Mittwoch, 2. April 2014

Die letzte Bratwurst vor Amerika

Hallo Leute!

Nachdem ich endlich mal wieder im Urlaub war, gibt es nun traditionell mal wieder ein paar neue Reiseberichte von mir...

Ich war an der Algarve und werde euch von ein paar Städtchen und Sehenswürdigkeiten berichten, die mir auf dieser Reise untergekommen sind. Anfangen möchte ich mit...

Cabo Sao Vicente
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Lage
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Das Cap ist der südwestlichste Punkt Europas. Hinter Sagres folgt man einer Landzunge, am besten mit dem Auto oder Fahrrad. Die Straße dort ist für den Tourismus extra gut ausgebaut und ausgeschildert. Den Leuchtturm sieht man schon von weitem. Dort angekommen ist ein großer Parkplatz, auf dem man das Auto abstellen kann.


Was gibt es zu sehen?
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Nun man kann sich vorstellen, dass man absolut umgeben ist vom Meer. Von allen Seiten brandet das Meer auf die etwa 60m hohen Klippen.

Außerdem steht dort der leistungsfähigste Leuchtturm Europas mit einer Reichweite von 95 km.

Auf dem Parkplatz sind mehrere Stände, an denen man allerlei Souvenirs kaufen kann.

Außerdem gibt es hier die "Letzte Bratwurst vor Amerika". So heißt nämlich ein Würstchenstand, der den Touristen einen Mittagssnack anbietet.

Außer Montags kann man auch in den Hof des Leuchtturms. Und wie das an solchen Touri-Anziehungspunkten eben so ist, steht da auch ein komisch gekleideter Portugiese, mit dem man sich fotografieren lassen kann. Man wird penetrant angequatscht, was tierisch nervt.

Im Leuchtturm selbst ist noch ein kleines Museum untergebracht. Da sind einige Stücke zur portugiesischen Seefahrt und zur Geschichte des Caps ausgestellt. Zum Preis für 3€ kann man sich dieses kleine Museum auch schenken, zumal man eh nicht mehr erfährt, als ohnehin schon im Reiseführer steht.


Geschichte
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Im Mittelalter dachte man, dass an dieser Stelle die Welt endet. Wenn man hier steht, hat man, abgesehen von den vielen Touribussen auch den Eindruck, dass das stimmen könnte. An diesem Ort soll einst der Leichnam des heiligen Vincent angeschwemmt worden sein, der während der Christenverfolgung getötet wurde, die Tiere auf der Straße wollten ihn aber nicht fressen. Deshalb wurde er ins Meer geworfen und so gut wie unbeschadet am Kap angeschwemmt.

In der Umgebung des Kaps sollen außerdem zahlreiche Seeschlachten stattgefunden haben.





Fazit
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Das Kap ist bei einem Besuch an der Algarve ein absolutes Muss. Es ist ein beeindruckendes Gefühl, am südwestlichsten Ende Europas zu stehen, dort wo die Leute früher glaubten, dass die Welt aufhört. Man sitzt dort auf einer höheren Klippe und links und rechts sieht man die rauhen, riesigen Klippen, unten tost die See, das ist schon absolut genial.

Allerdings ist das ganze dann touristisch inzwischen - wie die Algarve - vollständig überlaufen. Optimaler Weise kommt man früh morgens und hat dort auch seine Ruhe. Wir waren zweimal dort, einmal um 11 Uhr, da war alles voll, und einmal um halb 9, da waren nur 3 Autos dort. Vieles verläuft sich allerdings am Kap auch.

Das Museum kann man sich in jedem Fall schenken, da ist wenig zu sehen...

Von mir gibt es aber trotzdem 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Stammlokal

Hallo Leute!

Beim letzten Heimatbesuch ging es mal wieder zu den Schwiegereltern. Unser quasi-Stammlokal ist die Sonne in Gersfeld.


Sonne Gersfeld
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Lage
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Die Sonne liegt direkt im Stadtzentrum von Gersfeld. An der Hauptkreuzung fährt man links. Dann befindet sich rechts ein großer Parkplatz und direkt links kommt man auf die Sonne zu. Zumindest am Wochenende stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Fürs Navi: Die Adresse lautet Amelungstr. 1.


Öffnungszeiten
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Das Restaurant ist tägl. (keine Ruhetag) durchgehend von 7.30 bis 23.00 Uhr. geöffnet. Küchenzeiten von 11.30 bis 14.00 Uhr und 17.30 bis 21.00 Uhr. Im Sommer bis 21.30 Uhr.

Wir reservieren eigentlich immer, wobei der Betrieb relativ unterschiedlich ist. Wir kommen allerdings auch meistens mit 6-10 Personen.


Ambiente
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Zunächst einmal ist es wichtig für mich zu betonen, dass ich hier nur das Restaurant und NICHT das dazugehörige Hotel bewerte. Im Hotel war ich noch nicht, die Schwiegereltern wohnen ja nur 10 km entfernt.

Das Ambiente lässt sich wohl am besten mit bodenständig bis gehoben bewerten. Es gibt 2 große Räume, wobei die Gaststube größtenteils für den normalen Gastverkehr, der Wintergarten für größere Gruppen und wenn eben viele Gäste da sind genutzt. Ausgestattet ist das ganze mit relativ viel Holz. Irgendwie ist es genau so ausgestattet, wie ich mir ein Restaurant in der Rhön vorgestellt habe.


Essen
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Die Karte enthält relativ viele Regionalköstlichkeiten. Allgemein hat man den Eindruck, dass man sich sehr stark auch an regionale Produkte hält. Unter anderem ist man auch Partner der Aktion "Rhöner Charme", die sich eben genau das auf die Fahnen geschrieben hat.

Die Portionen sind mehr als üppig und ich war ja jetzt schon öfter dort und muss sagen, dass ich immer sehr zufrieden und satt war.

Auch die Erstkommunion, die wir dort gefeiert haben, war perfekt. Dabei haben wir verschiedene Beilagen und Fleischsorten und Salat usw. nach vorheriger Absprache als eine Art Buffet bekommen. Auf Wünsche wurde perfekt eingegangen.

Preislich liegen die Gerichte auf der Karte bei etwa 8-15€. Sie ist sehr weit gefasst, Fisch, Fleisch, Salat, Vegetarisch - alles ist dabei. Auch Kinderportionen werden angeboten.


Bewirtung
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Wir kommen etwa einmal im Jahr dorthin und werden schon persönlich angesprochen und sofort (auch wenn die Schwiegereltern später kommen) erkannt. Die Bewirtung geht schnell - auch bei vollem Lokal dauern die Getränke 5 min, das Essen maximal 15-20 min. Man ist immer sehr freundlich und herzlich.


Toiletten
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Hier ist auch alles perfekt. Man bekommt sogar richtige Handtücher, was ja gerade in Restaurants keine Selbstverständlichkeit ist.


Behindertengerecht
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Es gibt einzelne, wenige Stufen, die man mit einem Rollstuhl und etwas Hilfe sicherlich überwinden kann. Nur im Wintergarten sind es etwa 5-10 Stufen.


Fazit
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Ich gehe schon seit 5 Jahren eigentlich immer in die "Sonne" wenn die Schwiegerfamilie mich mal wieder in die Rhön verirren lässt und bisher war ich dort immer sehr zufrieden. Die Karte ist sehr abwechslungsreich, die Gerichte sind sehr üppig aber extrem lecker und bei der Kellnerin habe ich immer schon den Eindruck, dass wir fast schon zur Familie gehören.

Auch Familienfeiern bis zu etwa 35 Personen werden perfekt ausgerichtet.

Das Restaurant ist bodenständig bis gehoben und für Gersfeld (in der Gegend haben wir schon einiges durchprobiert) klar zu empfehlen.

In diesem Sinne

Eure Anke


Mittwoch, 19. März 2014

Tolles Café auf der Burg

Hallo Leute!

Kürzlich war ich mal wieder auf einer kleinen Städtetour. Auf unserer kleinen Entdeckungsreise landeten wir oben auf der Burg von Bratislava und entdeckten dort ein nettes Cafe mit tollem Ausblick.


Restauracia Hrad
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Lage
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Das Restaurant liegt oben bei der Burg auf der Altstadtseite. Man kann es von unten zu Fuß leicht durch die schmalen Gassen am Burgberg erreichen. Irgendwie kommt man von der Rückseite auch mit dem Auto hoch, wie genau weiß ich nicht, vermutlich muss man einfach der Beschilderung "Hrad" also "Burg" folgen, aber da wir kein Auto dabei hatten, kann ich dazu nichts sagen.


Ambiente
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Innen ist das Restaurant relativ elegant eingerichtet. Ich konnte allerdings nur kurz auf dem Weg zur Toilette schauen. Aufgrund des tollen Wetters entschieden wir uns für den Gastgarten draußen. Dort lagen Decken aus - warm war es noch nicht wirklich. Man hatte dort massive Holzgarnituren aufgebaut mit Kissen, absolut schön.

Der Ausblick von dort reicht im Prinzip über die gesamte Hauptstadt der Slovakei, vor allem die "Neue Brücke" über die Donau und der Dom sowie das Michaelertor waren im Fokus.


Bedienung
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Die Bedienung war extrem freundlich - ganz ungewohnt, wenn man den Wiener Kaffeehausober kennt. Witzigerweise wurden wir direkt auf Deutsch angesprochen und bekamen direkt eine Deutsche Karte (dass wir uns auf Deutsch vorher unterhalten hätten, war mir nicht bewusst), aber was ein guter Kellner ist, weiß das wohl.


Kaffee und Kuchen
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Zunächst einmal: Die Speisekarte haben wir nicht durchgetestet. Da wir nachmittags kamen, entschieden wir uns für einen Cappuccino und ein leckeres Stück Torte entschieden. Für die Torte wurden wir gleich rein an die Theke geführt - zum Aussuchen. Die Auswahl reichte vom Apfelstrudel bis zur Sachertorte und war damit sehr nahe an dem, was wir aus unserer Wahlheimat so kennen.

Preislich lag man aber weit darunter. Beides kostete 3€ (sowohl Torte als auch Cappuccino), ein Preis, für den man das Angebot nur fern ab jedlicher Touristenattraktion findet.






Toiletten
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Die Toiletten waren passend zum Lokal 1A - sauber und intakt.


Fazit
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Allein schon wegen des tollen Ausblicks ist ein Ausflug in das Restauracia Hrad absolut empfehlenswert. Man kann von hier aus die gesamte Altstadt überblicken, sieht alles, was wir uns vorher schon angeschaut hatten, alle Türme der Stadt.

Das Restaurant gehört sicherlich zu den gehobeneren, ist preislich allerdings - soweit ich das überblicken konnte - absolut OK. Die Bedienung ist extrem freundlich und fremdsprachlich gebildet - am Nachbartisch saßen Engländer, mit denen er sich genauso perfekt auf Englisch unterhalten konnte wie mit uns auf Deutsch.

Wir haben uns dort gleich wohl gefühlt und waren begeistert.

Wenn wir das nächste mal nach Bratislava kommen, haben wir uns schon vorgenommen, diesmal dort auch die Küche auf Herz und Nieren auszutesten.


In diesem Sinne

Eure Anke

Samstag, 15. März 2014

Mal wieder ein Kurztrip: Stadttor

Hallo Leute!

Vergangenes Wochenende war mal wieder ein kleiner Kurztrip von Wien nach Bratislava geplant. Nach dem Hauptbahnhof war eines der ersten Sehenswürdigkeiten, der wir über den Weg gelaufen sind, das folgende...

Michaelertor Bratislava
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Lage
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Das Tor bildet den nördlichen Ausgang der Altstadt von Bratislava. Der große Turm mit grünlichem Dach ist eigentlich kaum zu übersehen. In der Straße Michalska kommt man direkt auf den leicht am Berg liegenden Turm zu, sicher der eindrucksvollste Ausblick.


Geschichte
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Das Tor wurde erstmals 1411 erwähnt und war nach der Michaelskirche, die es heute nicht mehr gibt, benannt. Seine heutige Form erhielt er 1753 bis 58 zu Zeiten des Hochbarock. Wichtig war er vor allem zur Zeit, als die Ungarischen Könige in Bratislava gekrönt wurden. Dabei mussten sie in vorgeschriebener Art durch die Stadt schreiten und am Michaelertor den Treueschwur gegenüber dem Erzbischof leisten.

1778 wurde auf Anweisung von Maria Theresia die gesamte Innere Stadtbefestigung bis auf das Michaelertor abgerissen.


Bratislava Michaelertor


Besuch
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Das Michaelertor ist schon ganz spannend, zumal es mit 52 m Höhe einer der höchsten Türme der Stadt ist. Innen ist auf 7 Etagen das Waffenmuseum von Bratislava untergebracht. Man kann auch auf den Balkon gehen, der Ausblick von der Burg aus ist allerdings wesentlich beeindruckender. Das Waffenmuseum an sich ist nicht allzu spannend.

Schön ist der Turm vor allem abends wenn der Turm angeleuchtet wird. Ich muss allerdings zugeben, dass ich schon wesentlich schönere Stadttürme gesehen habe, etwa den Stundturm von Schäßburg. Auf mich wirkt er halt ein bisschen verloren, ein bisschen wie ein Kirchturm ohne Kirche unter dem man eben durchgehen kann.

Er gehört zu einem Sightseeingtrip nach Bratislava sicher dazu, aber er ist jetzt nicht so extrem spektakulär, dass man ihm 5 Sterne geben könnte.

In diesem Sinne

Eure Anke

Dienstag, 4. März 2014

Günstiger Sonntagsausflug

Hallo Leute!

Wie ihr aus meinen Berichten vermutlich schon wisst, sind wir ja ziemlich umtriebig. Gerade am Wochenende sind wir viel unterwegs um uns die Umgebung anzuschauen. Und so fiel uns kürzlich ein Plakat der ÖBB ins Auge: Bratislover 15€. Das wollten wir näher erforschen...

Bratislover Ticket
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Was ist das?
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Das Bratislover Ticket ist Teil des ÖBB Euregio-Angebotes. Das Ticket kostet 15€ pro Person und beinhaltet eine Bahnfahrt ab Wien nach Bratislava Hlavna Stanica, die Rückfahrt innerhalb von 4 Tagen sowie am ersten Tag sämtliche Öffentlichen Verkehrsmittel in Bratislava. Dazu gehören auch noch verschiedene Vergünstigungen darunter 20% auf Stadtführungen (an speziellen Tagen alle 2 Monate auch Gratisstadtführungen), Oldtimerfahrten sowie 30% auf die Rückfahrt mit dem Katamaran der lodt (die Rückfahrt verfällt dann allerdings).


Wie bekommt man das Ticket?
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Das schöne ist, es gibt keine speziellen Kontingente, so dass man das Ticket einfach als Euregio Bratislava vor der Abfahrt am Fahrkartenautomaten kauft.


Wann und wo gehen die Züge?
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Die Züge gehen ab 5:21 stündlich ab Wien Hauptbahnhof bis 18:21. Dann nochmal um 20:21 und um 22:21. Weitere Haltestellen in Wien sind Simmering, Stadlau und Hausfeldstraße.

Die Rückzüge gehen jeweils ab 5:43 bis 18:43 und dann nochmal um 20:43 und um 22:43 jeweils ab Hlavna Stanica.

Der Zug ist ein normaler REX der ÖBB und fährt 1 Stunde 5 Minuten. Wir sind um 9:21 hingefahren, da war der Zug relativ leer (Sonntags) und um 18:43 zurück, da war er relativ voll. Er steht jeweils vorher etwa 20 Minuten am Gleis, wer einen Sitzplatz will, sollte sich überlegen, früher zu kommen. Reservierungen sind nicht möglich.


Fazit
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Wir waren uns beide einig, dass es sich um ein echt tolles Angebot der ÖBB handelt, das man ruhig gelegentlich mal nutzen kann. Bratislava ist eine wirklich sehenswerte, preislich im Vergleich zu Wien günstige Stadt, die einen Sonntagsausflug allemal wert ist. Der Zug braucht für die 60 km zwar relativ lange, aber man hat ja Zeit.

Der Ticketkauf verläuft sehr unkompliziert am Fahrkartenautomaten, man kann auch an den Schalter gehen, die Schlange kann man sich aber auch sparen.

Gefallen hat uns vor allem, dass der Nahverkehr schon mit drinnen ist - da muss man sich nicht mit dem Finden des richtigen Tickets abquälen. Die Züge fuhren megapünktlich, wir hatten absolut keine Probleme. Es ist definitiv günstiger, als mit dem Auto zu kommen, man muss sich nicht ums Parken kümmern, der Zug fährt stündlich, also was will man mehr?

Es gibt noch weitere Euregio-Angebote, die werden sicher auch bald getestet. Bis dahin gibt es von mir für dieses Ticket erstmal 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Montag, 10. Februar 2014

Sonntagsbrunch in Petersberg

Hallo Leute!

Heute stelle ich euch ein Restaurant vor, das wir während unseres letzten Heimatbesuchs besucht haben...

Cafe del Sol
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Lage
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Das Cafe del Sol liegt weit außerhalb des Fuldaer Stadtzentrums nahe der Autobahn direkt in einem Industriegebiet. Als Tourist kommt man wohl nicht zufällig dort vorbei. Man braucht als nicht Fuldaer fast ein Navi, auf jeden Fall Sonntags ein Auto. Die genaue Adresse lautet:
Alte Ziegelei 18
36100 Petersberg

Parkplätze sind ausreichend vorhanden und liegen direkt vor der Tür.


Öffnungszeiten
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täglich ab 9.00 Uhr,
So - Do bis 1.00 Uhr,
Fr + Sa bis 2.00 Uhr
Samstags

von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr Frühstücksbuffet
Sonn- und Feiertag

von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr Riesen-Brunchbuffet



Ambiente
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Das Gebäude sieht von Außen schon echt interessant aus. Ich fühlte mich ein wenig wie im Urlaub in Key West. Innen ist das Restaurant sehr sauber und sehr modern eingerichtet. Wir hatten einen runden Tisch reserviert, da wir 8 Personen waren. Zu zweit schien mir eine Reservierung nicht nötig, da das Restaurant halb leer war. Beim Reinkommen wurde man direkt am Buffet vorbeigeleitet, wobei da merkwürdige Säulen standen. Irgendwie war mir das Buffet an sich auch ein wenig chaotisch aufgebaut.

Das ganze ist auch behindertenfreundlich angelegt. Im hinteren Bereich gibt es zwar ein paar Stufen, ansonsten ist aber alles gut auch mit nem Rollstuhl erreichbar.


Personal
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Das Personal war insgesamt sehr freundlich und kam im Prinzip nur um die Getränkebestellungen aufzunehmen. Man war damit relativ schnell und sehr exakt. Auch benutztes Geschirr wurde sehr schnell abgetragen.


Sanitäre Anlagen
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Die Klos sind super, es gibt ausreichende sanitäre Anlagen, die wirklich sauber und modern sind.


Brunch
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Der Brunch findet immer Sonntags zwischen 9 und 14 Uhr statt und folgt dem All-you-can Eat Prinzip. Getränke sind dabei nicht inklusive, auch Milch, O-Saft und Wasser müssen gesondert bestellt werden.

Die Auswahl am Buffet war OK, wenn aber auch nicht beeindruckend. Es gab 3 warme Speisen, wobei diese die ganze Zeit mehr oder weniger warm gehalten wurden. Leider waren diese Speisen alle kalt, zumindest bis wir am Tisch waren. Und geschmacklich waren sie auch nix berühmtes. Es gab eben einmal Fisch, einmal Fleisch und einmal vegetarisch.

Das kalte Buffet war OK, es gab eben 3 Käsesorten, 3 Fleischsorten, Lachs und das berühmte Tomate und Mozzarella. Dazu gab es Nutella. Die Brötchen - zumindest die, die ich probiert habe, waren qualitativ in etwa wie die Aufbackbrötchen vom Aldi, also wesentlich schlechter als man es von so einem Buffet erwarten sollte.

Es gab 2 oder 3 Salate, die alle in Mayonaise ertrunken sind und schmeckten insgesamt beinahe gleich. Ganz schön war, dass es auch frisches Gemüse gab. Frisches Obst gab es nicht.

Ganz abartig war die Nachspeise, die in Sektgläsern serviert wurde. Das war eine pappsüße Puddingcreme mit Haut. Ich habs nicht geschafft, sie bis zum Ende zu essen.






Fazit
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Das Cafe del Sol mag abends als Cocktailbar (was wohl die eigentliche Nutzung ist) ganz OK sein, zum Brunch kann ich es nicht empfehlen, da gibt es in und um Fulda wesentlich bessere Lokalitäten (etwa das Feuerwerk in Eichenzell), wo es leckere Buffets zum Brunch gibt.

Das Ambiente ist wirklich super, das Restaurant ist modern, das Personal ist freundlich, das Essen allerdings ist furchtbar enttäuschend. Wir werden dort wohl kein Stammgast und da waren wir zu Acht absolut einig.


In diesem Sinne

Eure Anke

Mittwoch, 29. Januar 2014

A Romanian Road Trip (27): Wie ein Tor zu einer anderen Zeit

Hallo Leute!

Unser Trip durch Rumänien führte uns unter anderem auch nach Schäßburg. Eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten dort ist der sogenannte Stundturm...

Stundturm
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Lage
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Der Stundturm befindet sich an der Ostseite der Oberstadt und bildet am Museumsplatz einen der Hauptzugangswege zwischen Ober- und Unterstadt. Man kommt hier zu Fuß hoch (Zugang mit dem Auto ist nur eingeschränkt über die Westseite möglich) und dann direkt durch das Tor unterhalb des Turmes oder ein weiterer, alternativer Weg geht am Turm direkt vorbei. Der Aufstieg geht durch malerische, mittelalterliche Gassen.


Geschichte
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Der Stundturm war der stark befestigte Hauptzugang zur Schäßburger Tor. Er stammt aus dem 13. Jahrhundert. Der Zugang erfolgte durch 2 Tore und einen Innenhof. Er ist der Hauptturm der insgesamt 14 Wehrtürme umfassenden Stadtbefestigung des mittelalterlichen Schäßburg und gleichzeitig der am Besten erhaltene.

Seine heutige endgültige Form erhielt der Stundturm durch österreichische Baumeister nach einem großen Stadtbrand im Jahr 1667.

In dem befestigten Innenhof etablierte man 1780 einen überdachten Korridor. Da dieser den Zugang für ältere Damen besonders im Winter erleichtern sollte, heißt er noch heute "Korridor der alten Damen".








Unser Besuch
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Wenn man in der Unterstadt steht, erweckte sich bei mir schon extreme Vorfreude. Wir kamen schon bei Dunkelheit an und sahen gleich den großen, angestrahlten Turm. Und ich muss ja gestehen, ich mag ja solche Gebäude, denen man aus der Entfernung schon ansieht, dass es schon viel erlebt hat. Der Stundturm hat tatsächlich schon einige verschiedene Belagerungen der Schäßburger Burg durch Osmanen erlebt.

Der Aufstieg an sich kostet 8 RON (etwa 2€) und lohnt sich. In den Räumen des Turms ist ein Heimatgeschichtliches Museum untergebracht, vor allem mit Trachten und traditioneller Keramik (nicht so sonderlich spannend). Oben hat man einen grandiosen Ausblick auf die Oberstadt und auf ganz Schäßburg. Hier kann man sich auch die Wetterstation anschauen, die sich dort oben befindet. Kleine Plaketten sind auch ganz cool, die eine Orientierung anzeigen, wie weit verschiedene große Städte in Europa entfernt sind. Man steht auf einem mit Holz eingefassten Balkon und kann wirklich von oben noch einiges mehr sehen.

Der Aufstieg auf den Stundturm lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn das Museum jetzt nicht so spannend ist - aber die mussten eben auch irgendwie gefüllt werden. Aber vor allem äußerlich ist der Turm wirklich schön anzusehen und mit Sicherheit zu Recht das Wahrzeichen von Schäßburg und macht einem schon von Weitem eine riesige Vorfreude auf die Besichtigung der mittelalterlichen Oberstadt, es ist fast wie das Tor zu einer anderen Zeit.

In diesem Sinne

Eure Anke