Samstag, 3. Mai 2014

Tu felix Austria (2)

Hallo Leute!

Heute gibt es einen weiteren Teil aus meiner neuen Reihe, die man auch nennen kann "mit der Niederösterreichcard unterwegs in der Nachbarschaft". Auch diesmal war ich wieder im schönen Baden unterwegs...

Arnulf Rainer Museum
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Lage
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Das Arnulf Rainer Museum liegt am Josefsplatz und damit direkt bei der Endstation der Badner Bahn. Parkplätze gibt es in der Gegend, wobei ich mir der Verkehrsführung aufgrund der vielen Baustellen nicht ganz sicher bin. Wir kamen mit der S-Bahn aus Wien. Vom Bahnhof sind es noch einmal etwa 10 min Fussweg.


Gebäude
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Das Arnulf Rainer Museum ist in den historischen Räumen des alten Badner Frauenbades untergebracht, deren Überreste wie Badebecken und Umkleidekabinen auch teils noch erkennbar sind. Der Badebetrieb wurde 1973 eingestellt. Anschließend wurde es hauptsächlich als Ausstellungsgebäude genutzt. Seit 2009 wird hier das Werk des in Baden geborenen Künstlers Arnulf Rainer ausgestellt.




Eintrittspreise und Öffnungszeiten
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Erwachsene 6€
Kinder, Schüler, Studenten, Präsenzdiener 3€
Kinder unter 6 Jahren frei

Öffnungszeiten Täglich 10 bis 17 Uhr

Führungen Samstag, Sonntag und Feiertag jeweils 15 Uhr (2,50€ Aufpreis)


Gegenwärtige Ausstellung
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Die Gegenwärtige Ausstellung "Durcheinander - Commotion" zeigt Werke von Damien Hirst und Arnulf Rainer. Sie läuft noch bis 5. Oktober 2014. Darin werden Werke des britischen Künstlers, die durch spotted Painting sehr von Ordnung geprägt sind, Werken von Rainer gegenübergestellt, die hauptsächlich auf sehr energische Fingermalerei (teils auch Fussmalerei) zurückgehen.


Behindertenfreundlichkeit
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Das Erdgeschoss ist gut zu erreichen. Einige Bilder hängen eben im Gallerie-Geschoss, aber man kann fast die gesamte Ausstellung ebenerdig besuchen.


Fazit
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Die Räumlichkeiten des alten Frauenbades (leider Fotoverbot im Inneren) sind durchaus interessant, vor allem weil die mit Marmor ausgelegten Bäder durchaus noch gut zu erkennen sind. Die vermutlichen alten Umkleidekabinen werden genauso wie eben die Badefläche als Ausstellungsraum genutzt. Die Räumlichkeiten wirken sehr modern und passen perfekt zu den Gemälden.

Allerdings muss ich ganz ehrlich gestehen, ich als bekennender Kunstbanause kann durchaus etwas mehr mit den Bildern von Hirst (man sieht halt Vögel und Punkte) als mit den Bildern von Arnulf Rainer anfangen (man sieht halt, dass er zu viel Farbe hatte und irgendwie sauer war, aber das kann mein Neffe auch). Aber das ist sicherlich geschmackssache. Ich persönlich bin eigentlich nur in das Museum rein, weil es eben mit meiner Niederösterreich Card freien Eintritt gab. Mit einer gewissen Kunstbegeisterung kann man sicher viel in die Bilder reininterpretieren und stundenlang diskutieren.

Es ist ein schönes und vor allem auch schön gestaltetes Museum mit den schönen, offenen und hellen Räumen und der Atmosphäre eines wirklich alten und luxuriösen Kurbades. Die Ausstellung ist auch wirklich schön gemacht, nur eben nicht so ganz mein Fall. Da moderne Kunst aber - wie immer - Geschmackssache ist, halte ich mich mit dem negativen zurück und gebe trotzdem sehr gute 4 Sterne. Wenn man mal in Baden ist, ist das Museum schon einen Besuch wert.

In diesem Sinne

Eure Anke


Freitag, 2. Mai 2014

Tu felix Austria (1)

Hallo Leute!

Yeay, endlich gehts wieder los. Mit der Niederösterreich-Card waren wir gestern unterwegs im schönen Baden...

In meiner neuen kleinen Reihe werde ich euch immer mal wieder Sehenswürdigkeiten vorstellen, die mir auf meinen Österreichreisen immer mal begegnen.


Kaiserhaus Baden
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Lage
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Das Kaiserhaus liegt direkt gegenüber dem Rathaus am Hauptplatz bei der Pestsäule in Baden. Mit den Öffentlichen kommt man von Wien aus mit der Badner Bahn oder mit der S-Bahn (Baden Bahnhof) dorthin. Parkplätze wird es wohl in der Nähe des Kurparks einige geben, da kann ich allerdings nicht aus Erfahrung sprechen.


Eintrittspreise
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Erwachsene zahlen 6€, Kinder zahlen 3€ Eintritt. Mit der Niederösterreich Card hat man freien Eintritt.

Führungen finden Samstag, Sonntag & Feiertag jeweils um 16.00 Uhr statt.


Öffnungszeiten
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Das Museum hat Dienstags bis Sonntags und Feiertags jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.


Kaiserhaus
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Das Kaiserhaus an sich ist ein klassizistisches Gebäude mit welthistorischer Bedeutung, schließlich war hier unter Kaiser Karl I. hier das Armeeoberkommando der k&k Armee während des 1. Weltkriegs untergebracht. Aber schon vorher war es eine gern genutzte Kurunterkunft.

So ließ es Kaiser Franz I. (II.) 1813 aus dem Besitz des Grafen Esterhazy kaufen und nach den Wünschen seiner Gattin Maria Ludovika umbauen. Von der damaligen Ausstattung ist allerdings nicht besonders viel erhalten. Etwa fand man ein Stück ehemalige Tapete als Füllmaterial in Wänden.


Die Ausstellung
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Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wurde das Haus 2013 neu eröffnet. In der 1. Etage befindet sich eine Ausstellung, die den Titel "Welt der Habsburger" trägt. Sie zeigt im wesentlichen arrangierte Figurinengruppen, die vor allem Szenen der Habsburger in Niederösterreich zeigt, etwa die Erbhuldigung von Kaiser Franz Stephan oder auch ein Jagdfrühstück. Die Figurinen stammen aus der Werkstatt von Helmut Krauhs und sollen angeblich große Ähnlichkeit zu historischen Persönlichkeiten haben. Die jeweiligen Kaiser habe ich tatsächlich - von diversen Bildern - erkannt.

Auch sind einige Ölgemälde zu sehen.




Fazit
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Also wir waren zwar nur etwa 30 Minuten in der Ausstellung, dafür fand ich sie persönlich ziemlich genial. Gerade der Erbhuldigungszug für Maria Theresia und Franz Stephan war durch seinen Detailreichtum kaum zu überbieten. Auch die anderen Figurinengruppen fand ich wirklich toll.

Das Museum an sich ist relativ klein, man kann es aber ganz schön mithilfe einer kostenlosen Brochure wunderbar anschauen. Auch ohne den Audioguide (kostet 2,50€) oder Führung (kostet 8€) findet man so alle nötigen Infos.

Ein kleines, aber feines Museum, was innerhalb von 30 Minuten von Wien aus wunderbar zu erreichen ist... Gerade wenn man sich ein bisschen für die Geschichte der Habsburger interessiert, ist dieses Museum mit seinen plastischen Figurinen sehr empfehlenswert.

Über Behindertenfreundlichkeit kann ich leider nur sagen, dass mir zumindest kein passender Aufzug aufgefallen ist. Ob es einen gibt, muss man am besten vorher selbst erfragen unter Telefon +432252/86 800.

In diesem Sinne

Eure Anke

Montag, 28. April 2014

Metropole zwischen zwei Welten...

Hallo Leute!

Heute habe ich mal wieder die Ehre, euch einen Reiseführer vorzustellen...

Über Fronleichnam geht es dieses Jahr nach Istanbul. Die Flüge sind schon gebucht. Mein treuer Reisebegleiter kommt dieses mal aus dem Hause Müller...

Müller - Istanbul
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Daten
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Autoren: Michael Bussmann, Gabriele Tröger
Verlag: Michael Müller
ISBN: 978-3-89953-792-5
Preis: 16,90€



Inhalt
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Was bei diesem Reiseführer auffällt, schon das Inhaltsverzeichnis ist sehr umfangreich. So findet man alles wichtige besonders schnell.

Das Buch an sich startet besonders galant mit einer kleinen Vorschau. Was kann in Istanbul erwartet werden. Hier werden etwa berühmte Leute wie Alexander von Humboldt zitiert, die Istanbul für die schönste Metropole überhaupt hält. Aber auch die Gegensätze werden schön dargestellt, zwischen Tradition und Massentourismus. Niedlich finde ich den Abschnitt über Kinder, die besonders willkommen sein sollen.

Als nächstes folgen umfangreiche Kapitel zum Thema Wissenswertes A bis Z. Hier findet man neben wichtigen Adressen (Botschafen usw.) über Apotheken und Adressen, bei denen man Stadtführungen buchen kann bis hin zu öffentlichen Toiletten.

Darauf folgen eher allgemeine Informationen zum Essen, zur Esskultur in Istanbul. Und etwas konkreter folgen dann Hotels, geordnet nach Stadtteilen. Hier werden sogar Zimmerpreise angegeben, meist als Preisspanne je nach Saison. 

Was bei vielen Reiseführern gerne etwas zu kurz kommt, hier aber sehr umfangreich behandelt wird sind Informationen zur Geschichte und Kultur der Stadt, was gerade in Istanbul sehr umfangreich sein kann. Hier fühlt man sich sehr gut informiert über die Geschichte der gesamten Stadt.

Sehr schön finde ich auch die Informationen zu Sehenswürdigkeiten. Die sind netterweise nicht alphabetisch geordnet (wie ich es schon in anderen Stadtführern gesehen habe. Sie sind nach kleinen Citytouren geordnet, so dass man sehr schön zu Fuss auf Sightseeing gehen kann. Zu jeder dieser Touren gibt es dann eine Seite mit praktischen Informationen, wo auch gute Restaurants in der Gegend angegeben werden. Auch Einkaufstipps werden hier gegeben. Alles, Museen, Restaurants und Shops werden durch Adresse und Öffnungszeiten näher definiert. Sehr schön ist auch, dass die Verkehrsverbindungen (Inklusive Abfahrtsort) angegeben werden. In Budapest beispielsweise wussten wir zwar, welcher Bus dorthinfährt, aber wo er abfährt mussten wir immer beim weder Englisch noch Deutsch sprechenden Pensionsbesitzer erfragen (was gelegentlich auch mal ins Chaos geführt hat). Da waren wir mit einem anderen Reiseführer unterwegs.

Daneben gibt es immernoch Infos in der Box. Das sind kleinere Essays zu bestimmten Themen, die Besonderheiten von Istanbul ansprechen.

Schließlich gibt es noch einen Faltplan und einen schönen und kompakten Sprachführer um sich - unter zu Hilfenahme von Händen und Füßen sicherlich gut verständigen kann.


Fazit
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Ich muss sagen, bisher habe ich ja für solche Wochenendtrips immer mehr auf die Marco Polos geschworen, aber wenn ich mir diesen Reiseführer so anschaue, finde ich ihn absolut perfekt. Wo der Marco Polo Lücken hat, etwa bei Service-Informationen wie "Wie komme ich da hin", ist dieser Reiseführer einfach rundum gelungen.  Auch die Anordnung der Sehenswürdigkeiten in kleinen Stadtspaziergängen finde ich absolut genial. Wir schauen uns meistens die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an, dann fangen wir an, rumzusuchen. Hier kann man Zeit sparen, indem man gleich alles super sehenswertes z.B. am Bosporus anschaut. So verpasst man nix und hat am Ende auch noch Zeit gespart.

Mir gefällt auch die sehr lebendige Art, die die Texte mit Unterstützung der Bilder aussagen. Der Reiseführer wirkt auf mich sehr modern und optimal geeignet für den schnellen Städtetrip. Nach der Lektüre dieses Buches kann ich es auf jeden Fall kaum noch erwarten, endlich loszureisen...

Von mir gibt es klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke



Dienstag, 22. April 2014

Eine wirklich schöne Reise

Hallo Leute!

Im vergangenen Sommer waren wir für eine Woche in der Normandie. Den Reiseführer, den wir da mithatten, werde ich euch heute vorstellen.

Normandie
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Daten
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Titel: Normandie
Autor: Ralf Nestmeyer
Verlag: Michael Müller
ISBN: 978-3-89953-563-1
Preis: 19,90€


Inhalt
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Zunächst einmal gibt es eine sehr ausführliche Einleitung, wo auf 91 Seiten alles wichtige vorgestellt wird, was man wissen muss, wenn man in die Normandie reist. Zunächst wird dabei der Landstrich ganz kurz vorgestellt mit seiner Geschichte - vor allem im 2. Weltkrieg hat die Region der Normandie ja große Schlachten erlebt.

Schließlich wird berichtet, wie man am besten mit dem Auto, Zug, Bus oder Schiff man am besten in die Normandie anreist und wie man sich dort am besten fortbewegt.

Auch Übernachten - wo am günstigsten schlafen - Essen und Trinken sowie die Freizeit wird ausführlich beschrieben. Wo kann man am besten reiten, wo ist das beste Segelrevier.

Unter A bis Z gibt es dann noch alle wichtigen Adressen, Informationen über Haustiere, welches Trinkgeld man geben sollte etc.

Als nächstes werden dann alle wichtigen Reiseziele vorgestellt:

Tal der Seine
Östlich der Seine
Westlich der Seine
Côte d'Albâtre
Côte Fleurie und Pays d'Auge
Caen und die Suisse Normande
Côte de Nacre und die Landungsstrände
Bayeux und Bessin
Halbinsel Cotentin
Orne

Jedes Kapitel beginnt dann immer mit einer Einleitung über den Landstrich. Dann gibt es eine Übersichtskarte mit den einzelnen Orten, die vorgestellt werden. Dann kommen wichtige Adressen von Hotels und Restaurants sowie Sehenswürdigkeiten und deren Öffnungszeiten. Dann werden die Orte im Text vorgestellt unter anderem auch mit Vorschlägen für Wanderungen.

Sehr positiv ist auch, dass eine 1:500000 Karte zum Herausnehmen und ausklappen dabei ist. Darauf sind alle großen Straßen verzeichnet. Mit dem Auto findet man sich sehr gut zurecht.


Aktualität
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Mein Buch ist die 1. Auflage von 2010. Wir waren im Sommer 2012 dort und ich muss sagen, alles hat so gepasst, wie es drin stand. Die meisten Preise haben auch noch gepasst, Adressen und Öffnungszeiten sowieso. Ein Restaurant war inzwischen geschlossen, aber das hat man nun einmal in 2 Jahren.


Aufmachung
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Die Aufmachung ist absolut super. Ungewöhnlich ist allerdings, dass das Buch mit 420 Seiten "nur" 152 Farbfotos und 52 Übersichtskarten hat. Somit ist die Hälfte aller Seiten nur Text.

Dafür bekommt man aber ohne Ende Informationen, die auch alle wertvoll sind. Der Reiseführer ist eben ausführlicher als so viele von anderen Firmen, hat dafür aber weniger Bilder.


Fazit
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Ich mag die Reiseführer aus dem Müller Verlag immer mehr. Wir machen normalerweise immer Touren auf uns selbst gestellt, also ohne große Leitung, und vor allem reisen wir immer selbst mit dem Auto durch die Region. Und da kann es ja super hilfreich sein, wenn man etwas mehr an Informationen bekommt. Die Bilder reichen mir absolut aus. Man bekommt Vorschläge für Wanderungen.

Wir waren mit diesem Reiseführer absolut happy. Die Wanderung entlang der Kreideklippen waren absolut super. Auch unsere Tour insgesamt haben wir anhand des Reiseführers geplant. Es werden zwar keine Ganz-Touren vorgeschlagen, aber man kann super gut schauen, wie man am besten durch die Gegend fährt. Es liefert einfach alles, was man wissen muss.

Das Buch ist absolut klasse und sehr empfehlenswert, wenn man ein bisschen in der Normandie unterwegs ist.

Von mir gibt es ganz klare 5 Sterne!

In diesem Sinne

Eure Anke


Literatur für die kleine Österreichrundreise

Hallo Leute!

Wie ihr ja schon von mir erfahren habt, sind wir eigentlich jedes Wochenende unterwegs - in Wien haben wir inzwischen beinahe alles gesehen. Aber der große Vorteil an Österreich ist ja seine Vielfalt. Einem meiner liebsten Landstriche, in die wir es bisher geschafft haben, wird sich in diesem kleinen Reisebuch gewidmet...


Müller Wachau
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Daten
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Autoren: Reiter und Wisturba
Verlag: Michael Müller
ISBN: 3899536525
Preis: 16,95€


Inhalt
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Das Buch entführt uns in die Region zwischen Tschechien, der Slowakei und der Donau. Neben der berühmten Wachau geht es auch um das Weinviertel zwischen Eggenburg und Kornneuburg und das Waldviertel zwischen Gmünd und Raabs, sowie eben die westlich von Wien gelegene Wachau zwischen Krems und Ybbs an der Donau.

Vom Grund her ist auch dieser Reiseführer in einen allgemeinen Teil und einen speziellen Teil unterteilt.

Zum allgemeinen Teil gehört eine allgemeine Einführung, etwa regionale Spezialitäten, benötigte Reisedokumente (das sind ja bei uns nicht so viele), aber auch Möglichkeiten zur Übernachtung und auch zur Fortbewegung innerhalb der Region (zu Lande und zu Wasser). Auch gehören Informationen zur Wirtschaft, zur Landschaft, sowie zum Klima und zur Geschichte der Region zum allgemeinen Teil.

Der spezielle Teil über Wachau, Wald- und Weinviertel nimmt dagegen 4/5 des gesamten Buches ein und ist besonders ausführlich. Er ist grob in die Regionen unterteilt:

Wachau und Nibelungengau
Krems und der Wagram
Kamptal und südliches Waldviertel
Oberes Waldviertel
Weinviertel

Die Regionen werden sehr ausführlich mit allem sehenswerten dargestellt. Darunter sind auch Ziele wie etwa die Burg Kreuzenstein, die man ohne weiteres von Wien erwandern kann.

Ganz schön finde ich persönlich, dass man etwa die Wachau so anordnet, dass die Ziele auch hintereinander erreichbar sind. Als ich das erste mal dort war, hatte ich einen alphabetisch angeordneten Reiseführer und da musste man immer erstmal auf der Karte schauen, wie man was erreicht. Das war relativ nervig.

Die Beschreibungen der einzelnen Orte sind dann super ausführlich. Zu jedem Ort gibt es zunächst eine historische Einleitung. Dann werden einzelne Sehenswürdigkeiten beschrieben (incl. Parkmöglichkeiten). Es werden zu jedem Ort potentielle Übernachtungsmöglichkeiten und Gastwirtschaften vorgestellt (zumindest die Gastwirtschaften wurden von mir schon ausführlich getestet und für super befunden), jeweils mit Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten.


Fazit
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Der Reiseführer gefällt mir richtig gut. Bisher habe ich ihn zwar nur im Weinviertel und in der Wachau ausführlich getestet, aber ich fühlte mich jeweils extrem gut informiert, Stadtführungen etwa haben wir nie gebraucht. Gerade in der Wachau hat er uns zu den schönsten Orten geführt, die auch teils nicht so extrem überlaufen waren.

Im Gegensatz zu dem anderen Reiseführer, den wir mit hatten, ist dieser schön logisch aufgebaut, man muss sich die Infos zu den Orten nicht einzeln zusammensuchen, alle Informationen sind an einem Fleck, man muss nicht groß rumblättern um etwa die Gaststätte neben dem Stift Dürnstein zu finden.

Auch gefällt mir sehr gut, dass in diesem Reiseführer mehr Wert auf Information als auf bunte Bilder der Fokus gelegt wird. Das ist zwar auch manchmal ganz nett, für einen Tagestrip bevorzuge ich aber etwas mehr die Variante mit den mehr Infos.

In den Regionen, in denen ich bisher war, war ich mit diesem Reiseführer sehr zufrieden. Er hilft optimal bei der Routenplanung (gut, bei der Parkplatzsuche in Dürnstein hilft er auch nicht) und es gibt sogar Infos zu einigen schönen Wanderrouten. Er führt einen zu allen schönen Orten und lädt zur Rundreise ein.

Kurzum, der perfekte und aktueller Reiseführer für die Wachau und das Weinviertel (Waldviertel wartet noch aufs Ausprobieren).

In diesem Sinne

Eure Anke

Mittwoch, 2. April 2014

Meine Griechenland-Rettungsaktion (23)

Hallo Leute!

Heute stelle ich euch eine weitere Sehenswürdigkeit vor, die im Hafen von Nafplio zu sehen ist.

Bourtzi Festung
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Lage
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Die Festung liegt auf einer kleinen Insel mitten im Hafen von Nafplio.


Architektur
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Die Insel ist nur 120 Meter lang und an der breitesten Stelle 40 Meter breit. Sie wird quasi komplett von der Festung aus dem 17. Jahrhundert eingenommen. Über Nacht wurden damals Ketten über die Hafeneinfahrt zum Festland gespannt um den Hafen vor der Einfahrt fremder Schiffe zu sorgen.


Geschichte
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Als Nafplio nach der Rückeroberung durch die Griechen 1822 für kurze Zeit zur Hauptstadt Griechenlands wurde, war die kleine Insel Sitz der Revolutionsregierung. Anschließend wurde die Festung zum Gefängnis umgebaut und zum Sitz des Henkers von Nafplio.


Besichtigung
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Die Besichtigung der Festung ist zunächst kostenlos, allerdings muss man mit einem kleinen Fischerboot (hin und retour 4€) rüberfahren und kann sich dann anschließend für 25 Minuten umsehen. Man kann in den 2. Stock steigen. Wirklich spektakulär ist das aber nicht. Eine große Wartezeit hatten wir auch nicht, Griechenland war im Oktober ja leider komplett Touristenfrei. Man hat dort keine Ausstellungsstücke, sondern eigentlich nur Mauerwerk.






Fazit
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Die Bourtzi-Festung ist mit Sicherheit eine der beliebtesten Fotomotive in Nafplio, schließlich liegt sich malerisch mitten im Hafen auf einer kleinen Insel und ist natürlich eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt, Die Besichtigung der Insel selbst ist in etwa Vergleichbar mit meinem Eindruck von Liberty Island - Von weitem ganz interessant anzuschauen, die Fahrt dorthin ist aber rausgeschmissenes Geld. Wobei es hier ein wenig witziger war mit dem kleinen Fischerboot durch den Hafen zu gurken. Steht man dann aber direkt davor, beginnt man schon nach 10 Minuten an die Rückfahrt zu denken weil es am Ende dann doch nicht so spannend war.

Die Festung beeindruckt also insgesamt vor allem durch ihre Lage und ihre Funktion als Schutz des Hafens, man sollte auf jeden Fall mal in den Hafen schauen, rüberfahren lohnt aber nicht wirklich, da lohnt die große Festung oben am Berg dann doch wesentlich mehr.

Meine Griechenland-Rettungsaktion (2)

Hallo Leute!

Natürlich führte uns unsere Rundreise auch in die Griechische Hauptstadt, da dort unser Abflughafen war.


Nafsika Hotel Athen
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Lage
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Das Hotel liegt ziemlich zentral, in Metaxourgio, kaum 50 Meter von der U-Bahn entfernt. Bis zum zentralen Syntagma-Platz sind es 3, bis zur Akropolis 4 Stationen.


Preis
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Für das Doppelzimmer incl. Frühstück haben wir 50€ gezahlt.


Die Zimmer
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Wir hatten ein Doppelzimmer mit zwei Einzelzimmern. Das Zimmer hatte eine vernünftige Größe, wobei es eines der kleineren Zimmer auf unserer Reise war. Es gab einen kleinen Balkon, der allerdings auf eine größere Straße führte und der Ausblick war leider auf einen Müllberg auf einem Nachbarbalkon. Ansonsten gab es noch einen Röhrenfernseher. Einen wirklichen Schreibplatz gab es genauso wenig wie einen zweiten Stuhl. Die Betten waren die weichesten auf unserem Trip und es gab sogar dicke Decken, nicht nur Lacken mit einer Oberdecke.


Das Bad
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Das war leider der Negativ-Höhepunkt der Reise. Zwar gab es keine Tiere, aber Schimmel zu genüge. Der Toilettensitz war nicht fest, weshalb er immer wieder wegrutschte. Genial war aber die Dusche. Die lag in einer kleinen Niesche und hatte eine so unglückliche Befestigung, dass der Vorhang nach innen ragte und somit immer Wasser rausspritzte. Und wie gesagt, wirklich sauber ist leider auch anders.


Frühstück
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Frühstücksbuffet gab es in einer kleinen Bar gegenüber. Dort gab es allerdings nicht das, was man von der Bar gab, sondern abartig schlechtes Weißbrot und ein bisschen Wurst und Käse. Der Jogurt war OK, das Obst schon angeschimmelt, der O-Saft schmeckte wie Limo ohne Kohlensäure. Das war das wohl schlechteste Frühstück vom Hotel auf der Reise.


Besonderheiten
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Wir haben dort unser Gepäck lagern können. Das Personal war superfreundlich, wir bekamen sofort - auch ungefragt - Hilfe bei der Navigation, wir bekamen gleich gesagt, dass das Nationalmuseum (wegen der Krise) doch schon geschlossen hatte (obwohl der Reiseführer was anderes sagte.


Fazit
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Im Endeffekt war ich echt froh, wieder zu gehen. Das Bett war OK, das Personal war freundlich.. Aber der ganze Rest. Das Frühstück war unterirdisch, das Bad dreckig und das Klo kaputt, und der Balkon wegen des Gestanks vom Müllberg nebenan leider quasi unbenutzbar.

Das Hotel kann ich leider gar nicht weiterempfehlen, es gibt in Athen sicher schönere und günstigere Hotels mit besserem Frühstück.

In diesem Sinne

Eure Anke