Montag, 28. April 2014

Metropole zwischen zwei Welten...

Hallo Leute!

Heute habe ich mal wieder die Ehre, euch einen Reiseführer vorzustellen...

Über Fronleichnam geht es dieses Jahr nach Istanbul. Die Flüge sind schon gebucht. Mein treuer Reisebegleiter kommt dieses mal aus dem Hause Müller...

Müller - Istanbul
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Daten
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Autoren: Michael Bussmann, Gabriele Tröger
Verlag: Michael Müller
ISBN: 978-3-89953-792-5
Preis: 16,90€



Inhalt
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Was bei diesem Reiseführer auffällt, schon das Inhaltsverzeichnis ist sehr umfangreich. So findet man alles wichtige besonders schnell.

Das Buch an sich startet besonders galant mit einer kleinen Vorschau. Was kann in Istanbul erwartet werden. Hier werden etwa berühmte Leute wie Alexander von Humboldt zitiert, die Istanbul für die schönste Metropole überhaupt hält. Aber auch die Gegensätze werden schön dargestellt, zwischen Tradition und Massentourismus. Niedlich finde ich den Abschnitt über Kinder, die besonders willkommen sein sollen.

Als nächstes folgen umfangreiche Kapitel zum Thema Wissenswertes A bis Z. Hier findet man neben wichtigen Adressen (Botschafen usw.) über Apotheken und Adressen, bei denen man Stadtführungen buchen kann bis hin zu öffentlichen Toiletten.

Darauf folgen eher allgemeine Informationen zum Essen, zur Esskultur in Istanbul. Und etwas konkreter folgen dann Hotels, geordnet nach Stadtteilen. Hier werden sogar Zimmerpreise angegeben, meist als Preisspanne je nach Saison. 

Was bei vielen Reiseführern gerne etwas zu kurz kommt, hier aber sehr umfangreich behandelt wird sind Informationen zur Geschichte und Kultur der Stadt, was gerade in Istanbul sehr umfangreich sein kann. Hier fühlt man sich sehr gut informiert über die Geschichte der gesamten Stadt.

Sehr schön finde ich auch die Informationen zu Sehenswürdigkeiten. Die sind netterweise nicht alphabetisch geordnet (wie ich es schon in anderen Stadtführern gesehen habe. Sie sind nach kleinen Citytouren geordnet, so dass man sehr schön zu Fuss auf Sightseeing gehen kann. Zu jeder dieser Touren gibt es dann eine Seite mit praktischen Informationen, wo auch gute Restaurants in der Gegend angegeben werden. Auch Einkaufstipps werden hier gegeben. Alles, Museen, Restaurants und Shops werden durch Adresse und Öffnungszeiten näher definiert. Sehr schön ist auch, dass die Verkehrsverbindungen (Inklusive Abfahrtsort) angegeben werden. In Budapest beispielsweise wussten wir zwar, welcher Bus dorthinfährt, aber wo er abfährt mussten wir immer beim weder Englisch noch Deutsch sprechenden Pensionsbesitzer erfragen (was gelegentlich auch mal ins Chaos geführt hat). Da waren wir mit einem anderen Reiseführer unterwegs.

Daneben gibt es immernoch Infos in der Box. Das sind kleinere Essays zu bestimmten Themen, die Besonderheiten von Istanbul ansprechen.

Schließlich gibt es noch einen Faltplan und einen schönen und kompakten Sprachführer um sich - unter zu Hilfenahme von Händen und Füßen sicherlich gut verständigen kann.


Fazit
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Ich muss sagen, bisher habe ich ja für solche Wochenendtrips immer mehr auf die Marco Polos geschworen, aber wenn ich mir diesen Reiseführer so anschaue, finde ich ihn absolut perfekt. Wo der Marco Polo Lücken hat, etwa bei Service-Informationen wie "Wie komme ich da hin", ist dieser Reiseführer einfach rundum gelungen.  Auch die Anordnung der Sehenswürdigkeiten in kleinen Stadtspaziergängen finde ich absolut genial. Wir schauen uns meistens die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an, dann fangen wir an, rumzusuchen. Hier kann man Zeit sparen, indem man gleich alles super sehenswertes z.B. am Bosporus anschaut. So verpasst man nix und hat am Ende auch noch Zeit gespart.

Mir gefällt auch die sehr lebendige Art, die die Texte mit Unterstützung der Bilder aussagen. Der Reiseführer wirkt auf mich sehr modern und optimal geeignet für den schnellen Städtetrip. Nach der Lektüre dieses Buches kann ich es auf jeden Fall kaum noch erwarten, endlich loszureisen...

Von mir gibt es klare 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke



Dienstag, 22. April 2014

Eine wirklich schöne Reise

Hallo Leute!

Im vergangenen Sommer waren wir für eine Woche in der Normandie. Den Reiseführer, den wir da mithatten, werde ich euch heute vorstellen.

Normandie
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Daten
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Titel: Normandie
Autor: Ralf Nestmeyer
Verlag: Michael Müller
ISBN: 978-3-89953-563-1
Preis: 19,90€


Inhalt
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Zunächst einmal gibt es eine sehr ausführliche Einleitung, wo auf 91 Seiten alles wichtige vorgestellt wird, was man wissen muss, wenn man in die Normandie reist. Zunächst wird dabei der Landstrich ganz kurz vorgestellt mit seiner Geschichte - vor allem im 2. Weltkrieg hat die Region der Normandie ja große Schlachten erlebt.

Schließlich wird berichtet, wie man am besten mit dem Auto, Zug, Bus oder Schiff man am besten in die Normandie anreist und wie man sich dort am besten fortbewegt.

Auch Übernachten - wo am günstigsten schlafen - Essen und Trinken sowie die Freizeit wird ausführlich beschrieben. Wo kann man am besten reiten, wo ist das beste Segelrevier.

Unter A bis Z gibt es dann noch alle wichtigen Adressen, Informationen über Haustiere, welches Trinkgeld man geben sollte etc.

Als nächstes werden dann alle wichtigen Reiseziele vorgestellt:

Tal der Seine
Östlich der Seine
Westlich der Seine
Côte d'Albâtre
Côte Fleurie und Pays d'Auge
Caen und die Suisse Normande
Côte de Nacre und die Landungsstrände
Bayeux und Bessin
Halbinsel Cotentin
Orne

Jedes Kapitel beginnt dann immer mit einer Einleitung über den Landstrich. Dann gibt es eine Übersichtskarte mit den einzelnen Orten, die vorgestellt werden. Dann kommen wichtige Adressen von Hotels und Restaurants sowie Sehenswürdigkeiten und deren Öffnungszeiten. Dann werden die Orte im Text vorgestellt unter anderem auch mit Vorschlägen für Wanderungen.

Sehr positiv ist auch, dass eine 1:500000 Karte zum Herausnehmen und ausklappen dabei ist. Darauf sind alle großen Straßen verzeichnet. Mit dem Auto findet man sich sehr gut zurecht.


Aktualität
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Mein Buch ist die 1. Auflage von 2010. Wir waren im Sommer 2012 dort und ich muss sagen, alles hat so gepasst, wie es drin stand. Die meisten Preise haben auch noch gepasst, Adressen und Öffnungszeiten sowieso. Ein Restaurant war inzwischen geschlossen, aber das hat man nun einmal in 2 Jahren.


Aufmachung
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Die Aufmachung ist absolut super. Ungewöhnlich ist allerdings, dass das Buch mit 420 Seiten "nur" 152 Farbfotos und 52 Übersichtskarten hat. Somit ist die Hälfte aller Seiten nur Text.

Dafür bekommt man aber ohne Ende Informationen, die auch alle wertvoll sind. Der Reiseführer ist eben ausführlicher als so viele von anderen Firmen, hat dafür aber weniger Bilder.


Fazit
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Ich mag die Reiseführer aus dem Müller Verlag immer mehr. Wir machen normalerweise immer Touren auf uns selbst gestellt, also ohne große Leitung, und vor allem reisen wir immer selbst mit dem Auto durch die Region. Und da kann es ja super hilfreich sein, wenn man etwas mehr an Informationen bekommt. Die Bilder reichen mir absolut aus. Man bekommt Vorschläge für Wanderungen.

Wir waren mit diesem Reiseführer absolut happy. Die Wanderung entlang der Kreideklippen waren absolut super. Auch unsere Tour insgesamt haben wir anhand des Reiseführers geplant. Es werden zwar keine Ganz-Touren vorgeschlagen, aber man kann super gut schauen, wie man am besten durch die Gegend fährt. Es liefert einfach alles, was man wissen muss.

Das Buch ist absolut klasse und sehr empfehlenswert, wenn man ein bisschen in der Normandie unterwegs ist.

Von mir gibt es ganz klare 5 Sterne!

In diesem Sinne

Eure Anke


Literatur für die kleine Österreichrundreise

Hallo Leute!

Wie ihr ja schon von mir erfahren habt, sind wir eigentlich jedes Wochenende unterwegs - in Wien haben wir inzwischen beinahe alles gesehen. Aber der große Vorteil an Österreich ist ja seine Vielfalt. Einem meiner liebsten Landstriche, in die wir es bisher geschafft haben, wird sich in diesem kleinen Reisebuch gewidmet...


Müller Wachau
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Daten
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Autoren: Reiter und Wisturba
Verlag: Michael Müller
ISBN: 3899536525
Preis: 16,95€


Inhalt
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Das Buch entführt uns in die Region zwischen Tschechien, der Slowakei und der Donau. Neben der berühmten Wachau geht es auch um das Weinviertel zwischen Eggenburg und Kornneuburg und das Waldviertel zwischen Gmünd und Raabs, sowie eben die westlich von Wien gelegene Wachau zwischen Krems und Ybbs an der Donau.

Vom Grund her ist auch dieser Reiseführer in einen allgemeinen Teil und einen speziellen Teil unterteilt.

Zum allgemeinen Teil gehört eine allgemeine Einführung, etwa regionale Spezialitäten, benötigte Reisedokumente (das sind ja bei uns nicht so viele), aber auch Möglichkeiten zur Übernachtung und auch zur Fortbewegung innerhalb der Region (zu Lande und zu Wasser). Auch gehören Informationen zur Wirtschaft, zur Landschaft, sowie zum Klima und zur Geschichte der Region zum allgemeinen Teil.

Der spezielle Teil über Wachau, Wald- und Weinviertel nimmt dagegen 4/5 des gesamten Buches ein und ist besonders ausführlich. Er ist grob in die Regionen unterteilt:

Wachau und Nibelungengau
Krems und der Wagram
Kamptal und südliches Waldviertel
Oberes Waldviertel
Weinviertel

Die Regionen werden sehr ausführlich mit allem sehenswerten dargestellt. Darunter sind auch Ziele wie etwa die Burg Kreuzenstein, die man ohne weiteres von Wien erwandern kann.

Ganz schön finde ich persönlich, dass man etwa die Wachau so anordnet, dass die Ziele auch hintereinander erreichbar sind. Als ich das erste mal dort war, hatte ich einen alphabetisch angeordneten Reiseführer und da musste man immer erstmal auf der Karte schauen, wie man was erreicht. Das war relativ nervig.

Die Beschreibungen der einzelnen Orte sind dann super ausführlich. Zu jedem Ort gibt es zunächst eine historische Einleitung. Dann werden einzelne Sehenswürdigkeiten beschrieben (incl. Parkmöglichkeiten). Es werden zu jedem Ort potentielle Übernachtungsmöglichkeiten und Gastwirtschaften vorgestellt (zumindest die Gastwirtschaften wurden von mir schon ausführlich getestet und für super befunden), jeweils mit Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten.


Fazit
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Der Reiseführer gefällt mir richtig gut. Bisher habe ich ihn zwar nur im Weinviertel und in der Wachau ausführlich getestet, aber ich fühlte mich jeweils extrem gut informiert, Stadtführungen etwa haben wir nie gebraucht. Gerade in der Wachau hat er uns zu den schönsten Orten geführt, die auch teils nicht so extrem überlaufen waren.

Im Gegensatz zu dem anderen Reiseführer, den wir mit hatten, ist dieser schön logisch aufgebaut, man muss sich die Infos zu den Orten nicht einzeln zusammensuchen, alle Informationen sind an einem Fleck, man muss nicht groß rumblättern um etwa die Gaststätte neben dem Stift Dürnstein zu finden.

Auch gefällt mir sehr gut, dass in diesem Reiseführer mehr Wert auf Information als auf bunte Bilder der Fokus gelegt wird. Das ist zwar auch manchmal ganz nett, für einen Tagestrip bevorzuge ich aber etwas mehr die Variante mit den mehr Infos.

In den Regionen, in denen ich bisher war, war ich mit diesem Reiseführer sehr zufrieden. Er hilft optimal bei der Routenplanung (gut, bei der Parkplatzsuche in Dürnstein hilft er auch nicht) und es gibt sogar Infos zu einigen schönen Wanderrouten. Er führt einen zu allen schönen Orten und lädt zur Rundreise ein.

Kurzum, der perfekte und aktueller Reiseführer für die Wachau und das Weinviertel (Waldviertel wartet noch aufs Ausprobieren).

In diesem Sinne

Eure Anke

Donnerstag, 3. April 2014

Meine Griechenland-Rettungsaktion (28)

Hallo Leute!

Macht euch keine Sorgen, bald bin ich durch mit den Griechenlandberichten. Ein Absolutes Muss ist aber auf alle Fälle ein Besuch der Ausgrabungsstätte von Delphi.

Delphi
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Lage
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Delphi liegt etwa 200 km Nord-Westlich von Athen am Hang des Parnassos-Gebirges. Dort befindet sich eines der wichtigsten Heiligtümer der antiken Griechen. Das Orakel von Delphi. Die Ausgrabungsstätte ist fast größer als der Ort selbst und liegt am Ortsausgang in Richtung Athen.


Geschichte
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Das Orakel von Delphi wurde von französischen Archäologen freigelegt, nachdem der ganze Ort, der inzwischen darauf gebaut wurde, um 200 Meter verlegt wurde.

In Delphi stand zum einen das große Apollon-Heiligtum, zum anderen war hier das Pythia Orakel, das immer angerufen wurde, wenn eine große Entscheidung zu fällen war, eben das berühmte Orakel von Delphi, in dem eine Priesterin auf einer Felsspalte hockte und wirres Zeug von sich gab, was zu Kriegen geführt hat.

Dem Mythos zu Folge war Delphi der Nabel der Antiken Welt, nachdem Zeus auf beiden Seiten der Welt Adler losgeschickt hatte und die sich in Delphi trafen. Dort lies Zeus einen Stein, den sogenannten Omphalos, fallen. Omphalos bedeutet im übrigen so viel wie Nabel - daher also das Sprichwort "Der Nabel der Welt".


Besichtigung
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Man kommt durch ein Tor unten an der Straße und schaut erstmal den Berg hinauf. Die Ausgrabungen erstrecken sich immerhin über 300 Höhenmeter, was einen Besuch im Sommer vermutlich sehr mühsam macht. Entlang der Heiligen Straße, die gesäumt war von Schatzhäusern, steigt man den Berg hinauf. Eines der Schatzhäuser, das der Athener, wurde wieder errichtet. Es hat die Form eines kleinen, dorischen Tempels.

Dann geht es weiter, stetig bergauf bis zum beeindruckenden Apollon-Tempel. Dort sieht man noch deutlich den außerhalb des Gebäudes liegenden Altar. Von den ursprünglich 38 Säulen wurden 6 Stück zum Teil wieder aufgerichtet. Von hier aus erstreckt sich dann auch das erste mal der beeindruckende Talblick. Im Tempel saß die Pythia über einer Erdspalte, atmete wohl Gase ein (gerochen haben wir das Gas nicht) und verkündete die Orakelsprüche des Apollon, die dann von Priestern übersetzt wurden.

Oberhalb des Tempels liegt das gut erhaltene, 5000 Zuschauer fassende, Theater, in dem Teile der Pythischen Spiele stattfanden. Hat man dann noch Muse, kann man sich noch an den Aufstieg zum Stadion wagen. Dort oben fanden nach den Olympischen Spielen die zweitwichtigsten Wettkämpfe der Antike statt.










Fazit
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Wenn man in Athen landet und mit dem Auto unterwegs ist oder wenn man die Gelegenheit hat, eine Tagestour mit einem Bus (die gehen von verschiedenen Großstädten aus regelmäßig), sollte man Delphi auf keinen Fall verpassen. Wir haben dort sogar übernachtet, da wir insgesamt etwa 6 Stunden (incl. Museum) im antiken Delphi verbracht haben. Das neue Delphi ist auch komplett auf Touristen ausgelegt, da Reihen sich Hotels und Tavernen an der Perlenschnur auf.

Die Ausgrabungsstätte ist - und ich glaub davon habe ich schon geschwärmt - alleine schon aufgrund der atemberaubenden Lage einfach großartig. Und wenn man bedenkt, dass die Leute in der Antike hierher mit dem Wagen oder zu Fuß angereist sind und dann auf dieses gigantische Heiligtum getroffen sind, kann man sich vorstellen, dass hier einiges an Verehrung geherrscht hat. Wenn man unten am Parkplatz steht und weit oben den Tempel sieht und sich vorstellt, dass der etwa in der Mitte des Komplexes lag, sperrte sich einem schon der Mund auf. Und dann dieses gigantische Bergmassiv des Parnassos dahinter - einfach nur genial.

Mit Schatzhäusern waren hier wirklich alle Völker vertreten, jeder wollte Pythia hören vor einem Orakelspruch. Und diese Atmosphäre ist noch heute, mehr als 2000 Jahre später zu spüren. Die Atmosphäre von Geschäftigkeit. Irgendwie sieht man zum Teil vor seinem Geistigen Auge noch den König zur Pythia eilen oder die Schauspieler im Theater stehen. Einfach nur großartig. Eine Atmosphäre, die sich einige Ausgrabungsstätten, wie etwa Epidaurus leider nicht bewahren konnten.

Diese Ausgrabungsstätte war auch nicht allzu überlaufen. Wir haben vielleicht 10 größere Gruppen gesehen, nicht so schlimm wie in Olympia.

In diesem Sinne

Eure Anke

Mittwoch, 2. April 2014

Meine Griechenland-Rettungsaktion (23)

Hallo Leute!

Heute stelle ich euch eine weitere Sehenswürdigkeit vor, die im Hafen von Nafplio zu sehen ist.

Bourtzi Festung
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Lage
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Die Festung liegt auf einer kleinen Insel mitten im Hafen von Nafplio.


Architektur
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Die Insel ist nur 120 Meter lang und an der breitesten Stelle 40 Meter breit. Sie wird quasi komplett von der Festung aus dem 17. Jahrhundert eingenommen. Über Nacht wurden damals Ketten über die Hafeneinfahrt zum Festland gespannt um den Hafen vor der Einfahrt fremder Schiffe zu sorgen.


Geschichte
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Als Nafplio nach der Rückeroberung durch die Griechen 1822 für kurze Zeit zur Hauptstadt Griechenlands wurde, war die kleine Insel Sitz der Revolutionsregierung. Anschließend wurde die Festung zum Gefängnis umgebaut und zum Sitz des Henkers von Nafplio.


Besichtigung
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Die Besichtigung der Festung ist zunächst kostenlos, allerdings muss man mit einem kleinen Fischerboot (hin und retour 4€) rüberfahren und kann sich dann anschließend für 25 Minuten umsehen. Man kann in den 2. Stock steigen. Wirklich spektakulär ist das aber nicht. Eine große Wartezeit hatten wir auch nicht, Griechenland war im Oktober ja leider komplett Touristenfrei. Man hat dort keine Ausstellungsstücke, sondern eigentlich nur Mauerwerk.






Fazit
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Die Bourtzi-Festung ist mit Sicherheit eine der beliebtesten Fotomotive in Nafplio, schließlich liegt sich malerisch mitten im Hafen auf einer kleinen Insel und ist natürlich eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt, Die Besichtigung der Insel selbst ist in etwa Vergleichbar mit meinem Eindruck von Liberty Island - Von weitem ganz interessant anzuschauen, die Fahrt dorthin ist aber rausgeschmissenes Geld. Wobei es hier ein wenig witziger war mit dem kleinen Fischerboot durch den Hafen zu gurken. Steht man dann aber direkt davor, beginnt man schon nach 10 Minuten an die Rückfahrt zu denken weil es am Ende dann doch nicht so spannend war.

Die Festung beeindruckt also insgesamt vor allem durch ihre Lage und ihre Funktion als Schutz des Hafens, man sollte auf jeden Fall mal in den Hafen schauen, rüberfahren lohnt aber nicht wirklich, da lohnt die große Festung oben am Berg dann doch wesentlich mehr.

Meine Griechenland-Rettungsaktion (2)

Hallo Leute!

Natürlich führte uns unsere Rundreise auch in die Griechische Hauptstadt, da dort unser Abflughafen war.


Nafsika Hotel Athen
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Lage
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Das Hotel liegt ziemlich zentral, in Metaxourgio, kaum 50 Meter von der U-Bahn entfernt. Bis zum zentralen Syntagma-Platz sind es 3, bis zur Akropolis 4 Stationen.


Preis
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Für das Doppelzimmer incl. Frühstück haben wir 50€ gezahlt.


Die Zimmer
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Wir hatten ein Doppelzimmer mit zwei Einzelzimmern. Das Zimmer hatte eine vernünftige Größe, wobei es eines der kleineren Zimmer auf unserer Reise war. Es gab einen kleinen Balkon, der allerdings auf eine größere Straße führte und der Ausblick war leider auf einen Müllberg auf einem Nachbarbalkon. Ansonsten gab es noch einen Röhrenfernseher. Einen wirklichen Schreibplatz gab es genauso wenig wie einen zweiten Stuhl. Die Betten waren die weichesten auf unserem Trip und es gab sogar dicke Decken, nicht nur Lacken mit einer Oberdecke.


Das Bad
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Das war leider der Negativ-Höhepunkt der Reise. Zwar gab es keine Tiere, aber Schimmel zu genüge. Der Toilettensitz war nicht fest, weshalb er immer wieder wegrutschte. Genial war aber die Dusche. Die lag in einer kleinen Niesche und hatte eine so unglückliche Befestigung, dass der Vorhang nach innen ragte und somit immer Wasser rausspritzte. Und wie gesagt, wirklich sauber ist leider auch anders.


Frühstück
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Frühstücksbuffet gab es in einer kleinen Bar gegenüber. Dort gab es allerdings nicht das, was man von der Bar gab, sondern abartig schlechtes Weißbrot und ein bisschen Wurst und Käse. Der Jogurt war OK, das Obst schon angeschimmelt, der O-Saft schmeckte wie Limo ohne Kohlensäure. Das war das wohl schlechteste Frühstück vom Hotel auf der Reise.


Besonderheiten
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Wir haben dort unser Gepäck lagern können. Das Personal war superfreundlich, wir bekamen sofort - auch ungefragt - Hilfe bei der Navigation, wir bekamen gleich gesagt, dass das Nationalmuseum (wegen der Krise) doch schon geschlossen hatte (obwohl der Reiseführer was anderes sagte.


Fazit
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Im Endeffekt war ich echt froh, wieder zu gehen. Das Bett war OK, das Personal war freundlich.. Aber der ganze Rest. Das Frühstück war unterirdisch, das Bad dreckig und das Klo kaputt, und der Balkon wegen des Gestanks vom Müllberg nebenan leider quasi unbenutzbar.

Das Hotel kann ich leider gar nicht weiterempfehlen, es gibt in Athen sicher schönere und günstigere Hotels mit besserem Frühstück.

In diesem Sinne

Eure Anke

Meine Griechenland-Rettungsaktion (29)

Hallo Leute!

Wie vielleicht der eine oder andere schon gemerkt hat, versuche ich mit meiner aktuellen Berichte-Serie auf die Schönheiten Griechenlands hinzuweisen. Es gibt dort übrigens keineswegs Leute, die einen beschimpfen, weil man aus Deutschland oder Österreich kommt. Im Gegenteil, gerade in Touristenorten ist man super freundlich.

Einen ganz besonderen Ort in Griechenland möchte ich euch heute vorstellen.

Ruinenstadt Mistras
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Lage
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Die Ruinenstadt Mistras gehört zu Sparta und liegt etwa 4 km außerhalb Spartas auf einem Hügel am Rande des Taygettos Gebirges. Wir haben dort eine Nacht genächtigt, wobei man sagen muss, der neue Ort unten ist ein reines Retortenstädtchen bestehend aus Hotels und Tavernen, nur gemacht, um die Besucher der Ruinenstadt aufzunehmen.


Historie
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Mistras war mit bis zu 42000 Einwohnern in der byzantinischen Zeit eine wahre Großstadt, wurde aber mit der griechischen Revolution 1825 fast vollständig aufgegeben. Heute leben dort nur noch ein paar Nonnen, der Rest ist zu Ruinen zerfallen.

Die erste Bergfestung wurde im 13. Jahrhundert im Zuge der Kreuzzüge errichtet. Bereits im gleichen Jahrhundert fiel die Festung in byzantinische Hände. In dieser Zeit entstand auch die Unterstadt mit blühendem philosophischen Leben.

Interessant ist die Stadt durch ihren noch heute wahrzunehmenden Scharm. Zwischen zahlreichen, noch heute erhaltenen Kirchen und Klöstern - das Pantanassa Kloster wird noch heute genutzt - merkt man auch den Einfluss der Osmanischen Zeit.


Heute
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Gut erhalten sich wie bereits erwähnt die Kirchen und Klöster, in die man auch reingehen kann. Beim Pantanassa Kloster braucht man allerdings adäquate Kleidung. Außerdem ist der Bischofspalast restauriert und beherbergt ein kleines Museum, in dem auch nicht ganz alltägliche Dinge ausgestellt werden, etwa der Zopf und die Kleidung eines kleinen, byzantinischen Mädchens.

Die Mutigen können auch den Aufstieg zur Burg wagen. Mutig muss man deshalb sein, weil die Wege und deren Sicherung nichts mit deutschen Vorschriften zu tun haben. Festes Schuhwerk ist für die Besichtigung in Mistras absolute Pflicht.

Außerdem gibt es noch einen gut erhaltenen Despotenpalast, der allerdings derzeit restauriert wird.

Das ganz spezielle sind allerdings die Klöster, die eine Mischung aus Byzantinischen und Lateinischen Kirchen sind. Etwas derartiges habe ich bisher kaum gesehen. Man hat unten eine ganz normale Kirche, die mit einer Kreuzkuppel gekreuzt zu sein scheint. Hoch interessant sind auch die zahlreichen erhaltenen Wandgemälde in den Kirchen.










Fazit
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Bei einer Rundreise über den Peloponnes sollte Mistras - was auch Mystras genannt wird - auf keinen Fall fehlen. Schon die Anfahrt ist beeindruckend, schaut man doch immerhin auf diesen 600 Meter hohen Felsen, auf die Burg und die unzähligen Kirchen.

Als wichtiger Tipp, man sollte erst rauffahren zum "Castle Gate" und sich in der Oberstadt umschauen, dann runter fahren zum "Main Gate" und sich in der Unterstadt umschauen. Wenn man nämlich von unten rauf auf die Burg steigen will, kostet das viel Zeit und Kraft, zumal die Wege nicht besonders schön gepflegt sind (nichts für Fußkranke und vor allem nichts für Kinder in Flipflops - wir haben bei beiden die Verzweiflung in den Augen gesehen).

Wie gesagt, alleine schon der Blick bei der Anreise ist absolut königlich und gibt einen Eindruck davon, wie hier einst eine geschäftige Großstadt war, die heute vollkommen verlassen wurde. Auch sieht man häufig, wie die Natur sich die verlassene Stadt einfach zurückholt.

Mistras ist die Reise absolut wert, auch wenn die Wege besser gepflegt sein könnten.

In diesem Sinne

Eure Anke

Meine Griechenland-Rettungsaktion (12)

Hallo Leute!

Heute möchte ich euch mal wieder eine Sehenswürdigkeit vorstellen, der ich auf meiner Rundreise durch Griechenland begegnet bin...


Hephaisteion
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Lage
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Das Hephaisteion liegt auf der alten Agora, dem Versammlungs- und Marktplatz unterhalb der Akropolis im Herzen von Athen. Dort findet man ihn auf einem kleinen Hügel am Westrand. Mögliche U-Bahnstationen sind Akropoli oder noch besser Thivia.


Eintritt
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Der Eintritt auf die Agora beträgt normalerweise 5€, für den Tempel gibt es keinen zusätzlichen Eintritt.


Aussehen
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Da der Tempel bis Mitte des 19. Jahrhunderts als christliche Kirche genutzt wurde, ist das Hephaisteion der am besten erhaltene griechische Tempel überhaupt.

Der Tempel wurde zwischen 449 und 415 vor Christus errichtet und 415 geweiht. Zu Byzantinischen Zeiten glaubte man, dass die Gebeine des Theseus hier begraben wurden.

Der Tempel ist mit rein dorischen Säulen ausgestattet und etwa 14 x 30 Meter in der Grundfläche. Der Innenraum war reichlich ausgestattet, die antike Ausstattung litt allerdings unter dem Dasein als Christliche Kirche.

Es sind noch alle Säulen vorhanden, selbst das Dach ist noch in einem ordentlichen Zustand, was den Tempel insgesamt zum besterhaltenen Tempel des antiken Griechenlands macht.

Von der Bauweise her ist der Tempel dem Parthenon weiter oben auf der Akropolis recht ähnlich.



Fazit
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Den Innenraum kann man sich heute leider nichtmehr anschauen, da derzeit Restaurationsarbeiten im Gange sind. dennoch sind die Ausmaße und die Erhaltung des Tempels absolut beeindruckend, vor allem wenn man bedenkt, dass dieses kleine Häuschen schon seit 2500 Jahren dort steht. Gerade das macht dieses Bauwerk so enorm beeindruckend, man hat das Gefühl, dass direkt die alten Griechen von der Verehrung des Feuergottes kommen zu sehen, da alle Säulen noch genau da stehen, wo sie der Architekt gut 450 Jahre vor der Geburt Christi hingestellt hat. Sogar einige Verzierungen sind noch sehr gut erhalten.

Von mir bekommt dieser wahnsinnig sehenswerte Tempel klare 5 Sterne, da man hier nicht nur irgendwelche umgefallenen Säulen sieht, und auch nichts, was Archäologen mit offensichtlich neuem Marmor wieder aufgebaut haben, sondern einen Tempel, genau wie ihn die Griechen gesehen haben. Selbst wenn man nicht reingehen kann, auch wenn der Tempel nicht die Ausmaße hat wie etwa der Apollon Epicurios Tempel oder der Zeustempel in Olympia, dieser Tempel ist großartig und gehört zum Pflichtprogramm auch wenn er leider heute deutlich im Schatten des Touristenmagnetes Akropolis liegt, er ist nicht weit weg von der Akropolis. Man sollte ihn sich anschauen.

In diesem Sinne

Eure Anke

Die letzte Bratwurst vor Amerika

Hallo Leute!

Nachdem ich endlich mal wieder im Urlaub war, gibt es nun traditionell mal wieder ein paar neue Reiseberichte von mir...

Ich war an der Algarve und werde euch von ein paar Städtchen und Sehenswürdigkeiten berichten, die mir auf dieser Reise untergekommen sind. Anfangen möchte ich mit...

Cabo Sao Vicente
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Lage
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Das Cap ist der südwestlichste Punkt Europas. Hinter Sagres folgt man einer Landzunge, am besten mit dem Auto oder Fahrrad. Die Straße dort ist für den Tourismus extra gut ausgebaut und ausgeschildert. Den Leuchtturm sieht man schon von weitem. Dort angekommen ist ein großer Parkplatz, auf dem man das Auto abstellen kann.


Was gibt es zu sehen?
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Nun man kann sich vorstellen, dass man absolut umgeben ist vom Meer. Von allen Seiten brandet das Meer auf die etwa 60m hohen Klippen.

Außerdem steht dort der leistungsfähigste Leuchtturm Europas mit einer Reichweite von 95 km.

Auf dem Parkplatz sind mehrere Stände, an denen man allerlei Souvenirs kaufen kann.

Außerdem gibt es hier die "Letzte Bratwurst vor Amerika". So heißt nämlich ein Würstchenstand, der den Touristen einen Mittagssnack anbietet.

Außer Montags kann man auch in den Hof des Leuchtturms. Und wie das an solchen Touri-Anziehungspunkten eben so ist, steht da auch ein komisch gekleideter Portugiese, mit dem man sich fotografieren lassen kann. Man wird penetrant angequatscht, was tierisch nervt.

Im Leuchtturm selbst ist noch ein kleines Museum untergebracht. Da sind einige Stücke zur portugiesischen Seefahrt und zur Geschichte des Caps ausgestellt. Zum Preis für 3€ kann man sich dieses kleine Museum auch schenken, zumal man eh nicht mehr erfährt, als ohnehin schon im Reiseführer steht.


Geschichte
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Im Mittelalter dachte man, dass an dieser Stelle die Welt endet. Wenn man hier steht, hat man, abgesehen von den vielen Touribussen auch den Eindruck, dass das stimmen könnte. An diesem Ort soll einst der Leichnam des heiligen Vincent angeschwemmt worden sein, der während der Christenverfolgung getötet wurde, die Tiere auf der Straße wollten ihn aber nicht fressen. Deshalb wurde er ins Meer geworfen und so gut wie unbeschadet am Kap angeschwemmt.

In der Umgebung des Kaps sollen außerdem zahlreiche Seeschlachten stattgefunden haben.





Fazit
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Das Kap ist bei einem Besuch an der Algarve ein absolutes Muss. Es ist ein beeindruckendes Gefühl, am südwestlichsten Ende Europas zu stehen, dort wo die Leute früher glaubten, dass die Welt aufhört. Man sitzt dort auf einer höheren Klippe und links und rechts sieht man die rauhen, riesigen Klippen, unten tost die See, das ist schon absolut genial.

Allerdings ist das ganze dann touristisch inzwischen - wie die Algarve - vollständig überlaufen. Optimaler Weise kommt man früh morgens und hat dort auch seine Ruhe. Wir waren zweimal dort, einmal um 11 Uhr, da war alles voll, und einmal um halb 9, da waren nur 3 Autos dort. Vieles verläuft sich allerdings am Kap auch.

Das Museum kann man sich in jedem Fall schenken, da ist wenig zu sehen...

Von mir gibt es aber trotzdem 5 Sterne.

In diesem Sinne

Eure Anke

Stammlokal

Hallo Leute!

Beim letzten Heimatbesuch ging es mal wieder zu den Schwiegereltern. Unser quasi-Stammlokal ist die Sonne in Gersfeld.


Sonne Gersfeld
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Lage
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Die Sonne liegt direkt im Stadtzentrum von Gersfeld. An der Hauptkreuzung fährt man links. Dann befindet sich rechts ein großer Parkplatz und direkt links kommt man auf die Sonne zu. Zumindest am Wochenende stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Fürs Navi: Die Adresse lautet Amelungstr. 1.


Öffnungszeiten
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Das Restaurant ist tägl. (keine Ruhetag) durchgehend von 7.30 bis 23.00 Uhr. geöffnet. Küchenzeiten von 11.30 bis 14.00 Uhr und 17.30 bis 21.00 Uhr. Im Sommer bis 21.30 Uhr.

Wir reservieren eigentlich immer, wobei der Betrieb relativ unterschiedlich ist. Wir kommen allerdings auch meistens mit 6-10 Personen.


Ambiente
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Zunächst einmal ist es wichtig für mich zu betonen, dass ich hier nur das Restaurant und NICHT das dazugehörige Hotel bewerte. Im Hotel war ich noch nicht, die Schwiegereltern wohnen ja nur 10 km entfernt.

Das Ambiente lässt sich wohl am besten mit bodenständig bis gehoben bewerten. Es gibt 2 große Räume, wobei die Gaststube größtenteils für den normalen Gastverkehr, der Wintergarten für größere Gruppen und wenn eben viele Gäste da sind genutzt. Ausgestattet ist das ganze mit relativ viel Holz. Irgendwie ist es genau so ausgestattet, wie ich mir ein Restaurant in der Rhön vorgestellt habe.


Essen
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Die Karte enthält relativ viele Regionalköstlichkeiten. Allgemein hat man den Eindruck, dass man sich sehr stark auch an regionale Produkte hält. Unter anderem ist man auch Partner der Aktion "Rhöner Charme", die sich eben genau das auf die Fahnen geschrieben hat.

Die Portionen sind mehr als üppig und ich war ja jetzt schon öfter dort und muss sagen, dass ich immer sehr zufrieden und satt war.

Auch die Erstkommunion, die wir dort gefeiert haben, war perfekt. Dabei haben wir verschiedene Beilagen und Fleischsorten und Salat usw. nach vorheriger Absprache als eine Art Buffet bekommen. Auf Wünsche wurde perfekt eingegangen.

Preislich liegen die Gerichte auf der Karte bei etwa 8-15€. Sie ist sehr weit gefasst, Fisch, Fleisch, Salat, Vegetarisch - alles ist dabei. Auch Kinderportionen werden angeboten.


Bewirtung
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Wir kommen etwa einmal im Jahr dorthin und werden schon persönlich angesprochen und sofort (auch wenn die Schwiegereltern später kommen) erkannt. Die Bewirtung geht schnell - auch bei vollem Lokal dauern die Getränke 5 min, das Essen maximal 15-20 min. Man ist immer sehr freundlich und herzlich.


Toiletten
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Hier ist auch alles perfekt. Man bekommt sogar richtige Handtücher, was ja gerade in Restaurants keine Selbstverständlichkeit ist.


Behindertengerecht
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Es gibt einzelne, wenige Stufen, die man mit einem Rollstuhl und etwas Hilfe sicherlich überwinden kann. Nur im Wintergarten sind es etwa 5-10 Stufen.


Fazit
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Ich gehe schon seit 5 Jahren eigentlich immer in die "Sonne" wenn die Schwiegerfamilie mich mal wieder in die Rhön verirren lässt und bisher war ich dort immer sehr zufrieden. Die Karte ist sehr abwechslungsreich, die Gerichte sind sehr üppig aber extrem lecker und bei der Kellnerin habe ich immer schon den Eindruck, dass wir fast schon zur Familie gehören.

Auch Familienfeiern bis zu etwa 35 Personen werden perfekt ausgerichtet.

Das Restaurant ist bodenständig bis gehoben und für Gersfeld (in der Gegend haben wir schon einiges durchprobiert) klar zu empfehlen.

In diesem Sinne

Eure Anke