfernt.
Das Ambiente lässt sich wohl am besten mit bodenständig bis gehoben bewerten. Es gibt 2 große Räume, wobei die Gaststube größtenteils für den normalen Gastverkehr, der Wintergarten für größere Gruppen und wenn eben viele Gäste da sind genutzt. Ausgestattet ist das ganze mit relativ viel Holz. Irgendwie ist es genau so ausgestattet, wie ich mir ein Restaurant in der Rhön vorgestellt habe.
Essen
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Die Karte enthält relativ viele Regionalköstlichkeiten. Allgemein hat man den Eindruck, dass man sich sehr stark auch an regionale Produkte hält. Unter anderem ist man auch Partner der Aktion "Rhöner Charme", die sich eben genau das auf die Fahnen geschrieben hat.
Die Portionen sind mehr als üppig und ich war ja jetzt schon öfter dort und muss sagen, dass ich immer sehr zufrieden und satt war.
Auch die Erstkommunion, die wir dort gefeiert haben, war perfekt. Dabei haben wir verschiedene Beilagen und Fleischsorten und Salat usw. nach vorheriger Absprache als eine Art Buffet bekommen. Auf Wünsche wurde perfekt eingegangen.
Preislich liegen die Gerichte auf der Karte bei etwa 8-15€. Sie ist sehr weit gefasst, Fisch, Fleisch, Salat, Vegetarisch - alles ist dabei. Auch Kinderportionen werden angeboten.
Bewirtung
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Wir kommen etwa einmal im Jahr dorthin und werden schon persönlich angesprochen und sofort (auch wenn die Schwiegereltern später kommen) erkannt. Die Bewirtung geht schnell - auch bei vollem Lokal dauern die Getränke 5 min, das Essen maximal 15-20 min. Man ist immer sehr freundlich und herzlich.
Toiletten
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Hier ist auch alles perfekt. Man bekommt sogar richtige Handtücher, was ja gerade in Restaurants keine Selbstverständlichkeit ist.
Behindertengerecht
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Es gibt einzelne, wenige Stufen, die man mit einem Rollstuhl und etwas Hilfe sicherlich überwinden kann. Nur im Wintergarten sind es etwa 5-10 Stufen.
Fazit
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Ich gehe schon seit 5 Jahren eigentlich immer in die "Sonne" wenn die Schwiegerfamilie mich mal wieder in die Rhön verirren lässt und bisher war ich dort immer sehr zufrieden. Die Karte ist sehr abwechslungsreich, die Gerichte sind sehr üppig aber extrem lecker und bei der Kellnerin habe ich immer schon den Eindruck, dass wir fast schon zur Familie gehören.
Auch Familienfeiern bis zu etwa 35 Personen werden perfekt ausgerichtet.
Das Restaurant ist bodenständig bis gehoben und für Gersfeld (in der Gegend haben wir schon einiges durchprobiert) klar zu empfehlen.
In diesem Sinne
Eure Anke
Mittwoch, 19. März 2014
Tolles Café auf der Burg
Hallo Leute!
Kürzlich war ich mal wieder auf einer kleinen Städtetour. Auf unserer kleinen Entdeckungsreise landeten wir oben auf der Burg von Bratislava und entdeckten dort ein nettes Cafe mit tollem Ausblick.
Restauracia Hrad
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Lage
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Das Restaurant liegt oben bei der Burg auf der Altstadtseite. Man kann es von unten zu Fuß leicht durch die schmalen Gassen am Burgberg erreichen. Irgendwie kommt man von der Rückseite auch mit dem Auto hoch, wie genau weiß ich nicht, vermutlich muss man einfach der Beschilderung "Hrad" also "Burg" folgen, aber da wir kein Auto dabei hatten, kann ich dazu nichts sagen.
Ambiente
^^^^^^^^
Innen ist das Restaurant relativ elegant eingerichtet. Ich konnte allerdings nur kurz auf dem Weg zur Toilette schauen. Aufgrund des tollen Wetters entschieden wir uns für den Gastgarten draußen. Dort lagen Decken aus - warm war es noch nicht wirklich. Man hatte dort massive Holzgarnituren aufgebaut mit Kissen, absolut schön.
Der Ausblick von dort reicht im Prinzip über die gesamte Hauptstadt der Slovakei, vor allem die "Neue Brücke" über die Donau und der Dom sowie das Michaelertor waren im Fokus.
Bedienung
^^^^^^^^^^
Die Bedienung war extrem freundlich - ganz ungewohnt, wenn man den Wiener Kaffeehausober kennt. Witzigerweise wurden wir direkt auf Deutsch angesprochen und bekamen direkt eine Deutsche Karte (dass wir uns auf Deutsch vorher unterhalten hätten, war mir nicht bewusst), aber was ein guter Kellner ist, weiß das wohl.
Kaffee und Kuchen
^^^^^^^^^^
Zunächst einmal: Die Speisekarte haben wir nicht durchgetestet. Da wir nachmittags kamen, entschieden wir uns für einen Cappuccino und ein leckeres Stück Torte entschieden. Für die Torte wurden wir gleich rein an die Theke geführt - zum Aussuchen. Die Auswahl reichte vom Apfelstrudel bis zur Sachertorte und war damit sehr nahe an dem, was wir aus unserer Wahlheimat so kennen.
Preislich lag man aber weit darunter. Beides kostete 3€ (sowohl Torte als auch Cappuccino), ein Preis, für den man das Angebot nur fern ab jedlicher Touristenattraktion findet.
Toiletten
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Die Toiletten waren passend zum Lokal 1A - sauber und intakt.
Fazit
^^^^^^^^^^
Allein schon wegen des tollen Ausblicks ist ein Ausflug in das Restauracia Hrad absolut empfehlenswert. Man kann von hier aus die gesamte Altstadt überblicken, sieht alles, was wir uns vorher schon angeschaut hatten, alle Türme der Stadt.
Das Restaurant gehört sicherlich zu den gehobeneren, ist preislich allerdings - soweit ich das überblicken konnte - absolut OK. Die Bedienung ist extrem freundlich und fremdsprachlich gebildet - am Nachbartisch saßen Engländer, mit denen er sich genauso perfekt auf Englisch unterhalten konnte wie mit uns auf Deutsch.
Wir haben uns dort gleich wohl gefühlt und waren begeistert.
Wenn wir das nächste mal nach Bratislava kommen, haben wir uns schon vorgenommen, diesmal dort auch die Küche auf Herz und Nieren auszutesten.
In diesem Sinne
Eure Anke
Kürzlich war ich mal wieder auf einer kleinen Städtetour. Auf unserer kleinen Entdeckungsreise landeten wir oben auf der Burg von Bratislava und entdeckten dort ein nettes Cafe mit tollem Ausblick.
Restauracia Hrad
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Lage
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Das Restaurant liegt oben bei der Burg auf der Altstadtseite. Man kann es von unten zu Fuß leicht durch die schmalen Gassen am Burgberg erreichen. Irgendwie kommt man von der Rückseite auch mit dem Auto hoch, wie genau weiß ich nicht, vermutlich muss man einfach der Beschilderung "Hrad" also "Burg" folgen, aber da wir kein Auto dabei hatten, kann ich dazu nichts sagen.
Ambiente
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Innen ist das Restaurant relativ elegant eingerichtet. Ich konnte allerdings nur kurz auf dem Weg zur Toilette schauen. Aufgrund des tollen Wetters entschieden wir uns für den Gastgarten draußen. Dort lagen Decken aus - warm war es noch nicht wirklich. Man hatte dort massive Holzgarnituren aufgebaut mit Kissen, absolut schön.
Der Ausblick von dort reicht im Prinzip über die gesamte Hauptstadt der Slovakei, vor allem die "Neue Brücke" über die Donau und der Dom sowie das Michaelertor waren im Fokus.
Bedienung
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Die Bedienung war extrem freundlich - ganz ungewohnt, wenn man den Wiener Kaffeehausober kennt. Witzigerweise wurden wir direkt auf Deutsch angesprochen und bekamen direkt eine Deutsche Karte (dass wir uns auf Deutsch vorher unterhalten hätten, war mir nicht bewusst), aber was ein guter Kellner ist, weiß das wohl.
Kaffee und Kuchen
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Zunächst einmal: Die Speisekarte haben wir nicht durchgetestet. Da wir nachmittags kamen, entschieden wir uns für einen Cappuccino und ein leckeres Stück Torte entschieden. Für die Torte wurden wir gleich rein an die Theke geführt - zum Aussuchen. Die Auswahl reichte vom Apfelstrudel bis zur Sachertorte und war damit sehr nahe an dem, was wir aus unserer Wahlheimat so kennen.
Preislich lag man aber weit darunter. Beides kostete 3€ (sowohl Torte als auch Cappuccino), ein Preis, für den man das Angebot nur fern ab jedlicher Touristenattraktion findet.
Toiletten
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Die Toiletten waren passend zum Lokal 1A - sauber und intakt.
Fazit
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Allein schon wegen des tollen Ausblicks ist ein Ausflug in das Restauracia Hrad absolut empfehlenswert. Man kann von hier aus die gesamte Altstadt überblicken, sieht alles, was wir uns vorher schon angeschaut hatten, alle Türme der Stadt.
Das Restaurant gehört sicherlich zu den gehobeneren, ist preislich allerdings - soweit ich das überblicken konnte - absolut OK. Die Bedienung ist extrem freundlich und fremdsprachlich gebildet - am Nachbartisch saßen Engländer, mit denen er sich genauso perfekt auf Englisch unterhalten konnte wie mit uns auf Deutsch.
Wir haben uns dort gleich wohl gefühlt und waren begeistert.
Wenn wir das nächste mal nach Bratislava kommen, haben wir uns schon vorgenommen, diesmal dort auch die Küche auf Herz und Nieren auszutesten.
In diesem Sinne
Eure Anke
Samstag, 15. März 2014
Mal wieder ein Kurztrip: Stadttor
Hallo Leute!
Vergangenes Wochenende war mal wieder ein kleiner Kurztrip von Wien nach Bratislava geplant. Nach dem Hauptbahnhof war eines der ersten Sehenswürdigkeiten, der wir über den Weg gelaufen sind, das folgende...
Michaelertor Bratislava
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Lage
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Das Tor bildet den nördlichen Ausgang der Altstadt von Bratislava. Der große Turm mit grünlichem Dach ist eigentlich kaum zu übersehen. In der Straße Michalska kommt man direkt auf den leicht am Berg liegenden Turm zu, sicher der eindrucksvollste Ausblick.
Geschichte
^^^^^^^^
Das Tor wurde erstmals 1411 erwähnt und war nach der Michaelskirche, die es heute nicht mehr gibt, benannt. Seine heutige Form erhielt er 1753 bis 58 zu Zeiten des Hochbarock. Wichtig war er vor allem zur Zeit, als die Ungarischen Könige in Bratislava gekrönt wurden. Dabei mussten sie in vorgeschriebener Art durch die Stadt schreiten und am Michaelertor den Treueschwur gegenüber dem Erzbischof leisten.
1778 wurde auf Anweisung von Maria Theresia die gesamte Innere Stadtbefestigung bis auf das Michaelertor abgerissen.
Besuch
^^^^^^^^
Das Michaelertor ist schon ganz spannend, zumal es mit 52 m Höhe einer der höchsten Türme der Stadt ist. Innen ist auf 7 Etagen das Waffenmuseum von Bratislava untergebracht. Man kann auch auf den Balkon gehen, der Ausblick von der Burg aus ist allerdings wesentlich beeindruckender. Das Waffenmuseum an sich ist nicht allzu spannend.
Schön ist der Turm vor allem abends wenn der Turm angeleuchtet wird. Ich muss allerdings zugeben, dass ich schon wesentlich schönere Stadttürme gesehen habe, etwa den Stundturm von Schäßburg. Auf mich wirkt er halt ein bisschen verloren, ein bisschen wie ein Kirchturm ohne Kirche unter dem man eben durchgehen kann.
Er gehört zu einem Sightseeingtrip nach Bratislava sicher dazu, aber er ist jetzt nicht so extrem spektakulär, dass man ihm 5 Sterne geben könnte.
In diesem Sinne
Eure Anke
Vergangenes Wochenende war mal wieder ein kleiner Kurztrip von Wien nach Bratislava geplant. Nach dem Hauptbahnhof war eines der ersten Sehenswürdigkeiten, der wir über den Weg gelaufen sind, das folgende...
Michaelertor Bratislava
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Lage
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Das Tor bildet den nördlichen Ausgang der Altstadt von Bratislava. Der große Turm mit grünlichem Dach ist eigentlich kaum zu übersehen. In der Straße Michalska kommt man direkt auf den leicht am Berg liegenden Turm zu, sicher der eindrucksvollste Ausblick.
Geschichte
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Das Tor wurde erstmals 1411 erwähnt und war nach der Michaelskirche, die es heute nicht mehr gibt, benannt. Seine heutige Form erhielt er 1753 bis 58 zu Zeiten des Hochbarock. Wichtig war er vor allem zur Zeit, als die Ungarischen Könige in Bratislava gekrönt wurden. Dabei mussten sie in vorgeschriebener Art durch die Stadt schreiten und am Michaelertor den Treueschwur gegenüber dem Erzbischof leisten.
1778 wurde auf Anweisung von Maria Theresia die gesamte Innere Stadtbefestigung bis auf das Michaelertor abgerissen.
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| Bratislava Michaelertor |
Besuch
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Das Michaelertor ist schon ganz spannend, zumal es mit 52 m Höhe einer der höchsten Türme der Stadt ist. Innen ist auf 7 Etagen das Waffenmuseum von Bratislava untergebracht. Man kann auch auf den Balkon gehen, der Ausblick von der Burg aus ist allerdings wesentlich beeindruckender. Das Waffenmuseum an sich ist nicht allzu spannend.
Schön ist der Turm vor allem abends wenn der Turm angeleuchtet wird. Ich muss allerdings zugeben, dass ich schon wesentlich schönere Stadttürme gesehen habe, etwa den Stundturm von Schäßburg. Auf mich wirkt er halt ein bisschen verloren, ein bisschen wie ein Kirchturm ohne Kirche unter dem man eben durchgehen kann.
Er gehört zu einem Sightseeingtrip nach Bratislava sicher dazu, aber er ist jetzt nicht so extrem spektakulär, dass man ihm 5 Sterne geben könnte.
In diesem Sinne
Eure Anke
Dienstag, 4. März 2014
Günstiger Sonntagsausflug
Hallo Leute!
Wie ihr aus meinen Berichten vermutlich schon wisst, sind wir ja ziemlich umtriebig. Gerade am Wochenende sind wir viel unterwegs um uns die Umgebung anzuschauen. Und so fiel uns kürzlich ein Plakat der ÖBB ins Auge: Bratislover 15€. Das wollten wir näher erforschen...
Bratislover Ticket
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Was ist das?
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Das Bratislover Ticket ist Teil des ÖBB Euregio-Angebotes. Das Ticket kostet 15€ pro Person und beinhaltet eine Bahnfahrt ab Wien nach Bratislava Hlavna Stanica, die Rückfahrt innerhalb von 4 Tagen sowie am ersten Tag sämtliche Öffentlichen Verkehrsmittel in Bratislava. Dazu gehören auch noch verschiedene Vergünstigungen darunter 20% auf Stadtführungen (an speziellen Tagen alle 2 Monate auch Gratisstadtführungen), Oldtimerfahrten sowie 30% auf die Rückfahrt mit dem Katamaran der lodt (die Rückfahrt verfällt dann allerdings).
Wie bekommt man das Ticket?
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Das schöne ist, es gibt keine speziellen Kontingente, so dass man das Ticket einfach als Euregio Bratislava vor der Abfahrt am Fahrkartenautomaten kauft.
Wann und wo gehen die Züge?
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Die Züge gehen ab 5:21 stündlich ab Wien Hauptbahnhof bis 18:21. Dann nochmal um 20:21 und um 22:21. Weitere Haltestellen in Wien sind Simmering, Stadlau und Hausfeldstraße.
Die Rückzüge gehen jeweils ab 5:43 bis 18:43 und dann nochmal um 20:43 und um 22:43 jeweils ab Hlavna Stanica.
Der Zug ist ein normaler REX der ÖBB und fährt 1 Stunde 5 Minuten. Wir sind um 9:21 hingefahren, da war der Zug relativ leer (Sonntags) und um 18:43 zurück, da war er relativ voll. Er steht jeweils vorher etwa 20 Minuten am Gleis, wer einen Sitzplatz will, sollte sich überlegen, früher zu kommen. Reservierungen sind nicht möglich.
Fazit
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Wir waren uns beide einig, dass es sich um ein echt tolles Angebot der ÖBB handelt, das man ruhig gelegentlich mal nutzen kann. Bratislava ist eine wirklich sehenswerte, preislich im Vergleich zu Wien günstige Stadt, die einen Sonntagsausflug allemal wert ist. Der Zug braucht für die 60 km zwar relativ lange, aber man hat ja Zeit.
Der Ticketkauf verläuft sehr unkompliziert am Fahrkartenautomaten, man kann auch an den Schalter gehen, die Schlange kann man sich aber auch sparen.
Gefallen hat uns vor allem, dass der Nahverkehr schon mit drinnen ist - da muss man sich nicht mit dem Finden des richtigen Tickets abquälen. Die Züge fuhren megapünktlich, wir hatten absolut keine Probleme. Es ist definitiv günstiger, als mit dem Auto zu kommen, man muss sich nicht ums Parken kümmern, der Zug fährt stündlich, also was will man mehr?
Es gibt noch weitere Euregio-Angebote, die werden sicher auch bald getestet. Bis dahin gibt es von mir für dieses Ticket erstmal 5 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
Wie ihr aus meinen Berichten vermutlich schon wisst, sind wir ja ziemlich umtriebig. Gerade am Wochenende sind wir viel unterwegs um uns die Umgebung anzuschauen. Und so fiel uns kürzlich ein Plakat der ÖBB ins Auge: Bratislover 15€. Das wollten wir näher erforschen...
Bratislover Ticket
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Was ist das?
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Das Bratislover Ticket ist Teil des ÖBB Euregio-Angebotes. Das Ticket kostet 15€ pro Person und beinhaltet eine Bahnfahrt ab Wien nach Bratislava Hlavna Stanica, die Rückfahrt innerhalb von 4 Tagen sowie am ersten Tag sämtliche Öffentlichen Verkehrsmittel in Bratislava. Dazu gehören auch noch verschiedene Vergünstigungen darunter 20% auf Stadtführungen (an speziellen Tagen alle 2 Monate auch Gratisstadtführungen), Oldtimerfahrten sowie 30% auf die Rückfahrt mit dem Katamaran der lodt (die Rückfahrt verfällt dann allerdings).
Wie bekommt man das Ticket?
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Das schöne ist, es gibt keine speziellen Kontingente, so dass man das Ticket einfach als Euregio Bratislava vor der Abfahrt am Fahrkartenautomaten kauft.
Wann und wo gehen die Züge?
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Die Züge gehen ab 5:21 stündlich ab Wien Hauptbahnhof bis 18:21. Dann nochmal um 20:21 und um 22:21. Weitere Haltestellen in Wien sind Simmering, Stadlau und Hausfeldstraße.
Die Rückzüge gehen jeweils ab 5:43 bis 18:43 und dann nochmal um 20:43 und um 22:43 jeweils ab Hlavna Stanica.
Der Zug ist ein normaler REX der ÖBB und fährt 1 Stunde 5 Minuten. Wir sind um 9:21 hingefahren, da war der Zug relativ leer (Sonntags) und um 18:43 zurück, da war er relativ voll. Er steht jeweils vorher etwa 20 Minuten am Gleis, wer einen Sitzplatz will, sollte sich überlegen, früher zu kommen. Reservierungen sind nicht möglich.
Fazit
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Wir waren uns beide einig, dass es sich um ein echt tolles Angebot der ÖBB handelt, das man ruhig gelegentlich mal nutzen kann. Bratislava ist eine wirklich sehenswerte, preislich im Vergleich zu Wien günstige Stadt, die einen Sonntagsausflug allemal wert ist. Der Zug braucht für die 60 km zwar relativ lange, aber man hat ja Zeit.
Der Ticketkauf verläuft sehr unkompliziert am Fahrkartenautomaten, man kann auch an den Schalter gehen, die Schlange kann man sich aber auch sparen.
Gefallen hat uns vor allem, dass der Nahverkehr schon mit drinnen ist - da muss man sich nicht mit dem Finden des richtigen Tickets abquälen. Die Züge fuhren megapünktlich, wir hatten absolut keine Probleme. Es ist definitiv günstiger, als mit dem Auto zu kommen, man muss sich nicht ums Parken kümmern, der Zug fährt stündlich, also was will man mehr?
Es gibt noch weitere Euregio-Angebote, die werden sicher auch bald getestet. Bis dahin gibt es von mir für dieses Ticket erstmal 5 Sterne.
In diesem Sinne
Eure Anke
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