Dienstag, 1. März 2016

{Österreich - Wien - Museum} Feuer und Flamme in Wien

Hallo Leute!

Die Wiener Berufsfeuerwehr ist wohl eine der ältesten in Europa. Bereits nach der Türkenbelagerung 1683 wurde sie gegründet und kann daher auf eine mehr als 300jährige Geschichte zurückblicken. Einen Einblick in die Geschichte bieten sie im Märkleinschen Haus Am Hof Nr. 7


Feuerwehrmuseum
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Lage
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Das Museum liegt direkt neben der ersten Hoffeuerwache Am Hof im Ersten Wiener Gemeindebezirk.


Öffnungszeiten
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Eintrittspreise werden deshalb nicht erwähnt weil - die gute Nachricht - der Eintritt ist frei.

Allerdings kann man sich bei freiem Eintritt natürlich kein Personal leisten. Das Museum wird von Freiwilligen betrieben und ist ausschließlich Sonntags von 9 bis 12 Uhr geöffnet.



Ausstellung
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Die Ausstellung verteilt sich über 8 Räume im ersten Stock des Märkleinschen Palais. Sie wurde 2010 völlig rekonstruiert und neu gestaltet.

Ein wichtiger Tip: Smartphone und Kopfhörer nicht vergessen. Man kann sich nämlich gratis über die hearonymus App den Audioguide herunterladen. Das ist wichtig, da man mit ausführlichen Beschreibungen etwas geizig ist.

Schon der Eingang ist beeindruckend. An der Stiege sieht man eine große Wand, die die unterschiedlichsten Feuerwehreinsätze seit dem Zusammenbruch der Reichsbrücke in den 70ern zeigt. Dazu gehört ein Vorfall mit einem Amokpanzer oder auch ein Pferd im Pool - alles Momente, in denen die Feuerwehr hilft.

Die Ausstellung an sich zeigt die Geschichte der Wiener Berufsfeuerwehr. Unter anderem hat man die berühmte Türmerstube auf dem Stephansdom, von der aus die Feuerwehr noch nach dem Krieg Wien auf Feuer überwachte.

Außerdem werden Entwicklungen anhand von kleinen Fahrzeugmodellen, Helmen und Uniformen gezeigt. Ausrüstungsteile zeigen zum Beispiel, was genau der Notnagel ist.

Eindrucksvolles Zentrum der Ausstellung bieten zwei Gemälde der wohl größten und opferreichsten Brände in Wien - zum einem dem Brand der Rotunde und dem Brand des Ringtheaters.

Das Gebäude an sich mit seinen eindrucksvollen Stuckdecken und Kronleuchtern stammt aus dem 17. Jahrhundert und bietet der Ausstellung einen sehr eindrucksvollen Rahmen. Es wirkt dank des Lichthofes sehr angenehm hell.


Fazit
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Wie so oft, ist das Museum nur was für echte Fans - also Leute, die sich sehr für Geschichte interessieren oder eben für die Feuerwehr. Im Vergleich zum Deutschen Feuerwehrmuseum in Fulda werden zum Beispiel leider keine Originalfahrzeuge gezeigt (die stehen in Floridsdorf, also etwas weiter weg).

Die Ausstellung erschließt sich auch nur mit Audioguide so wirklich, was ich schade finde, denn ein paar Erklärungstafeln wären schon nett, zumal viele dann mit dem Smartphone (ohne Kopfhörer) rumlaufen, weshalb das ganze etwas chaotisch ist.

An sich ist es sehr schön gestaltet und baut logisch aufeinander auf. Es zeigt die alten Brandmeldeanlagen der Stadt und wunderschöne Miniaturen von den Fahrzeugen - übrigens ist die Wiener Feuerwehr bis zum Zweiten Weltkrieg ganz ökologisch auf Elektrofahrzeugen unterwegs.

Das Museum ist wirklich schön.

Von mir gibt es 4 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Samstag, 27. Februar 2016

{Japan - Sprachführer} Ich übe schonmal...

Hallo Leute!

Große Abenteuer stehen an - im Mai gehts nach Rom (gut, nicht so spannend), im September gehts nach Namibia und vorher noch, Ende Juni, steht ein kleiner Japantrip an... Und dafür wird schon fleißig geübt.


Langenscheidt Sprachführer Japanisch
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Daten
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Verlag: Langenscheidt
ISBN: 3468221932
Preis: 14,99€
Taschenbuch, 256 Seiten



Inhalt
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Das Buch ist ähnlich aufgebaut wie alle anderen Sprachführer von Langenscheidt. Es liefert die wichtigsten Sätze für die Reise (inklusive Japanischer Schreibweise mit Umschrift).

Zunächst gibt es eine kleine Einführung in die japanische Grammattik und die Kultur. Dann folgen die wichtigsten Sätze aus den Reiserelevanten Kategorien:

An- und Weiterreise
Erste Kontakte
Übernachten
Essen & Trinken
Unterwegs in der Stadt
Einkaufen
Aktivitäten
Ernstfall
Zeit & Wetter

Zu jedem Kapitel gibt es zunächst die wichtigsten Sätze zusammengefasst und anschließend gibt es noch ein kleines Wörterbuch zu unterschiedlichen Unterkategorien. Am Ende folgt ein weiteres Reisewörterbuch mit den wichtigsten Begriffen in alphabetischer Reihenfolge.


Fazit
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Ich persönlich liebe solche Sprachführer und brauche für jede Reise einen - er hat mir schon das eine oder andere mal beim Verhandeln um einen Taxipreis oder ähnlichem geholfen aber ich finde es auch immer cool, wenn man so einfache Worte wie "Danke" und "Bitte" in der Landessprache kann - da freuen sich alle (außer Franzosen).

Gerade in Japan ist die Verständigung manchmal schwierig (sogar die Schrift ist ganz anders) - umso schwerer wird es, z.B. das Herrenklo vom Damenklo zu unterscheiden (ich hoffe da mal auf eine ähnliche Symbolik wie bei uns. Die Auswahl der Sätze ist jedenfalls absolut Reisetauglich. Perfekt japanisch spricht man dann zwar nicht, aber es reicht, um sich einigermaßen vernünftig durchschlagen zu können.

Besonders praktisch ist schon einmal, dass man zu dem Kauf einen gratis E-Book-Download bekommt. Das Format ist zwar absolut Handtaschentauglich, ich habe aber schon in Russland ganz gute Erfahrungen gemacht, indem ich mir das E Book einfach auf mein Smartphone geladen habe - das Buch blieb im Hotel. So kann man beispielsweise auch direkt die Suchoption nutzen und findet so schnell das, was man braucht.

Ein kleines bisschen negativ ist mir allerdings das gleiche aufgefallen, was ich schon bei dem Russlandsprachführer aus der selben Reihe kritisiert habe. Der Einband schützt das Buch zwar gut (Kunststoff), beim vielen aus der Hosentasche ziehen blättert aber die Farbe ein bisschen ab. Gut, das wird mir nicht passieren, ich habe unterwegs ja dann das Smartphone in der Tasche, aber trotzdem fand ich das beim Russlandbuch nicht besonders schön.

In diesem Sinne

Eure Anke

Freitag, 26. Februar 2016

{Russland - Sankt Petersburg - Sehenswertes} Prachtstraße

Hallo Leute!

Meine Güte - 2 Monate ist unser kleiner Frosttrip nun schon her. Und kaum eine Straße ist mir mehr in Erinnerung geblieben wie der Newski Prospekt - und das nicht nur, weil unser Hotel an der Straße lag.


Newski Prospekt
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Lage
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Die breite Straße bildet so etwas wie die Hauptverkehrsader der Altstadt von Sankt Petersburg. Sie führt von der Admiralität an der Newa bis hinunter zum Alexander-Newski-Kloster. Damit schafft sie eine direkte Verbindung zwischen den beiden Inseln, der Haseninsel mit der Peter-und-Paul-Festung und der Wasilewski Insel und dem Palast mit den normalen Wohngebieten im Süden.


Geschichte
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Benannt wurde die Straße nach Alexander Newski, der auch dem Kloster den Namen gab, das eines der ersten Gebäude auf dem Festland war. Alexander Newski war ein Fürst von Nowgorod im 13. Jahrhundert und gilt als Nationalheld Russlands und sogar als Heiliger der orthodoxen Kirche. Er galt besonders Peter dem Großen als besonders wichtig, weshalb er eine Art Stadtheiliger wurde.

Eingeweiht wurde die Straße 1721 nach 10 Jähriger Bauzeit. Aufgrund der Nähe zum Palast siedelten sich vor allem im Norden der Straße zahlreiche Aristrokraten an, deren prachtvolle Palais der Straße noch heute einen ganz besonderen Flair geben.


Sehenswertes entlang der Straße
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Die ganze Straße ist wohl DAS Zentrum für Touristen, weshalb es sich in Sankt Petersburg auf jeden Fall lohnt, sich ein Hotel in der Nähe des Newski Prospekts zu nehmen.

Sehenswertes gibt es hier für vermutlich 10 Sankt Petersburg Besuche.

Das erste und wohl wichtigste ist gleich zu Anfang direkt an der Newa gelegen. Hier findet man nämlich die beeindruckende Eremitage und den Winterpalast am barocken Palastplatz gelegen. Hier ist auch die Generalität, die Admiralität und die Isaakskathedrale nicht fern.

Zahlreiche andere Kirchenbauten findet man auch entlang bzw. in der Nähe der Straße, etwa die Bluterlöserkirche, die Kasaner Kathedrale oder ganz unten die Dreifaltigkeitskathedrale mit den Friedhöfen des Newski Klosters.

Beim Moskauer Bahnhof - etwa in der Mitte der Straße - glänzt außerdem der große Marmorobelisk, der an die tapferen Helden des Aufstandes von 1917 erinnert.

Shoppen kann man in einem von Russlands bekanntesten und exklusivsten Kaufhäusern, dem Gostiny Dwor, das direkt bei der Metrostation Newski Prospekt liegt. Auch in diesem Abschnitt sind die barocken Bauten, etwa das Stroganow Palais oder das Fabergé Haus oder das im Jugendstil errichtete Singer-Haus (Früher Sitz des Singer Konzerns, seit 1920 die größte Buchhandlung der Stadt).

Auch kulinarisch kommt man auf seine Kosten - für jedes Budget gibt es Cafes und Restaurants (allerdings meist Ketten, in den Seitengassen haben wir hier netteres gefunden).


Fazit
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Der Newski Prospekt bleibt für mich als Zentrum der Stadt in Erinnerung und es lohnt sich wirklich, irgendwo in der Nähe das Hotel zu buchen, weil wirklich sich fast alles rund um diese Straße abspielt. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen entweder direkt an der Straße oder nur wenige Minuten Fussmarsch entfernt. Wir konnten (trotz Kälte von bis zu -25°C) alles ohne Probleme zu Fuß machen - und wo geht das schon.

Man hat durch unzählige Metrostationen allerdings auch eine gute Anbindung.

Ein besonderes Ereignis war für mich das Ballett der Schneepflüge am frühen Morgen. Was man in Wien nicht schafft, war hier kein Problem. 5 Schneepflüge haben synchron früh am Morgen die Straße geräumt, parallel dazu noch zwei kleine auf dem Gehsteig - Winterdienst funktioniert im kalten Norden.

Ich will unbedingt im Sommer nochmal wiederkommen! Wien hat seine Ringstraße - St. Petersburg die Newski Prospekt.

In diesem Sinne

Eure Anke

PS: Mehr Bilder findet ihr übrigens bei den einzelnen Sehenswürdigkeiten!

Dienstag, 23. Februar 2016

{Österreich - Wien - Museum} Für mich ein Highlight

Venus von Willendorf
Hallo Leute!

Ich liebe ja all diese Naturhistorischen Museen. Okay, es ist ein bisschen gruselig mit all den toten Tieren, aber als studierte Biologin sieht man vielleicht mehr die Faszination... Nein im Ernst, ich fand es schon großartig, als ich im Kindergarten in Frankfurt durchs Senckenbergmuseum gelaufen bin...

Und so gehört auch das Naturhistorische Museum in Wien zu meinen Lieblingsmuseen, weil es eine gelungene Kombination aus der Sammlung der Habsburger (teils noch in uralten Vitrinen) und einer schönen, modernen Sammlung bietet...


Naturhistorisches Museum Wien
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Lage
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Das NhM ist eines der weltberühmten Zwillingsmuseen am Maria-Theresien-Platz, die Kaiser Franz Josef damals mit dem Bau der Ringstraße errichten ließ. Die Museen liegen am Burgring, direkt gegenüber dem Tor zur Hofburg. Wenn man dort steht und auf die Museen schaut, liegt das Kunsthistorische Museum links, das Naturhistorische rechts. Gut zu erkennen ist das NhM am kleinen Elefanten, der vor der Türe steht.


Öffnungszeiten und Eintrittspreise
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Öffnungszeiten:

Täglich außer Dienstag 9-18:30 Uhr
Mittwoch 9-21 Uhr

Gigantische Freitreppe


Eintritt:

Erwachsene: 10€
Kinder unter 19 Jahre: frei
Senioren, mit Wien-Karte, Gruppen: 8€
Studenten, Zivildienstleistende, Wehrdienstleistende bis 27 Jahre: 5€




Geschichte
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Die Sammlung geht auf den Mann der berühmten Maria Theresia zurück. Kaiser Franz Stephan kaufte die zu dem Zeitpunkt größte Naturaliensammlung mit 30000 Objekten in Florenz an.

Mit verschiedenen Expeditionen (u.a. nach Brasilien und in die Karibik) wuchs die Sammlung immer weiter an, wodurch sie in der Hofburg nicht mehr ausreichend Platz fand. Daher entschloss sich Franz Josef mit der Schleifung der Stadtmauer ein Naturhistorisches Museum zu errichten, das 1889 eröffnet wurde.

Das Gebäude wurde von Karl Hasenauer und Gottfried Semper geplant und errichtet und bietet ein Spiegelbild zum Kunsthistorischen Museum, in dem die Kunstsammlung der Habsburger präsentiert wurde.

Das Naturhistorische Museum (rechts) - Das Kunsthistorische Museum (links) und in der Mitte Maria Theresia

Vitrinen in der Prähistorischen Abteilung
Abteilungen
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Im oberen Geschoss sind im wesentlichen die Zoologischen Sammlungen, die aus unterschiedliche Expedizionen zurückgehen - ein besonderer Fokus liegt dabei auf einer Vogelsammlung, etwa ein Adlerpärchen, das Kronprinz Rudolf selbst geschossen hat. Dazu kommt eine gigantische Sammlung an Reptilien und Säugetieren mit Skelettrekonstruktionen, eine riesige Sammlung von Insekten und Krustentieren.

Unten findet man zum Beispiel die Prähistorische Sammlung. Bekannteste Exponate hier sind die Venus von Willendorf und Fanny vom Galgenberg, zwei der ältesten Darstellungen eines Menschen - über 30000 Jahre alt.

Dazu kommt eine mineralogische Sammlung und eine paläontologische Sammlung mit einem riesigen Sauriersaal, eins der Exponate bewegt sich sogar (was mich in einen leichten Schock versetzt hat).

Eine weitere Abteilung beschäftigt sich mit der Erhaltung der Karstsysteme, eine mit Ökologie - sogar die Dauerausstellung ist so riesig, dass man sie kaum zusammenfassen kann. Dazu kommen regelmäßige Sonderausstellungen, im vorigen Jahr hatte man sogar ein Mammutbaby, das im ewigen Eis gefunden wurde - derzeit läuft Erde 3.0 - eine spannende Ausstellung über die Erdgeschichte.




Ein Kuriosum ist für mich ein kleiner Hund, der im Zwischengeschoss auf der Treppe gezeigt wird - klein und unscheinbar, aber er war mal der Schosshund der Kaiserin Maria Theresia.
Schosshündchen



Fazit
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Ich liebe das Naturhistorische Museum. Schon wenn man in die Kuppelhalle tritt, fühlt man sich ein bisschen wie der Kaiser, der die große Freitreppe nach oben steigt, über den roten Teppich mit den Fresken.

Gerade die Zoologische Sammlung führt einen in alte Zeiten zurück mit den Vitrinen aus Holz und Bleiglas, die zum Teil wohl tatsächlich noch auf die Entstehung des Museums zurückgehen, genauso wie die meisten der Tiere (darunter schon teils ausgestorbene Arten) auf Expeditionen des Kaiserhauses zurückgehen - etwas, was in der Art heute wohl gar nicht mehr entstehen könnte.

Gleichzeitig aber hat man auch eine äußerst moderne Ausstellung. Die Anthropologische Sammlung etwa wurde erst kürzlich modernisiert. Hier findet man etwa iPads und 3D-Fräsungen von verschiedenen prähistorischen Menschen, die man so leicht vergleichen kann und ein digitales Planetarium (Filme kosten allerdings 5€ extra).

In diesem Museum kann man Tage verbringen - vielleicht habe ich mir genau deshalb eine Jahreskarte zugelegt.

Tipp übrigens: Das Restaurant ist extrem teuer, man sollte sich überlegen, ob man sich besser was zu Essen mitnimmt.

Für mich gehört das NhM zu den absoluten Highlights in Wien.

In diesem Sinne

Eure Anke

Montag, 15. Februar 2016

{Österreich - Wien - Restaurant} Der schnelle Asiate

 Hallo Leute!

Auf großer Shoppingtour muss man auch mal was essen. Am Samstag war es mal wieder so weit. Und das habe ich dann auch gleich zum Anlass genommen, mal wieder ein neues Restaurant zu besuchen. Die Wahl fiel auf das ra'Mien Go in Wien Mitte...

ra'Mien Go
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Lage
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Das ra'Mien Go ist Teil des Foodcourts im Einkaufszentrum "Mall" in Wien Mitte. Das ist eine von insgesamt 3 Filialen des Asiarestaurants (die beiden weiteren sind am Hohen Markt und in der Gumpendorfer Straße).


Ambiente
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Das Ambiente ist für mich typisch für solche Foodcourts. Es ist eine offene Fläche (man kann in die anderen Restaurants sehen und sich über den Gang auch mit den Nachbarn im anderen Restaurants quasi unterhalten. Die Tische und Stühle sind Marke "sehr einfach". Besonders schön sitzt man hier nicht, für ein romantisches und intimes Date ist es in dieser Filiale definitiv nichts.

Es ist mehr so ein Restaurant, das man mal eben besucht, um den Hunger zwischen H&M und Mediamarkt mal eben zu stillen. Es wird übrigens auch Take away angeboten.


Speisekarte
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Die Speisekarte ist recht einfach und besteht aus ein paar Vorspeisen, ein paar Hauptspeisen (darunter Currys), ein paar Suppen und Teigtaschen. Allerdings ist die Auswahl für mich durchaus ausreichend.

Ich entschied mich für die namensgebenden fliegenden Nudeln la mien mit Rindfleisch für 8,50€. Die war recht lecker mit Weizennudeln, Kohl und Blumenkohl. Ich hatte mir das Ganze allerdings etwas schärfer vorgestellt. Dafür standen allerdings auch eingelegte Chillis auf dem Tisch - nachschärfen war also kein Problem.




Bedienung
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Die Bedienung am Tisch war sehr freundlich und aufmerksam - und das obwohl das Lokal relativ gut befüllt war. Auch kam das Essen relativ schnell - wir waren sehr zufrieden.


Fazit
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Nun, wie bei jedem Restaurant in einem Foodcourt kommt es ganz darauf an, was man erwartet. Wenn man sich auf ein romantisches "Date" in Wien Landstraße trifft, sollte man wohl lieber woanders hingehen. Dafür sitzt man hier schlicht und einfach zu ungemütlich.

Wer aber mal eben für gerade über 10€ mal schnell und halbwegs lecker (wie gesagt, ich hatte mir mehr Schärfe erwartet) satt werden will und Lust auf asiatisch hat, der hat hier genau das richtige Lokal erwischt. Die Konkurrenz ist allerdings mit dem Cafe Mitte, mit dem Sternzeichen und dem Vapiano relativ stark.

Mehr als 3 Sterne kann ich daher insgesamt nicht geben.

In diesem Sinne

Eure Anke

{Österreich - Wien - Kino} Nostalgiefeeling pur

Hallo Leute!

Immer mehr Kinos werden von großen Ketten wie Cineplexx oder Cinestar übernommen oder vom Markt verdrängt. In Wien allerdings hat man das Glück, dass sich doch noch einige der Kinos von Einst halten konnten und sich großer Popularität erfreuen. Eines der bekanntesten davon stelle ich euch heute vor...

Gartenbaukino
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Lage
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Das Gartenbaukino liegt schon seit den 60er Jahren direkt an der Wiener Ringstraße im Abschnitt Parkring unweit der U3 Station Stubentor im Ersten Bezirk.



Geschichte
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Die Geschichte des Gartenbaukinos geht bereits auf das Jahr 1919 zurück und damit ist es das älteste Einzelsaalkino der Stadt. Es befindet sich im ehemaligen Ausstellungssaal der k.u.k Gartenbaugesellschaft, das dem Kino auch seinen Namen gab.

Im Jahr 1960 wurde das Kino vollständig neu errichtet und war das erste Kino, das über die Möglichkeit verfügte, 70 mm Filme abzuspielen (und das letzte Kino in Österreich, das auch heute diese Möglichkeit noch nutzt).

Das Kino ist eines der Hauptspielorte der Viennale und ist mit seinen 756 Sitzplätzen bis heute ein beliebtes Premierenkino. So feierte unter anderem Tom Cruise schon als Premierengast seinen Film Oblivion.



Mein Eindruck
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Unglaublich. Schon wenn man in den Vorsaal hineinkommt, denkt man, hier sei die Zeit stehengeblieben. Hier befindet sich vieles noch im Originalzustand, den der Architekt Kotas 1960 so geplant hatte. Auf den Damentoiletten ist zwar vieles alt, aber wenn man sich dann plötzlich einer Reihe nostalgisch beleuchteter Schminkspiegel gegenübersteht (ohne Waschbecken, die stehen extra), fühlt man sich ein bisschen wie in einer anderen Welt. Die Bar, an der es die Getränke gibt, bietet keine hochtechnisierte Zapfanlage, auch Popcorn kann man nur fertig kaufen. Recht teuer ists - die 0,5 Liter Flasche Cola kostete 3,10€ (allerdings Standard für Wiener Kinos). Dafür ist etwa die Auswahl an Bieren wesentlich größer als normal.



Der Kinosaal ist zunächst einmal für seine Größe auffällig flach, aber man kann auch in den hinteren Reihen gut sehen. Und natürlich springt einem gleich der leuchtend rote Theatervorhang ins Auge.

Die Sitze kamen mir nach 168 Minuten doch recht unbequem vor. Das lag allerdings nicht am Abstand zum Vordermann sondern mehr an dem zum Nachbarn. Dafür hatte man aber das nostalgische Feeling, den neuen Tarrantino in 70 mm (anscheinend wurde der Projektor nach mehr als 20 Jahren extra dafür wieder in Betrieb genommen), zu sehen. Gut, riesig war der Unterschied jetzt nicht, aber wo gibt es schon noch analoges Kino?

Ganz nett finde ich, dass das Programm des Gartenbaukinos weit über den Blockbusterstandard hinausgeht - es gibt zahlreiche Sonderveranstaltungen (demnächst ist wieder Oscarnacht oder auch die Viennale). Dazu kommt, dass eben mehr Programmkinofilme gezeigt werden, Dokumentationen über den Syrienkrieg etc. Alles Sachen, die auf dem Kino auf dem Land selten zu sehen sind. Genauso gibt es demnächst Filme wie Lawrence von Arabien usw.


Fazit
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Kino wie zu den Jugendzeiten der Eltern? Sowas kann man im Wiener Gartenbaukino erleben - analoge Filme, analoges Ambiente (ich sag nur Schminktischchen) haben nur wenig mit den großen Blockbusterkinoketten zu tun.

Das Gartenbaukino ist bestens geeignet für eine kleine Zeitreise. Wenn die Sitze noch etwas bequemer wären, wären das für mich eindeutige 5 Sterne. So gibts leider nur 4.

In diesem Sinne

Eure Anke

Mittwoch, 10. Februar 2016

{Österreich - Kärnten - Buch} Ist quasi schon gebucht...

Hallo Leute!

Ja, ich weiß - als Wienerin ist man nicht wirklich Österreicherin. Und mit einem deutschen Pass ist man nichtmal Wienerin. Klingt komplex - aber trotzdem habe ich mir vorgenommen, in meiner Zeit in Wien (das sind inzwischen schon stolze 4 Jahre) alle Bundesländer einmal zu bereisen um meine aktuelle Wahlheimat in allen Facetten kennenzulernen.

In ein Bundesland habe ich es bisher immer nur auf der Durchreise Richtung Italien oder Slowenien geschafft - und das ist das schöne Kärnten. Nach diesem Buch ist die ausgiebige Wandertour in Verbindung mit einem Roadtrip für den Sommer 2017 geplant - ich hoffe, das wird was.

Kärnten ganz gemütlich
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Daten
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Autorin: Anita Arneitz
Verlag: Gmeiner
ISBN: 3839217865
Preis: 14,99€
Broschiert, 192 Seiten


Inhalt
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Kärnten ist das Land der Seen - von bekannten (wie dem Wörthersee bis hin zu unbekannten) kleinen Seen, an die es nur wenige Touristen verschlägt.

Die Kärntner Autorin Anita Arneitz entführt uns zu ihren Lieblingsplätzen - ungeachtet dessen, ob sie nun besonders ruhig oder besonders belebt sind. Man kommt zum Weißensee oder auch zum Klagenfurter Stadtstrand. Sie zeigt uns Lesern aber auch die Plätze, wo es die besten Kasnudln und den besten Espresso gibt (in Kärnten verschmelzen Österreich und Italien ein bisschen - zumindest Kulinarisch. Dazu kommt die atemberaubende Natur mit den vielen Gletschern und der wunderschönen Landschaft.


Fazit
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Ich habe hier nun schon den einen oder anderen Kärntner kennengelernt - und alle schwärmen sie von ihrem Bundesland und sehnen sich ein bisschen zurück an die vielen Badeseen und das beinahe schon mediterrane Klima. Sei es der Chef von meinem Mann oder die Freundin vom Stammtisch - alle haben mir schon eine Reise ans Herz gelegt.

Und Dank Anita Arneitz weiß ich jetzt auch genau, warum. Dieses wunderschöne, sehr liebevoll mit tollen Fotos ausgerüstete Buch zeigt Kärnten in all seiner Pracht. Jeder Ort wird ausführlich vorgestellt. Dabei geht die Autorin allerdings hauptsächlich auf ihre persönlichen Erfahrungen ein, warum genau dieses Café oder dieser See zu ihren Lieblingsplätzen in Kärnten gehört. Man kann sie direkt verstehen und will direkt losreisen.

Natürlich ist das Buch kein klassischer Reiseführer. Man findet zwar einen kleinen Infokasten mit allen wichtigen Daten - aber im Zentrum steht eben doch das Gefühl und die Liebe zu Kärnten.

Von mir gibt es klare 5 Sterne. Dieses Jahr muss ich noch mal eben Afrika erkunden, aber nächstes Jahr wird es Kärnten - und wir werden sicher einiges davon auch in die Tat umsetzen.

In diesem Sinne

Eure Anke